1,2 Millionen Unique Visitors - wie Sebastian Henßler E-Mobility-News skaliert und was das für die Branche bedeutet
In dieser Folge begrüßt Claudio Sebastian Henßler, den Kopf hinter Elektroauto-News.net - Deutschlands großes E-Mobility-Portal mit über einer Million Unique Visitors pro Monat. Sebastian schildert seinen ungewöhnlichen Karriereweg, erklärt, wie sein Team täglich Nachrichten produziert und welchen Einfluss China-Trends auf den europäischen Markt haben. Außerdem diskutieren wir, warum Smart-Laden und Bidirektionalität langsamer kommen als erwartet, welche technologischen Durchbrüche bei Batterie und Autonomie wirklich relevant sind und wie Medien die Transformation begleiten.
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Welcome to the Smart Charge by RiDERgy Podcast. This is Claudio Geyken, Founder and CEO of RiDERgy. This is your show to learn about all things energy management and smart charging innovation for electric vehicles and fleets.
Heute spreche ich mit Sebastian Häsler, Gründer und Chefredakteur von Elektroauto News und Gastgeber des gleichnamigen Podcasts. Sebastian hat das Portal in 2016 übernommen und ist seither zu Deutschlands führenden E-Mobilitäts-news-plattform aufgebaut. Er reicht inzwischen über 1,2 Millionen Unique Visitors pro Monat. Werktags liefert sein Team bis zu 15 Artikel täglich. Er verschickt. dazu einen kostenlosen Newsletter und mit China EV Pulse im Englischen bringt er uns die Sanz Trends aus Chinas Boom Markt direkt ins Postfach. Heute klären wir, wie aus dem Controlling Manager ein Vollzeit E Mobility Evangelist
wurde, warum Smart und B Direktion das Laden noch auf sich warten lassen und welche Batterie und Autonomiedurchbrüche als nächstes folgen. Sebastian, legen wir los. Sebastian. Schön, dass du heute hier bist in Berlin. Du bist ja angereist. Wie war die Anreise? Und wieso bist du eigentlich in Berlin? außer natürlich für diese Podcastaufnahme. Natürlich in allererster Linie erst mal für die Podcastaufnahme hier nutzt es aber auch dann, um eben morgen. Wir nehmen heute Freitag auf, am Samstag bei der Formel E im Tempelhof vorbeizuschauen und da Mobilität noch
mal auf der emotionalen Seite ein Stück weit mehr zu erleben. Na ja, das ist die Formula E. Und wie kann man sich das so vorstellen? Ich war noch nie auf einer Formula E- Veranstaltung. Warst du schon mal da? Ich war tatsächlich in Berlin schon zweimal. Wir waren in Monaco auch schon zweimal mit Jaguar unterwegs und mit anderen verschiedenen Herstellern, wo er damit Reinblicke bekommt. Und du kannst es dir. Formel-1-Fans werden es wahrscheinlich hassen diesen Vergleich. Aber du kannst es wie Formel eins vorstellen, nur mit weniger
Lärm. und mehr Emotionen. Zumindest für mich sozusagen. Ich habe Formel 1 damals. Also Papa und meine Brüder haben das immer gerne geschaut. Bei mir war das ja, ist es nicht so auf Interesse gestoßen mit der Formel E. die ja auch damit gestartet ist, dass man diese Rennen in die Städte hineinbringt. taucht noch mal eine andere Verbindung auf. Es ist nicht so ganz. Ja, es ist nicht so diese Rennstrecke, die abseits ist, wo du keine Verbindung aufbaust, sondern allein, weil du in der Stadt unterwegs bist, bekommst
du einen anderen Bezug dazu. Der Tempelhof ist natürlich jetzt auch noch mal für sich dann sozusagen ein Extrabereich, wo das stattfindet. Aber ich erinnere mich noch dran. Und das war die erste Formel E-saison. wo auf NTV damals noch übertragen wurde, wo tatsächlich die Fahrzeuge durch die Stadt gefahren sind hier in Berlin. Und das fand ich halt schon atemberaubend, wo ich dachte, das wird das Ganze nochmal greifbarer. Und man bekommt auch Bezug dazu. Und vor allem, was ich sagen muss, was sehr schön ist, dass es leistbarer
ist. Noch. Also, du kannst auch mit deiner Familie hingehen. Legst dann natürlich auch entsprechend Eintrittsgeld hin, dafür, dass du das wahrnehmen kannst. Aber ich glaube, die Formel E ist das, wo du einfacher. als Familie stattfinden kannst dich ausleben kannst, weil es auch entsprechendes Rahmenprogramm drumherum gibt, als wenn du zur Formel eins gehst, wo du dementsprechende Ticketpreise dafür hast. Aber ich denke, der Vergleich muss vielleicht auch gar nicht unbedingt sein, sondern es sind ja auch zwei unterschiedliche Zielgruppen. ja spannend. Und bevor wir einsteigen in weitere Themen
kannst du dich mal vielleicht vorstellen, was dein Hintergrund so ist und wie du jetzt insbesondere zum Thema E- Mobilität gekommen bist. Natürlich sehr gerne. Also, Sebastian Henzler. Ich betreibe aktuell das Portal Elektroauto-news.net. Wir sind ein Nachrichtenportal, was werktäglich auch samstags dann über E- Mobilität berichtet. An Sonntagen kommt ein Podcast raus und dreimal die Woche Montag, Mittwochs und freitags gibt es einen Newsletter, der verschiedene Inhalte aus der Welt der E-Mobilität kuratiert, kostenfrei ins eigene Postfach schickt und wie der Name Elektroauto-news.net schon berichtet. Es geht um E-autos
Wir sind auch rein darauf ausgerichtet. Plug-in-hybride spielen teilweise eine Rolle mit, auch aufgrund der politischen regularen Entwicklung, die es dort gibt in dem Bereich. Wie bin ich dazu gekommen? Da muss man ein Stück weit ausholen. Ich bin 2003 war das in der Ausbildung zum Industriekaufmann bei einem Automobilzulieferer in Baden-Württemberg gestartet. Hab dann den Industriekaufmann gemacht, angrenzend oder darauf folgend Industriefachwirt, Betriebswirt und dann meinen Bachelor in BWL nebenberuflich noch in dem ganzen Thematik war lange Zeit dort im Controlling unterwegs. Hab also festgelegt, was unsere Teile für
den Kunden für den OEM Automobilhersteller schlussendlich kosten. plus Werkzeuge und so weiter. Und dann kam 2016, wo es dann darum ging. Oh, E-Mobilität ist so ein Thema in Deutschland. Wie kann man sie als Firma aufstellen? Und da ich halt immer auch versucht hatte, mich noch mehr mitbringen einzubringen. Über meinen Job hinaus habe ich mich mit dem Thema beschäftigt, habe das damals alles in Wörtdateien festgehalten, in E-Mails, die in der Firma halt ihre Schleifen gedreht haben und habe mich dann aber auch entschieden. Oh, weil ich halt
auch schon mit Blogs und Portalen so ein bisschen Erfahrung hatte aus anderen Bereichen. Ja, man könnte es ja vielleicht online festhalten. Vielleicht interessiert sich jemand. Bin über die Domain Elektroauto- News gestolpert. Hab gesehen, dass da bis 2013 auch ein paar Artikel online gegangen sind. Es waren so um die 200. Hab den Besitzer damals geschrieben. Lange Rede kurzer Sinn. Wir sind uns einig geworden. Ich habe das Portal übernommen. Das war Anfang Juni 2016. Mitte Juni 2016 hat die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt Wir machen E Mobilität
um es zu verkürzen. Und da waren an dem Tag irgendwie 17.000 Besucher auf der Webseite. Und dann wusste ich schon Oh, okay, das scheint irgendwie so ein Nerv getroffen zu sein, weil das ja schon eine Ansage ist. Und dann ist das Ganze ja jahrelang nebenberuflich gewachsen mit einem kleinen Team, das ich aufgebaut habe. Und im Dezember 22 habe ich mich dann entschieden. die Selbständigkeit komplett rüberzugehen. Ich war dann zwischenzeitlich Einkaufsleiter geworden in dem Unternehmen, wo ich eben tätig war, habe da auch ein Millionenbudget jährlich verantwortet
dann mit Covid und all den Herausforderungen, die es dann eben gab. und eben auch mit den Entwicklungen der Automobilindustrie, die ich halt nur bedingt in der eigenen Hand hatte, habe ich gesagt Gut, jetzt versuche ich mein Glück in mir selbst zu finden, nur nach außen zu tragen, weil da habe ich dann zumindest sowohl das Gute wie auch das Schlechte in der eigenen Hand und bin selbst dafür verantwortlich, was ich draus mache und habe ein Thema, was mich reizt und kann das Ganze seitdem dann noch mal
ein bisschen mit mehr Nachdruck verfolgen. Hattest du in. der Firma, wo du warst, dann auch. War das Thema E- Mobilität Kern des Geschäfts oder war das komplett außen vor? Das war ganz außen vor. Im Endeffekt stand es da oder ging es hauptsächlich um Dichtung für Fahrzeuge. Da es dann auch erst mal egal, ob das ein Verbrennerdiesel oder E- Auto ist. Dann kam die Überlegung auf. Oh, wenn wir jetzt auf leise Antriebe gehen, dann brauchen wir ja gar nicht mehr diese Dämmung und Dämpfung, weil. es diese
Geräuschskulisse gar nicht mehr gibt, was aber de facto falsch ist, weil dadurch, dass das Fahrzeug an sich leiser ist der Motor hörst du halt die Abrollgeräusche noch mehr. Du hörst den Lärm, der von außen reinkommt. Also, Dämpfung und Dichtungen sind wichtiger denn je gewesen. Und dann war das auch so ein Gebiet, wo ich mich reingearbeitet habe. Verstehe. Und du bist. Ja, habe ich neulich gelesen, auf eine Million Downloads gekommen. Wie schaust du zurück auf diese? Du hast ja ein bisschen schon beschrieben. 2016 hat es angefangen
Gab es. Dann nehme ich an ein paar Rollercoaster, oder was waren so die Meilensteine von deinem Aufbau, dass du so weit gekommen bist mit Elektroauto News. Dann genau. Du spielst gerade auf dem Podcast drauf an. Dann komme ich dann auch gleich nochmal zu sprechen. Ja, das war das Portal, wo wir dann eben stetig aufgebaut haben. Das hat angefangen, dass ich da 23 News-Artikel am Tag geschrieben habe. Halt auch immer neben der Arbeit vor, danach 2016 gab es da auch noch nicht so viel Entwicklung. hatte dann
das Glück, dass ich da relativ zeitnah über einen Redakteur gestolpert bin bei einem anderen Portal Michael Neissendorfer, der jetzt unser Chefredakteur ist mittlerweile also der hält mir seitdem auch die Stange oder wir haben da auch gut zueinander gefunden, sind da auch mittlerweile befreundet, also wo über ein reines Jobverhältnis hinausgeht, sozusagen. kann ich zumindest für mich so sprechen. Ich denke, Michael sieht es ähnlich und hatte das Glück, dass ich da frühzeitig Unterstützung gefunden habe. Das Team ist mittlerweile auch gewachsen, hat sich immer mal ein Stück weit
verändert. Und wir sind jetzt an dem Punkt angelangt, wo wir so 10 bis 15 Newsartikel am Tag rausbringen, die entsprechend bei Google News, Google Discover als auch in der normalen Suche gut zu finden sind und dadurch entsprechend Relevanz bekommen haben. Knapp. 900.000 bis 1,2 Millionen Unik, also einzigartige Besucher im Monat aktuell auf der Webseite. Der Podcast, den du angesprochen hast, der geht immer sonntags raus. Also in der Regel im normalen Monat viermal pro Monat. Und das hat sich halt auch seitdem aufsummiert. Das war, glaube ich
2018, als ich den dann gestartet habe. um da eben auch nochmal. Ich sage mal nicht nur diese reinen Fakten in Textform, sondern auch noch mal über einen anderen Kanal anzusprechen. Und weil ich halt auch in der Zeit dort dann wertvolle, interessante Kontakte sind wir jetzt auch in Kontakt drüber gekommen geknüpft habe. Und ich bin einfach auch unheimlich wissbegierig und ich mag mit Menschen in den Austausch zu gehen, weil. Ich habe das schöne. Ich habe da dieses Podcast-mobil sozusagen, wo ich nutzen kann, um mit Menschen zu
sprechen. nach außen wirkt das so, als ob ich da erstmal unseren Zuhörerinnen was Gutes tue. Aber wenn ich ganz offen bin, tue ich mir selbst den größten Gefallen mit, weil ich lerne unheimlich viel aus diesen Gesprächen, was man mitnehmen kann. Und durch diese Vielzahl an Gesprächen Zulieferer Startup wie ihr jetzt Automobilhersteller. Öko-industrie, also auch erneuerbare Energien. Man lernt so viel, kann das dann miteinander verknüpfen und nimmt dieses Wissen ja mit. Und das erweitert ja auch den eigenen Horizont. Und der Podcast hat, wie gesagt, jetzt im
Juni 2025 dann so die 1 Million Downloadgrenze überschritten. Im Endeffekt ist es nur eine Zahl. Das ändert nichts daran, dass ich weitermache wie bisher. Aber es ist natürlich so ein Meilenstein, Million. Das ist eine Zahl, die für sich alleine schon mal eine Aussage ist und da steht aber auch unser. Newsletter, der am Montag, Mittwoch und Freitag rausgeht, wie ich vorhin schon gesagt habe, der hat erreicht im Moment so 15 bis 16.000 Abonnenten pro Versand, was ja auch schon eine Menge Menschen ist, wenn man die sich
mal bildlich irgendwo vorstellt. und da senden wir im Jahr über allein durch die dreimalige Aussendung ab und zu auch mal öfters. Je nachdem, was für ein Thema ansteht, erreichen wir auch zig hunderttausend bis Millionen E-Mails, die versandt werden. was jetzt auch nicht ultra nachhaltig ist. Aber es ist halt zumindest du erreichst den Menschen direkt und wir kriegen sehr viel Feedback dafür. Also, da findet halt auch noch mal der Austausch statt, der nicht so anonym ist, sondern da schreibt mir halt dann auch eine Familie, die jetzt
gerade überlegt, ein E-auto anzuschaffen. Die wissen nicht, sie schwanken zwischen zwei Modellen. Es sind aber auch Flottenbetreiber, die dann sagen Oh, ergibt es denn Sinn für uns umzusteigen, wo ich dann eben aus dieser journalistischen Rolle, wo ich mich selbst gar nicht unbedingt drin sehe. in so eine beratende Rolle mit reingehe und da eben auch einen Mehrwert mitgeben kann und dann aber auch mal ganz klar sagen kann Hör mal zu, für dein Profil passt vielleicht die Mobilität noch nicht so ganz oder für dein Budget leider. und
dass man da auch gemeinsam nach Alternativen schaut. Und du bist auch hast auch erreicht, LinkedIn Top Voice zu werden. Oder bist du ein ganz schöner Influencer im deutschsprachigen Raum auch zum Thema auf LinkedIn. Ist das so ein Nebeneffekt gewesen? Oder musstest du dir das auch dann aufbauen? Sozusagen. Also, ich wusste halt zu dem Zeitpunkt 2022. Also das war ja im November, Oktober, November. schon absehbar, dass ich kündigen werde und mich selbstständig mache. Und dann wusste ich Okay, ich muss ja irgendwo einen Kanal aufbauen, um auch
potenzielle Kunden für mich zu gewinnen. Oder auch zumindest Interviewgäste für den Podcast und bin dann über LinkedIn zu dem Zeitpunkt dann nochmal gestolpert. Ich war da schon seit Jahren angemeldet, aber habe nie aktiv was gemacht. Und dann habe ich mir gedacht, ich habe so viele spannende Themen, die mir tagtäglich begegnen. Und es gibt halt auch so viele. ja falsch. Desinformationen, die da draußen herumschwirren um das Thema E-mobilität, wo halt auch viel Stimmung immer gemacht wird, wo du, wo diejenigen wissen, die da in dieser Bubble unterwegs
sind. Okay, das ist falsch, aber. Leider wissen es halt nicht alle anderen. Also. Und da versuche ich dann zumindest das mit Fakten auch ein Stück weit zu belegen. Natürlich auch ab und zu emotional getriggert, damit da auch der eine oder andere angesprochen wird. Und dann dachte ich gut, dann teilst du einfach das, was gut im Portal funktioniert hat oder was in Gesprächen dann mitnehmen konnte meine Learnings, um das auch nochmal zu teilen. und habe dann glaube ich einfach den unfairen Vorteil gehabt, dass ich das täglich
gemacht habe, dass ich dann ein Jahr lang täglich zu dem Thema berichtet habe. LinkedIn ist parallel dazu in Deutschland gewachsen. Man hat gemerkt OK, meine Artikel werden da auch angenommen und werden auch kommentiert. Ich bin da echt in den Austausch gekommen mit oder ich komme in den Austausch mit sehr vielen Menschen darüber. Und dann hat sich das einfach entwickelt. Also, ich bilde mir jetzt auch nichts auf den Titel ein, aber es ist. Er macht einiges leichter, dann sozusagen, wenn es dann darum geht, dass man Kontakt
aufnimmt, weil halt zumindest ein gewisses Image daran heftet. Und wenn du eine gewisse Follower Anzahl hast. wird da halt auch eher drauf geantwortet. Wenn du jetzt ohne Profilbild und ohne beschreibenden Text da unterwegs bist. Und kommt das eigentlich automatisch von LinkedIn, oder wie kann man sich das vorstellen? Ist das eine muss man dann ne. Also, die hatten dann schon gemerkt, dass halt Traction Bewegung drauf ist auf meinem Profil, dass entsprechende Kommentare Reichweite und so ist. Und dann wirst du da angesprochen, ob du dir das vorstellen
kannst und vor allem, ob du das Thema halt auch weiter bearbeitest, weil die wollen. Die besetzen dann halt immer gewisse Leuchtturmprojekte. Und das ist ja jetzt nicht nur das Thema E- Mobilität. Das gibt's ja in allen anderen Bereichen auch, wo dann verschiedene Personen für ein Thema stehen. um das greifbarer zu machen, weil halt Menschen mit Menschen interagieren, gerade auf so einer Plattform auf einer Social Plattform und nicht Menschen mit Unternehmen oder, also mit bildlosen Marken. Dann. und ja, aber ansonsten ist da jetzt nichts daran geknüpft
Also, ich kann da weiterhin fre schreiben, was ich möchte. Da gibt es keine Eingriffe. Ab und zu kommt mal so ein Trigger, wo es dann heißt Achtung, Förderungspolitik in Deutschland wird diskutiert. Magst du nicht mal deinen Senf dazu geben, wo dann einfach so dieser Anschub kommt, bestimmte Themen und genau, um in diese News des Tages reinzukommen. Aber ansonsten nehme ich mir einfach die Themen vor, auf die ich spaß und Freude habe, wo ich denke, ich kann Mehrwert mit dazubringen. Die sind auch teilweise mal. bisschen provokant
also gerade das Thema E-fuels bidirektionales Land. Das sind immer so Themen, die ein wenig triggern, weil es halt verschiedenste Meinungen dazu gibt. die auch erst mal alle richtig sind, weil das ja erstmal die eigene Meinung der jeweiligen Menschen sind. Aber ich bin da auch, glaube ich, in meiner Meinung ein Stück weit mehr gewachsen und will da auch nicht mehr jedem gefallen, sondern Zahlendatenfakten ist mein Thema, wo ich sage, damit kann ich überzeugen, dass es belastbar, dass es emotional noch mal anders anspricht. Das verstehe ich. Aber
es sind halt immer zwei Betrachtungsweisen, die man da einfach auch ziehen muss. Und was sind so Themen, die dich jetzt auch außer die zwei, die du gerade schon erwähnt hast, noch mehr so umtreiben? Ich habe auch neulich gesehen. Du hast über Lithium dann einen spannenden. Ich weiß nicht, ob du, wie das genau zustande kam. Dieses Projekt. Das sah ja ganz spannend aus. Genau. Also gerade das Thema Lithium ist ja auch so eines dieser Vorteile. Ich sage mal Stichwort Wasserverbrauch, Kinderarbeit. You say it und das ist
dabei und bin da aber auch schon lange mit der Firma SQM im Austausch gewesen. Diese mitführender Lithiumproduzent weltweit. Und das war ja jetzt jahrelang schon im Hintergrund. Und wir haben da auch immer unabhängig davon über das Thema berichtet. Und wir berichten auch kritisch darüber. Also da kommt schon der journalistische Anstrich daher, dass wir sagen, wir lassen uns da keine Meinung kaufen. Das ist auch unheimlich wichtig, weil sonst wird unser Portal auch nicht gelesen werden. Nichtsdestotrotz haben die dann 2024 gesagt bisschen im Vorlauf. Aber 2024 war
dann die Essenz im Januar Februar, wo es dann hieß Wir machen die alle Türen und Toren offen in Chile. Komm vorbei. Sprich mit Mitarbeitern kannst du dir frei raussuchen. Sprich mit. mit dem Umfeld, die dort leben. Sprich mit Politik. Bild dir dein eigenes Bild darüber und berichte, wenn du möchtest darüber. Das haben wir getan. Da ist ein E-Book draus entstanden für uns, wo wir dann eben auf gut 50, 55 Seiten das Thema Lithium aus allen Blickwinkeln betrachtet haben. Gerade im Hinblick auf den Wasserverbrauch, wo man
dann sieht, okay. in der breiten Masse sind halt wieder mehr Vorurteile drin, als die Fakten dann tatsächlich bestätigen. Und das fand ich unheimlich spannend, weil ich da echt das Gefühl hatte, da konnten wir Aufklärungsarbeit mit betreiben. Wir sind jetzt auch gerade an einem Update von diesen ganzen Wasserverbrauchsgeschichte dran. Das ist auch soweit schon fertig. Da sind wir jetzt gerade intern noch mal am Faktenchecken, dass das eben sauber ist. Ich hatte jetzt vergangene Woche Mittwoch war ich hier und habe mit Michael Schmidt. Das ist eigentlich der
Rohstoffexperte für Lithium hier in Deutschland ein Interview geführt und sind da halt auch tief rein, weil da geht es ja auch um Abhängigkeiten, dann von Europa zu China. Wie stellt man sie in den nächsten Jahren auf? Wo geht die Reise hin? Weil Lithium ist ja nicht nur für die E-Mobilität wichtig. Also, das ist ja das Material, was aktuell in Akkus Batterien zum Einsatz kommt. Wenn wir jetzt an KI denken, künstliche Intelligenz, die braucht ja auch Server. Kraft Energie, um die zu betreiben. Wenn wir die aus
Erneuerbaren nehmen wollen, müssen wir die auch irgendwo speichern. Also brauchen wir auch das dafür. in erneuerbare Energien generell. Wenn wir Windstrom Wasserstrom keine Ahnung zwischenspeichern wollen, um das dann zu puffern, brauchen wir das auch. Das Material. Es hat eine immense Bedeutung. Die Bedeutung wird noch größer. Ich glaube, das wird ziemlich unterschätzt im Moment gerade noch. Und deswegen ist mir das einfach auch wichtig, weil das halt noch so einer der Hebel ist, wo wir. als Deutschland, aber auch Europa uns noch ein Stück weit. ja besser aufstellen
können, als was wir vielleicht jetzt gerade aktuell in der E-Mobilität getan haben im direkten Vergleich zu China. Und das ist so ein Thema bidirektionales Laden hatte ich schon angesprochen, weil das halt auch spannend ist. Ich glaube, da müssen wir nicht tiefer drauf eingehen. Und dann aber auch das ganze Thema Sektorkopplung, wo wir sagen können. Okay, wir haben das E-auto an sich. Wir haben dann daheim einen Batteriespeicher mit Pv-anlage. Idealerweise. Wir reden jetzt hier natürlich nicht wieder von. der großen Masse. Aber auch für Mietshäuser wird das
mal interessant mit entsprechender Skalierung, wenn man das versteht. Und dann auch noch mal das Thema Unternehmen flotten. Wie kriegt man das zusammen? Und dann hast du da halt so drei Punkte, die du miteinander verbinden kannst, die auch miteinander funktionieren können. gerade wenn man das Thema bidirektionales Laden auch nur mit reinbringt. Wo lade ich? Wo entlade ich denn? Wie kann ich das nutzen? das ist auch einfach sehr umtriebig. Und da passiert ja auch extrem viel in dem Bereich. Ja, ja, lass uns doch gerne noch ein bisschen
tiefer einsteigen zu dem Thema, weil das natürlich auch in diesem Podcast geht es ja um Smart Charging und wie die Rieseneisladen gehört dazu und Flotten natürlich auch. Wie blickst du? Du hast auch dann schon lange Jahre Erfahrung gesammelt. Deine offene Meinung zu dem Thema. Es ist ja schon. Manche Kritiker sagen, es kommt nie, weil man schon so lange also bidir bidirektionale Laden. Aber es gibt ja schon Potenzial, die man heute heben kann. Was sind so deine Meinungen? Wann kommt's? Wie kommt's? Was sind die Hürden? Da
bin ich mal gespannt drauf, wann das Ding kommt. Also, ich glaube, es wird definitiv kommen. Da führt kein Weg daran vorbei, wenn wir diesen Mobilitäts. Energiewandel vollziehen möchten, ist das einfach ein wichtiger Baustein, den wir haben. Vor allem, weil wir dann VW hat mal gesagt. Wir reden ja gar nicht von Autos auf Rädern, sondern wir haben Stromspeicher auf Räder, die unterwegs sind. Autos stehen in der Regel 23 Stunden am Tag. wie bekannte Statistiken aussagen, also warum die dann nicht nutzen, um dann eben entsprechende Energie zu
puffern. Das wird kommen. Ich hatte aber auch mal Interview oder Podcast geführt mit einem. Professor Doktor. Der Name fällt mir jetzt leider gerade nicht ein, aber auch aus dem Bereich Batterien. Der hatte mir 2021 schon gesagt. Ja, bidirektion das Laden überhaupt kein Thema. Autos können's der Speicher kann's. Die Ladestationen können's de facto schon. Die einzigen, die es nicht können und so 5 bis 8 Jahre hinterher sind, ist die politische Regulierung wieder, weil das halt. ganzen Rattenschwanz nach sich zieht. Dynamisches Laden, dynamische Stromtarife, wie du eben
gesagt hast, ist ja auch super spannend. Das kannst du ja auch einsetzen, wenn du kein E-auto hast. Also, du hast ja trotzdem einen gewissen Verbrauch in deinem Haus. Sei es die Waschmaschine, Trockner Spülmaschine you name it, was da ist. Fernseher, um das Kleinste vielleicht zu nennen. was du schon nutzen kannst. Und selbst da sehen wir ja die sogenannten Smart Meter, die dafür notwendig sind, um eben dynamische Stromtarife zu nutzen. Da wartest du halt teilweise Jahre drauf. Wenn du nicht entsprechend Druck darauf machst und weißt, wo
du drücken musst, weil. dein Stromlieferant Standardstromlieferant ist nicht erstmal dran interessiert, dir Strom günstiger zu verkaufen. Das muss man ja ganz klar sein. Da hängen ja Geschäftsmodelle, alte. Prinzipien und Strukturen dran und Das lässt sich ja nicht innerhalb von ein paar Monaten Jahren verändern. Das muss man leider lernen. Und da gibt's ja auch Statistiken dementsprechend dazu, wo du eigentlich jetzt schon weißt selbst bis 2030 werden nicht alle Menschen hier in Deutschland einen dynamischen Smart Meter am Start haben. Und das ist halt schade. Und ich sehe
das selbst bei uns daheim auch. Wir wohnen aktuell in einem Drei-Parteienhaus, also zwar zum Eigentum, aber. wollten da dann auch Ladestationen aufbauen. Das ist ein älteres Haus. Da haben wir dann 2022 von 30.000 € für drei Ladepunkte geredet. wenn du die installieren willst. Und dass man jetzt keine. Super LDC-charger, sondern wir haben von einem normalen Lkw-anschluss geredet, was halt bedingt durch alte Infrastruktur, also von der Elektronik da war, von der Ertüchtigung, dann in Richtung Smart Meter und so weiter, als auch dann dementsprechend natürlich die Voraussetzungen
vor Ort. Und wo wir gesagt haben gut für unser Drittel davon. Da kann ich so lange öffentlich laden in der Nähe. Da muss ich halt den nennen wir es mal unbequemen Weg gehen und auch mal bei schlechtem Wetter rausgehen. Vielleicht ums Auto nachzuladen. Aber das geht. also insofern. E-mobilität kann auch dann funktionieren, wenn man das möchte, wenn man gewisse Kompromisse eingeht. Natürlich wäre es entspannter, wenn ich das daheim anstöpseln kann und es funktioniert. Natürlich wäre das ideal, wenn ich dann meinen Batteriespeicher von der Pv-anlage, die
wir übrigens auch nicht haben, weil wie gesagt drei Parteienhaus nutzen könnte, um dann tagsüber zu laden und über Nacht dann eben die Energie wieder in mein Auto abzugeben. Das funktioniert alles nicht so, aber E-mobilität an sich kann dennoch funktionieren, wenn man bereit ist, gewisse Kompromisse einzugehen. Und was wir ja auch sehen. Die Entwicklung geht ja immer mehr dorthin. Erneuerbare Energien werden mehr gepusht. Batteriespeicher werden in großen Massen kommen, um das abzufedern. E-mobilität kommt immer weiter rein, weil es einfach auch über die Total cost of ownership
also die Kosten über Laufzeit, günstiger unterwegs sind. Und wenn man das im Geldbeutel spürt und merkt und verstanden hat, führt eigentlich kein Weg daran vorbei. Gibt Sinn. Und du hast auch einen Blick auf den ganzen Markt. Was sind so die größten Hürden, die du siehst noch, dass die E-Mobilität möglich Skaleneffekte erreicht, die wir spannend finden oder wirklich dann. diesen exponentiellen Faktor jetzt noch mal erlebt. Sind wir schon eigentlich jetzt gerade 25. Ist das jetzt das Auslösejahr, wo es wirklich jetzt so einen Hockeystick gibt? Ich glaube
leider nicht. Die Problematik ist da, dass du da auch halt alte Strukturen hast, um das Thema aufzugreifen. Also gerade die alten OEMs, die zwar gezwungen sind, ihre CO2-Flottenwerte zu erfüllen. aber die sich halt auch immer noch wohlfühlen in ihrer alten Rolle, weil ihre Marge machen sie mit der Verbrennerindustrie müssen aber eigentlich umsteigen. Also, du hast da schon so zwei Schritte, zwei Wege, die so auseinandergehen. Und du musst die aber zusammenbringen, was ultraschwierig ist, auch für die Mitarbeiterinnen dann eben dort vor Ort in den Unternehmen. Das
kann ich auch vollkommen nachvollziehen, aber der Schritt muss gegangen werden. dann werden von auf EU-Ebene wieder Ziele CO2-Flottenziele ja ein Stück weit zurückreguliert. Man verschiebt sie noch mal. Man bringt Alternativen mit rein. Das ist also man kann gar nicht der Industrie unbedingt den Vorwurf dafür machen, weil ich glaube, die Industrie und das haben mir die ganzen Gespräche auch abseits vom Mikrofon gezeigt, ist bereit zu investieren. Die Industrie ist bereit, umzusteigen. Die Industrie ist bereit, den Weg Richtung E-Mobilität der erneuerbarer Energien zu gehen. Das Einzige, was
sie brauchen. Und das ist. eigentlich nicht viel, wenn wir es runterbrechen, ist ein stabilen Rahmen, wo drin steht. Wir nehmen dieses Thema ernst. Wir werden das verfolgen. Und wir werden in den nächsten 10, 15 Jahren erstmal nicht mehr davon abkommen, weil wir reden ja dann von Milliarden von Euro, die investiert werden müssen in diese ganze Peripherie. Seien es jetzt Automobilwerke, sei es entsprechende Ladeinfrastruktur, all das, was da eben mit reinspielt. Da geht's ja um richtig Geld und ein Unternehmen will am Ende vom Tag Geld verdienen
Die müssen da mit zumindest einer schwarzen Unma rauskommen. Eher mit grünen Zahlen. Natürlich. Und um das zu erreichen, muss man natürlich sagen Rechnet sich das, wenn ich vorne einen Euro reinstecke, das in zehn Jahren zumindest mal hinten 1,50 € raus kommt am Ende vom Tag. Und das ist natürlich auf ganz anderen Ebenen, dann schlussendlich. Aber solange dieser Rahmen fehlt und man das Gefühl hat, ja, nächstes Jahr könnte man ja vielleicht wieder auf. den bisschen freundlicheren Verbrenner augenscheinlich umspringen oder man geht in Richtung Wasserstoff oder man
macht mit Feenstaub angetriebene Fahrzeuge, um ganz übertrieben jetzt da was zu sagen. Also solange da diese Richtung fehlt, ist ein Unternehmen eigentlich auch nicht bereit, da übermäßig viel Geld zu investieren. Und das ist, glaube ich, so eine ganz große Krux, was dazu führt, dass das Angebot der Fahrzeuge sich dann auch nur in einem Segment bewegt, wo entsprechend Marge gemacht wird. Luxus Premium. was dann wieder zur Folge hat, dass im Einstiegssegment nicht so viel Angebot ist, also leistbare Mobilität. Und die brauchst du ja, um in die
Masse zu kommen. Es gibt ja nur bedingte Abnehmer für Premium- Luxusfahrzeuge. Nicht jeder will, kann. es sich erlauben, Fahrzeuge, um die 100.000 € zu fahren, wo ich mir auch immer so denke. Wer braucht die? Wir brauchen günstige Fahrzeuge. Es hat sich hier 20225 schon einiges bewegt. 206, 20227 kommt hier auch mehr von den europäischen OEMs. Noch bin ich überzeugt, oder weiß ich auch. Und ich glaube, dann kommt so der Kipppunkt, wo wir sagen können. Ok, jetzt geht's mal in die Masse mit rein. Der Gebrauchtwagenmarkt entwickelt
sich auch langsamer, als man gedacht hat, weil O Wunder E-Autos doch länger. Akkukapazität halten. Die wird nicht so schnell verbraucht. Also, du hast hier verschiedenste Punkte, die man betrachten muss bei der ganzen Geschichte. In Summe würde ich aber schon sagen, dass wir eine positive Entwicklung sehen. Es dauert einfach nur länger, als man gedacht hat. Aber fairerweise, wenn du den Zeitraum vom Verbrenner bedenkst, wie es gebraucht hat, bis der in diese Masse reingekommen ist. ist die E-Mobilität noch relativ jung dagegen. Und wir sehen die Entwicklung und
was wir hier vor allem sehen. Und das ist ja das Spannende. Länder außerhalb Deutschland nehmen wir einfach Maschiner, die da immer als das Vorreiterland gelten, zeigen ja, E-Mobilität kann auch in der Masse funktionieren. Man muss sich halt eben nur. darauf ausrichten. Ja, Stichwort China. Da wollte ich auch drauf hinaus. Auch du hast. Ja, glaube ich auch einen Newsletter oder beschäftigt dich auf jeden Fall intensiv mit dem Land. Wie kam es dazu? Und was genau machst du da? Genau. Also, Thema China ist natürlich insofern interessant, weil
man da ja auch konsequent zeigt. Okay, wir richten uns auf Immobilität aus. Hier muss man fairerweise sagen, man hat schon 2010 vor 2010 eigentlich verstanden im Bereich Verbrenner. Dieselfahrzeuge können wir nichts reißen, weil das hat Europa vor allem Deutschland besetzt mit seinen OEMs. Da können wir nicht in Konkurrenz gehen. Sprich, wir richten uns klar auf E-mobilität aus Elektrofahrzeuge, aber auch E-autos mit Range Extender, also. umgedrehtes Plug-in-hybrid-konzept. Wir haben einen E-motor, der über einen Verbrenner unterstützt wird, nicht wie beim Plug-in-verbrenner, der mit E-motor unterstützt wird, aber
dadurch höhere elektrische Reichweiten dann eben bekommt in der Range Extendervariante. Und darauf hat man sich konzentriert, hat das eben auch entsprechend subventioniert, subventioniert das immer noch hat. da eine Vielzahl von Marken geschaffen, die ihr eigene Modelle auf die straße bringen. Mittlerweile sortiert sich das natürlich auch aus, weil ein Land kann auch nur eine gewisse Anzahl an Marken vertreten. Das findet im Wettbewerb statt. Da geht's auch mittlerweile in Preiskriege dann mit rein, die aber genau diese Kosten, die wir vorhin gesagt haben, aus dem Premium-Luxussegment immer weiter
runterbringen. Und da kommen halt Fahrzeuge dann teilweise für 7-8000 € umgerechnet auf die straße. Und das Spannende ist ja jetzt, dass China dann eben auch nach Europa kommt, weil der Markt dort ist ja für die auch nur begrenzt. Und dann geht man halt auch erweitert die Märkte. und da in den USA ja gerade so die die Eintrittstüren ein bisschen schwieriger sind oder zugehalten werden, kommt man nach Europa eben und schaut sich dort um. Für mich ist das daher so spannend, mich mit den Marken zu beschäftigen
hatte dann auch schon die Möglichkeit, eben. 23 Mal in China dann vor Ort zu sein für jeweils eine Woche, um das mir eben auch selbst anzuschauen. Werken. Genau. Also, ich war bei den Werken. Hab mit den OEMs gesprochen, bei den Entwicklungsabteilungen, wo du einfach siehst. Okay, auch softwaretechnisch. Die sind dann noch mal Level weiter, also ein paar Level weiter. auf unterschiedlichen Punkten sozusagen. Also das Thema Karaoke im Auto. Ich verstehe es immer noch nicht so ganz, aber es hat dort seine Berechtigung. Das mussten die aber
auch lernen, dass man das halt in Europa jetzt nicht unbedingt braucht. Also auch da lernt China wirklich auch noch viel von uns. aber auch produktionstechnisch. Ich meine, ich war auch schon bei deutschen OEMs oder europäischen OEMs in der Fertigung. so riesig ist der Unterschied gar nicht immer. Auch dort arbeiten noch Menschen. Es wird vielleicht ein bisschen mehr Software-Technik eingesetzt, aber am Ende vom Tag kochen die auch nur mit Wasser dort. Das einzige, was sie hält, machen Sie kochen es konsequenter. Also, die haben ihren Plan. Den
setzen sie um. Das wird gemacht. Und wo bei uns halt von 35-Stunden-Woche oder 4 Tage Woche gesprochen wird, wird da halt sieben Tage die Woche gearbeitet. Dann brauchst du nur ein bisschen rechnen und weißt. Okay, die kriegen halt de facto in der sieben Tage Woche mehr gerissen als wir. Das summiert sich oder multipliziert sich auch über das Jahr hinweg. Und dann weißt du auch, warum die Fortschritte da kommen von der Manpower mal ganz abgesehen, die man eben dort vor Ort hat. also. Ich glaube gar nicht
dass wir so viel falsch machen. Ich glaube einfach, dass die viel mehr richtig machen, allein über die Masse. Und das ist halt sehr spannend. Und deswegen betrachten wir das auch bei uns im Portal. Zum einen mit einer eigenen China- Rubrik. Ich habe den Newsletter auch mit reingebracht, oder den du jetzt immer eingebracht hattest. Der geht auch noch mal mit raus. Ähm, ja, ein, zweimal oder einmal die Woche spätestens alle zwei Wochen dann, wo wir dann eben Thema E-mobilität aus China für Europa oder aus Europa für
China aufgreifen, weil. ich halt eben auch viele englischsprachige Leser dann da drunter habe. die sich schwer getan haben, mit unserem breiten Newsletter eben zu beschäftigen, weil der nur auf Deutsch ist. Und dann habe ich gesagt Gut, dann gehe ich in die Nische da noch mal rein und spreche da dann eben Experten an. Und da ist halt die Zielgruppe jetzt auch nicht unbedingt der Endkunde, der das Fahrzeug fährt, sondern da ist dann halt auch Entwicklungsabteilungen von deutsch-europäischen OEMs mit drin. Es sind aber auch Marken aus China
die eben nach Europa kommen, wo du einfach siehst. Okay, du erreichst da nochmal ein ganz anderes Zielpublikum, was für mich dann wieder spannend ist, weil. dass wir da potenzielle Kunden für mich sind oder für unser Portal, aber auch Gäste für unseren Podcast. Dann gibt's hin. Und können wir irgendwas aus China denn lernen, damit eben die deutsche Automobilindustrie sich behaupten kann. Ich glaube, was man jetzt schon lernt. und das ist VW ein gutes Beispiel, dass man nicht mehr alles selbst machen muss. Also VW im Sinne von
Software. Wir kennen alle das Carrier-thema, wo man intern das entwickelt hat. Und die machen bestimmt tolle Arbeit. Immer noch. Also, ich will das gar nicht schlecht reden, aber ich glaube, man tut sich einfach schwer mit aus dieser alten Struktur, wo man kommt. hat man halt immer Hardwaref gedacht. Also immer erst die Basis. Die Plattform des Fahrzeugs. China denkt Software First. Für die ist die Hardware einfach nur noch das Gerät. Das ist wie dein Smartphone, was du vor dir liegen hast. Das kannst du austauschen. Die Software
da, die da drauf ist, die kann sich stetig weiterentwickeln. und diese Denkweise scheint jetzt auch hier bei europäischen OMs ein Stück weit mit anzukommen. Es ist halt aber schwierig, das zu adaptieren auf den Markt, weil. Ich kenne es von mir. Wenn ich halt meine Prozesse im Unternehmen schon immer so gemacht habe, wie ich die die letzten zehn Jahre gemacht habe, dann werde ich die auch erstmal weitermachen. Wenn da jemand ankommt und mir sagt Mach das doch mal anders. Das würde Sinn ergeben. Aber der Markt zeigt
dir das halt. Und wenn der fünfmal an die Tür klopft und sagt Mach das doch mal anders. Sonst verkaufen sich deine Fahrzeuge vielleicht nicht mehr. Oder deine Prozesse funktionieren nicht mehr. Dann denkst du doch mal drüber nach. Und das macht man. Ich glaube einfach auch.
was man mitnehmen kann oder was ich mitnehmen würde, ist einfach diese Konsequenz zu sagen. Okay, wir nehmen uns jetzt ein Thema an und setzen das um. und weichen dann nicht wieder nach links rechts ab, sondern wir gehen einfach stringent diesen Weg, wie das China jetzt auch gemacht hat. Und dann glaube ich, kann das auch zum Ziel führen, weil das ist ja der Fokus, den wir auch im Alltag haben. Ich meine, das weißt du, denke ich auch, Claudio, wenn du dich auf eine Arbeit konzentrierst und du
bist dann was dran in deinem Flow nennen wir es mal drin. Und der Fokus nur auf das Ziel, wirst du am Ende vom Tag ein anderes Ergebnis erzielt haben, als wenn du da mal noch einen Call hier gemacht hast, da mal noch eine E-mail beantwortet. und hin und her diskutiert. Genau richtig. Also einfach mal diese Ausrichtungen den Weg festlegen, den auch wirklich gut durchdenken, Plan machen und dann aber einfach auch durchführen und machen. Ja, nein, bin ich voll bei dir. und andere Regionen, die dich interessieren
oder die du speziell noch. Also im deutschsprachigen Raum inkludiert dann die typischen Verdächtigen Dach etc. Und was noch für Regionen verfolgst du mit mehr Intensität als andere? Also, ich glaube, Europa verfolgen wir auch schon ganz gut mit. Also, weil da ja auch der Land. Konzern dann beispielsweise sitzt mit Italien, Spanien, Frankreich, wo sie ihre Marken dann eben haben. Auch VW ist ja auch breit aufgestellt. Die sind ja auch nicht nur Deutschland, sondern Seat, Spanien, Skoda in Tschechei. Also du bist ja dann automatisch gleich irgendwo global
unterwegs. Natürlich gucken wir auch nach USA drüben, wo der vor allem dieses. Aushängeschild Tesla hast. Die Marke an sich über den Menschen dahinter kann man geteilter Meinung sein. Da bin ich auch mittlerweile bei einer anderen, aber ich finde, das muss man auch ein Stück weit voneinander trennen. und das scheint sich auch herauszustellen, dass da eine Trennung wohl irgendwann stattfinden wird, weil sonst kann das so nicht funktionieren. Er hat einen unheimlichen Dienst getan, Elon Musk, um ihre Mobilität nach vorne zu bringen, um da auch dieses Gewicht
reinzulegen. Aber auch da die Marke lebt aktuell eher von ihrem alten Ruhm als von dem neuen, was sich entwickelt, gerade wenn wir es auf Modellebene betrachten. Die machen halt software-technisch auch unheimlich viel richtig und auch von dem Preis-Leistungsangebot. Aber das wird mittlerweile auch überholt, wenn man da auf den Markt guckt. und es gibt da halt auch gerade im Silicon Valley spannende Start-ups Rivian beispielsweise, die ja jetzt auch nicht nur ihre Pickup-trucks oder E-SUVs gemacht haben, sondern auch mit Amazon dann entsprechende Transporter, die man hier also
nicht hier in München, weil ich jetzt gerade gedanklich schon fahren sieht. Auch da konnte ich bei Amazon auch damals reinschauen, als sie eingeführt worden und bin da auch schon mit rumgefahren. Also du siehst, es passiert schon viel auf unheimlich unterschiedlichen Gebieten und gerade auch das Thema abseits von Pkw, also Nutzfahrzeuge, Elektro-Lkw und so weiter. wo du siehst, okay. Business-case draus. Das rechnet sich auch, wo Speditionen mittlerweile bereit sind, umzustellen. weil es einfach auch funktioniert. Und da gibt's ja Tobias Wagner AKA Electro Trucker, der das aus
seinem Alltag berichtet, mitnimmt. Das finde ich unheimlich spannend. Und dann kann ich auch von solchen Menschen lernen und habe auch das Glück, dass ich Tobi kenne und mit ihm sprechen kann, wenn mich da was interessiert. Und das macht einfach auch Freude zu sehen, dass E-mobilität halt eben nicht nur das Pkw im Luxussegment ist, sondern wir sind im Einstieg unterwegs. Wir können auch Mittel. Wir können aber auch große schwere Trucks machen, die halt die Ware von der Nordsee nach Bayern runterbringen oder vice versa. und beschäftigt sich
auch, wo wir gerade beim Thema sind, mit Schiffen und Flugzeugen. Und wie schaust du auf die Machbarkeit der E- Mobilität in diesen zwei Segmenten? Ich glaube, das wird schon eine harte Nummer. Also Flugzeuge geht es im. Einsitzerbetrieb oder Zweisitzer. Das funktioniert. Da hatte ich auch letztens im Podcast jemanden zu Gast dazu. in der groß bei den schweren Flugzeugen, wo wir jetzt denken. Reiseflugzeuge oder Schiffe, glaube ich nicht, dass das kommt. Da wird dann eher das Thema grüner Wasserstoff eine Rolle spielen. Gehe ich davon aus oder
auch E-fuels, wenn sie nachhaltig produziert sind, die da Sinn ergeben können, weil du ja ganz andere Möglichkeiten hast gerade jetzt Gewichtsthematik, dann nochmal auch Energiespeicher auch die Thematik nachladen von solchen Akkus. Also das ist ja beim Lkw schon Herausforderung. Wenn wir das jetzt auf das Thema Schiff dann denken. Ich denke aber auch da muss man immer differenzieren, von was für einem Schiff reden. Wir ist es jetzt ein kleiner Schiffkutter, der irgendwo im Hamburger Hafen rumfährt? oder der hier auf der Spree seine Rundfahrten macht am Tag
wo du auch nur eine begrenzte Reichweite brauchst. Das könnte ich mir rein elektrisch durchaus vorstellen. Aida beispielsweise als Kreuzfahrtdampfer. Da werden wir das erstmal eher wahrscheinlich mit Wasserstoff in die Richtung sehen, wo ich auch schon vor Jahren 2018 war. Das glaube ich mit Freudenberg. Die sitzen bei uns im Weinheim in der Ecke gesprochen habe, die damals schon Entwicklung dafür betrieben haben und auch schon angekündigt haben. Die Jahresteil nehme ich jetzt lieber nicht im Mund, weil ich mir nicht ganz sicher bin, ob die noch aktuell stimmt
aber in absehbarer Zeit das erste Wasserstoffschiff dann eben auf die Strecke zu bringen oder mit deren Unterstützung. Obwohl ich denke, da wird sich schon was bewegen, weil diese CO2-Flottenziele gelten ja nicht nur für die OEMs. Das müssen ja auch andere Hersteller. Das muss ja auch produzieren das Gewerbe. Das müssen die Schiff Schifffahrtsflotten machen. Das müssen die Flottenbetreiber dann sozusagen umsetzen. Also auch die sind gezwungen, nach grünen, nachhaltigen Alternativen Ausschau zu halten. Und insofern wird seine Entwicklung geben Batteriebetrieben. aktuell noch nicht. Das wird sich aber auch
bestimmt verändern im Laufe der Jahre, Jahrzehnte, wenn die Batterietechnik sich auch entsprechend weiterentwickelt und im Sinne der Innovation. Was sind so Themen, die wir noch vielleicht in der breiten Masse noch nicht so auf dem Schirm haben, die du verfolgst, die du spannend findest, die demnächst schneller kommen werden als andere. Also, ich glaube, was ein Thema ist, was jetzt wahrscheinlich schon bekannter ist, ist die Feststoffbatterie Solid State Batterie. ähm im Akku. Das heißt, auf gleicher größe bist du energieeffizienter und mit mehr Energie in der gleichen körperlichen
Fläche unterwegs, was dann ja auch schlussendlich bedeutet. Mein Auto hat mehr Reichweite. kann schneller geladen werden. Teilweise kommt immer auf die Zellchemie dann auch drauf an, die verwendet wird. Da wird stetige Entwicklung betrieben. Es wird jetzt nicht schneller kommen, als man denkt in der breiten Masse, weil auch da wird man wieder in den Luxusfahrzeugen anfangen und wird das dann dementsprechend nach unten brechen. Ich denke, das Thema autonome Fahren. was jetzt erstmal mit E-mobilität an sich weniger zu tun hat, wenn man so drauf blickt. Aber wenn
du dann wieder drauf blickst, was wir haben, wir haben einen Riesen Akku drin. der Kameras, Leiter, Sensoren und so weiter mit Energie auch versorgen kann, geht das auch Hand in Hand E-mobilitäten autonomes Fahren, wo du auch unterschiedlichste Entwicklungen schon siehst. Also selbst bei uns in Heilbronn Eck sind schon Versuchsträger unterwegs mit kleinen Bussen, die von der Schwarzgruppe von der Firmenzentrale zum dortigen Bahnhof fährt und zurück, um Mitarbeiter zu befördern. cool und. wo du merkst. Okay, da. Ja, aber auch da gibt es Fortschritte. Dann schlussendlich, obwohl
ich sage, ich glaube, dieses autonome Fahren wird noch mal so viel mehr verändern als der reine Antrieb, weil wir reden ja nur von einem Antriebswandel. Aber autonomes Fahren wird ein Mobilitätswandel noch mal werden, wo wir Mobilität an sich nochmal ganz anders denken, was ich unheimlich spannend finde. ist aber auch ein stark reguliertes Thema. Natürlich schlussendlich, weil. Ich meine, also, ich kann es zumindest von mir sagen. Ich bin ich. Ich gebe nicht gern Kontrolle ab, um es so offen zu sagen. Das ist auch beim Autofahren so
Ich tu mir da schon mit Fahrassistenten schwer, wo die sagen, du kannst meine Finger die Hände vom Lenkrad nehmen. Und der macht das dann schon. Das mag stimmen. Für mich fühlt sich es trotzdem total komisch an. Aber ich darf ja nicht von mir ausgehen. Und vor allem von den Generationen, die da nachkommen, die das vielleicht gar nicht mehr anders kennen. Und wenn das funktioniert im Bus machst du ja auch nichts anderes. Da gibst du dem Busfahrer die Kontrolle ab, wenn du drin sitzt oder im Zugführer
Warum soll das dann nicht funktionieren mit einem System? Ich glaube auch, dass das ganz gut funktionieren wird, wenn du entsprechend die breite Masse erreichst mit diesen Fahrzeugen. Aber solange du halt diesen Mischmasch aus autonom fahrenden Fahrzeugen und selbstgeste. hast, ist es ja dann immer eine Art der Kommunikation und der Reaktion aufeinander. Ja. Und zu guter Letzt. Du bist jetzt nicht mehr angestellt, sondern ein Unternehmer. Was war denn so jetzt auch im Alltag oder so? Wie gehst du das an? Was hat sich so verändert? Wie gehst
du damit um? Meine Tage sind länger. Also kurz zusammengefasst. Ich verdiene weniger Geld. Ich arbeite länger, aber. Ich habe. Mir geht's einfach besser. Ich bin glücklicher. Ich habe das Gefühl, dass ich mit meiner Arbeit zumindest im ganz kleinen Rahmen. Und deswegen mache ich das auch was Gutes tun kann. Also, das ist wirklich aus Überzeugung raus. Natürlich will ich Geld verdienen. Natürlich möchte ich mir was leisten können im Leben. Deswegen mache ich das auch. Aber wenn das, wenn es nur das Thema Geld wäre, dann hätte ich
auch in meinem Managerjob bleiben können. Oder wird mir in dem Bereich versuchen und hätte weniger Arbeit. hätte geregeltere Arbeitszeiten und hätte trotzdem mehr Geld auf dem Konto. Aber das wird mich nicht erfüllen. Und ich habe das auch. Unternehmerleben ist natürlich ein Auf und Ab. Das muss ich ganz klar sein. Das wirst du selbst kennen. Du weißt da auch nicht immer, was am Ende vom Tag auf dem Konto ankommt. Und ich bin dann halt auch eher so bevor ich dann anfange, einen anderen zu sparen. Sei es
jetzt meine Redakteure, also Autoren, die Dienstleister, die wir einsetzen in Alters. Bevor ich da was kürze, denke ich mir gut. Vielleicht kann ich noch einen Euro bei mir sparen. Hier und so. Mir geht's nicht schlecht. Ich will mich gar nicht beschweren. Aber es ist halt ein anderer Struggle. Dann. Aber am Ende vom Tag denke ich mir, wenn ich dann oder wenn ich mit meiner Frau hoffentlich ein Kind oder Kinder haben werde, habe ich zumindest das Gefühl, in dem Rahmen, wo ich was zum Positiven bewegen konnte
Auf dieser Welt habe ich was getan. und dann. erfüllt mich das mit Stolz. Und dann sage ich, dann ist das auch das Thema, was ich so mitnehmen könnte. Da ich gerade bisschen emotional, wie ich gerade hier merke. Aber das, was mich wirklich auch aus tiefer Überzeugung dahintreibt, weil ich denke, man kann immer sagen hier macht das besser. Schau da also anderen vorzuschreiben und denen zu sagen Okay, das musst du ändern. Das musst du anpassen. Also immer dieses Du und müssen, anstatt zu sagen ich kann. und
ich kann das im kleinen Rahmen für mich verändern. Kann vielleicht dadurch bei jemand anderem eine Veränderung anstoßen. und viele Ichs sind dann auch ein großes wir. Und dann kann eine Veränderung kommen. Deswegen E-mobilität alleine wird die Welt auch nicht besser machen. Der Klimawandel wird nicht gestoppt, nur weil wir mit E-auto fahren. Aber e-mobilität erneuerbare Energien, dynamische Stromtarife, die dich auch im Geldbeutel nochmal belohnen, weil du grüne Energie nutzt. Flottenbetreiber, die verstehen, wenn sie nachhaltiger unterwegs sind, nicht nur nachhaltiger mit dem Fahrzeug auf der straße, sondern
auch nachhaltiger für den eigenen Geldbeutel. dann ist das auch so eine Aufwärtsspirale, die sich da immer weiter hochschraubt. Und ich glaube, wenn die an dem kritischen Punkt ankommt. dann kann sie sich hier viel bewegen, und wir haben hoffentlich das Thema Klimawandel ziemlich stark verlangsamt. hoffentlich gestoppt und idealerweise mit Forschung in diesem Bereich. können wir es auch wieder zurückfahren. Und das wäre. schön. Also, wenn ich das noch erleben darf, würde mich freuen. Ich würde es mir zumindest für die nachfolgenden Generation dann total. Ja, da bin ich
komplett einer Meinung. Hast du noch eine letzte Nachricht für die Zuhörer, die du gerne los werden oder wie man dich findet oder was auch immer du ja also gerne bei Elektroauto-news.net vorbeischauen. Ich glaube, von dort aus findet man alles von unseren Redakteuren, die da echt eine tolle Arbeit auch leisten. Wie gesagt, ohne mein Team. Unser Team wäre das Portal nicht da, wo es ist, weil ich könnte das gar nicht alleine leisten. Ich mache da. aus meiner Wahrnehmung zumindest gefühlt nach außen hin das wenigste in Form
von Newsartikel oder Hintergrundberichten. Das macht ein ganz tolles Team für mich mittlerweile, wo ich sehr dankbar dafür bin. Ich versuche, meinen Teil hinter den Kulissen oder mit Gesprächen mit dir anderen Gründern dann in meinem Podcast zu machen. Mach den Newsletter und so freue mich einfach, wenn ihr dort vorbeischaut. Und dann bleibt mir einfach nur Danke zu sagen fürs Zuhören, was ich jetzt hier erzählen durfte. Danke. Danke, Sebastian. Und bis bald. Bis bald. Damit sind wir am Ende einer weiteren Folge von Smart Charge. Hier noch mal
die zentralen Erkenntnisse vom Controlling beziehungsweise Einkaufsmanager zum E-mobility-Evangelist Sebastian 2016 nebenberuflich das damals kaum beachtete Portal Elektroauto News. übernommen, weil er sein Know-how aus Industriekaufmann Controlling und BWL in die E-Mobilität einbringen wollte. Ein Angela Merkel-statement zur Elektromobilität lieferte den ersten Traffic Boost. Sein unermüdlicher Aufbau eines Autorenteams und der Aufbau zu täglichen News Updates haben das Portal bis heute auf über 1,2 Millionen Unique Visitors und eine LinkedIn-top Voice-Position gebracht. Warum Smart Charging und B-directional Laden noch warten. Technisch sind Fahrzeuge, Ladepunkte und sogar Haushaltsmmieter auf dem Stand
Doch Regeln und Tarife bremsen dynamische Stromtarife des Anschluss Regularien und fehlende flächendeckende Smart Meter Rollouts sorgen dafür, dass viele Anwendungen politisch noch nicht erlaubt oder wirtschaftlich nicht bezahlbar sind. Bis ein stabiler europaweiter ein einheitlicher Rechtsrahmen steht, dauert es nach Sebastians Erfahrung leider noch Jahre. Welche Durchbrüche stehen an? Sebastian sieht Solid-state Batterien als nächsten Gamechanger, höhere Energiedichten und schnellere Ladezeiten möglich. Parallel dazu wird autonomes Fahren in der Logistik, zum Beispiel Electrotrucks, Fahrtaufnehmen und neue Sektorkopplungsmodelle entstehen, etwa Pv- Speicherto Heimnetzverknüpfungen. außerdem spürt er, wie Chinas Milliardenmarkt jetzt
mit China EV Pulse in Europa anrollt und glaubt, dass uns die günstigsten software-getriebenen Modelle dort bald auch hier flankieren werden. Wenn euch diese Zusammenfassung Mehrwert gebracht hat, abonniert Smart Charge hinterlasst uns eine Rezension und schreibt uns auf LinkedIn, welche Insight ihr als nächstes vertiefen haben möchtet, besucht Sebastian und sein Team auf Elektroauto-news T News und tiefgehende Analysen. Danke fürs Zuhören. Bleibt elektrisch und bis zur nächsten Folge.