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14 May 2026 · 1 hr 12 min

Smart Charge Spezial mit Claudio Geyken, Pierre Rudolph und Stefan Poppe-Lauterbach - E-Flotten, Ladeinfrastruktur und Smart Charging aus der Praxis

In dieser besonderen Smart Charge Folge diskutiert Claudio Geyken gemeinsam mit Pierre Rudolph und Stefan Poppe-Lauterbach über die praktische Elektrifizierung von Flotten - direkt aus unterschiedlichen Perspektiven: Energieoptimierung, Fuhrparkmanagement und Ladeinfrastruktur. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame HelloFresh-Projekt: von der Elektrifizierung der Last Mile über Netzanschluss, Vermieter, Ladepunkte und dynamische Stromtarife bis hin zur Frage, wie intelligente Ladesteuerung im laufenden Betrieb wirklich funktioniert. Alle waren am spannenden Projekt beteiligt und erzählen aus Ihrer Erfahrung. Themen der Folge: - Warum E-Flotten mehr brauchen als nur Ladepunkte - Was Fuhrparkleiter bei Netzanschluss, Vermietern und Planung beachten sollten - Warum AC-Laden oft reicht und DC-Laden nicht immer nötig ist - Wie dynamische Stromtarife und Smart Charging Kosten senken können - Welche Rolle Software, Fahrzeugdaten und Plug & Charge künftig spielen - Warum Pilotprojekte, klare Kommunikation und operative Erfahrung entscheidend sind Eine praxisnahe Folge über Chancen, Hürden und Learnings der Flottenelektrifizierung.

Transcription

Welcome to the Smart Charge by RiDERgy Podcast. This is Claudio Geyken, Founder and CEO of RiDERgy. This is your show to learn about all things energy management and smart charging innovation for electric vehicles and fleets.

Diese Folge ist etwas anders. Es ist keine klassische Interviewfolge, sondern eine Smart Charge Sonderrunde mit Stefan Poppe und Pierre Rudolf als Chorost. Stephan bringt die Perspektive der Ladeinfrastruktur mit vom Netzanschluss über Trafofragen bis zur Ladesäule und zur Umsetzung vor Ort. Pierre bringt die Flottenperspektive mit. Er hat mehrere Fuhrparks betreut, Digitalisierung vorangetrieben und die Elektrifizierung der letzten Meile bei Hellofresh begleitet. Und ich. bringe die Perspektive von Energiemanagement und intelligentem Laden ein. kennengelernt haben wir uns im gemeinsamen Hello Fresh- Projekt. Dort mussten Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Energieoptimierung im

echten Betrieb zusammenkommen. Genau darum geht es in dieser Folge. Was passiert wirklich, wenn man Depots elektrifiziert? Wie vermeidet man überdimensionierte Infrastruktur? Wann braucht man tatsächlich einen Trafo? Wie können dynamische Stromtarife Kosten senken? Und warum funktioniert Smart Charging nur dann, wenn Flotte Hardware und Software sauber zusammenspielen? Diese Folge ist auch der Start eines Formats, das wir fortsetzen wollen. regelmäßige Gespräche aus unseren unterschiedlichen Blickwinkeln, manchmal nur zu dritt, manchmal mit zusätzlichen Gästen aus Flotte, Ladeinfrastruktur, Energie, Netz und Software. heute also weniger klassisches Interview. Mehr ehrliche Praxisrunde. Was

haben wir gelernt? Was würden wir anders machen? Und was sollte jede Flotte wissen, bevor sie ein Elektrifizierungsprojekt startet? Low Gates.

Ja, Hallo zusammen. Wie geht's euch heute? Herr Löchen. Hallo, Claudio. Danke. Wie geht's dir? Ja, prima. äh Schön, dass ihr dabei seid. ähm Heute wollen wir damit anfangen, dass wir uns nochmal vorstellen, äh da es ja auch unsere erste gemeinsame Folge ist. und, äh, Stefan, wenn du gerne anfangen willst. Du bist mir zumindest hier in den Bildschirm am nächsten. Ja. Dann nehme ich den Ball gerne auf. Ja, ich bin Stefan. Ich bin seit dreieinhalb Jahren jetzt schon im Thema Ladeinfrastruktur unterwegs. K in erster Linie aus

dem. betreue da so den Hardwarebereich, wenn man so sagen will, vom Netzausbau bis zur Ladesäule selber bin von Haus aus Elektrotechniker, habe das von der Pike auf gelernt, wenn man das so schön sagen will, kann also auch mit Strom irgendwie umgehen. Das ist so zu meinem Background in diesem Thema vielleicht. Ja. Ja, willst du weitermachen? Ja, ich bin der Pierre. Ich bin jemand, der direkt aus der Flotte kommt. Hab die letzten Jahre als Fotpark-Manager, als FOP-Liter mehrere Flotten Flotten betreut. Habe sozusagen ja Digitalisierung vorangebracht und

auch so vor zehn Jahren in etwa angefangen, damit Flotten zu elektrifizieren. Und ja, bin sozusagen hier derjenige, der aus der Praxis zu euch spricht. Also. Super. Und dann schließe ich die Runde. Ich bin Claudio hier in Berlin, bin auch hier aufgewachsen, wie der Name aber auch schon sagt, halb Deutscher, halb Italiener, ein bisschen Multikulti, auch in Frankreich geboren und dann mich früher auch für die Energiewende begeistert seit 2004 und habe dann auch Energie-ingenieurwesen und insbesondere in verschiedenen Rollen innerhalb der Wertschöpfungskette gearbeitet, sowohl im Maschinen und

Anlagenbau für Solarzellen, aber auch Installation von Solarsystemen mit Batteriespeichern und dann. insbesondere Unternehmern dabei geholfen, ihr Unternehmen aufzubauen und jetzt mein eigenes Unternehmen mit Trategy unterwegs. Und als Hinweis für die Zuhörenden auch, wie wir uns denn jetzt kennengelernt haben. Vielleicht Pierre, weil du auch im Mittelpunkt standst des Projekts. Willst du vielleicht darauf eingehen. Wir haben uns im Zuge eines Projekts kennengelernt, welches ich zuletzt bei Hellofresh betreut habe. Das war mein ehemaliger Arbeitgeber. Da ging es darum, die Last Mile sozusagen die letzte Meile zu elektrifizieren. Da

ging es darum, Fahrzeuge, welche sozusagen zum Kunden fahren. Die Pakete liefern. Das Produkt von Hello Fresh, dass wir die Autos halt plus Ladeinfrastruktur elektrifizieren. und in diesem Zuge, ging es ganz, ganz klassisch voran. Wir haben Ausschreibungen betrieben und, ähm, brauchten halt jemanden für die Hardware sozusagen für die Ladeinfrastruktur. Und, äh, da sind wir, ähm, letztendlich bei der Firma Charge One gelandet. Das ist hier der Stefan war dort mein Ansprechpartner. Ähm, und, ähm, das war. so sind, so haben wir uns kennengelernt. Wir haben geguckt. Was brauchen

wir für das Projekt? Und ja, da ist das Produkt von Charge O. V. Wann war das? Stefan? 23 Jahren. Drei Jahre. Fast mittlerweile schon insgesamt sind zwei Jahre her. Tatsächlich. Ja, ja, genau. Wo die ersten. anfinge, wo das alles so anfing. Ich wurde auch explizit eingestellt für das Projekt damals. Und so haben wir uns kennengelernt. Stefan, das kann ich mich noch gut erinnern. Und ähm ja, wie es denn so läuft, geht es ja eben nicht nur um Installation einer Wallbox, sondern es geht darum, das ganze

Energiesystem ans Depot anzubinden und im besten Fall intelligent zu laden und. Hier kamst du denn ins Spiel, Claudio. Hier haben wir uns dann kennengelernt. Wir haben überlegt. Was machen wir mit dem Strom? Wie können wir den Strom per Lastmanagement am Cleversten irgendwo steuern? Und ja, hier habe ich Ridigy entdeckt und habe direkt Kontakt mit dem Claudio aufgenommen. Und wir haben dann angefangen zu schauen, wie wir. den Strom bestmöglich optimieren können. Wie genau und wie wir das gemacht haben. Das werden wir sicherlich noch im Laufe des

Podcasts erzählen, aber nur erst mal so viel dazu, wie wir uns hier kennengelernt haben. Ja, cool. Ja, willst willst du noch ergänzen, Stefan, aus deiner Perspektive vielleicht, dann kann ich auch nochmal. gerne. Also aus meiner Perspektive. Ich hatte Pierre ja kennengelernt. Da waren wir in dem Projekt schon involviert. Da ist Pierre dann dazugestoßen. Ich muss ganz ehrlich sagen, Pierre hat es irgendwie nochmal auf ganz andere füße gestellt. Also, der hat das viel besser nach vorne getrieben, als es vorher so war. Vielleicht auch genau dessen geschuldet

weil er dafür auch speziell eingestellt worden ist. Vorher lief das ganze Thema im Haus so ein bisschen irgendwie so ein bisschen mit. ähm, aber damit hat es erstmal noch einen ganz anderen Drive bekommen. Da bin ich ehrlich. Ja, wir hatten halt vorher vielleicht noch kurz ergänzend. Ne, äh, jemanden da am Start. Die haben halt noch nie was mit E-Ladesäulen zu tun gehabt. Ne, das war der Punkt. Und, ähm, wo wir denn, wo ich denn dazu stieß. Ähm, ähm, aus der Praxis schon heraus, äh, ging es

wirklich erst mal darum zu gucken. Was ist denn bisher überhaupt entstanden? Und, äh, Stefan und ich, äh, mussten relativ schnell erstmal Dinge. anpassen, Genehmigungen erneut einholen oder auch Bauphasen noch mal anpassen, die schon angefangen hatten. Und solche Geschichten. Also unser Staat bestand erst mal darin, Bestandsaufnahme durchzuführen, aber auch direkte Anpassungen vorzunehmen, bevor wir überhaupt erst mal in die Planung kommen konnten, wie es weitergeht. Das war ganz spannend am Anfang. Ich erinnere mich gut, Stefan. Ja, da gibt es ganz schön viele Komplexitäten, auf die wir wahrscheinlich

noch mal gleich eingehen werden. Und vielleicht aus meiner Brille noch mal auch. Also für uns als Firma ist es sehr wichtig, dass wir die richtigen Anwendungsfälle finden, auch bei der intelligenten Lade. Steuerung von Elektroflotten. Da gibt es ja verschiedene Arten von Flotten und Hello Fresh hat perfekt eigentlich auch für uns gepasst als Art von Flotte, weil es darum ging, also für diejenigen, die Hello Fresh ja nicht kennen, die Pakete mit den schönen, leckeren. Mahlzeiten an die an die Kunden zu liefern nach Hause und das aus

Depots. Und das heißt, es ist noch relativ planbar, dass die Abläufe, die wir dann für unsere Optimierung dann auch sehr gut verstehen müssen im Vergleich zu anderen Arten von Flotten. Und da hat's auch gut gepasst, dass ich mit Pierre jemanden gefunden habe, der als Flottenmanager wirklich für das Thema auch sofort geb. Rand hat und gesagt hat, die Chance wahrgenommen hat. Und dann lief das. Zwar war das nicht so einfach am Anfang, da die nötigen Depots Schnittstellen immer zu machen. Das hat ein bisschen Vorlauf gebraucht, aber

dann haben wir es auch geschafft, nach einigen Monaten die Ladeinfrastruktur anzubinden und dann die Ladesteuerung anzufangen. Genau das hast du jetzt sehr schnell, äh, alles zusammengefasst. Da ging natürlich viel Planung vorweg. Ne. Wir haben Piloten auch gestartet. Ähm, um erstmal zu schauen, wie funktioniert, ne. Also, wir hatten dann die ersten Ladepunkte in München. Ich erinnere mich. Hatten wir dann, äh, verbunden. Und dann ging es darum. Ähm, schauen wir mal, wie das denn auch in der Praxis wirklich funktioniert. Ähm, mit der Optimierung. Und da war das

auch gut. Äh, dein Vorschlag von dir, Claudio. Dann lass uns erstmal 12 Lade-. Äh, ähm, ähm, Ladepositionen. zum Üben testen über Nacht. Und so konnten wir dann mal schauen, wie sich das auch in der Software, wie sich das in der Praxis überhaupt darstellt, mit den Kollegen vor Ort, weil sie genauso wichtig ist. Hier war immer für uns wichtig. Die Fahrzeuge müssen geladen sein. Der operative Betrieb darf nicht gestört werden, so wenig wie möglich. Bestenfalls und diese Thematiken ineinander greifen zu lassen. Das war halt das Schwierige

denn. Die Pakete mussten zum Kunden. Und, ähm, wir hatten neue Fahrzeuge. Ähm, da können wir gleich auch nochmal darauf eingehen. Ähm, neue Fahrzeuge, die wir auch so noch nicht, äh, sozusagen im Einsatz vorher hatten. Wir hatten. Wir haben mit den Dienstleistern zu tun gehabt. Von daher ist es. von der Planung her schon ein Thema gewesen, es dieses neue Setup in einen voll funktionierenden operativen Bereich einzugliedern. Also, wir hatten wenig Zeit, parallel zu arbeiten, sondern wir haben es ja direkt direkt umgesetzt mit Fahrzeugen, die neu waren

Dienstleister mussten die E- Fahrzeuge sozusagen den Umgang mit den E- Fahrzeugen lernen. Hello Fresh hatte neue eigene Fahrzeuge, die in die Flotte integriert werden mussten. Und all das Thema in die Operative zu bringen, war für mich anfangs die größte Herausforderung. Was aber wiederum umso besser funktioniert hat, da unsere Abstimmung, die wir drei geführt haben, in meinen Augen einwandfrei lief. Und das ist absolute Voraussetzung für so ein Projekt, dass man die Dinge hier schon skaliert. in der Theorie einmal durchspielt, aber unbedingt dann auch in einem Piloten

idealerweise auch erst einmal durchspielt, um halt den operativen. ähm, den operativen Bereich nicht zu stören. Ja, total. Also, ich habe es natürlich zusammengefasst. Es gab sehr, sehr viele Zwischenschritte und sehr, sehr viele auch Personen, die noch involviert waren. grüße und Dank geht raus auch an mein Key Misch, aber auch an Blatt da in München mit von Hello Fresh und Simon natürlich auch von Charge One, die da oder Lichtblick auch. Wir hatten hier Unterstützung auch und sowas. Das sind ja auch alles Kollegen gewesen, die uns hier

wirklich super unterstützt haben. ähm ähm Genau, wie du schon sagst, wollte ich nicht unterbrechen. Genau. Also dieser dieser ähm so ein Projekt war auf jeden Fall nicht trivial, da die ganzen Tests und und Vorlauf und nur nur so ein Beispiel zu nennen. Wir mussten äh dann teilweise Ladebefehle schicken ähm mit einer gewissen Frequenz, um um gewisse ähm ja Zuverlässigkeiten und verschiedene Fahrzeugarten, verschiedene Ladesäulen. ausgiebig zu testen, um eben diese Zuverlässigkeit auch zu garantieren, dass die Fahrzeuge am nächsten Tag auch genügend Reichweite haben, weil die Reichweiten

bei diesen Vans teilweise beschränkt sind, insbesondere im Winter und da die Touren da teilweise auch sehr lang sind, das sehr wichtig ist, dass man das gut managt. Genau so ist es. Und, ähm, ein Punkt vielleicht auch noch, ne. Ich meine, wir wussten ja da noch nicht. Funktionieren die Charge One, Ladepunkte mit deinem System. Ne, das ist. Wir sind ja jetzt, wenn wir jetzt sagen wir mal zusammenarbeiten würden im nächsten Projekt. Da wüsste man dann schon wahrscheinlich früh schon eher, worauf man achtet. Aber ich sage mal

wir wussten zu der Zeit noch nicht. Welche Systeme funktionieren miteinander? War ja auch ein großes Thema. Stefan, kannst du gleich auch mal was zu sagen? Ne, wie das so lief an den. in den Anfängen und das dann auch noch mal zu kombinieren mit der Telematik der Fahrzeuge. Das war schon spannend. Und ja, klar. Gerade unsere unsere Kollegen vor Ort waren natürlich unmittelbar wichtig, dort mit einzubinden. Wir konnten ja nicht überall gleichzeitig sein. Das heißt, wir waren an unseren Standorten und haben auch viel aus der Ferne

geregelt. deine Kollegen Claudio haben da einen engen Austausch geführt mit unseren Last My Specialists, die halt vor Ort waren. Und das das alles war die Herausforderung irgendwo, die wir, die wir da zu absolvieren hatten. Stefan. Ich weiß noch, wo wir gerade in den Anfängen da waren. ähm, wo es überhaupt erst mal darum ging, Netzleistung Ladeanschluss, das überhaupt erstmal zu installieren, bevor überhaupt irgendwas funktioniert hat und wir teilweise auch schon die E-Fahrzeuge am Start hatten. Ja, also das ist sehr, sehr spannend, weil die Autos schon da

waren. Dann gab es fünf Ladepunkte für 20 Autos. Dann gab es irgendwie 100 Ampere, mit denen alle 20 Autos geladen werden sollten und mussten. Das musste aber auch sichergestellt werden. dass morgens um sechs alle wieder vollgeladen sind. Da gab's Claudio, da gab es dich noch gar nicht in dem Projekt. Und das hat eben das im Laufe des Projekts uns gezeigt, dass wir so jemanden wie dich brauchen in diesem Projekt, der das Ganze entsprechend auf die richtigen füße stellt. Software-seitig. Man kann viel tun, also die Boxen

zu bauen. Es ist. eine Standard Handwerkerleistung, sage ich jetzt mal den Netzanschluss herstellen ist eine Elektrikerarbeit. Das sind alles Dinge, die man schon zu Hauf gemacht hat, auch wenn es beim Ladeinfrastrukturthematiken immer noch irgendwie etwas neu wirkt. Aber letztendlich geht es darum, Industriebetrieb unter Strom zu setzen, was man eigentlich schon immer kann. Spannend ist es dann, die Leistung, die da ist, entsprechend so zu nutzen, dass es nicht dazu führt, dass das Kühlhaus ausfällt oder im Büro das Licht flackert. sondern eben an der richtigen Stelle auch

runtergebremst wird und dann an der richtigen zur richtigen Zeit dann auch noch ins Auto gepumpt wird. Das sind so Themen, die wir in diesem Projekt gelernt haben. Du hattest angesprochen, Pierre, wie wir angefangen haben, war das Strom ins Auto. Und um mehr ging es eigentlich nicht. Aber wir haben relativ schnell gemerkt, dass das so ohne weiteres nicht geht. Dynamische Lastmanagementsysteme gibt es auch. Die können das auch das ist nichts Triviales. Aber hier ging es ja um wesentlich mehr, um eben auch irgendwann einen Effekt zu erzielen

was es eben auch bedeutet, den Strom intelligent zu nutzen am ganzen Standort. Und da hat diese Dreierkonstellation halt unheimlich viel bewirkt. und Claudio. Wir beide haben natürlich unheimlich auch davon profitiert. Das ist zumindest meine Sicht davon, dass auf der Seite von Hello Fresh mit Pierre jemand da war, der das ganze Thema auch voranbringen wollte. Auch so jemanden braucht es in so einem Projekt und nicht jemanden hier läuft nicht. Und ich will es nicht, sondern jemand, der sich aktiv am Projekt beteiligt, ist ganz, ganz wichtig. Total

Das ist Gold wert und ähm tatsächlich auch sehr rar ähm noch in meiner Fuhrpark Litererfahrung ähm und äh äh und dann nochmal, weil das ja auch ein spannendes Thema ist, was glaube ich, vielleicht viele Fuhrparkleiter, die vielleicht dann auch zuhören, äh vielleicht nicht so ganz äh auf dem Schirm haben zu haben, nochmal sie abzuholen. Also ein äh eine große Herausforderung ist eben genügend Kapazität überhaupt zu haben, um die Fahrzeuge zu laden wegen der der Kabel und der Netzanschlussleistung mit dem Netzbetreiber. Das ist das eine. Und

das zweite ist auch, dass man mit der Zeit mit dynamischen Strompreisen beispielsweise oder bei den Netzgebühren kann man halt Geld sparen, wenn man die Ladevorgänge intelligenter steuert. Also das sind die zwei großen Themenblöcke. Und vielleicht können wir ja nochmal, weil das Thema Netzbetreiber vielleicht bei den Fuhrparkleitern insbesondere oder aber auch bei anderen Marktakteuren, die vielleicht nicht so viel mit Netzbetreibern zu tun hatten, wie insbesondere ihr zwei. Könnt ihr vielleicht mal eure Erfahrungen da so teilen, wie das so ist und was ihr so an Tipps hättet

auch auf Basis dieser Erfahrung für Leute, die, die, ähm, die ihr Fuhrpark elektrifizieren wollen oder oder Fuhrparks helfen zu elektrifizieren. Ich würde mal sagen, wie das so ablief. Also, Stefan, wir hatten. Irgendwann waren wir so drin. Ja. Also, man muss es jetzt mal wirklich sich rein aus der Praxis her vorstellen. Wir haben 6, 7 Standorte. Die wollen wir elektrifizieren. Wir haben dort pro Standort 15 bis 20 Fahrzeuge. Wir würden. Im Vorfeld wurde geklärt. Wie viel Reichweite brauchen wir? Wie viele Ladepunkte brauchen wir für wie viele

Fahrzeuge? Das ist natürlich alles in Form eines Skalierungsprozesses. Im Vorfeld hat das stattgefunden. Und dann geht es darum. Wir brauchen jetzt hier 20 Ladepunkte. Wir haben 20 Fahrzeuge. Wir möchten pro Ladepunkt ein Fahrzeug laden. Wir haben feste Standzeiten. Wir können also in etwa einschätzen, wie viele Fahrzeuge, wann genau wie laden können. Und dann geht es darum, herauszufinden. Wie viel Netzanschlussleistungen haben wir denn überhaupt erstmal Anliegen an dem Standort. Und dann war es halt tatsächlich so, dass ich mich mit Stefan vor Ort getroffen habe. äh, an

unseren Depots, wo Hellofresh Meter ist, um dann mit den jeweiligen Inhabern mit den mit den, ähm, sozusagen mit den Mietobjektleitern, äh, mit den Gründern oder sagen wir mal mit den mit den Mietern, äh, mit den Vermietern so Entschuldigung mit den Vermietern, ähm, da zu gucken. ähm, wie. Wie sieht es aus? Wie viel Strom habt ihr? Könnt ihr euch das überhaupt vorstellen, mit uns dieses Projekt hier zu gehen? Wir wollen unsere Flotte elektrifizieren. Wir werden unsere Flotte elektrifizieren. Wir würden es aber gern sozusagen hier auch im

Zusammenspiel durchführen. Und hier ist es auch genauso wichtig, ähm gleich den Vermieter mit ins Boot zu nehmen. Das war mir sehr wichtig, von Anfang an zu sagen, wir sind. Das ist nicht unsere eigene Immobilie. Wir sind Mieter. Wir sind aber lang schon lange Mieter. Wir möchten auch noch lange Mieter bleiben. Lasst uns hier als Team zusammen gucken. Welche Möglichkeiten haben wir hier? Und das war erstmal so eine Bestandsaufnahme. Wir haben dann geschaut, so und so viel Strom liegt an. Brauchen wir hier noch einen Trafo im

Worst Case brauchen wir noch einen weiteren. einen weiteren Fehler. Wie viel Netzanschlussleistungen haben wir vorliegen? Und dann sind wir halt ganz klassisch erstmal mit dem. ja mit dem mit dem Vermieter da durch seine Anlage gelaufen und haben erst mal geguckt. Stephan im Schlepptau mit seiner ganzen mit seinem ganzen technischen Know-how, was halt auch super wichtig war, dass er natürlich auch von der Technik Ahnung hatte und ich eben nicht nur so ein Theoretiker hier so ein Salesmanch am Start hatte, sondern jemand, der beides konnte. Ideal, also

wir in den. in den Netzanschlussräumen sämtliche Räume, die man da so Kellerräume, wie wir da, was wir da alles besucht haben. Stefan, waren Sie eigentlich, wo wir überall drin waren. 67 Standorte. Alles sah irgendwo anders aus und haben erst mal die Aufnahme begannen. Stefan hat Fotos gemacht. Wir haben gemessen. Wir haben gefragt. Wir sind da wirklich ganz klasse mit dem Stift durchgelaufen und haben, ähm, alles Mögliche uns erstmal an Informationen eingeholt. und dann ging es hinterher in die Auswertung. Wir reden von den Vermietern, vor allem

das mit Vermietern nicht mit den Netzbetreibern im ersten. Nein, nein, wir reden immer noch. Ich würde es gerade mal von Beginn an skalieren. Immer noch von den Vermietern, was dazu erst mal nötig ist. Wir müssen, bevor wir an den Netzbetreiber gehen, muss man ja erst mal schauen. Was liegt überhaupt an an Strom für so ein Projekt? Das ist das, was immer zuerst getan werden sollte, damit man weiß, wie viel Leistung braucht man denn überhaupt erstmal für das Projekt. Und, ähm, das haben wir damit gemacht. Und

dann ging es halt los. Dann ging es in die Planung. Dann haben wir uns quasi ja auch auch das Okay des Vermieters. Es bringt nichts, wenn du das, ähm, sozusagen als Firma da eigenständig durchdrücken willst. Du brauchst definitiv die Genehmigung. Sowas sollte sich auch immer schriftlich eingeholt werden. Ähm, so und so viel Jahre ist der Mietvertrag. um da gemeinsam an dem Projekt zu arbeiten. In den allermeisten Fällen kann man auch sagen, sind die Vermieter sehr positiv gewesen auf das Projekt und haben auch durchaus gesagt Mensch

toll, was ihr hier macht. Ja, es ist an der Zeit, dass man das tut. Ihr sehr guter Mieter. Wir machen hier. Wir beteiligen uns teilweise auch an den Kosten wurde sich beteiligt. Und so ging es dann in die Planung. Und, ähm, Stefan ist dann voll in seinem Element gewesen, sozusagen als als der Chefki Counter. Stefan, erzähl mal, was dann passiert ist als nächstes. Na ja, Auswertung der Daten. Also erst mal zu gucken. Wie viel habe ich? Wie viel kann ich? Wie viel geht eigentlich mit. Er

hat es ja eben schon mal gesagt. Dynamische Lastmanagementsysteme können da schon vieles bewirken, aber eben auch nicht alles sicherstellen. Wir hatten am Anfang auch Ausfälle, Netzausfälle. Ich kann mich noch an einen Fall erinnern. Da ist dann nachts irgendwann die Hauptsicherung geflogen. Da mussten wir alle Hebel in Bewegung setzen, dass ich dann in München, weil wir ja nun auch alle beide nicht direkt in München sitzen, konnten wir uns in die ins Auto setzen. da erst mal zu finden, der da rausfährt und jetzt diese Sicherung da tauscht

und so auch das, damit man den Betrieb hat es eingangs gesagt hier eben nicht zu sehr einschränkt, weil nichts ist schlimmer, als bei den Nutzern der Elektromobilität eine Frustration zu erzeugen und eben genau den G. Gegeneffekt zu bewirken, so nach dem Motto funktioniert eh alles nicht. Das hatten wir ja vorher schon. Man hat ja sowieso vorher schon immer die geht alles nicht. Also, wir hatten ja auch. Da mussten wir ja schon in Vorleistung eigentlich gehen. Ja, genau. Du musst eben dafür sorgen, dass sich alle wohlfühlen

Irgendwie. Und dann findet das Thema auch auch Anklang. Und dann findet man das auch alles gut. gut nur sobald dann am Anfang schon gleich solche Probleme auftauchen. Das war schwierig. Also gerade bei Netzbetreibern, sobald das Thema Netzbetreiber ins Spiel kam, den Ball haben wir dann natürlich angenommen. Ich bin mittlerweile bei der Firma WL auch so ein 360-Grad-Anbieter. Das heißt, man macht dann irgendwie alles. Man kümmert sich darum, dass es von Anfang bis zum Ende. äh, äh, dann auch aufgebaut wird und betrieben wird, also Anfang Netzbetreiber

den erst mal ins Boot zu holen, die die, äh, die Netzanschluss begehren, die man da erstmal mit in Form eines Antrags lostritt. Das kann schnell mal 12 bis 18 Monate dauern, bis man da irgendwie annähernd zu einer Entscheidung kommt. Und deswegen. Das war eben auch der Grund, weswegen wir am Anfang an jedem Standort erst mal mit der Leistung, die vor Ort war, klarkommen mussten. Alles andere haben wir im zweiten Step dann erstmal gemacht und gesagt Alles klar, wir haben die und die Leistung. Das kriegen wir

so und so erstmal geregelt. Und parallel dazu betreiben wir jetzt den Netz aus. Bau, der auch wieder Kosten verursacht. Auch das darf man nicht ganz außer Acht lassen. Diese Baukostenzuschussgeschichten. Ich kann mich an den Fall in München erinnern. Da war das immens, weil der nächste Trafos Station einfach weit weg war. Da kann man auch nicht sagen, das kostet immer Summe x, sondern das ist wirklich standortabhängig. Und das sind so die ersten kleinen Problemchen, auf die man sofort stößt, wenn man einfach nur die Aufnahme. der Daten

macht und die erste Analyse ansteht. Das ist. Da geht es los, so ist es.

Und vielleicht noch mal noch mal noch mal einen kleinen Stück vorweg. Wir haben das ja auch vorher durchkalkuliert. Stefan, du erinnerst dich. Wir haben. Ich muss eine Budgetplanung machen. Ganz normal für das Jahr 24 oder für das Jahr 25. Genau. Und wir haben bestmöglich probiert, Dinge auch schon vorweg zu sehen. Und ich kann mich erinnern, dass du schon gesagt hast, wir brauchen. Es kann sein, dass wir eine Trafos Station in 5 Metern haben, aber auch in 150 Metern. Ja, und wir haben schon probiert, bestmöglich solche

Themen sozusagen ins Gesamtbudget mit zu inkludieren. was uns eigentlich auch ganz gut hier glücklicherweise gelungen ist, muss man sagen. Es gab ein Budget, was relativ transparent von mir auch dargestellt wurde, wo man dann aber gucken musste. Klar, das ist ja genauso wichtig, die Wirtschaftlichkeit in solchen Projekten halt auch bestmöglich auch einzuhalten und nicht immer wieder irgendwo nachzuschärfen. Von daher war das auch ein. wichtiger Punkt, den man auch während der Bauphase, also nicht nur vorher in der Planung, sondern auch währenddessen immer im Auge behalten sollte. Klar

Wirtschaftlichkeit und Kosten, bevor es dann wirklich losgeht in die Bauphase. Und was ist euer Ansatz und eure Empfehlung auch meistens, Stefan, wenn ihr dann, du hast da einen Fuhrparleiter weiß wahrscheinlich nicht, warum jetzt ein Trafohäuschen so relevant ist. Vielleicht kannst du noch mal abholen. inwiefern das jetzt wichtig ist. Und, ähm. Und wie habt ihr das denn dimensioniert? Bei jedem Depot habt ihr dann quasi die Maximalleistung eines jeden einer jeden Ladesäule und dann die Summe gemacht der Ladesäulen und dann die Netzanschlussleistung dimensioniert, oder wie habt ihr

das dann gehandhabt? Was war eure Logik und die Empfehlung, die du dann für Vorparleit andere hättest? Also man bildet ja immer so einen Mittelwert, würde ich mal sagen. Also, wenn man jetzt 20 Ladepunkte mit 11 kW, kann man jetzt nicht sagen, dass das die Leistung ist, die man braucht. Man rechnet sofort mit Gleichzeitigkeitsfaktoren, die man dann braucht. Da hängt es davon ab, wie viel Standzeit haben diese Geräte. Jetzt war es bei Hellofresh natürlich ein dankender Fuhrpark, weil man eben genau wusste, welche Zeit die Autos haben

um wieder vollzuladen. Das heißt, man kann mit relativ geringer Leistung, die man letztendlich wirklich braucht. an den Standort gehen. Also hängt natürlich davon ab. Plant man jetzt nur AC-Ladepunkte oder redet man sofort über 100 150 kW-Stationen. Das ist natürlich was völlig anderes. Aber so sind wir im Prinzip rangegangen. Wir haben uns angeguckt. Es sind 20 Fahrzeuge. Mit einem gewissen Gleichzeitigkeitsfaktor kommt man auf eine relativ geringe Leistung, die man braucht. Wir haben am Anfang sehr, sehr viel Angst eingerechnet. Bin ich ehrlich. Also in den ersten Standorten

haben wir die sehr, sehr hochdimensioniert, weil wir einen Ausfall auch vermeiden wollten. Zum Schluss im Laufe des Projektes kommt man dann relativ schnell darauf, dass man mit wesentlich weniger Leistung das in der gleichen Zeit hinbekommt. und gerade in dem Moment, Claudio, wie ihr angefangen habt, das Ganze zu regeln und zu managen, ist man ja nochmal einen Schritt weitergekommen und hat festgestellt, ob es mit wesentlich weniger Leistung sogar noch klarkommt. In den meisten Fällen kann man eigene Trafo-Stationen noch vermeiden. Es gab ein Projekt, bevor wir gestartet

sind. Das ist in Hamburg durchgeführt worden. Da gab es eine Trafostation. Da hat man mit DC Stationen sofort implementiert. Uns war relativ schnell klar, dass wir die gar nicht zwingend. brauchen nicht für den Anwendungsfall, dass die Depotfahrzeuge morgens alle wieder geladen werden sollen. Also man kommt mit wesentlich weniger Leistung klar, als, als man eigentlich annimmt, eben aufgrund dieser Gleichzeitigkeitsfaktoren. Das darf man nicht außer Acht lassen, nicht davon abschrecken lassen. 20 mal 11kw ist nicht die Leistung, die sie am Standort brauchen. Die meisten Fuhrparkleider. Das ist

auch immer das, was wir auch immer wieder sagen, weil man muss mit Managementsystemen arbeiten, sind vom Netzbetreiber sowieso schon vorgegeben. bei der größenordnung, die man dann braucht. Und dann kommt man relativ schnell, ja, Niederspannungsanschluss oder vielleicht einen Mittelspannungsanschluss dann auch relativ schnell klar. Da braucht man wenig Netzausbau, aber ohne kommt man auch nicht klar. Das muss man auch ganz klar dazu sagen. Und da wir ja hier auch dafür da sind, unsere Erfahrung und unser Wissen zu teilen mit anderen und ich mir relativ sicher bin, dass

jetzt der Durchschnittsvorparleiter. wahrscheinlich nicht so richtig weiß, was der Unterschied ist zwischen Niederspannung und Mittelspannung. Vielleicht können wir die und und Trafo, wie das genau die Beziehungen so sind. Das hört man immer, man braucht es. Aber vielleicht ist es auch ein guter ein guter Moment, das mal kurz zu erklären. äh Da haben wir mit dir ja auch Stefan als Elektrotechniker

jemand da, der das und der sich so gut auskennt, der Immobilität. ähm jemand da, der das erklären kann. Also ich ich ich erkläre mal den Niederspannung Mittelspannungsteil. Dann kannst du den den anderen Teil nochmal erklären. Also Niederspannung ist äh das Stromnetz ist ja so, äh, wenn man so will, im Vergleich mit einer Autobahn in den straßen gibt's auch die Autobahn für ganz äh schnelle Geschwindigkeiten. Das ist die Überspannung oder Höchstspannung ähm Netze. Hochspannung. Dann gibt's die Mittelspannung und dann gibt's die Niederspannung. Die Niederspannung ist die

die an den Haushalten oder an den Gewerben mit wenig. mit wenig Leistung da ist und die da. Wo ist dann die Crux? Wo man dann jetzt in die Mittelspannung. Dann braucht man meistens ja ein Trafo. Das ist so wäre meine Erklärung vereinfacht gesagt diesen Teil. Vielleicht kannst du noch mal sagen für den Fuhrpark jetzt direkt wie Hello Fresh. Ab wann braucht man denn jetzt einen Trafo? Und wie geht dir das an? Oder was wäre deine Empfehlung? Ja, also es kommt natürlich erstmal darauf an, was was

braucht man am Standort? Wir sind an den meisten Standorten mit Niederspannung klargekommen. äh Der Unterschied zwischen Mittelspannung und Niederspannung ist einfach die Leistung, die ich abrufe aus dem Netz. äh Bis zu einer gewissen Grenze kann ich einfach nur aus dem Niederspannungsnetz ziehen und danach brauche ich die nächste Spannungsebene. Deswegen gibt es ist das Netz in Deutschland ja so aufgebaut. dass es verschiedene Spannungsebenen auch gibt. Und ich kann einfach in einer höheren Spannungsebene mehr Leistung abfordern. Bei den meisten Projekten kommt man mit einem Niederspannungsanschluss tatsächlich klar

Man braucht in den seltensten Fällen Mittelspannung, aber wenn Mittelspannung braucht es eine Trafostation. die nämlich von der Mittelspannung eine Niederspannung macht. Also bei Niederspannung redet man von 400 V. In der Mittelspannung ist das eine andere Spannungsebene, was der Name schon sagt. Deswegen muss ich es transformieren. zurück in die Kindheit gedacht. Modelleisenbahn. Da ging auch alles nicht mit 230 V, sondern man musste ein 12 Volt Trafo haben. Und aufgrund des Reglers. Je weiter man ihn aufgedreht hat, umso mehr Spannung ist in die Bahn geflossen, umso schneller

ist sie halt gefahren. Also so kann man sich das vielleicht ein bisschen bildlich vorstellen, wenn man jetzt mit Strom nicht viel zu tun hat. Cool. Bei mir ist die immer aus den aus den Gleisen gefallen. Besonders bei den

bei den, bei den Weichen durfte man den Regler nicht so weit auftreten. Ach, hier kommen die Erinnerungen hoch. Aber sag mal, in Hamburg waren wir im Mittelspannungsbereich da unterwegs. Genau, weil da musste dann ein Trafo gesetzt werden. Das macht so ein Projekt auch unheimlich teuer, weil so ein Trafo ist man ganz schnell in einer sechsstelligen Bereich. äh, ist aber auch da kann man keine eindeutige Aussage zu treffen, weil jeder Netzbetreiber ist da auch noch mal wieder anders. Der eine sagt, dass der Trafo gehört aber zu

meinem Netz. Der nächste Netzbetreiber sagt der Trafo ist aber bitte auf Kundenseite zu stellen. Und da geht es dann irgendwie schon los mit den ersten Diskussionen. Wer muss denn diese Kosten eigentlich tragen und bis zu welchen Grad eigentlich kannst du ja auch. Ja, ähm, genau. Und das ist halt auch genau der Punkt, wie du ja schon angerissen hast. Stefan, welches Setup passt zu welchem? Ähm, zu welchem Betrieb? Ja. Und, äh, Hamburg war da wollte sollte unbedingt ein DC-Lader installiert werden, weil man schnell laden wollte, aber

Hinterher hat sich schon rausgestellt, dass man den nicht hätte unbedingt da haben müssen. Und auch mal die Kosten zu verstehen. Wir haben hinterher. Lass mich überlegen. Kurz die Kosten zu den DC plus plus Ausbau. Da haben wir, glaube ich, drei Standorte für im AC-Bereich ausbauen können. Ja, ähm, um das mal gleichzustellen. Wir sind so pro Ladepunkt liegt man irgendwo weiß ich nicht, im im AC-Bereich zwischen 4 und 5.000 € vielleicht mit allem Drum und dran. und im DCLdebereich bist du halt dreimal so teuer. Mindestens. Und

deswegen ist es wichtig zu erfahren. Welches Set-up brauche ich im Unternehmen überhaupt? Ja, klar. Schnell laden wollen irgendwo alle. Aber wenn ich Zeiten habe, wenn ich nicht im Schichtsystem arbeite, dann reicht absolut ein AC1122 kW Anschluss. Der wird hochskaliert. Und damit komme ich aus und kann natürlich auch enorme Kosten Kosten sparen. Erstmal bei der Installation bei der Implementierung und Claudio hinten raus natürlich dann auch noch mit der Optimierung. Ja, ich kann mich eine kleine Anekdote noch ganz kurz. Ich kann mich daran erinnern, wie es um

die Budgetplanung irgendwie bei euch ging. Da kamst du auf mich zu und hast gesagt, das ist. Wie ist das zu günstig? Solche Diskussionen haben wir dann intern bei euch auch führen müssen. Ja. Warum das jetzt so günstig ist. Im Gegensatz zu dem Standort Hamburg, den man als erstes gebaut hat. Richtig, richtig. Und da hatte ich ja von meinem Vorgesetzten auch noch. Das kann nicht sein. Du hast dich verrechnet. Ja. Und da haben wir das so hoch kalkuliert. Und wir haben. Das muss man ja auch sagen

Wir haben ein Rahmenabkommen mit Prozenten. Das gehört ja auch alles zum wirtschaftlichen Prozess dazu, ne, dass man entsprechend, äh, ein Rahmenabkommen abschließt. Aber wir waren da weit unter dem, was wir vorher, äh, an einem Standort an, äh, sozusagen an Kosten kalkuliert hatten. Und, ähm, ähm, das war dann schon spannend. Irgendwo, das mal so zu sehen. Und wo du mir noch gesagt hast. Ja, ich kann ja nicht. Äh, Soll ich dir jetzt die Kosten künstlich nach oben pushen, wo ich dann sage Nein, das machen wir nicht

Wir halten uns ein bisschen Puffer auf. Aber, ähm, wir machen das so und wir haben. Ich habe mich ja auch intern bei mir im Unternehmen mehr oder wenig durchsetzen müssen. Ja, und sagen wir, das vertraut uns hier. Wir sind hier, äh, auf einem auf einem richtigen Weg. Und wir haben hier Verträge. Äh, die sind hier niedergeschrieben. Und, ähm, so ein Vertrag. Äh, äh, daran hält man sich. Die sind unterzeichnet. Und wir legen jetzt einfach mal los. Ne, mit einem gewissen Puffer kommen wir vielleicht auch noch

zu. Es passieren natürlich immer Dinge, die du nicht 100 % vorhersehen kannst. Aber im Großen und Ganzen kann man jetzt rückwirkend sagen, waren wir voll im Budget. Ja. Und was waren da so Themen ähm bei den Netzbetreibern? ähm Vielleicht könnt ihr da nochmal ein paar Anekdoten auch in die gleiche Richtung erzählen, wo, wo ihr da was gelernt habt, was äh oder oder die lustig waren oder die wo ihr sagen würdet, äh äh nicht nochmal bitte, oder äh ja, wie wie wie ihr es ihr anders machen

würdet, ja. Netzbetreiber. Ganz kurzfahren ist ja auch so ein Thema. Man muss sich das vorstellen. Es gibt ja Vollmachten, ne. Das heißt, ähm, es gibt das ausführende Unternehmen, das ausführende Unternehmen, welches das Back entstellt für das beauftragte Unternehmen Hello Fresh in dem Fall jetzt. Und dann werden Vollmachten erteilt. Und dann kann die Firma, ähm, loslegen und quasi im Auftrag, ähm, ähm, anfangen, Angebote einzuholen kann sozusagen sich, ähm, mit den Baufirmen abstimmen. und ja, beginnt dann die Bauphase. und da fing es ja schon an. Das heißt

trotz Trotz Bevollmächtigung war es halt so, dass gleich in den Anfängen es schon daran scheiterte, dass es gar keine Rückmeldungen gab. Teilweise. Das heißt also unser Dienstleister, unser von uns beauftragte Dienstleister hat erstmal weder ein Angebot erhalten oder Rückmeldungen überhaupt bekommen. Nicht nicht an allen Standorten. Also, wir haben irgendwie 7, 6, 7 Standorte gehabt, sieben unterschiedliche Netzbetreiber. Der eine arbeitete so der andere so Es war sehr, sehr unterschiedlich. Aber ich kann schon sagen, dass die meisten, dass es da schon scheiterte, überhaupt erst mal eine Rückmeldung

zu erhalten. Das heißt auch hier war es denn so, dass am Ende der Endkunde. Also sagen wir mal, ich in dem Fall, als der, der beauftragt hat, mich ebenfalls einschalten musste, beim Netzbetreiber dort anrufen musste und sagen und direkt nachfragen musste, wann warum denn sozusagen hier keine Rückmeldung erfolgt an an an das beauftragte Unternehmen, wann wir hier mal sozusagen loslegen können. Wir hatten Zeitpläne intern. Und ich bin jetzt nicht der geduldigste Mensch. Und wenn man aber schon irgendwie einen Monat gewartet hat, erstmal für ein für

ein Angebot und man immer noch keine Rückmeldung bekommt und dann so behördenartig halt, ähm, man erstmal an Warteschleifen ewig hängt und dann wieder an Warteschleifen hängt. Und dann, ähm, ähm, ist mir dann irgendwann auch der Geduldsfaden gerissen. Und dann irgendwann kommst du dann halt mal ran an so einen Hörer und hast dann eine freundliche Dame am am Telefon. Und dann fängst du dann zu erzählen. Und da war dann oft der Vorteil. Die Marke Hello Fresh ist sehr positiv, ähm, belegt, dass man dann erstmal sagt: "Ach

Hello Fresh. Ja. Was gibt's denn für Produkte? Und, ähm, wie, ähm. Was kann man denn da so machen? Ja, ich bin auch Hello Fresh Kundin. Und dann ist man über diesen über diesen Weg erst mal da reingekommen und gesagt Ja, wir haben das und das Produkt. Toll, dass Sie Kundin sind. Und, ähm, so ging es denn los, dass sie. dass man dann auf die persönliche Ebene mehr oder weniger da schon sich gut unterhalten hat. Und dann hat man gesagt aber wir, wir sind hier im Bundesland

xy. Wir stellen hier Arbeitsplätze. Wir haben ein großes Projekt vor. Wir wollen elektrifizieren. Es kann ja nicht schlichtweg nicht sein, dass wir jetzt hier irgendwie anderthalb, zwei Monate warten, um überhaupt erst mal ein Angebot über äh über die geforderte Ladeleistung, die wir vorher errechnet haben, erst mal zu erhalten. Woran liegt denn das? Ja, wir sind auch im Umbau. Und wir können auch, ähm. Wir haben ein Riesen Hausaufgabenheft hier vor uns liegen. Wir schaffen nicht alles. Bitte sehen Sie uns das nach. Ich sage: Na ja, aber

bitte eine Rückmeldung wäre ja schon mal schön. Und so hat sich das halt ein paar Mal irgendwo durchgezogen, dass sich der Endkunde dazuschalten musste, bis es überhaupt weiterging. Und dann Stefan, wie ging es da mit euch denn weiter? Ja, wir haben ja als beauftragtes Unternehmen. Da hilft einem die Vollmacht manchmal dann auch nicht weiter. Man kommuniziert mit den meisten, aber man kann ja nicht alle. lieber einen Kampf scharen. Das ist auch so Es gibt solche und solche Netzbetreiber. Das ist einfach so, aber es gibt auch

unzählig viele in Deutschland. Und deswegen mit allen ist. Das ist nicht mit allen gleich. Aber es ist dann schon irgendwie manchmal witzig, weil wir haben eine Vollmacht. Wir sind beauftragt von dem Unternehmen. Und es wird dann immer auf Portale zurückverwiesen, wo dann darüber kommuniziert wird. Aber in diesen Portalen steht für uns einsehbar dann nichts drin. Alles irgendwie in Bearbeitung und wir können das nicht richtig nachvollziehen. Man muss aber auch so ein bisschen eine Lanze für die Netzbetreiber, glaube ich, brechen. Die haben ganz, ganz viel auf

dem Zettel, was alles irgendwie auf einmal passieren soll. Das ist auch nicht ganz einfach zu handeln. Das Netz. Die Infrastruktur ist nun mal nicht ganz gut. Und man muss irgendwie alles unter einen Hut bekommen. Aber trotzdem muss es möglich sein, schneller eine Rückmeldung zu geben. Zwei Anmerkungen dazu. Ich habe Projekte gehabt, betreut. Da hat man, ich glaube, 13 Monate gebraucht, um festzustellen, dass der falsche Antrag gestellt wurde vom Kunden. Dann habe ich aber auch Fälle gehabt. Da haben wir an einem Donnerstagnachmittag die ganzen Dokumente alles

digital aufbereitet, hochgeladen in das System. Und am Freitagmittag hatten wir die Zusage für den Netzausbau. Also, es gibt wirklich alles Mögliche auf dem Markt. Meine Erfahrung dazu nur die Daten möglichst. gut digital aufarbeiten. Eine Handskizze wird sofort erstmal nach ganz unten gelegt. Also man muss sich da schon ein bisschen Gedanken machen, was jetzt wirklich weiterhilft und alles reinbauen, was man irgendwie weiß und kann und ganz wichtig die Netzbetreiber von Anfang an mit ins Boot holen, direkt, wenn man mit Projekt anfängt, als erstes die Netzbetreiber anrufen

weil das eben die längste Prozesszeit auch ist. Tatsächlich. Ja, und vor allen Dingen. Genau das wollte ich auch noch mal sagen. Es war. Wenn man denn den Netzbetreiber am Ohr hatte, dann war das immer ein konstruktives Gespräch. Es ist auch ganz klar. Die sind so, wie du schon zu Recht gesagt hast. Stefan. Es liegt jetzt auch nicht persönlich an den jeweiligen Netzbetreiber. Mir ist schon klar, dass die Aufträge sind voll. Das Netz ist ist ist alt. Die müssen mit dem arbeiten, was sie gerade haben. Das

sieht man ja schon in Abrechnungsprozessen. Teilweise, wie die aussehen. Doch. Und, ähm, aber klar, man wünscht sich trotzdem in so einem operativen Prozess einfach die Rückmeldung. Das ist das, was man einfach haben möchte, wo man sagt hier, wir haben so und so dieses gar keine Rückmeldung hin und wieder zu erhalten. Das ist halt schwierig. Ähm, weil es ist ja auch so Stefan, wir bauen ja parallel schon teilweise. Ja. Also es ist ja jetzt nicht so, dass wir gar nichts tun. Das heißt, sondern die Infrastruktur. das

was man schon ohne oder was man genehmigungsfrei schon tun kann, wird ja in den Ablauf auch schon mit eingeführt. Es gibt Zeitpläne. Ähm, ähm, die, wenn man jetzt. Man lässt ja den Hammer, äh, nicht liegen jetzt zwei Monate, sondern das, was man tun kann, macht man ja schon parallel, ne. Und dann hat man teilweise schon Infrastruktur installiert. oder aufgebaut irgendwo. Und die staubt dann ein, weil man einfach die kleinsten Freigaben nicht erhält. Das war sozusagen die größte Herausforderung, muss ich sagen, in unserer Projektzeit hier entsprechende

Rückmeldungen zu erhalten. Aber es wird besser. Ich bin ja auch in Kontakt mit Kollegen. Die arbeiten dort alle an sich. Und ich weiß, dass es nicht leicht ist, für die Netzbetreiber mit dem umzugehen. Das ist. Die ganze Branche wächst sehr, sehr schnell. Es kommen immer wieder neue Themen dazu. Als nächstes kommt dieses Thema bidirektionelles Laden wird auch immer weiter ausgebaut. Also, ich glaube schon, dass die ihr Bestes geben. Aber wenn man jetzt in der Operativen ist und sozusagen ja, da jetzt. auch mit einem Zeitplan gut

vorankommen will, sollte man doch etwas mehr Zeit einplanen. Claudio, wie ist denn deine Erfahrung mit Netzbetreibern? Hast du da auch irgendwie Daten und so. Das interessiert mich dann auch mal.

Ja, also einige Erfahrungspunkte habe ich auch. Ähm, ich freue mich auch bald, äh, vielleicht einen einen hervorzuheben. Das ist nicht so einfach auf, weil wir ja im Podcast haben, äh, auch mit Netzbetreibern in Kontakt zu kommen. Die sind auch mit so vielen Themen äh bis äh jetzt die ganzen Regelungen der Bundesnetzagentur auch ähm implementiert werden äh engagiert und ähm Sie haben gar nicht über das Thema Smart Meter gesprochen, diese ganzen Themen beschäftigen sich viel äh und das da haben wir viele Berührungspunkte gehabt, auch, weil das

natürlich auch für unser Geschäftsmodell sehr relevant ist. Und ähm da wünschten wir uns auch einen anderen Ansatz als als ähm der jetzt gewählte. Da weiß ich, dass es auch viele Netzbetreiber gibt, die auch äh uns zustimmen würden. äh und und sonst ja, die Netzbetreiber gibt's auch richtig gute. Aber die, wie du, wie er schon sagte, die sind halt ähm ein bisschen überlastet von von der, die sind einfach zu klein. Das sind 850 an der Zahl, glaube ich in Deutschland. Und da gibt's halt sehr viele, die

jetzt mit der Digitalisierung und diesen ganzen Änderungen, die die Energiewende verursacht, ein bisschen überlastet sind. Da gibt's ja auch immer mehr Forderungen, dass man da 11 Art Konsolidierungswelle starten sollte, äh, um das überhaupt zu stemmen. Aber. Ich glaube, da ist noch nicht noch nicht klar, wie sich das entwickeln wird. Nur so ein Beispiel. Also wir sind, glaube ich, mit der Schweiz, die in der Welt am meisten Netzbetreiber haben. In der Dichte in Frankreich gibt es einen und Verteilnetzbetreiber. Das zeigt einfach mal die die in Frankreich

Ja, und dann in Eis. Und dann ist es ein Land, was halt doch deutlich größer ist von der Fläche. äh als Deutschland und die schaffen es halt mit einem. Und dann wenn der durchdigitalisiert ist und Prozess, dann ist es auch sehr professionell gehandhabt. Macht es halt alles einfacher, muss man schon sagen. Aber gut, jetzt sind wir so föderaler als jetzt Frankreich und mal schauen, wie sich das jetzt entwickelt. aber im Sinne der Zeit wollte ich noch mal auf andere Themen nochmal zu sprechen kommen. Also insbesondere

jetzt wurde von der Bundesregierung auch neue Förderprogramme angekündigt. Ich glaube, Stephan, du hattest dich ein bisschen auch damit beschäftigt. Vielleicht willst du auch da, äh das versüßt. Ja, sagen wir mal jetzt für diejenigen, die vielleicht abgeschreckt wurden und jetzt aber zumindest einiges an Erkenntnissen schon mal gesammelt haben. Warum ist jetzt dann trotzdem ein guter Moment auf E-Mobilität wegen auch der Förderprogramme können wir ja vielleicht mal zu sprechen kommen. Ja, ganz ganz aktuell ist ja das WG- Förderprogramm. Also, mehr Parteienhäuser sollen jetzt mehr in den Fokus

gerückt werden, so will ich es mal irgendwie grob beschreiben. Aber auch da gibt es ganz klare Grenzen, die das ganze System dann irgendwo hat. Ich muss mindestens 20 % der Parkflächen ausstatten. Um antragsfähig zu sein, muss ich aber auch mindestens sechs Ladepunkte bauen. Also auch da gibt es wieder. kann man jetzt nicht einfach sagen Ja, ich will jetzt eine Förderung bekommen. Aber ehrlich gesagt, man geht so ein bisschen weg von der reinen Wallboxprämie, die einen auch nicht nur nach vorne gebracht hat, sondern wirklich. Hier geht

es jetzt auch wirklich angefangen vom Netzausbau bis wirklich zum Ende kriegt man einen Anteil am Ausbau wird man jetzt beteiligt. Aus meiner Sicht wird sich da drum herum jetzt auch Geschäftsmodelle werden sich darum entwickeln. äh, weil auch das kann etwas sein. Meine Erfahrung mit der Immobilienbranche ist halt. Ja, die sind halt sehr, sehr verhalten, weil sie selber es nicht nutzen. Es muss auch irgendwie, äh, zum zum Objekt irgendwie wieder passen. Auch da gibt es keine Lösung mit der Käseglocke, die man über alle Objekte stülpen kann

Da muss man sich einfach, äh, im Einzelfall mit beschäftigen. Die Prozesse in so Wohnungseigentümergemeinschaften sind halt aber auch sehr, sehr lang. Dazu muss man dann aber auch wissen, dass dieses Förderprogramm auch im November wieder gedeckelt wird. Das heißt, bis dahin muss man dann auch fertig sein. Man muss, was man auch nachschieben kann. Das ist Gott sei Dank geregelt einen Beschluss fassen mit der Wohnungseigentümergemeinschaft. In der Regel haben die nur einmal im Jahr eine Versammlung, und dann müssen sie auch noch einstimmig irgendwie sein, macht das Ganze

unheimlich kompliziert. Thema Windhund-prinzip spielt wieder eine Rolle. Das heißt First come first serve. Wer als erstes den Antrag fertig hat, bekommt häufig auch dann den Zuschlag. Also, da hilft es dann häufig, so ein bisschen vor der Zeit zu sein und so ein bisschen sich vorzubereiten und zu überlegen. Wie kann denn eine Struktur aussehen in meinen Objekten, aber aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt WG-förderung, also diese Tiefgaragen ganz bewusst zu fördern. äh, weil da ist unheimlich viel Potenzial aus meiner Sicht, wenn erst mal eine Einigung getroffen

ist. Und häufig sind die Eigentümer ja auch Fonds und Gemeinschaften. Die muss man erst mal alle unter einen Hut bekommen, dass alle auch wirklich das gleiche Ziel verfolgen. Und, aber aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Nächstes Thema Truck Charging ist das nächste Thema, was gefördert wird. auch da muss man vor der Zeit sein, um im Windhund Prinzip schon mal ein Konzept aus der Schublade ziehen zu können und im günstigsten Fall sogar schon mal ein Angebot, weil bei allen Förderprogrammen ist das ja meistens

so muss zwar Angebote einholen, darf aber erst nach der Förderzusage beauftragen. Und dann müsst ihr erst mal Unternehmen finden, die wirklich über ein Dreivierteljahr bis zu einem Jahr die Angebotspreise gültig halten. Das kommt ja als nächstes dazu. Ich darf es einfach nicht beauftragen. Also, das sind alles Dinge. Die Zeit spielt ja eine ganz, ganz entscheidende Rolle. Aber ein wichtiger Schritt aus meiner Sicht. Was ich gut finde, ist, dass das System als Ganzes jetzt mehr gefördert wird. Also eben nicht, wie du sagst. Der Privatsektor wird ja

jetzt aktuell wieder sehr stark gefördert. Also hier pusht man die E-Mobilität mit neuen Themen, mit neuen Fördermöglichkeiten, mit Rabattangeboten für E-Fahrzeuge. Ja, sehr stark. Jetzt aktuell wieder in den Flotten. Klar wird das System als Ganzes befördert. Ich finde, der Weg ist hier richtig. Hier gibt es einen Fördertopf. Klar, wenn der jetzt aufgebraucht ist. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass es auch wieder neue Fördertöpfe geben wird. Das heißt, wenn wir jetzt anfangen würden, noch mal mit unserem Projekt, würden wir natürlich die Förderfähigkeit in den jeweiligen

Bundesländern auch erstmal prüfen, um da zu gucken, wie. Wie können wir die mit einbinden? Das sind ja Themen, die wir jetzt zu unserer Zeit nicht hatten. Die Fördertöpfe waren da nur minimal vorhanden. aber das System als Ganzes zu fördern und eben nicht nur pro Ladepunkt oder pro Fahrzeug ist in meinen Augen erst mal der richtige Weg. Ja. Ja, es gibt da an der Stelle auch vielleicht erwähnt, ja, diese Bundesfördertöpfe. Und dann gibt's auch ähm auf Länderebene auch nochmal Fördertöpfe. Da kann man sich auch immer informieren

gibt's äh vielleicht im eigenen Bundesland, wo man dann äh vorhat zu elektrifizieren, äh auch Möglichkeiten. äh Und in der Tat, wie du schon sagst, ja, für die für die Privat äh PKW Käufe gibt's ja auch eine äh jetzt eine gute Förderung, die jetzt läuft. Allerdings würde ich nochmal zum Thema Förderung auch erwähnen, dass dass es langsam auch sehr wirtschaftlich ist von der Total cost of ownership Perspektive auch ohne Förderung auf Elektromobilität, je nach Anwendungsfall, insbesondere jetzt im Hinblick auf den Iran Krieg, wo die Verbrennerkosten, die

Betriebskosten so stark in die Höhe mit Diesel und und. Benzin kommen und dass dass der Ölpreis jetzt langfristig sich senken wird und dass die Dieselpreise und Benzinpreise sehr niedrig sein werden. Da wäre ich mal skeptisch. Und wohingegen bei der Immobilität gibt es immer mehr Möglichkeiten, dann auch die TCOs zu reduzieren im Betrieb. Vielleicht können wir jetzt darauf ein bisschen auch mehr den Fokus auch legen, was, was da die Möglichkeiten sind, also was was vielleicht. Ich kannst du ja noch mal auch auf die dynamischen Stromtarife eingehen

Pierre, wie ihr das dann gehandhabt habt, um dann eben die Vorzüge beispielsweise von den dynamischen Stromtarifen oder was das dann genau ist, aus deinem aus deiner Foppargleiter Brille erklärend. vielleicht mal vorweg. Noch mal, bevor ich dazu komme zu dem Thema E. Das ist so, ähm, dass du mittlerweile auch mit den Reichweiten so weit bist. Du. Du prüfst die Kosten. Du gehst die TCO durch. Also, dass man dem ich sage mal der reine Benziner, wenn wir jetzt von Pkw reden. Den habe ich schon die letzten fünf

Jahre gar nicht mehr mit aufgenommen in meiner Car Policy, weil der reine Benziner natürlich immer mehr ersetzt wird durch das E-Fahrzeug. Du hast den Dieselantrieb für den, der jetzt 50.000 bis 60.000 Kilometer im Jahr fährt. Da ist vielleicht der Diesel irgendwo noch von Relevanz, aber wir sehen es jetzt an der aktuellen Situation. Es wird der Punkt kommen, wo wir halt immer resilienter werden sollten, gegenüber der Abhängigkeit der fossilen Brennstoffe und alle anderen, ähm, sagen wir mal. Möglichkeiten, die wir dort haben, dass wir die halt nutzen

für uns mit Wind und Strom und Sonne und all das, was es uns zur Verfügung stellt. Jetzt in dem Projekt war es halt so, dass wir, ähm, durchs Depotladen halt feste Zeiten hatten und feste Reichweiten sozusagen skaliert hatten. Also anders als jetzt in einem als jetzt in einem Fuhrpark, den man, den ich die Jahre vorher betreut habe, wo halt. Poolfahrzeuge im Einsatz waren aber auch Fahrzeuge aufgrund von der Prozentbewegung 025. Da gab es ja die ganzen Förderungen. Und dort wusste man auch ebenfalls anhand eines Fahrprofils

Wie viel fährt der Mitarbeiter und konnte dann entsprechend, ähm, so konnte ich hoch. skalieren. Welches Fahrzeug ist das Richtige für ihn? Welcher Antrieb ist das richtige Fahrzeug? Und dann stellt es sich sehr schnell raus, dass wir den Benziner sozusagen nicht mehr benötigen in der Flotte. Und so geht es immer weiter mit den Reichweiten. Und so werden wir meines Erachtens auch immer mehr den Diesel ersetzen können. in näherer Zukunft und entsprechend auch an einer TCO wird sich das bemerkbar machen, wie du ja schon auch gesagt hast

Claudio. jetzt in dem letzten Projekt ging es halt darum, feste Standzeiten. Wir brauchen einen Stromtarif. Hier war es denn so, dass wir geschaut haben. Wir sind wir überhaupt angebunden? Pro Bundesland sind wir in der Notversorgung. Ähm, das ist ja oft so, wenn du denn baust in den jeweiligen Bundesländern. Wo hängen wir überhaupt dran? Was? Was benötigen wir überhaupt für den Strom? Und, ähm, hier ist es so gewesen, dass wir in enger Zusammenarbeit Claudia auch mit der Firma RG, dann besprochen haben. Wir wählen. Wir entscheiden uns

jetzt hier für den dynamischen Stromtarif. Denn dieser dynamische Stromtarif ermöglicht es uns dann letztendlich, die Optimierung. ähm, mit der Firma Ridigy bestmöglich zu nutzen. Das heißt also, wir haben einen Tarif gewählt. Der. Ja, ich weiß gar nicht kostentechnisch. Wo wir da jetzt ohne die ganzen, ohne die ganzen Zusatzgebühren irgendwo bei 0,26 € pro Kilowattstunde, die wir dann aber entsprechend durch die Optimierung reduzieren konnten. viertelstündlich an der Strombörse mit dem System. mit der Stromoptimierung von Ride, um halt bestenfalls jetzt irgendwie so auf 1,55 € oder so

zu kommen, ohne ohne jetzt die ganzen Netzentgeltgebühren, die ja da noch mit reinfliessen. Und von daher haben wir uns pro Standort pro Bundesland jeweils für einen dynamischen Stromtarif entschieden. Jetzt bei dem letzten Projekt auf Grundlage dessen, dass wir sozusagen die Optimierung vornehmen bestmöglich vornehmen konnten, um dann noch effizienter zu werden. Der Standort, ja. Die Zukunft ist die Energiequelle. Die Energie, die man daraus zieht. Äh, wie man die Energie leitet, wie man das Lastmanagement führt, ähm, ist ein großer Anteil daran, wie du schlussendlich auch die TCO

begleitest. Genau. Ja, die nochmal ergänzend dazu. Die Strompreise fernen sich alle 15 Minuten. Wir hatten vor einigen Tagen am Wochenende fast einen Rekord Negativpreis. Das war der zweitniedrigste Preis. Ich glaube in der Geschichte des Stroms in Deutschland bei -48 €. Also Wahnsinn ist, muss man sich erstmal vorstellen. zweimal aufs Handy gucken. Ja. unglaublich, da die Mechanismen hinter diesen Negativpreisen. Darauf gehen wir vielleicht jetzt im Sinne der Zeit nicht drauf ein. Aber für die, die es interessiert, gerne im Nachgang noch mal kann man kann man mich

anschreiben. Und das kann man sich halt zu Nutze machen. Und langfristig wird es auf jeden Fall sehr, sehr viele Preisschwankungen geben. Und wenn es viel Sonne und Wind gibt, wird es halt sehr günstig sein. Und. äh und dann sollte man maximal viel laden, weil sonst werden sie auch abgeregelt. äh und und wenn man die Netze auch unterstützt, wenn die ein bisschen überlastet sind, dann kriegt man auch reduzierte Netzentgelte. Also das sind dann so alles Mechanismen, wo einige Marktteilnehmer sagen, da werden wir würden wir umsonst äh

fahren können, was man mit Diesel und Benzin sicherlich nicht machen kann. ähm Und das ist der große Vorteil der E-Mobilität. Deshalb sollte man äh da nicht unbedingt nur auf Fördergeldmentalität sein, sondern man sagt, das lohnt sich einfach wirtschaftlich. Und da wird es, da wird es. Es wird sich lohnen, wenn man frühzeitig dann auf die Technologie dann auch ähm setzt in meinen Augen. Und dann kommt das Thema noch Bidirektionalität, was jetzt noch in den Anfängen ist, wo man halt noch mal Geld verdienen kann, sogar, indem man

dann die Batterie des Fahrzeugs nutzt und und dann diese Preisschwankungen auch mal lädt, wenn es günstig ist und wieder. ähm, die Energie abgibt, wenn es wenn es teuer ist. Also, das sind alles Themen, die jetzt ja noch kommen werden in den kommenden Jahren. Ich weiß nicht, ob ihr da noch Gedanken zu habt. Ja, also. Wenn man das alles so hört, geht der Trend ja eher zum Zweit E-Auto, damit man in diesen Momenten das zweite Auto mal eben volltanken kann. wenn es um Geld verloren geht. Ja

so ist das. Da wird noch viel passieren. In Zukunft. Aber jetzt im De-projekt war es wichtig, uns schon mal so positionieren mit der aktuellsten Software. Das ist mir auch immer wichtig, dass wir uns so positionieren und so aufstellen, dass man halt aufbauen kann auf das bestehende System. Das kann ich auch nur jedem empfehlen. Wir bauen nicht heute, sondern wir sollten so bauen, dass unser System auch in fünf bis zehn Jahren irgendwo noch entweder durch durch Module aufgebaut werden kann. so dass man halt nicht jedes Mal

wieder von vorne anfängt. Das war wichtig. Und deswegen brauchst du. die neusten, die neuesten Plattformen erstmal. Wenn du denn schon dich beschließt, sozusagen da jetzt die Flotte zu elektrifizieren, dann ist es das Thema Nachhaltigkeit, was natürlich auch ein großer Punkt ist. Den haben wir jetzt auch noch nicht so besprochen. Wenn du dich in urbanen Bäumen bewegst, stop and go und alles, dann ist natürlich die E-Mobilität. Da brauchen wir, glaube ich, nicht darüber reden. Das das das Gesündeste und auch das Beste irgendwo Praktikabelste, was man haben

kann, gerade in großen Städten. Aber es geht natürlich trotzdem auch darum, nicht in fünf bis zehn Jahren wieder von vorne anzufangen, sondern schon die Ladepunkte mit den passenden ISOs sozusagen mit den passenden ISO-Zertifizierungen dort zu platzieren, um dann im System dich jederzeit weiter, dass du da anbauen kannst und dich immer wieder modernisieren oder aktualisieren auch kannst. eine Anekdote, die mich persönlich sehr geprägt hat, war. Insbesondere bin ich in Spanien, aber nicht nur da in verschiedenen Ländern auch in straßen gewesen, wo es wirklich gestunken hat bis

zum Geht nicht mehr dann Statistiken gelesen habe, auch zu Lungenkrebs durch diese Partikel, die dann auch von den Verbrennern ja auch ausge. äh äh rauskommen äh vom Auspuff und ähm und dann konnte man nicht richtig atmen. Es war laut und ähm jetzt neulich war ich auch in China, wo es lauter Elektrofahrzeuge gibt in Shanghai beispielsweise, ist alles so leise und und und kein Auspuff und und je mehr wir sowas auch haben in in in Europa auch und in Deutschland da. ist es auf jeden Fall eine

schönere Welt, also unabhängig jetzt der TCOs und der Klimakrise, die natürlich da sehr relevant sind, aber auch von der Lebensqualität, glaube ich, sind es auch Mehrwerte, die nicht zu unterschätzen sind. Also da kann man auch einen Euro Wert hinterlegen. Ja, cooles Beispiel. Aber das ist ja genau das, Claudio. Es geht ja nicht nur darum. Und dann. Das ist ja gerade das Zusammenspiel aus allem. Klar ist das. Der eine würde jetzt sagen. Ja, was kostet. Und ist halt am Ende von der Produktion doch nicht so nachhaltig

Und ihr verschönt nur die eine Seite. Aber es ist ja eben so, wenn du alle Punkte zusammenspielst. dann. Dann findet man die passende TCO, die Wirtschaftlichkeit, die Nachhaltigkeit, die Optimierung. Das ist ja genau das, was wir am Ende ja auch wollen in den Flotten, dass eben alle am Ende zufrieden sind. Also, ich bin am Anfang mit jedem E- Auto selbst auch noch zum Kunden rausgefahren, weil ich wollte selber gucken. Wie? Wie funktioniert das? Ich wollte das System selber einmal verstehen. Ich bin in München, ähm, selbst

zum Kunden gefahren. Wir waren mit einem gebrandeten Fahrzeug. Wir sind da mit unserem neuen E-Auto angekommen. Die Hello Fresh Kundin stand da schon am Zaun. Das war wirklich so wie Wow, neue Fahrzeuge und, ähm, Wahnsinn und toll. Und klar, klar fahren schon sehr lange E-Fahrzeuge halt auch durch die Gegend. Ne, das ist jetzt nichts Neues mehr gewesen. Jetzt auch nicht vor 23 Jahren. Aber es ist auch wie, wie man mit dem Thema auch umgeht. Ne, wie man. wie man dazu steht. Und das ist genauso ein

wichtiges Thema, dass da im Kopf halt man da auch offen für sein sollte, wenn man das Thema weiter voranbringt, denn so wie man das, so wie es ja im Prinzip ja auch vorgegeben ist von der Regierung. Also wir werden immer elektrifizierter. Wir kommen gar nicht mehr dran vorbei. Wir reden nur noch über E Autos. Wir waren jetzt bei der Flotte. Stefan in Düsseldorf. Da stehen ausschließlich E- Fahrzeuge. Das heißt also, du bist bei unserer Messe in Düsseldorf. Die Flotte. Da sind wir jedes Jahr. Da stand

nicht ein Verbrenner. Und es ist halt so Das wird die Technologie der nächsten Jahre werden. Und von daher ist es mir immer auch ganz wichtig, innerhalb innerhalb des Betriebes auch die Fahrer mit einzubeziehen. Sämtliche Kollegen. Ich habe früher schon immer meinen Kollegen, meinen Mitarbeitern gesagt: Nimm mal ein E-Auto mit übers Wochenende. Fahr den mal und bild dir dann erst deine Meinung. Und guck mal. Und in den seltensten Fällen habe ich ein Auto zurückbekommen, wo es denn hieß. Hier hast du den Schlüssel. Behalt die Karre. ist

ja schrecklich. Also, es sind immer sehr positive Rückmeldungen, die ich erhalten habe. Immer passend zum Fahrprofil. Ganz klar, aber, ähm. Das ist so wichtig in meiner, ähm, in meinen Augen, dass man wirklich die die Themen erstmal selber ausprobiert. Fahrzeuge nutzt, guckt, wie viel fährt man wirklich und immer wieder diese Argumente. Ja. Was mache ich, wenn ich in Urlaub fahre? Ja, die zweimal im Jahr. wo ich dann sage, aber 80, 90 % bewegst du dich aber auf einem ganz anderen Fahrprofil. Und von daher, ähm, schau mal

wie es wirklich ist. Und das ist auch noch mal wichtig, innerhalb des Betriebes da positiv auch einzuwirken. Auf die Kollegen nicht alles schön zu reden. Das meine ich nicht. Damit ist nicht alles schön. Wir reden von harten Temperaturunterschieden. Staff, wir haben das gehabt. Also, wir hatten. im Winter wirklich teilweise 30, 40 % weniger Reichweiten, die unser Projekt auch nicht gut getan haben. Das muss man auch klar sagen. Die Fahrzeuge sind teilweise noch nicht so weit. Das heißt, da kommst du natürlich mit dem Dieselantrieb deutlich besser

voran. Deine Planung ist eine ganz andere. Und das sind Themen, die sind natürlich noch nicht optimal. Die werden aber immer besser und. Der Prozess ist nicht statisch, sondern wächst und wächst immer weiter, könnte man sagen. Im Sinne auch des Ausblicks, wo wir auf die Zielgerade kommen, gibt es einige Gedanken, die noch aufgekommen sind, die ich loswerden wollte. Was mich persönlich auch so überzeugt von diesem Thema ist zum einen. Ich habe mich für die E-Mobilität interessiert. Schon 2011 rum. Und da gab es nur ein paar wenige

Fahrzeuge. Nissan Leaf für diejenigen, die sie auskennen, war der Marktführer mit 200.000 Einheiten im Jahr. Da kam erst der Tesla Model S und so weiter, ohne da stark in Details reinzugehen. Es gab wirklich auf einer Hand voll Elektroautos am Markt in den 2010er Jahren. Und dann hat sich das hat man da 2018-2017 erwähnt. 2025 würden immer mal 500 Modelle am Markt sein. Das hat tatsächlich funktioniert. Also es sind. sind Unmengen an Elektrofahrzeugen. Jetzt gerade weil die Autoshow in Peking unvorstellbare Mengen an. Das heißt, wenn man

das mal vergleicht innerhalb von zehn Jahren und auch innerhalb meines Lebens allein in den letzten seit den 90ern hat die Batteriekosten um 99 % runtergegangen. Das heißt, der Trend ist nach wie vor. Es wird noch runtergehen. Also. Da sind Reichweiten Probleme, die es vor zehn Jahren gab, gibt es jetzt mittlerweile in den neuesten Fahrzeugen gar nicht. BYD hat angekündigt 1000 über 1000 kilowatt Ladeleistungen innerhalb von fünf Minuten. Weltweit werden sie jetzt lauter Ladesäulen. Auch in Deutschland wird es. 30, glaube ich Standorte geben innerhalb der nächsten

Monate. Also, es gibt so Unmengen an Dynamik in der ganzen Geschichte und zum Thema Nachhaltigkeit. Die Batterien. Das ist immer so ein Thema. Ja, die Material muss man fördern. Da ist auf jeden Fall was dran. Allerdings kann man Batterien recyceln über 90 %. kann man der Materialien recyceln. Die sind extrem auch noch mal was wert. Das heißt, die Vision ist ja auch, dass man hingeht und die alle recyceln wird. Und dann muss man nicht mehr so viel fördern. Auch die Umwelt. Einflüsse werden dann auch weniger

sein. Das heißt, Öl kann man nicht recyceln. Das ist einfach physikalisch nicht möglich in dem Fall. Aber die Batterien kann man recyceln und das wird man recyceln. Das heißt, auch auf der Nachhaltigkeitsebene spricht eigentlich nichts mehr dagegen. Also. Ja, das das nur nur dazu. Also, ich bin auf jeden Fall sehr, wie man raushört, optimistisch, was die E-Mobilität geht. Das aber allerdings muss man schon sagen, dass es Herausforderungen gibt, die wir auch hier, glaube ich, sehr praktisch angegangen sind und und die man nicht verschweigen sollte, ist

so. Allerdings gibt es auch Lösungsanbieter und Leute, die sich auskennen und die da einen an der Hand nehmen kann. aber alle Antriebsformen haben mal angefangen. Und ich finde, wenn man mal überlegt, wie lange, wie kurz erst die E Mobilität sozusagen jetzt massentauglich ist und wie schnell der Wachstum hier auch ist und die Entwicklung. Das finde ich schon dennoch ganz spannend.

So Stefan. Ja. Also, wir müssen nächstes Mal uns noch mal ein bisschen spezialisierter aufstellen. Ja. Also, das ist ja Wahnsinn. Man merkt jetzt erst mal, wie viele Themen es doch es es gibt, ne. Und, äh, man kann ja jetzt hier keinen drei Stunden Podcast machen. Aber vielleicht können wir in, äh, in anderer Form das nochmal ein bisschen spezialisieren. Wir sind ja auch zu dem Thema. Ähm, jetzt in Kürze in München. Ähm, ähm, bei der Power to Gid. Ähm, ebenfalls, äh, wo wir auch nochmal aus der

Praxis berichten, wo Vorparleiter aus der Praxis berichten. Power Drive. Entschuldigung, Power to Drive. Und ich bin, ähm, äh. Ich bin froh, dass ich ihr zugesagt habe, dass wir hier auch noch mal da uns zu dritt, ähm, zu dem Thema austauschen, was wir jetzt hier auch schon besprochen hatten. Genau all diejenigen, die die uns live sehen wollen. Ich glaube, wir können da mal innerhalb dann auch informieren uns folgen. Und dann werden wir sicherlich großen, wann wie genau. Genau, richtig, richtig. Ja. Und darauf freue ich mich auch

ebenfalls schon. Ja, ich auch. Und äh vielleicht im Sinne das Ausblicks, ich glaube, Pierre und und ich haben da ähm auch schon unsere äh quasi fast schon Schlusswörter gesagt. Vielleicht hast du Stefan nochmal so etwas, was du loswerden willst, im Sinne, ja, wo wir stehen in der E-Mobilität oder Ausblick oder Sachen, die dich gerade äh umtreiben. Och, ja, ganz grundsätzlich umtreibt mich natürlich der weitere Ausbau und der Betrieb der Ladeinfrastruktur. Aber ich bin dann schon der Meinung, wenn man mal so mittel bis langfristig sieht, wird

der Ausbau immer weiter zurückgehen, ist so meine Meinung. Und dann geht es um den Betrieb der vorhandenen Ladepunkte. Es gibt immer Sachen, dass man auch Ladepunkte ergänzen muss, irgendwo, aber der große. Ausbau wird irgendwann also mittel bis langfristig aus meiner Sicht aus meiner persönlichen Sicht wird er langsam zurückgehen. Und da geht es halt eher darauf. Das wird sich mehr und mehr auf Software beschränken. Betrieb, Abrechnungsthematiken, dynamische Stromtarife, Plug and charge vehicle to grid vehicle to vehicle. sind alles die spannenden Themen, die uns die nächsten Jahre

glaube ich begleiten werden. Das ist zu meiner Ansicht. Der reine Hardware Ausbau wird mehr und mehr zurückgehen. Da geht es dann irgendwann in Richtung Cardata, dass man gar keine Box mehr braucht, um die Daten der Ladevorgänge zu holen. Zum Beispiel ist das, womit wir uns bei WL auch schon jetzt beschäftigen. ähm, dass es dann irgendwann so sein wird, dass die Daten eben nicht mehr aus der Box, sondern direkt aus dem Auto kommen, sodass ich dann gar keine Wallbox mehr brauche. Nichtsdestotrotz brauche ich den Strom überhaupt

keine Frage. Die Leistung muss irgendwo herkommen. Kann man halt noch nicht per Funk übertragen. Ich habe in der Berufsschule haben wir das mal irgendwie versucht auszurechnen, wie groß so eine Antenne sein müsste, um über zehn Meter Strom zu übertragen. Es ist unfassbar. Also das das geht einfach nicht physikalisch nicht. Da gibt es einfach Grenzen. Aber wie gesagt, es wird sich sehr, sehr viel auf Software beschränken. Ist meine Meinung für den nächsten mittel bis langfristigen Blick quasi.

Super, ja. Kann ich nur zustimmen beiden natürlich äh und äh freue mich dann ähm auf die nächsten Episoden ähm und dass ihr da so euer Wissen mit so offen auch geteilt habt auch. Ich hoffe, es hat den Zuhörenden auch spaß gemacht, uns zuzuhören und für diejenigen, wie gesagt, die nicht genügend kriegen gerne uns folgen. Und auch auf. Ich glaube, auf LinkedIn sind wir alle sehr aktiv und offen und auch auf der Power to Drive, wie gesagt, Union München werden wir dann auch live zu sehen sein

also gerne dann nochmal im Nachgang melden. Ja, ja, wir sind offen für Vorschläge oder wenn ihr sogar selbst Interesse habt, mal euer Wissen zu teilen, ähm gerne bei uns melden und dann schauen wir mal. Dann euch noch allen einen schönen Tag. Danke gleichfalls. Tschau.

Das war unsere erste Smart Charge Sonderrunde mit Stephane Pierre. Die wichtigsten Erkenntnisse. Flotten Elektrifizierung ist kein Wallboxprojekt, sondern ein Systemprojekt aus Betrieb, Netzanschluss, Ladeinfrastruktur und Energieoptimierung. Ein paar Zahlen bleiben hängen. Netzanschlussfragen können 12 bis 18 Monate dauern. In einem Projekt brauchte es sogar 13 Monate, nur um festzustellen, dass der falsche Antrag gestellt wurde. deshalb Netzbetreiber und Vermieter so früh wie möglich einbinden. Zweiter Punkt Ein Trafo sollte nicht automatisch die erste Lösung sein. Viele Depotprojekte kommen mit nieder Spannung aus, wenn Lastmanagement sauber geplant ist. Ein Trafo

kann schnell in den sechsstelligen Kostenbereich gehen. Dritter Punkt erst testen, dann skalieren. Im Hellofresh Projekt wurde bewusst. mit ein bis zwei Ladepositionen über Nacht geübt, um Software, Ladebefehle, Fahrzeuge und Abläufe im Betrieb zu prüfen, ohne die Depotprozesse zu stören. Und der größte Hebel liegt im Strom. Mit dynamischen Tarifen verändert sich der Preis alle 15 Minuten. Pierre nannte als Beispiel, dass vor der Optimierung sehr viel teurer war und im Zielbereich von 0,55 € auch liegen kann. Das macht Smart Charging zu einem echten TC-Hebel die praktische Formel

Standardprüfen, Vermieter und Netzbetreiber früh einwenden. klein testen, Lastmanagement nutzen und erst dann skalieren. Wir wollen diese Folge und dieses Format mit Stephane und Pierre fortsetzen und künftig weitere Gäste dazuholen. Wenn ihr Themen oder Gästewünsche habt, schreibt uns gerne bis zum nächsten Mal.