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6 August 2025 · 1 hr 21 min

Ep. 20: Thorsten Weber Service4Charger CCO, weltweite Erfahrungen, Telko Industrie, Innovation & Gründung, Unternehmertum, ZF

In dieser Folge geht’s nach Berlin zu Service4Charger: Das 2020 gegründete Scale-up hat bereits über 15 000 Ladepunkte geplant, installiert oder im Service – möglich macht das ein eigenes Netzwerk aus speziell geschulten Elektriker-Teams, den sogenannten „Mobile Heroes“, die bundesweit im Einsatz sind. Unser Gast ist Thorsten Weber, Chief Commercial Officer. Er bringt mehr als zehn Jahre Branchenerfahrung mit: Bei UnternehmerTUM begleitete er u. a. Ionity und DriveNow auf dem Weg zum Markt. Jetzt verantwortet er Vertrieb und Marketing von Service4Charger und steuert das Wachstum nach einer Series-A-Finanzierung über 10 Mio. €, angeführt von bp ventures, mit Engagement von Energie360. Gleich sprechen wir darüber, wie man Ladeinfrastruktur in Rekordzeit und dennoch zuverlässig aufbaut, warum das Versprechen „You Charge. We Care“ mehr ist als ein Slogan und welche Rolle Partnerschaften mit Energieversorgern, Flottenbetreibern und Kommunen für den Hochlauf der E-Mobilität spielen. Also: Kopfhörer auf, Ladezustand checken – und los geht’s mit Thorsten Weber bei Smart Charge!“

Transcript

Welcome to the Smart Charge by RiDERgy Podcast. This is Claudio Geyken, Founder and CEO of RiDERgy. This is your show to learn about all things energy management and smart charging innovation for electric vehicles and fleets.

Willkommen bei Smart Charge, dem Podcast, der die Menschen und Ideen beleuchtet, die die Elektromobilität vorantreiben. In dieser Folge bei uns im Studio in Berlin ist Service for Charger. Das 2020 gegründete Gayob hat bereits über 15.000 Ladepunkte geplant, installiert oder im Service. Möglich macht das ein eigenes Netzwerk aus speziell geschulten Elektriker Teams, dem sogenannten Mobile Heroes, die bundesweit im Einsatz sind. Unser Gast ist Thorsten Weber, Chief Commercial Commercial Officer. Er bringt mehr als zehn Jahre Branchenerfahrung mit. Bei Unternehmertum begleitet er unter anderem DriveNow auf dem Weg

zum Markt. Jetzt verantwortet er Vertrieb und Marketing von Service for Charger und steuert das Wachstum nach einer Series A- Finanzierung über zehn Millionen Euro, angeführt von BP Ventures. Gleich sprechen wir darüber, wie man Ladeinfrastrukturen Rekordzeit und dennoch zuverlässig aufbaut. Warum das Versprechen You charge We Care mehr als ein Slogan und welche. Partnerschaften mit Energieversorgern, Flottenbetreibern und Kommunen für den Hochlauf der E- Mobilität spielen. also Köpfe rauf, Ladezustand checken und los geht's mit Torsten Weber bei Smart Charge. Hallo, Thorsten. Schön, dass du heute hier im Podcast-studio

dabei bist. Wie geht's dir? Hallo, Claudio. Mir geht es hervorragend. Vielen Dank. Vielen Dank für die Einladung heute zu dem Podcast. Ich freue mich auf das Gespräch. Sehr gut. Du hast auch gerade erwähnt gehabt, dass deine Frau auch schon was mit der königlichen Porzellanmanufaktur am Hut hat. Vielleicht kannst du da auch noch mal die Hörer abholen. Das fand ich auch besonders spannend, weil wir hier quasi im Gebäude sind. Dieser KPM und gegenüber auch noch ihr Betrieb hier ist. In der Tat hat meine Frau damals eine

Ausbildung zur Porzellanmalerin. oder Porzellan und Kerammalerin hier direkt in dem Gebäude gemacht und dann nach ihrer Ausbildung auch lange Jahre noch gearbeitet, bis dann leider die erste Restrukturierungswelle der KBM dafür gesorgt hat, dass sie einen Teil der Belegschaft entlassen musste. Und da war sie halt dabei. Aber sie hat diesen Beruf echt geliebt. Ja, also die höre. Ich glaube, ich bin nie darauf eingegangen, aktiv in meinen Podcast bisher. Aber wenn man mal auch einen Besuch in Berlin hat oder aus Berlin kommt, man kann nach wie vor

diese Ausstellung hier sehen und dann die schönen Porzellanmanufaktur beobachten und mehr dazu auch vom Hintergrund lernen. bevor wir einsteigen in Themen, die Service for Charger umtreiben. Elektromobilität wollen wir gerne dich dann besser kennenlernen und wissen, was dein Hintergrund so ist. Kannst du mal die uns alle abholen, wer du so bist und was du so bisher gemacht hast, bis du jetzt zu Service for Charger gekommen bist. Gerne. Ich komme ursprünglich aus Berlin. und habe nach der Schule eine Ausbildung zum Hotelkaufmann zum Hotelfachmann Entschuldigung und Koch dann

gemacht, bevor ich Betriebswirtschaft studiert habe, hier in der TU in Berlin auch um die Ecke hier. hab dann relativ früh festgestellt, dass ich keine klassische Karriere anstrebe in dem Konzern, sondern eher in Richtung Mittelstand oder eigene Unternehmungen gehe und habe dann schon während des Studiums angefangen, erste Unternehmen zu gründen im Telekommunikationsbereich Calling Cards und dann im Prinzip schon nach dem Studium den ersten Job in Richtung eines sehr technischen Unternehmens in Richtung Voiceover IP Technologie. Das war der erste Anbieter für Voice over IP Technologie. für Voice

Over IP gestützte Telefonate für ethnische Communities Anrufe in Länder, die damals sehr teuer anzurufen waren über klassische Telefone. In welchem Jahr war das so grob, dass man sich das noch mal vorstellen kann? 90er Jahre war das. Da war der Markt war gerade erst geöffnet worden. Das heißt, die Telekom ist nach wie vor dominant. Damals war sie eben noch dominanter. Auslandstelefonate waren sehr teuer. Also das war gleich ein Anruf in die USA lag bei drei D Mark und noch was. und nach Pakistan pro Minute. Pakistan, Indien

afrikanische Länder. Da lagen wir alles in den Bereich mehrere D Mark pro Minute. und Calling Cards waren ein günstiger Weg, wie man über eine zentrale Einwahlnummer dann sehr günstig mit den Lieben zu Hause sprechen konnte. Und das haben hier viele der ethnischen Communities intensiv genutzt. Was war das für eine Technologie genau oder Calling Card Calling Card Business ist zwar ein Unternehmen, das speziell Pre war. IP genutzt hat, also sprich Internetverbindung, um den Transport des Gesprächs in das Zielland zu bringen. Und im Land dort gab es

dann wieder die Übersetzung von IP zu ins normale Telefonnetz. Und der Hintergrund war, dass, wenn ich einen Anruf von hier starte, über das über einen der klassischen Telekommunikationsnetze. sind die internationalen Gebühren so hoch gewesen, die es halt zu diesen Preisen führten. Wenn ich den Call aber erst im Land quasi wieder zurück umwandle und einen lokalen Anruf draus mache, dann kostet der halt nur wenige Cent, so wie Skype. im Prinzip wie Skype. Nur dass dieser Schritt am Ende noch mal in das normale regionale Telefonnetz wieder gemacht

wurde, weil damals noch keiner die Bandbreite in Privathaushalten oder in Unternehmenshaushalten hatte, um stabile Gespräche führen zu können. Das kam dann parallel auf und die ethnische Communities hier haben halt oft diese Infrastruktur hier nicht gehabt. Es gab nicht automatisch in jedem. Telefon in jedem Mobiltelefon, wenn die Leute eins hatten ähm A Internet und dann B Voice over IP Client drauf oder sowas wie Skype oder ICQ oder ähnliche oder Yahoo Messenger, die dann so Gespräche erlaubt. Das kam später oder erst so parallel raus. Verstehe. Und was

hat dich da so an den großen Corporates schon früh sozusagen nicht interessiert und eher der Mittelstand, oder? Ich komme aus einer Unternehmerfamilie. Meine Eltern kommen aus der Gastronomie, waren lange selbstständig. Einzelhandel, dann Gastronomie. Und ich fand das immer spannend, irgendwie selbstbestimmt etwas zu entwickeln. Und. Also, meine Eltern haben das gerade. Mein Vater hat mir das vorgelebt, was es heißt, Unternehmer zu sein und sich seine Opportunitäten selber zu kreieren. Ich fand das am Anfang einfach nicht attraktiv, in einen großen Konzern zu gehen und ein kleines, ein

kleiner Fisch im großen Teich zu sein, sondern ich wollte eher ein großer Fisch im kleinen Teich sein. Also ich dachte, dann lieber in der Nische erfolgreich sein, etwas Eigenes machen, als in einem großen Konzern einer von vielen sein. Den gibt es. Und die Telekommunikationsbranche. Wie bist du da dann reingerutscht, wenn man so will, aus. aus deiner jetzt Hotelier. Metier. Ich habe irgendwann schon während der Hotelausbildung gemerkt, dass das, dass ich sehr, sehr gerne Gast in den Hotels bin. Aber es eine ganz andere Sache ist, in

einem Hotel zu arbeiten und Gäste zu bedienen. Und ähm habe mich dann relativ. Also deswegen habe ich mich dazu entschlossen, Betriebswirtschaft zu studieren. Ich wollte eine Grundlage haben. die mir ermöglicht, dann eigene Unternehmen zu gründen und das wichtigste Handwerkszeug zu haben. Telekommunikation war einfach eine Interessensfrage. Ich hatte Tatsache überlegt, alternativ Informatik zu studieren, aber mich dann dagegen entschieden, weil damals eben die Informatiker noch nicht die coolen Nerds waren, sondern eher die, die ohne Tageslicht und mit Cola und Pizza sich einschließen im Keller ohne genau und

Das fand ich nicht so attraktiv. Ich war immer schon fasziniert von Sprachen, vom Kontakt mit Menschen und von Technologie und Telekommunikation. Damals war der diesen Schritt fand ich faszinierend von klassischer leitungsvermittelter Telefonie hin zu Wachstum von Mobilfunknetzwerken und Wachstum und erstmalig Voice over IP. Dies ermöglicht, nicht nur Sprache über so eine Kupferleitung zu schicken, sondern im Prinzip beliebige Inhalte digital. ähm über übers Netz zu schicken. Und das fand ich extrem spannend, weil es halt ganz neue Möglichkeiten eröffnete. Damals haben alle Netzbetreiber davon gesprochen, sogenannte Value

Added Services anzubieten. Also Sie haben sich alle die Fantasie gemacht. Okay, SMS haben wir jetzt. Das ist ein Riesen Umsatzbringer Zufallsprodukt nebenbei gesagt. Ja. Und was kommt als nächstes also. geofencing Geobasierte Dienste. Was kann ich alles noch als Netzbetreiber, also in der Telekommunikation unterbringen? Und ja, das war im Zuge der Liberalisierung. Oder war das noch davor, oder? Nee, das war im Zuge der Liberalisierung. Dann sind auch auch 97 wie in der Energiewirtschaft oder 98, glaube ich, ist der geöffnet worden. Der Markt. Aber es war ähnlich

Und ja, dann wurden erst wurden Call by Call Anbieter gegründet und. einige solche frühere Unternehmen wie Arcore zum Beispiel, die waren wirklich sehr, sehr erfolgreich. Da stapelten sich die Anträge, weil die Nutzer halt eine Alternative willkommen geheißen haben. Dennoch hat die Telekom nach wie vor eine dominierende Stellung gemacht. Und damals halt mit einer weit über 95 % Marktanteil war sie einfach der Platz zwischen und ist sie nach wie vor. Inzwischen aber hat, glaube ich, ist es klar, haben Festnetzanschlüsse an Bedeutung verloren. Ja, das ist halt

alles auf dem Mobilfunk umgeschwappt. Ich kenne sehr viele Leute, die gar keinen Festnetzanschluss mehr haben. Oder wenn, dann nur noch als Basis für ihren Internetanschluss zu Hause, so als Beiprodukt, aber nicht mehr um unbedingt damit jetzt vornehmlich zu telefonieren. und spannende Entwicklung, ähm wie sich das alles komplett eigentlich aufs Internet verlagert hat. Eigentlich von jeder Art von Dienstleistung. Mhm. Und was kam dann nach dieser Erfahrung, die du geschildert hast? Was hast du dann? Was hat dich danach umtrieben? ähm, also nach den ersten Gründungen quasi im

Call Card Geschäft nach dem ersten Carrier quasi also nach dem ersten Voice of IP-basierten Nischen Carrier habe ich dann ein eigenes Unternehmen gegründet. Das Unternehmen, für das ich gearbeitet habe, wurde feindlich übernommen. Damals spannende spannende Story. Aber wer muss dann? Ich habe mich dann entschieden, nicht mitzugehen, sondern ich fand die Idee so spannend, dass wir gesagt haben, mit. zwei Kollegen. Wir gründen ein eigenes Unternehmen und haben dann den ersten wirklichen großen, also im Prinzip den ersten Player als großhändler für andere Telefongesellschaften für internationale Gespräche auf

IP- Basis gegründet, saßen hier auch in Berlin im Palais am Festungsgraben. und wie die Firma Geckonet ist die Firma Gecko.net. Und das war tatsächlich. Also wir haben für andere Telefongesellschaften. Wenn jemand gewählt hat, 0098 für Iran oder oder Kuba oder Indien haben wir Strecken in diese Länder gehabt und haben dann die Gespräche übernommen. In Echtzeit. Davon kriegt der Endnutzer nichts mit. Und die wurden dann über uns geleitet in das in das Endland. Und das war ein spannendes Geschäft. Ein bisschen zu früh. wie immer. Ich glaube

das ist so ein so ein Learning. Timing ist einfach entscheidend. Wann? Du kannst die beste Idee haben. Wenn du zu früh oder zu spät bist, kann es sein, dass es nicht fliegt. Wir waren technisch einfach noch ein tick zu früh. Und auch die Internetqualität in den Schwellenländern war noch nicht so gut, dass stabile Gespräche immer garantiert waren. alternative Satellitenverbindungen haben aber ein zeitliches Delay. Man hört es und sind sehr, sehr teuer. Und dementsprechend glaube zwei Jahre später wäre es einfacher gewesen. Dann waren auch die Hardware

weiter. Aber es war, glaube ich, sonst was vom Nat vom Marktn war es genau richtiges Timing. Das Unternehmer hat es dennoch nicht geschafft. Meine erste Insolvenz. Aber gut. Du hast sicherlich was gelernt. Ja, eben. Und das allein das, was du gerade gesagt hast. Ich glaube, da kann ich mich auch und viele andere Unternehmer wiederfinden. Markt Timing kann man bedingt beeinflussen. Auch. Und man weiß auch nicht, wann das das perfekte Timing ist. bin dann zu einem unserer Kunden gegangen, aus Frankfurt. Die hatten auch unter anderem eine

Tochtergesellschaft in England, die ich dann restrukturiert habe und zurück in das Mutterhaus nach Frankfurt. Inzwischen ist das Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, weil einfach eine große Kunden ausgefallen sind. Dieses Unternehmen abgewickelt, mit einem Insolvenzverwalter, zweite Insolvenz Restrukturierung Teil rausverkauft. dann noch mal etwas Eigenes gegründet. Im Prinzip etwas wie einen Sprachassistenten. Damals war das Thema Spracherkennung noch nicht ganz so weit. Dementsprechend haben wir ein Callcenter eingesetzt in Marokko, um die Sprachanrufe zu verarbeiten. Aber dahinter steckte dann halt wieder Voice over IP, wie wir gesagt haben. Ich möchte

Claudio Geyken anrufen. Und der sitzt halt in. Du sitzt jetzt halt in Amerika und gesagt Ruf Claudio an auf seinem Handy. Und dann wurde ich weitervermittelt. Und dadurch habe ich halt ungefähr 1,50 € pro Minute gespart. und Diese Interaktion dauerte halt nur in der Regel wenige Sekunden mit dem Callcenter-Agenten und dann wurde der Anruf vermittelt und es ging weiter. Und das haben wir dann verkauft an ein an ein größeres Unternehmen, die gerade kurz vor ihrem Börsengang standen, die Amitello AG. bin dann mit an Bord gegangen

Das hat mein Unternehmer, die verkauft, musste und sollte dabei bleiben, habe dann. Ich wurde nach Spanien geschickt, wo ich dann fünfeinhalb Jahre auch gewohnt habe. Habe dann die lokale Gruppe quasi dort zusammengefasst, restrukturiert, für den Börsengang vorbereitet, mitgeholfen. Beim beim beim Börsengang war dann zur Endphase hin auch mit dem Vorstand der Armitello AG als CTO. für Broadband-basierte Dienste ähm zuständig, so viel in Schwellen dann auch in in in Nordafrika und in Westafrika umhergewesen und auch im Mittleren Osten und habe das dann das, was sich da

restrukturiert hat, rausgekauft. Das Unternehmen hat leider auch den ähm es war nicht erfolgreich, also musste dann auch Insolvenz anmelden. und hab dann einen Teil rausgekauft und dann noch mal angegriffen und im Iran ein Unternehmen gegründet. Auch den ersten privaten Anbieter für Internet und Telefonie. Wie kamst du dann zum Iran? Also auch nicht so aus dem vorherigen Unternehmen hatten wir Kontakte dorthin, um Anrufe dorthin zu terminieren. Wir hatten auch Gespräche mit der dortigen Telekom, die uns gefragt hatten. Wie war denn die Erfahrung in Deutschland mit der

Privatisierung? weil das absehbar auch im Iran geöffnet werden sollte. Und was mal als einfaches Beratungsgespräch begangen hat, hat sich dann verstetigt. Und irgendwann wurden uns Lizenzen angeboten für verschiedene Provinzen im Iran. Das haben wir gekauft damals. und Armitello wollte da nichts machen, weil es einfach aufgrund des Börsenganges war einfach die Nähe zu Iran damals schon nicht nicht gewollt. Und ich habe das dann nach dem Ende der Armitello, habe ich das dann aufgegriffen. Und wir haben dort den ersten Anbieter wirklich im Iran in Teheran gegründet, in

drei Provinzen eigenes Netz aufgebaut, so eine Mischung aus Funk- und Festnetztechnik und dann also Internetservice geliefert und Telefonie und dann auf die harte lernen müssen, dass das eben. technisch zwar ging, auch wenn es da echt einige Überraschungen gab, einfach lokale Besonderheiten im Netz, die man sich hier gar nicht vorstellen kann, aber auch vor allem politisch. Man ist dann im sicherheitskritischen Bereich. Internet wird zum Teil bei man wurde zu der Zeit zu wichtigen politischen Ereignissen zum Teil eingeschränkt und. Von daher waren wir da als als gemischt

ausländisch iranischer Anbieter natürlich unter besonderer Beobachtung. Das wohl uns dann auch ziemlich klar, als als wir Besuch bekamen und es darum ging. Okay, wie können wir Überwachungsverordnung dort vor Ort sicherstellen? Und die sieht halt anders aus als hier. Und ja, wir haben uns dann irgendwann entschieden, auch vor dem Hintergrund internationaler Spannung, uns aus dem Markt zurückzuziehen. Und dann war für mich Zeit zu überlegen. Okay, will ich jetzt nach so vielen Jahren noch im Telekommunikationsbereich bleiben? Hast du dann auch im Iran gelebt? Dann in der Zeit

Nein, ich habe nicht fest dort gelebt. Ich bin hin und her gependelt. erst zwischen Spanien und Iran und dann später dann zwischen Deutschland und Iran. Also, wir sind dann irgendwann nach Deutschland zurückgezogen, weil meine Familie gerne näher an Freunden und Familie sein wollte und ich eh Teile der Zeit gar nicht da war. und bin dann immer gependelt. Zwei Wochen dort, zwei Wochen zurück oder zehn Tage dort, zehn Tage zurück. und hatte aber vor Ort einen Geschäftspartner, ein Deutsch Iraner, der permanent vor Ort war, in der

Regel und auch ein Team natürlich. Also. 100 Verkaufsoffices in in in Teheran alleine. Das war schon, also war schon eine nennenswerte Operation. die wir da aufgebaut haben. Ja, schade, dass das aber nicht. Das war halt auch da schlechtes Timing Iran ist halt, wie viele Länder in der Region gibt es halt immer mal wieder auch politische Spannung. Wir waren uns dann einfach nicht sicher irgendwann, ob wir das, wie lange wir das ausreiten können. Und haben uns dann entschlossen. Okay, wir gehen raus. ähm Zu dem Zeitpunkt habe

ich dann. überlegt, was nicht ein guter Moment wäre, auch vielleicht was anderes zu machen. Telefonie ist irgendwann sehr, sehr einfach ein Verdrängungswettbewerb geworden, also rein Preiswettbewerb. Das Thema innovative Dienste hat sich nicht so jedenfalls nicht auf Netzbetreiberseite verwirklicht. Das war dann eher im Endkundengeschäft im Endkundengeschäft beziehungsweise einfach Dritte, die dann Dienste entwickelt haben auf Basis der Netze. aber die Netzbetreiber selber hatten da dann nicht das die Rolle, die sie sich mal gedacht hatten. Also das war ganz spannend. Und dann habe ich mir überlegt. Okay, was

Was fasziniert dich? Was hatte noch in Bezug auch zu Kommunikation? Da war der Bereich Mobilität und Infrastruktur Smart Infrastruktur. Alles vernetzt über Mobilfunk inzwischen und bin dann daran und habe dann interimsweise ein Mandat in Leipzig angenommen. habe für das Unternehmen. Endkunden, also ein BTube ist ein Endkundenkanal quasi ein neues Geschäftszweig aufgebaut. Im Prinzip vernetzten wir Autohäuser mit ihren Endkunden, um zu gucken, dass die Kontakthäufigkeit und der Kontakt besser lief zwischen Käufer und Autohaus. und das ein bisschen für über ein Jahr gemacht und hab dann einen

Ruf bekommen nach München an die Unternehmertum. über einen Freund von mir, der sagt hier, die suchen jemanden, der in der Startup-Welt verankert, dass also schon einige Unternehmen gegründet hat und aber auch Hands-on Erfahrung hat in Zusammenarbeit mit Corporates und in verschiedenen Bereichen. Das wäre doch was. Da ist man sich recht schnell einig geworden. Und wir haben. Ich habe dann da fünfeinhalb Jahre quasi an der Unternehmertum in München. Das war in welchem Zeitraum? Nur dass man wieder sich einordnen kann. 2013 ungefähr. 14. Genau. Und war das

dann der Beginn der Unternehmertum, oder wann hat eigentlich die Unternehmertum die Aktivitäten angefangen? Nein, die war da schon einige Jahre alt. Aber als ich dazugestoßen bin, saßen wir auf dem Gelände der TU München noch nicht in dem eigenen Gebäude und waren ungefähr 50 Leute. von denen also nicht immer alle da waren. Also, es wirkte noch deutlich kleiner als als jetzt. Wir hatten so einen kleinen halben Flügel in einem Gebäude auf dem Gelände und haben dann die, ähm, ein eigenes Gebäude geplant gebaut. Die Frau Susanne Klatten

ist die Eigentümerin der genau der Unternehmertum und hat halt gesagt. Also, die hat dann die haben die Entscheidung getroffen, der Unternehmertum ein eigenes Gebäude hinzustellen. und das war. Das war ein Riesen Meilenstein. Also, als das dann stand. hatten wir also wirklich knapp. Ich glaube 6000 m² Fläche plus nochmal ein Gebäudeteil, wo die ganzen Entrepreneurship Lehrstühle drin saßen und auch Raum für Start-ups, also sprich Ausgründungen aus der TU und aus dem Umfeld konnten dort eben Büroflächen haben. Es gab Coworking Spaces. Die ganzen Entrepreneurship Lehrstühle saßen im

gleichen Gebäude. Ich meine, das ist schon ein ideales Umfeld. Und in dem in dieser. in der Unternehmertum wird halt Wissen so frei ausgetauscht. Das hat mich unglaublich fasziniert, mit welcher Geschwindigkeit Dinge dort entwickelt wurden. Da sind halt Start-ups wie Lillium zum Beispiel die Elektrosenkrechtstarter Elektroflugzeuge bauen oder Flixbus durchgelaufen. Aber auch zahlreiche Unternehmen, die ich, wo man die kleinen Gründerteams kannte, die dann später zu einem großen Unternehmen geworden sind. Das war schon echt extrem spannend. Kann ich mir vorstellen. Was war deine Rolle da genau in dem

Ich habe als einer der Partner die Unternehmensberatung dort geleitet. Wir waren die Schnittstelle zwischen den Corporate Kunden, um zu schauen, welche Learnings und welche Benefits kann man aus dem aus der Art, wie Start-ups ihr Unternehmen und ihre an Herausforderung herangehen, übertragen auf die Corporate Welt und umgedreht, den Start-ups zu zeigen. Wie komme ich eigentlich durch diese durch diese Firewall von großen Unternehmen? Also, wie stelle ich Verbindung zu großen Ideen her? Wie arbeite ich mit denen? ähm Was ist mit Pricing, Marktzugang, Partnerschaften. Welche Optionen gibt's da

Und diese Vermittlerrolle, die haben wir eben beidseitig ausgefüllt. und, ähm. Das war auch so der. Das war sehr spannend, weil wir auch einige Ausgründungen mitbegleitet haben, unter anderem Park Now oder Charge Now. Das waren so Now Dienste der BMW Gruppe. Das war so einer der großen Kunden. Mein Bereich war Automotive und Smart City Schrägstrich Energie und. ähm Da haben wir also einige dieser wirklich spannenden Projekte mit aus mit begleiten können. Zum Teil die Teams bei uns im War Room gehabt, also isoliert ein bisschen aus ihrer

Korpelblase, um sie rauszuziehen, damit sie nicht so im Tagesgeschäft verfangen sind. Und das war, glaube ich, beidseitig sehr, sehr befruchtend. Und dann am Ende nach nach über fünf Jahren kamen dann halt die ZF und hatte den Plan geäußert, ob wir ob wir nicht unterstützen können bei der Ausgründung ihres ersten Start-ups und. Das war ein Teil der Aufgabe war, finde einen CEO und finde ein CTO. Und irgendwann kamen die auf mich zu und sagten, wir haben mal deinen LinkedIn Lebenslauf von uns angeguckt. Und hättest du nicht

Interesse, das zu machen? Dann habe ich so damals gesagt, nach fünf Jahren über fünf Jahren Beratung fände ich es spannend, aufs Spielfeld zurückzukehren und habe dann das Assignment angenommen. Und warum ging es bei diesem Unternehmen? Wir haben eine Plattform gebaut, die zwischen Flotten und Servicedienstleistern saß und es später autonom fahrenden Fahrzeugen, also wirklich diese wirklich autonom machen sollte, indem es halt wirtschaftliche Transaktionen unterstützt. Sprich ein Auto kann selbstständig tanken und Tankleistungen bezahlen. Es kann selbstständig laden und den Ladevorgang bezahlen. Oder es kann auch Geld erhalten

in dem es zum Beispiel ein Gut transportiert. Und der erste Schritt war tanken und laden und. Die Idee war halt nur. Du fährst an die Tanksäule oder an die Ladesäule heran. Über GPS erkennt das Fahrzeug, wo es ist und schaltet gegebenenfalls die Ladesäule frei. Da gibt's vielleicht noch die Ladesäulenummer ein. Also am Anfang war die Idee, das auch im Fahrzeug im im Cockpit unterzubringen. In der Headunit haben das auch dann umgesetzt mit zwei großen Autoherstellern, sodass man diese Fahrt, diese Vorgänge also aus dem aus der

Headunit freigeben konnte und Nach Beendigung des Tank oder Ladevorgangs fährst du und kriegst du eine Bestätigung. Ah, du hast jetzt gerade so und so viel Kilowattstunden geladen oder so und so viele Liter getankt. Gute Fahrt. Und die Abrechnung erfolgt dann im Hintergrund quasi über die Flotte beziehungsweise über die Wallet des Fahrzeugs. wirtschaftlich berechtigt ist natürlich eine. so eine Art Plug and Charge. Auch im Prinzip ist das dann durch Plug and Charge ist das dann Mainstream geworden. Zu dem Zeitpunkt wieder mal das Thema Timing 2018. Dann

reden wir genau. Und da war einfach die die Netze. Sowohl die Charger waren nicht alle online, was aber zwingende Voraussetzung ist, um Ladesäulen freizuschalten. Die Tankstelleninfrastruktur war noch nicht so weit im Hintergrund, um wirklich überall Tanksäulen außer dem Auto. freizuschalten, beziehungsweise in Deutschland sind die ja nicht geblockt wie in anderen Ländern. Aber dann den Tankvorgang quasi automatisiert zu verarbeiten, abzurechnen. Das war einfach noch nicht, äh, da war die Infrastruktur noch nicht weit genug. Und wir haben dann ne, wir haben wie in wie in jedem Startup

also gepivotet. Also wir haben die die die Ausrichtung geändert. Wir haben uns dann fokussiert auf das Thema Fraud, also Tank Fraud, weil tatsächlich gerade im Lkw-Bereich, da geht es um große Mengen. Treibstoff und Teil der Transaktion ist landet nicht im Tank des Lkws, sondern vielleicht in einem Fass oder in einem Tank separat, mit dem dann das Eigenheim beheizt wird, zum Beispiel oder der verkauft wird. Und man geht von bis zu 5 % Fraud aus. Wir haben die Telematikdaten der Fahrzeuge in Verbindung mit Tankfüllstand Zeit, GPS-Position

genutzt, um das zu verhindern. Also, du konntest im Prinzip genau sehen. Tanksäule sagt, du hast 1000 Liter bekommen. Dein Fahrzeug sagt, es hat 900 Liter bekommen. finde den Fehler. Und das hat. Das hat sich auch ganz gut angelassen. Allerdings hatte er dann irgendwann ein ZF entschieden, das Ganze wieder stärker in den Konzern reinzuholen. Das war der Beginn der Krise im Automobilmarkt. Das zeichnet sich ab. ZF hat auch sehr früh eigentlich darauf reagiert und hatten dann eben die Idee, dieses kleine freie Radikal. wieder in den Konzern

reinzuholen. Das war dann der Moment, wo ich dann gesagt habe, das war nicht die Idee. Ich wollte beweisen, dass also das war die die die die die die These war ja ein Start-up mit einem großen Corporate im Hintergrund ist viel schlagkräftiger und schneller als ein frei gegründetes Startup. und zum Teil das mag das so stimmen. Aber es hat halt auch. Also, es hat auch noch andere Implikationen. Es gibt politische Entwicklung innen Konzerne, die verhindern, dass uns Startup sich so entfalten kann, wie es will. Es gibt

Angst vor Kannibalisierungen mit Kernprodukten des Unternehmens. Es gibt Zwänge, Budgetwänge, die dann eventuell verhindern, dass das Startup die Finanzierung bekommt, die es braucht. Und wenn du halt einen sehr dominanten Shareholder hast, der halt. Ich war ja nur Kleinstaktionär. Ich habe also mit investiert, aber konnte halt da mit dem Kleinen Share nichts entscheiden. Dementsprechend, wenn du dann weiteres Kapital aufnehmen wolltest. dann ist das gegenüber einem klassischen Start-up deutlich schwieriger, weil VCSG natürlich nicht rein, wenn ein großer Konzern 90 Prozent in einem Unternehmen hat. Ja. Was ist

eigentlich deine Meinung? Du hast ja relativ viel Erfahrung mittlerweile gesammelt, denn sowohl eigenen Unternehmen hast dann jetzt mit diesem. EZF Start-up, dass quasi dieser Corporate dann dahinter ist auch Erfahrungen gesammelt, wahrscheinlich noch andere. Kann das überhaupt funktionieren? Start-up von einem großen Corporate sozusagen auf die Beine oder ist dieses Modell einfach. zu schwierig, weil ich habe auch schon einige Modelle gesehen, wo man es versucht hat. Aber es ist, wenn man sich so am Markt mal umschaut, sind nicht so viele erfolgreiche Beispiele. Zumindest fallen mir nicht so

viele ein. Eines der erfolgreichsten ist so, die mir so einfallen ist so IML. Ich glaube, das kommt aus Philips raus. Boya vielleicht noch aus dem VW-Konzern. Also, ich glaube, es gibt mehr Beispiele, wo es nicht so gut funktioniert als Beispiele, wo es gut funktioniert. Tatsächlich ähm wundert es mich oder hat es mich schon schon immer gewundert, dass diese Kraft, die so die so ein großer Konzern mitbringt, ähm, dann nicht in einem solchen solchem Startup gebündelt werden kann, weil das wäre in der Tat so der Raketenantrieb

für jedes Start-up. Und wie gesagt, es gibt positive Beispiele, wo das gut funktioniert. Aber oft kommen dann halt wirklich Konzernpolitik einfach Einzelinteressen von Spielern im Konzern, Strategiewechsel auch Budgetrestriktionen, die kommen dann halt auch dazwischen und. Die Frage ist wirklich, wie ernst der Konzern ähm diese Strategie verfolgt. Also ist das nur so ein so eine Idee. Wir finden es cool, auch cool zu sein. Wir wollen Innovation, also machen wir auch was mit Start-ups. Oder ist es wirklich der Wunsch? Wir wollen neue Geschäftsfelder erschließen. Wir schicken diese

kleinen Schnellboote vor. Und wenn wir sehen, das ist erfolgreich, dann hauen wir da auch richtig Kraft rein, um die erfolgreich zu machen. Das ist eigentlich. Das wäre eigentlich das Erfolgsrezept. Und das wird aber in den falsch. In den meisten Fällen, glaube ich, falsch eingegangen.

Und dann bist du zu Service for Charger. Oder war das war noch was dazwischen vor der Service for Charger Erfahrung. Ich habe noch eine Zwischenstation eingelegt über einmal ein non-tech oder Low-tech-Unternehmen Rohstoffhandel. Was ganz anderes mal. Ich wollte was anderes wirklich machen. und habe aber festgestellt, das ist halt ein Spiel wirklich, wo man sehr tiefe Taschen braucht, auch sehr, obwohl wir inzwischen glaube ich, ganz gute Industriekontakte hatten, auch im Mittleren Osten gut vernetzt waren, hat das so, wie wir uns das vorgestellt haben, nicht geklappt, ist

auch die Realität im Start-up-Umfeld, dass die meisten Start-ups eben es nicht schaffen. und bin dann über den über die Investoren hinter der Service for Charger in Kontakt mit Service for Charger gekommen über die Energie 360 AG. Und ja, das war ein ziemlich glücklicher Umstand, mich dann mit dem Lukas Altamer zusammengesetzt. Und wir haben geklickt und waren auf derselben Wellenlänge. Er suchte jemanden, der für die nächste Finanzierungsrunde mit unterstützt, also Erfahrung hat als Unternehmer Vertriebsorientiert ist. Das passte genau. Und ja, dann haben wir so angefangen zu

sprechen. Er hatte damals noch eine andere Mitarbeiterin gerade eingestellt. Ähm, aber irgendwann im Laufe des Jahres hat man sich dann getrennt quasi. Und dann rief er irgendwie im letzten Sommer nochmal an und sagte Was machst du denn gerade? Ja. Und so kamen wir halt zusammen, sind dann relativ schnell einig geworden. Und ich habe dann zum letzten zum 1. September 2024 als CCO bei der Service for Charger begonnen. Und kannst du dann Einblicke geben in die Service for Charger Eckdaten zum Unternehmen. Das sind so die Unternehmenshistorie

worauf ihr euch fokussiert. Jetzt an Dienstleistungen. Wir sind 360 Grad-Anbieter für alles rund um Ladeinfrastruktur. Das Unternehmen ist 2019 gestartet. und hat inzwischen über 100 Mitarbeitende mit der Zentrale hier in Berlin und zwei weitere Niederlassungen in Ingolstadt und in Essen und ungefähr 70 % der Kräfte sind also Techniker. Wir nennen sie Mobile Heroes. Das sind die Techniker im Feld. Dann gibt es natürlich noch Ingenieure und Elektrikermeister, die in unterstützenden Funktionen zentralen Funktionen im Unternehmen bereitstehen, um Fragen im Feld, die sich ergeben oder Planungsleistungen zu erbringen

die die Monteure im Feld, die Mobile Heroes im Feld nicht lösen können. Es gibt also immer so Rückfallebenen. Und das Besondere an der Service for Charge ist, dass diese, dass wir deutschlandweit mit unseren Mobile Heroes verteilt sind. Das heißt, wir haben maximal aktuell 50 kilometer zum nächsten öffentlichen Ladepunkt. Und damit können wir eben deutschlandweit Dienste anbieten, was viele andere Elektriker nicht können, weil sie an einem Standort irgendwo sind. Und dann, wenn ich in Berlin sitze und im Saarland Dienst anbieten soll, ist schwer. Und du sagst

360 Anbieter. Kannst du da mehr Details geben. Beispiel AC DC Anwendungsfälle am Unternehmen, Wohnungswirtschaft, öffentliche Ladesäulen. Genau. Tatsächlich der gesamte Bereich, den du gerade genannt hast. Also das Unternehmen hat ursprünglich mal stärker im AC-Bereich angefangen, was auch so die erste Welle an Elektroautofahrern, die halt ein Eigenheim auch hatte. Das waren so die Early Adopter. Die brauchten halt Ladeinfrastruktur zu Hause. Das klassischen Wallboxen. Da kommt das Unternehmen eigentlich her. Das waren so die ersten Kunden. Und dann ging es aber auch relativ schnell weiter in Richtung öffentliche

Ladeinfrastruktur und 360-Grad-Anbieter heißt, es beginnt bei der Planung Installation Inbetriebnahme Betrieb bis hin zu Wartung und Service, weil das wurde am Anfang, glaube ich, war das noch nicht so stark im Fokus. Es reicht halt nicht, irgendwo eine Ladesäule hinzustellen. sondern die altert auch und die hat auch technische Fehler oder wird beschädigt. Und dann muss einer da sein, der das, der das halt wieder instandsetzt oder dafür sorgt, dass sie auch funktional bleibt. Wie kann man sich eure Rolle vorstellen? Auch im Hinblick auf den Markt. Es gibt

vielleicht der meiste, der ein Bürger oder ein Unternehmen kennt ja meistens ein Stadtwerk eher oder hat einen Elektriker, den er des Vertrauens hat. Wo spielt ihr dann eine Rolle? Seid ihr dann quasi ein Zulieferer, der meistens ja Stadtwerke hilft denen dabei, das dann eben alles zu planen, im Betrieb, die Inbetriebnahme zu vervollständigen. Ja, genau. Also wir selber betreiben kein B2C- Geschäft. Also sprich, wir machen kein Endkundengeschäft direkt. Genau. Unternehmen. Das heißt, wenn jemand ein Eigenheim hat und sagt Ich brauche einen Ladepunkt vor meinem Haus. Dann

ruft er am besten den lokalen Elektriker an. Der installiert ihm das und und gut ist. Wir sind B2B- Anbieter oder B2B2C- Anbieter soll heißen, unsere Kunden sind Unternehmenskunden. und also Unternehmen und eventuell Kunden, die dann wiederum mit Endkunden zu tun haben. große Tankkartenanbieter zum Beispiel die, für die wir mehrere 1000 Ladepunkte dann schon bei deren Endkunden installieren pro Jahr, aber wo wir nicht direkt den Endkunden akquirieren, sondern immer über die über diese B2B. Aber ihr macht dann auch Heiminstallationen. Genau, genau und. Und das ist halt

die Besonderheit, dass wir also nicht nur das installieren, sondern auch dafür sorgen, dass es in Stand bleibt und und und und warten und, ähm. ja, dass wir diese Bandbreite anbieten. Ich glaube, das ist auch was, was Service for Charger von anderen typischen Elektrofachbetrieben unterscheidet. Es gibt ja doch eine ganze Menge Elektrofachbetriebe in Deutschland. Knapp 3.350 sind es, glaube ich, die über zehn Angestellte haben und 71 großbetriebe. tatsächlich in die Kategorie Service for Charger fallen, glaube ich, nur sehr wenige. Zum einen aufgrund des starken Fokus. Wir

machen da keine Gebäudeautomatisierung oder so, sondern wir machen wirklich Fokus Ladeinfrastruktur und eben auch zum Teil erneuerbare Energien im Sinne von Inbetriebnahme Wärmepumpen oder Photovoltaik. Nicht die Installation selber, sondern die elektrische Inbetriebnahme oder Entstörung. ja bis hin zu Heimspeichersystemen. Und da kommt jetzt auch so langsam alles zusammen, weil man merkt schon, das Umfeld ist komplexer geworden. Das heißt ganz viele auch in Firmen sehen wir dieses Setup. Man hat oben große Dachflächen, zum Beispiel an einer auf einer an einer Logistikite, an der Photovoltaik installiert, auf der

Photovoltaik installiert wird. Dieser Strom kann nicht immer ad hoc verbraucht werden. Da steht ein Speicher da, da steht eine Wärmepumpe dort, dann ist ein Energiemanagementsystem da. Und dann ist auch jetzt kommt kommt als letztes Glied vielleicht die Ladeinfrastruktur hinzu. Und die Vorgabe ist Wir möchten so viel wie möglich Solarstrom aus unserer eigenen Produktion nehmen. Und nur wenn es nicht anders geht, dann aus dem Netz beziehen, was letztendlich auch der Netzstabilität zugute kommt, wenn der Speicher groß genug ist. und dieses Setup ist dann doch schon relativ

komplex. Und das kann dann auch der durchschnittliche kleine Elektrikerbetrieb eventuell gar nicht leisten. Und da kommt dann eine Service for Charger ins Spiel, die sowas halt mit dem landesweit verfügbaren Netzwerk an qualifizierten Fachkräften umsetzen kann. Verstehe. Und wer sind dann eure Multiplikatoren? Das sind dann die Tankkarten und dann auch Energieversorger. Das wären die klassische auch CPOs, die dann den Betrieb machen. Ihr macht quasi die Vorarbeit. Und dann der Betrieb wird dann übernommen von euren Kunden. Genau. Also, wir haben inzwischen eine sehr breite Kundenbasis. Das geht

von Energieversorgern, von CPOs, von großen Unternehmen, von Wiederverkäufern, also auch Projektierern, die jetzt aber stark sind in einem bestimmten Bereich wie Planung oder Projektmanagement. aber keine Kräfte zur Umsetzung haben. Und ich glaub, es war Robert Habeck, der das gesagt hat. Keine Wände ohne Hände. Und ich glaube, das trifft ganz gut so auf einen Satz. Was? Was macht Service for Charger. Genau das. Also letztendlich muss reicht es nicht, das nur zu planen, sondern es muss einer umsetzen. Und da ist Service for Charge ganz vorne dabei, weil

wir wirklich die eigenen festangestellten Fachkräfte haben, die solche Projekte auch stemmen können. Verstehe. Und die sind durch Deutschland verteilt, sozusagen immer komplett durch Deutschland verteilt, dass ihr die Flexibilität dann auch habt. Wir bauen auch gerade stark aus. Das ist so ein bisschen gegen den allgemeinen Markttrend. ähm. Also aktuell sieht man, glaube ich, im Markt konsolidiert sich der Markt auf verschiedenen Ebenen. Es gibt Mitbewerber von uns, die jetzt, die jetzt Kurzarbeiten oder in wirtschaftlichen Problemen sind, sind auch letztes Jahr auch dieses Jahr einige Marktteilnehmer ausgestiegen. wegen

der Delle an E Fahrzeugen, die nicht so schnell kamen, sozusagen die die ja, der Boom. Also zum einen ist der Hochlauf langsamer passiert als gedacht. Das muss man natürlich auch ausreiten können. Zum anderen vielleicht auch, weil sie spezialisiert waren auf ein bestimmtes Segment. Zum Beispiel, wenn ich mich auf große Ladeparks spezialisiere, also klassische EPC Dienstleistungen. dann und diese kommen dann nicht dann. Dann bin ich natürlich sehr anfällig gegen diese Schwankungen. Und auch da wieder, glaube ich, ist eine Service for Charger besonders im Markt aufgrund der

enormen Bandbreite von AC-Installationen, sagen wir mal Wartung eines AC-Ladepunktes für unter 100 € im Jahr bis hin zu Installationen eines kompletten Bus oder oder Lkw-Ladeparks für einen siebenstelligen Bereich. Und da sind wir halt diese diese Bandbreite, die bieten halt nicht viele Unternehmen an. die erfordern also logistisch. Durchaus hat das einige Herausforderungen. Und das ist aber auch das Besondere, wenn man das meistert. dann hat man einfach. Also ist man wesentlich resilienter gegen solche Marktschwankungen, als wenn ich sage OK, ich bin darauf. Ich bin darauf davon. Ich

bin darauf angewiesen, dass zum Beispiel große Lkw Ladeparks installiert werden. Wenn die jetzt ein halbes Jahr nicht, wenn da nichts passiert, weil eine Förderung zum Beispiel nicht klar ist, dass wann die kommt und in welcher Höhe und die Firmen einfach ihre Entscheidung zurückhalten, so wie das letztes Jahr der Fall war, dann kann das durchaus schwierig werden. Da gibt es ja. Und was sind so typische, die größten Herausforderungen, die ihr habt im Alltag, wie kann man sich das vorstellen? Boah, wo fange ich an? ähm also natürlich

wie bei jedem Unternehmen, was gerade wächst. Und was was was Festangestellte hat, ist dieses Wachstum gezielt zu triggern, also kontrolliert zu wachsen in den in den Bereichen, wo du es baust, gleichzeitig aber schlank zu bleiben, sodass du eben schlagkräftig bleibst, ist definitiv schwierig. ähm. Wir haben Glück, dass wir aufgrund unseres, glaube ich inzwischen guten Namens guten Zugang einfach auch zu neuen Mobile Heroes haben. Wir haben da auch einen sehr strukturierten Prozess entwickelt, wie wir die sehr schnell onboarden, wie wir sie aufschulen. Das sind ja alles

ausgebildete Elektriker. Aber wir haben halt. Wir bringen sie dann zusätzlich noch mal auf Speed, indem sie hier in Berlin in unserer Akademie für zwei Wochen noch mal intensiv trainieren und ihnen quasi den. die Art, wie wir Ladeinfrastruktur und die Expertise mitgeben, die sie brauchen, um dann selbstständig im Feld zu agieren. Und das sind so typische Themen, die so einmal auch ein schon ausgebildeter Elektriker nicht weiß meistens, wo hier in. ausbilden müsst. Also jede Ladehardware hat ihre Eigenheiten. Und wir sind prinzipiell nicht auf eine Ladehardware irgendwie

festgelegt, sondern wir sind hardware agnostisch. Das heißt, unsere Mobile Heroes sind gewöhnt, dass sie halt mit verschiedensten Herstellern arbeiten. Das muss man von euren genau kommen. Und dann habt ihr keinen Einfluss. Das ist diese Hardware sein. Genau. Und wir stellen ja nicht immer. Also in einigen Fällen stellen wir die Hardware und können dann auswählen, was wir anbieten. Aber in anderen Fällen arbeiten wir mit dem, was da ist. und das müssen die Mobile Heroes auch können. Dementsprechend die Software, nehme ich an. Genau. dann halt auch spezielle

Prüfgeräte, um. ACE Hardware wie eigentlich rechtskonform instand zu setzen oder eben zu messen. in Betrieb zu nehmen. Das sind Sachen, die man jetzt auch in der klassischen Elektrikerausbildung nicht standardmäßig lernt. IT IT Geschichten, Telekommunikation, Internet. Genau richtig. Das ist ja auch gerade bei großen Migrationen. Und das passiert halt auch, dass große Netzwerke jetzt den Betreiber wechseln. Das heißt, da muss die Ladeinfrastruktur im Feld muss migriert werden, auf ein anderes Bäcker zum Beispiel die Karten, die SIM Karten getauscht werden und das. Da muss dann auch tatsächlich

jemand hin vor Ort muss die SIM-Karte tauschen und die Wallbox die Firma aktualisieren beziehungsweise die Einstellung, dass das mit dem neuen Backend für die Abrechnung auch funktioniert, dann auch testen, dass es funktioniert und dann geht es weiter und. ist schon ganz. Also es ist spannend. Und wir haben das Gefühl und ich das Gefühl, auch das Feedback von unseren Mitarbeitern, dass sie, dass sie gerne in einem so in einem so fortschrittlichen Bereich arbeiten. Und dass es halt schon eine sehr wünschenswerte Arbeit ist, dass sie sich gerne

mit nachhaltiger Mobilität beschäftigen, eher als zum Beispiel im Winter halt auf einer Baustelle zu sein und Wände zu schlitzen, um Leitung zu ziehen, sehen Sie hier noch mal mehr Purpose, also mehr. Daseinszweck. Das schöne Aussage, die wir, die uns echt freut. Ja, gibt Sinn. Das ist toll. Und die die Ladesäulen können die dann wirklich auch, weil es gibt ja auch ja bis DC Gerade jetzt bis 400 kW. Wenn ich mich nicht täusche, Megawatt Alptronic oder so die größten DC Ladesäulen, die es so gibt am Markt

Jetzt kommen ja Megawatt-charger. Das alles könnt ihr dann auch oder eine Grenze oder Trafos installieren, oder wie kann man sich da wo? Wo Wo kommt ihr an die Grenze sozusagen. also grundsätzlich jetzt bei der Elektrik keine Grenze, was wir, was wir schon gesehen haben, jetzt, da das wir uns von ACR in Richtung auch DC-charging entwickelt haben. Also gerade letztes Jahr gab es dort einfach eine Strategie Push in Richtung stärker auch DC-charging High-speed-charger zu installieren. Einfach weil ähm zum einen ist das die Installation in öffentlichen in

öffentlichen Ladestellen. voranschritt, als auch jetzt hier die Adaption im Bereich Truck and Bus massiv angestiegen ist. Also der Bereich finde ich Lkw und Heavy Fleet Anwendung, also Truck and Bus wächst gefühlt schneller als der Pkw- Bereich in der Masse. Zumindest ist da die schnellen viele Flotten um. Und dann muss relativ schnell auch die Infrastruktur geschaffen werden. Und du hattest gerade gefragt Was sind so typische Probleme? Das ist zum Beispiel ein Problem, dass man kann zwar diese Ladeinfrastruktur relativ schnell planen und auch bestellen und bauen, aber

einer der limitierenden Faktoren aktuell sind die Netze, gerade die Netzbetreiber. Wir haben in Deutschland über 850 Netzbetreiber. verschiedene. Das heißt zum Teil. Jetzt muss man nochmal so ergänzen Stromnetzbetreiber, weil wir haben vorhin viel über Netzbetreiber der Telekommunikation gesprochen. Verbindungsnetzbetreiber für Strom genau für Stromnetz, also Verbindungsnetzbetreiber, die letztendlich den lokalen Anschluss bereitstellen. Und ja, wenn dann der zum Beispiel jetzt bei einer Spedition, die sagt Wir rüsten unsere Flotte um, zum Teil auf E- Lkws, dann brauche ich also Ladesäulen dort. Und dann ist die Frage Wie groß

ist der aktuelle Anschluss dimensioniert? Wie viel kann ich noch an Last hinzufügen, bevor ich an Grenzen stoße? ähm und da auch ganz spannend die Betrachtung. Du zahlst die Kosten für den Anschlussregelicht halt nach deiner Spitzenlast, die du, die du hast. Das heißt, wenn du immer wieder Lastspitzen hast, dann zahlst du das, was du als höchste Kapazität eben brauchst. Und da können dann Speichersysteme zum Beispiel. helfen, um solche Lastspitzen zu verhindern und letztendlich die Anschlusskosten zu senken. Und was sind so größenordnungen? Ich weiß nicht, ob du

es weißt, aber die Netzanschlussleistungen, die ihr meistens so vorfindet, insbesondere bei Depots, kann ich kann ich dir tatsächlich nicht sagen. Dazu bin ich dann zu wenig Techniker. Bei sowas würde ich dann unseren Betriebs und technischen Betriebsleiter fragen, weil unsere Leute empfählt. Die Ingenieure könnten mir das mit Sicherheit sagen. Das ist auch eine sehr detaillierte Frage. Und es kommt aber schon häufig vor, dass ihr Batteriespeicher verbauen müsst, sozusagen, weil diese Leistung auch über. nicht vom Netzbetreiber genehmigt wird oder auch einfach die Kosten für die Genehmigung sich

nicht rentieren. Im Vergleich zu einem Batteriespeicher oder reicht auch ein Lastmanagement, würde ich so nicht sagen. Es gibt ja Unternehmen, die sich speziell darauf sich darauf spezialisiert haben. Unternehmen zu beraten. Im Sinne von Wie ist. Wie sieht euer optimales Energiesystem aus? Wie ist der Mix? Das haben wir in der Vergangenheit nicht gemacht. Also, wir sind kein klassisches Beratungsunternehmen, sondern wir sind eher die, die es umsetzen. Aber wir treffen immer häufig auf Situationen, wo Kombinationen aus verschiedenen, wie ich vorhin schon sagte, PV, Wärmepumpe Speicher Ladeinfrastruktur zusammenkommt

und was dann in einem Energiemanag System zusammengefasst wird. und das muss man halt. Die Komplexität muss man handeln können. Das können unsere Leute. Und das heißt, hier verbaut auch Controller, so beispielsweise oder auch Wechselrichter von Solarsystemen. Ja, absolut, absolut. Und das ähm also ein Effekt, was ich, was wir seit letztem Jahr sehen, dass wir verstärkt im Bereich DC-Carging unterwegs sind, ist, dass wir halt auch Trafos verbauen, ne, ähm, die ich halt ab einer gewissen Anschlussleistung dann einfach brauche. und das hat wiederum ganz andere. Da arbeite

ich mit deutlich höheren Strömen, sodass wir also gerade die Erstinbetriebnahme ist. Da haben wir bisher nicht gemacht. Also wir haben da arbeiten wir mit mit Firmen zusammen für die erstmalige Inbetriebnahme. Später Mittelspannungsschaltberechtigt sind wir oder sind Teile unserer Belegschaft, sodass wir daran arbeiten können im Betrieb nur den ersten Betrieb. Die erste Inbetriebnahme machen wir nicht. Einfach, weil wir unsere Mitarbeiter lieben und sie ungern rösten. und damit man sich auch ein Bild. Ich weiß nicht, ob du das sagen darfst oder kannst. Aber es wäre beispielsweise wäre

so ein Kunde, den man in der Öffentlichkeit zu diesem Stadtwerk Berlin beispielsweise oder eine größere Flotte ein Amazon oder wenn da ein paar Namen, damit man sich ein Bild machen kann. Definitiv. Also dass die beiden genannten zum Beispiel durchaus durchaus spannende Kunden und ich glaube, unser Kundenportfolio. umfasst inzwischen alle größeren Unternehmen, die jetzt wahrscheinlich als CPOs oder Tankstellenketten in den Kopf kommen. Ich kann vielleicht zwei nennen, wo ich das also eine, die wir jetzt, wo wir der Pressemitteilung herausgeben, die HIH

ein großes Immobilienportfolio und Immobilienmanagement. Unternehmen ist ein sehr, sehr großes Immobilienportfolio verwaltet. Gewerbe oder hauptsächlich Gewerbeimmobilien, aber auch Wohnimmobilien. Das sind über 35000 Immobilien. Und wir sind eine der Preferred Partner für die Elektrifizierung der insgesamt 25.000 Parkplätze, die mit unter Verwaltung sind. Und das gibt mal so einen netten Scope und kommt auch zu einem. Das ist eines der spannendsten Themen. Gerade was uns so umtreibt, ist dieser Bereich. Charging as a Service, also Installation von Ladeinfrastruktur in Tiefgaragen auf dem Contracting Modell basierend. Das macht ihr auch

Das machen wir auch. Das ist eine der großen Initiativen, die wir jetzt gerade stark pushen und wo wir gerade sehr erfolgreich mit sind. Das heißt aktuell müssen die Eigentümer von Immobilien sind inzwischen angehaltenen Teile ihrer Parkplätze, wenn ich über zehn Parkplätze habe, diese zu elektrifizieren. Das Gig Gesetz genau Gig und Wmog oder jetzt auch europäische Gesetzeslinien, die ab nächstes Jahr dann das Ganze noch verschärfen werden. Und das heißt, ich muss mir jetzt Gedanken machen als Immobilieneigentümer. Wenn ich eine größere Parkfläche habe, muss ich einen Teil

davon elektrifizieren. Ich weiß aber vielleicht heute noch gar nicht, welche Mieter oder welche Mietenden werden dann wirklich auch jetzt schon ihre Elektrofahrzeuge nutzen. Welche brauchen quasi Ladeinfrastruktur, weil es nicht wirtschaftlich ist, einfach die gesamte Tiefgarage an jedem Platz mit Ladeinfrastruktur auszustatten. Und was wir dann machen, ist Wir bieten an, dass wir die Vorrüstung, also die Grundausrüstung machen. Das heißt, wir ziehen entsprechende Stromschienensysteme ein oder Flachbahnkabelsysteme ein bauen quasi vor, je nachdem. Wir eruieren vorher gemeinsam mit dem Eigentümer, die den Bedarf. Und dann können die Mietenden

einfach sagen so ich hätte gerne 15, 10 Parkplätze elektrifiziert. Das ist dann ein Mietmodell. Das heißt, Sie zahlen eine monatliche Gebühr, bekommen von uns Strom, Service, alles aus einer Hand. und wir hängen die Ladeinfrastruktur dort direkt hin. Und das hat eben für beide Seiten Vorteile. Der Eigentümer hat, muss sich darum überhaupt keinen Kopf machen. Er hat weiß genau, dass ist die die. Wenn irgendein Problem auftritt, handeln wir es. Wir sind Eigentümer des Stromanschlusses. Das heißt, wir kümmern uns auch um die Abgabe an Strom. Wenn der

Mieter der Mietende irgendein Problem hat, dann ruft er uns an oder schreibt uns an elektronisch und wir kommen und setzen das wieder instand. Und seid ihr dann quasi CPO. dann in dem Fall auch in diesem Fall sind wir CPO. Das ist nicht unser. im klassischen öffentlichen Bereich nicht unser Geschäftsmodell. Da sind wir wirklich Service for Charles. Also, wir bauen, wir installieren. Aber in diesem Bereich sind wir dann auch CPO. interessant. Und dann die Finanzierung bringt hier dann quasi mit, so mit Banken. Richtig. Na ja, richtig

Das ist, glaube ich, sehr spannendes. Auf jeden Fall fällt auch dieses Charging as a Service. Das macht dann sicherlich vieles einfacher für diejenigen, die das dann eben verbauen müssen. Die ganzen Ladesäulen. weil das wahrscheinlich ein Riesen. Deshalb kamt ihr wahrscheinlich dahin, weil die ganze Finanzierung ist ja nicht ohne die ganzen Ladesäulen so Riesen Parkplatz. Das stimmt. Und das ist halt also aktuell. Das sieht man auch im Markt. Also dieses klassische CPO Modell ist unter Druck. Also. CPOs sind selektiver geworden, wo sie Infrastruktur hinstellen. Gerade im

öffentlichen Bereich, im Schnellladebereich werden eher Standorte, wo halt eine hohe Frequenz und eine hohe Ladefrequenz herrscht, dort ausgebaut und nicht mehr in der Fläche einfach überall Dezelsäulen hingetan. Man geht aber davon aus zurecht, dass die Mehrheit der Ladevorgänge gar nicht im Schneller Schnellladebereich im öffentlichen Raum stattfindet, sondern bis zu 80 % eher im im Privatbereich beziehungsweise im Bereich Arbeit oder Wohnen. Und weil die Fahrzeuge dort in der Regel einfach mehrere Stunden stehen. Und dann brauche ich auch nicht diese hohe Ladegeschwindigkeit und die teure Infrastruktur, sondern

ich kann mit einer klassischen Wallbox, sagen wir Lkw, kann ich mein Fahrzeug laden, wenn ich dort acht Stunden im Büro bin, dann ist eigentlich. Ich komme ja in der Regel eh nicht mit 0 % dort an, sondern ich komme wahrscheinlich teilgeladen an. Und dann nach ein paar wenigen Stunden ist das Fahrzeug eigentlich voll. Und du bist ja auch als CEO dafür verantwortlich, Kunden zu gewinnen. Wie kommen, wie wie schafft ihr es Kunden zu finden, oder wie finden Kunden euch? Was sind so Wege? Also, wir haben

viel wird viel passiert über Mundpropaganda. Dadurch, dass wir durchaus einer der ersten großen Player am Markt waren und seitdem einfach, ähm. nicht weggehen. Wir sind da, und wir sind vor allen Dingen einer der wenigen Player, die wirklich mit eigener Mannschaft deutschlandweit umsetzen können. Dementsprechend kommen viele auf uns zu, die entweder von uns gehört haben, die uns bei unseren Installationen über den Weg laufen. Unsere Wagen sind relativ prägnant. Ähm, das das Blitzsymbol von Service Hotcharge. Das erkennt man durchaus. Ja, und, ähm, das merken wir dann halt

schon. Wenn wir halt, wenn wir irgendwo installiert haben, dann kommen halt andere Kunden auf uns zu sagen, wir hätten da auch ein Projekt. Wie sieht denn das aus? das eine. Zum anderen sind wir im Online natürlich auffindbar. Das heißt, wenn man nach Ladeinfrastruktur sucht, findet, findet man auch Service for Charger. Und ja, ich glaube im direkten Vergleich. Wir setzen uns auch regelmäßig bei Ausschreibungen durch. Also auch das ist ein Kanal, wo wir an Kunden kommen. Ein Argument ist natürlich da wirklich diese eigene Mannschaft. Das heißt

andere Mitbewerber von uns, die zum Teil mit Subunternehmern arbeiten. Die können natürlich nicht so glaubhaft darstellen. Eventuell, dass sie zum Beispiel SLAs, also Service-level Verpflichtungen quasi einhalten können. Wenn ich sage ich in 24 Stunden oder 48 Stunden ist jemand dort, dann kann ich das, weil ich weiß halt, wir haben ein eigenes Team. Ich kann die disponieren, wenn ich einen Subdienstleister. Einsätze, dann ist das nicht sicher, ob das liegt nicht ausschließlich in meiner Macht, das zu bestimmen. Subunternehmer wären dann Elektriker zum Beispiel auch zum Beispiel, wenn

ich den Service auslade oder Service Unternehmen, die halt Gebäude vielleicht in der Gebäudetechnik sind, aber jetzt auch Ladeinfrastruktur mit Servicen. Und das ist dann schon spannend. Die Handel zum Metall. Eventuell haben sie eigene Leute, aber nicht das Know-how. oder haben das Know-how, aber eben nicht flächendeckend eigene Leute und müssen dann halt auf Partnerunternehmen irgendwo anders zurückgreifen. Ja, und habt ihr vor, auch zu expandieren? Geographisch definitiv. Also zum einen werden wir, wenn wir massiv nächstes Jahr in den Ausbau der Mobile Heroes in der Fläche in Deutschland

investieren. Wir haben aufgrund dieser besonderen. Bandbreite an Aufträgen zum einen eben Tausende von Aufträgen, die also kleinere Aufträge wie Installationen einer Wallbox im B2BC-Bereich oder Speichertausch oder PV- Anlagen in Betrieb zu nehmen oder zu entstören. und das schafft dieses Grundrauschen, was es, was es ermöglicht, eine solch große Truppe dann auch dauerhaft auszulassen. Und da merken wir auch, je mehr sich der Markt konsolidiert, kommen halt immer mehr Anfragen auch direkt an uns plus durch die durch den Beweis, den wir führen können, dass wir das auch können

haben jetzt auch immer mehr große Unternehmen zutrauen, mit uns direkt zu arbeiten und das von uns umsetzen zu lassen. Das heißt, nächstes Jahr werden wir unsere unsere aktive Flotte an Mobile Heroes im Feld vervielfachen, also wahrscheinlich verfünf oder sechsfachen. und das der erklärte Plan. Und wir sind jetzt auch gerade in der Series B- Finanzierungsrunde. Und auch das lässt sich relativ gut an, wie ich finde. das wir beschwimmen da so ein bisschen gegen die Markttendenz habe ich das Gefühl. Man hört im Markt, dass es schon ein

schwieriges Umfeld gerade ist. Entscheidungsprozesse dauern sehr lange. Das kann man im B2B- Umfeld, so die klassisch größeren Bauprojekte auch durchaus feststellen. Aber der andere Bereich, diese kleinteiligeren Projekte, die sind dafür in großer Zahl gerade gerade da und werden sehr, sehr stark nachgefragt. Gerade. Das klingt ja gut. Und wie blickst du eigentlich so mal strategisch überlegt vom Geschäftsmodell. Es gab ja. Es gibt ja die prominente Firma 1,5 Grad oder NP, die man so kennt, vielleicht mehr präsenter in der Bevölkerung, die jetzt nicht den Fokus E-Mobilität haben

aber trotzdem. ähm, in gewisser Art und Weise ähnlich sind, wie ihr es seid. Insofern, dass dass es auch viel auch als Elektrikern besteht. Und ich glaube, vor allem 1,5 kam ja mit der These. Wir müssen. so einen fragmentierten Markt aus Elektrofachbetrieben konsolidieren. In einem großen und bei NP, glaube ich, war mehr so die Ausbildungsstrategie, dass man da in-house Leute ausbildet und so eine Mobile Heroes. S mal, haben sie auch. Und wie schaut ihr auf diese zwei Strategien des Aufkaufes versus eben aufbauen? Also Ihr wählt ja

die NP, Wenn ich das richtig verstehe. Eher Strategie als jetzt Zukaufsstrategie. Hast du da Gedanken zu? Ja, ich weiß nicht, ob ich alle Gedanken dazu hier äußern möchte. Aber ja, selbstverständlich. Also, das wird in Zukunft wird das wird das eine gemischte Strategie sein zwischen eigenem organischem Wachstum, soweit es geht, aber dann auch, um stärkeres Wachstum zu ermöglichen, auch Zukauf, also auch anorganisch zu wachsen durch Zukäufe von komplementären Mitbewerbern am Markt. und dafür ist auch die jetzige Finanzierungsrunde da, um dieses Wachstum zu ermöglichen, dass man eben

auch die Kriegskasse hat, um so eine Transaktion dann möglich zu machen. Und wir glauben schon, dass es da keine Effekte gibt, die also ein größeres Unternehmen dann bevorzugen. gerade. Und das ist jetzt auch das Besondere. Wir sind ja im Prinzip schon ein Handwerksunternehmen oder fußen zumindest im Handwerk sind aber im Kern ein digitales Unternehmen. Das heißt, aktuell setzen wir sehr viel Effort rein, also sehr viele Anstrengung rein, die digitalen Kernprozesse nachzuziehen. die werden beispielsweise, wenn der Auftrag ankommt, also Beispiel mit einem großen Kunden kommt in

Auftrag kommen Aufträge direkt über unser CRM quasi von CRM zu CRM rein, werden dann bei uns intern über ein AKI gestütztes Routenplanungssystem quasi optimal allokiert auf die verschiedenen Mobile Heroes mit den entsprechenden Skills, die sie brauchen, um die Fahrtwege möglichst gering zu halten. die nutzen eine digitale App, um den Fortschritt der Arbeit zu dokumentieren und das Ergebnis ihrer Arbeit zu dokumentieren. Das wird dann hochgeladen. Und das System erstellt dann automatisiert die Abrechnung für diesen Kunden. Das heißt, der ganze Prozess ist digital im Hintergrund. Und die

Arbeit ist natürlich nach wie vor analog. Die ist ja jemand muss wirklich vor Ort sein. Und wie war das keine Wände ohne Hände. Genau. Aber das. Es muss sich halt sonst der Rest, der ganze Papierkram, der sonst halt auch bei vielen kleineren Betrieben da ist. Das ist halt nicht mehr der Fall. Dann. Und wenn man so etwas skalieren möchte. Du hattest uns jetzt in ein Basket geworfen mit einer Endparle und 1,5. Vielen Dank dafür.

Dann müssen wir halt diese diese. diesen Hintergrund schaffen. Und da sind wir gerade jetzt am Aufbauen, dass wir das, dass wir das gerade nachziehen. Und das erlaubt uns dann auch weiter zu skalieren, ohne den Überblick zu verlieren, sondern im Gegenteil, sondern da Effizienzen zu heben im weiteren Wachstum. weil die Fahrtkosten zum Beispiel sind der zweitgrößte Kostenfaktor in der Flotte neben den Personalkosten. Und es ist klar, je weniger Leerfahrten da sind, je kürzer die Fahrtwege, umso geringer weniger Zeit wird verschwendet in Arbeitszeit und umso geringer sind

auch die Fahrtkosten pro Auftrag. Ja, verstehe. und ja, du hast ja auch schon Series B genannt. Aber nochmal zurückblickend habt ihr einige Finanzierungsrunden eben dann vor der Series B ist ja logischerweise die Series A. und dann die Seed. Und da habt ihr ja als Gesellschafter BP und ähm und Energie 360. Inwiefern spielen die eine Rolle für euch? Habt ihr dann beispielsweise die Aral Ladepunkte installiert oder andere Arten von Synergien, oder? eine spannende Frage. Ja, haben wir. Und ja, wir arbeiten auch zusammen. Sind wir der exklusive

Partner? Nein, sind wir nicht. Da arbeiten wir gerade daran, dass diese Befruchtungseffekte zu unseren eigenen Shareholdern wieder stärker gelebt werden. Das ist ein gutes Beispiel für dieses Thema Symbiose zwischen Konzernen und Start-up, wo es immer Verbesserungspotenzial gibt. Wir sind sehr froh, dass wir sehr gute Beziehungen zu unseren Shareholdern haben und das jetzt auch stärker wieder ausbauen. Bei der BPAral ist es natürlich klar, wobei wir mit dem Venture-arm der BP, also BP Ventures, die Beteiligung dann nicht mit der Business Unit dem Operativen. aber auch mit der

Energie 360 natürlich hervorragender Partner als Energieerzeuger, als Energieversorger auch dann in der Schweiz für den Markteintritt Schweiz und hervorragend vernetzt, auch im europäischen Umfeld. Das hilft uns schon sehr, auch zum Teil in Gesprächen und in der Vorstellung zu wichtigen Marktpartnern, wenn wir da mit, sagen wir mal, solchen starken Investoren auch hinkommen. Gibt es regulatorische Hürden, die ihr habt, die wenn jetzt auch ein Politiker oder jemand, der die Politik beeinflussen kann, zuhört, die euch im Wege stehen, die ihr euch gerne, wo die, wo ihr euch Gedanken

macht und und und gerne verändern Veränderungen anstoßen wollen würdet.

im. Also ich denke im im in der Netzplanung im Netzausbau, da müssten Prozesse deutlich, müsste müsste der Ausbau müsste deutlich schneller passieren und ähm bei der bei zum Beispiel Baugenehmigung. Das sind also 22 Dinge Tiefbau Baugenehmigung, sofern eine Baugenehmigung erforderlich ist, zum Beispiel für die Erstellung eines Trafo entsprechenden Trafo-Hauses. oder halt in der Beantragung von Netzanschlüssen sind die Vorlaufzeiten schon Teil zum Teil erheblich lang. Und das hängt natürlich bei den Energieversorgern auch damit oder bei den Netzbetreibern damit zusammen, dass sie sehr lange Vorlaufzeiten haben. Wenn

sie Netze erweitern wollen, dann wiederum brauchen sie auch Baugenehmigungen. Sie brauchen Betriebsgenehmigung. Und das hat einen sehr, sehr langen Vorlauf. Und da würde ich mir wünschen. dass diese Prozesse in Deutschland deutlich schneller passieren, weil gefühlt weder überreguliert sind. Das ist ja auch ein großer Teil eurer Arbeit. Dann diese ganzen Netzgenehmigungen und den Kontakt zu den Netzbetreibern. Das ist oft inzwischen der Faktor, der am längsten dauert, den Netzanschluss zu beantragen oder einen Neuanschluss oder eine Anschlusserweiterung. Ist das digitalisiert oder hängt das stark vom Verteilnetzbetreiber ab? Also

wir haben eine eigene kleine Abteilung, die sich nur damit auseinander, also nur damit beschäftigt, mit den über 800 Netzbetreibern in Deutschland zu kommunizieren. und das ist ganz oft ist es tatsächlich anrufen und E-mails hin und her schicken. Das ist halt ja, die die Beantragungen sind oft inzwischen digital, aber dahinter stecken halt Menschen. Und dann ist man sehr, sehr eng in der Kommunikation und guckt halt, dass man das irgendwie beschleunigt bekommt. Das ist leider noch nicht vollständig automatisiert. Ja, es gibt ja auch Netzbetreiber, die jetzt komplett

überlastet sind. Ich glaube, du meintest jetzt Hamburg. Ja, es gibt in einigen Bereichen, wo es entweder sehr, sehr lange dauert oder jetzt im Bereich Hamburg, wo glaube ich die angekündigt wurde, dass bis Jahresende überhaupt keine Neuanträge mehr verarbeitet werden. Das ist natürlich fatal, wenn ich im Stadtgebiet Hamburg oder Umgebung bin und plane Ladeinfrastruktur und weiß. Okay, vor Anfang nächsten Jahres brauche ich nicht mit einer Bearbeitung zu rechnen. Niederlanden ist ja auch ein Riesenthema, glaube ich im ganzen Land. Na klar, die die. Es ist immer wieder

erstaunlich. Natürlich wusste jeder eigentlich, was es bedeutet, wenn wenn landesweit Ladeinfrastruktur als zusätzliche Verbraucher ins Netz gestellt werden. Aber wenn es dann jetzt mal da ist und tatsächlich kommt, dann stellt man fest. Okay, dann gibt's halt einfach Engpässe. Und das ist. Das sehen wir jetzt halt verstärkt und zum Teil in Industriegebieten, wenn dort mehrere Logistikunternehmen sind. Einer war halt schneller und hat als erster beantragt. dann ist eventuell für die anderen keine nicht mehr genügende Anschlussleistung in dem Netzsegment da. Und dann haben die halt Pech gehabt

Dann kann man nur hoffen, dass sie sich untereinander abstimmen, zum Beispiel, indem sie halt Zugang, sich gegenseitig Zugang zur Ladeinfrastruktur verschaffen und das dann halt untereinander abrechnen. Und welche Rolle spielt intelligentes Laden oder bidirektionales Laden und das ganze Thema für euch ist das jetzt schon etwas Relevantes, was ihr benutzt oder ganz einfaches Lastmanagement ist das. Kommt das in einigen Jahren, oder wie schaut das nutzen aktuell klassisch klassisch nicht. Wir haben jetzt erste Projekte im bidirektionalen Laden, die wir jetzt gerade installieren. Man muss auch sagen, dass

bisher nur ein geringer Teil der Fahrzeug der elektrischen Fahrzeugflotten überhaupt bidirektionales bidirektionales Laden ermöglichen. gleichwohl. Wir haben jetzt erste Projekte. Das wird allerdings meiner Meinung nach eher für eine Optimierung der Kosten des einzelnen Einfamilienhauses oder eines einzelnen Familie optimieren, als dass es für Netzstabilität sorgt. Die Idee war ja ursprünglich mal, wenn das eine große Anzahl von Fahrzeugen quasi als temporärer Speicher zur Verfügung stellt, könnte man ja damit auch die Netze installieren, stabilisieren. Aber ich glaube, das ist. Das ist aktuell Wunschdenken. Das geht mehr um die

Optimierung. Gerade jetzt vor Hintergrund der dynamischen Stromtarife, die jetzt kommen, also erstmal im Gewerbebereich, aber jetzt auch zunehmend, dann irgendwann im Privatbereich. Da wird's dann, da wird's dann spannend. Da kann ich halt noch mal meine Verbräuche optimieren. Wenn ich mein was ich 100 kWst Speicher, dann im Fahrzeug als temporären Speicher nutze. Inwiefern meinst du, dass die Netze nicht stabilisiert, oder? Na ja, also, um wirklich eine Netzstabilisierung im Sinne von Vermeidung von von Lastspitzen oder auch auch Frequenz dementsprechend sicherzustellen, eignet sich so kleine Speicher, die dann

auch nicht planbar wirklich an oder vom Netz weg sind, eigentlich weniger, sondern da geht's dann eher um die Optimierung der Kosten für den einzelnen Haushalt. Was ein Netz stabilisieren kann, sind große Speicher, die zum Beispiel neben großen erneuerbaren Energie

Energieanlagen sind, also an Windkraftanlagen oder an großen Photovoltaikfeldern. Wenn da große Speicher sind, die einfach in, sagen wir mal in Zeiten, wo wenig Strom benötigt wird, den Strom zwischenspeichern können oder auch Last aus dem Netz laden können oder halt abgeben können. Das hilft, das Netz zu stabilisieren, sowohl Frequenz als auch Lastspitzen zu vermeiden. aber dass diese kleinen Speicher in großer Anzahl, die dann mal da sind oder auch nicht schwer zu planen. Ja, schwer zu planen, aber ich denke auch nicht unmöglich. Also zumindest, wenn man auch

dann eine genügend große Masse an. Also es wird natürlich nicht von heute am Morgen, wie du sagst, auch wie direktionales Laden. Es fängt jetzt erst an mit den Ladesäulen et cetera. Aber wenn man sich mal vorstellt, bei 40 Millionen. Fahrzeugen, die es da jetzt schon gibt in Deutschland. Wenn die mal eine große Anzahl davon elektrisch wäre, gibt es schon so dreistellige Gigawatt bis sogar Terawatt an Kapazitäten. Das ist schon nicht vernachlässigbar, oder? Also spannend wird es dann schon. Also wann stehen Fahrzeuge? Fahrzeuge stehen generell über

95 % der Zeit. Entweder sie stehen zu Hause. Das heißt, dann kann ich sie am Hausanschluss anpflanschen. Ja, da kann ich natürlich dann. selbst erzeugte Energie, zum Beispiel von der Photovoltaikanlage auf dem Dach oder von einem kleinen Windkraftrad, was auch immer der Haushalt hat. Oder wenn ich halt in der Firma bin, also wenn ich im Unternehmen bin, klar, dann. dann könnte ich eben das, was auf der großen Dachfläche und des Gebäudes erzeugt wird. An Energie könnte ich natürlich in den Fahrzeugen zwischenspeichern. Das ist natürlich eine

gute Frage. Wie rechnet man sowas ab? Also technisch machbar. Aber die Frage ist Wie sieht das wirtschaftliche Modell dahinter aus? Steuerlich meint er steuerlich auch also auch einfach von der Abrechnung her. also möglich. Ja, aber ich bin sehr gespannt, was für Geschäftsmodelle sich da entwickeln werden. Ja, ja, nee, da sind wir auf jeden Fall noch in den Anfangsstunden dieses ganze Wandels. Der dynamische Stromtarife wurden ja erst ab diesem Jahr sogar verpflichtend gemacht. Erst. und da muss noch jeder noch ein Bewusstsein entwickeln, glaube ich, dass es

das überhaupt gibt und et cetera. Das zum einen, also ich denke, das wird, das gibt ein erhebliches Kostensinsparungspotenzial für viele Betriebe oder auch für viele Privatpersonen. Spannend auch die Durchleitungstarife. wo ich halt meinen Haustarif, meinen Hausstromtarif als Unternehmen erst zunächst mal dann auch zum Beispiel an beliebigen Ladesäulen, sofern die Betreiber das unterstützen, nutzen kann. Das spielt aber für euch auch noch keine Rolle. Das macht ja dann eher der CPO. Genau. Vielleicht vielleicht in dieser Charging Service. Ja, Konstellation. Ja. Also, da gibt's verschiedene Start-ups, die sich

auch damit auseinandersetzen und sagen, dass man diesen ganzen Bereich der CPOs vielleicht aufräumen könnte. was natürlich die CPOs gar nicht gut finden, zu Recht, ja, sondern also, dass die die die, wenn ich Energieerzeuger bin und ich habe meine eigene Ladeinfrastruktur im Feld, dann kann ich quasi. dann spare ich einen kompletten Layer. Dieser. Ja, ja, genau. Das übernimmt dann ein 3.. Genau. Aber das wird sich zeigen, inwieweit das wirklich wirklich erfolgreich ist. Aktuell habe ich noch keine schlagenden Geschäftsmodelle gesehen, die daraus wirklich. also, die daraus wirklich

nachhaltig Nutzen ziehen, weil es ist ja auch klar, dass ich die Infrastruktur, die ich da erstelle. Die kostet Geld sowohl in der Erstellung als auch im Betrieb. Und wenn ich den nicht wenn ich nicht ermöglicht, dass dieser Betrieb wirtschaftlich erfolgen kann, dann wird keiner mehr Ladeinfrastruktur bauen. Das heißt, es muss also dann ja, ich kann meinen eigenen Stromtarif nutzen. Aber dann habe ich ja eben Nutzgebühren plus vielleicht ein variables Entgelt pro Nutzung oder einen Anteil an. pro Kilowattstunde, die da geladen wird. Also bin ich dann

doch wieder bei einem kombinierten Strompreis. Und das muss ich erst zeigen. Ja. Ist das wirklich wirklich günstiger? Wie viel günstiger? Man sieht ja jetzt schon, dass die, dass die CP zum Teil schon sehr attraktive Ladeangebote weg von den 09,9 €, 0,79 €, 099 €, sondern immer weiter. Jetzt gibt es einige, die 099 €, 0,9 € anbieten. Und damit, was ich, 099 €, da bin ich ja schon mal in der Nähe der Hausstromtarife bei vielen zumindest Privathaushalten. das Kernargument. Da werden wir sicherlich noch ein Deep Dive

machen. Ich habe da einen Knut von D Carbon schon eingeladen, auch für den Podcast. Und wir müssen jetzt nur bei der Terminfindung. Das heißt, dann werden wir einen Deep Dive machen, auch und solche Fragestellungen von ihm dann auch beantworten können. Genau. Und dann. Er ist ja quasi der. der Kopf hinter dieser Durchleitungsmodellgeschichte, so mein Verständnis, so jetzt grob gesagt ist, dass es das Kernargument ist halt, dass es mehr Wettbewerb bringt, mehr Öffnung, wenn der CPO sozusagen nicht den Stromtarif komplett beherrscht an einer Ladesäule. Aber tatsächlich

wie du sagst, es ist nicht in jedem sein Interesse und es wird sich noch ergeben. Es wird noch mal spannend. noch mal kurz zusammengefasst. Wie ist denn jetzt eure Lage genau? Macht ihr mehr Pkw, mehr Vans, mehr Lkws, mehr Busse. Wie ist da so die Aufteilung? Und wie siehst du das, wie sich das in den kommenden Jahren für euch entwickelt? Es ist, wie ich vorhin schon gesagt, es ist eine Mischung. Also wir wir machen von der Menge her aktuell immer noch mehr AC-Ladepunkte. ähm B2BTC, das

eindeutig PKW-Bereich. und sehen aber bei den großprojekten, also bei den größeren Ladeinfrastruktur IBC Projekten, dass da viel im Bereich Truck und Bust passiert. Also dass wir jetzt verstärkt auch Lkw-lade, also Lkw- Depots, also Lkwladeparks oder auch Busladeparks Busdepots ausstatten. Das sind halt große Projekte, die sich gut planen lassen, die aber auch einen längeren Vorlauf haben als diese kleinen Projekte und. Ein Segment, was gerade sehr stark ist, ist der ganze Bereich Einzelhandel. Also wir sehen schon, dass die ganzen Supermarktketten sehr stark angefangen haben, auf auf ihren

Parkplätzen überall Ladeinfrastruktur zu installieren. In der Regel DC-Ladeinfrastruktur und je nach Ausrichtung und Partnerschaft mit zwischen 150 und 400 kW Charger. Und das ist dann schon spannend, weil da das fahre ich regelmäßig an. Und wenn ich dann halt wie eine halbe Stunde im Supermarkt bin, in der Zeit ist mein Auto im Prinzip vollgeladen. Und das heißt, denkst du, es wird realistisch sein? Dieses Ziel 2030, glaube ich, 30 % grob an Neuverkäufen an E-Lk in Deutschland. Boah, ähm.

Ja, ich denke schon, dass das realistisch ist. Die Infrastruktur muss geschaffen werden, weiter, also gerade für die Lkws, die doch erheblich größere Strommengen durchziehen als Pkws. Aber man sieht, wir haben spannende Bilder zugeschickt bekommen, wo Lkws halt einfach anladen sollen für Pkws laden. Das passt natürlich eigentlich von dem Platzbedarf nicht. Das heißt, die stehen da echt kreuz und quer. Das sieht man noch nicht so häufig, aber ist halt interessant anzuschauen. Und ich hoffe, dass durch den Ausbau der Infrastruktur. dass in Zukunft auch sichergestellt wird, dass

Lkws auf ihren Touren, wenn sie halt nicht eine, also wenn die Lkws nicht eine Tour haben, wo sie abends wieder im Depot sind und denen wir die Strecken so klein sind, dass sie das mit einer Ladung bewältigen können, sondern dass sie zum Beispiel deutschlandweit fahren, dann entweder dass sie vernünftig zu günstigen Kosten auf der Strecke laden können. Da sind wir bei dem Thema Durchleitungstarifen oder halt attraktive Stromtarife. Oder dass sie halt mit ihren Kunden Vereinbarung haben. Destination Charging. Das heißt, ich fahre dich an und ich

lade an deinem Standort quasi mein Lkw auf, fahre zurück. Und wenn von dir Fahrzeuge bei mir sind, dann können die halt bei mir laden. Zum Beispiel und das untereinander abrechnen. Ja, das. Das passiert gerade schon. Also das. Das passiert in dem Bereich sehr pragmatisch. Da sind auch einige große große Logistikdienstleister, die sich da so ein bisschen hervortun und auch Beratungsleistungen jetzt für andere Marktteilnehmer bieten, weil die sagen, nicht jeder, nicht jeder Logistikdienstleister und gerade kleine Unternehmen hat das Geld, sich eigene Berater zu holen und sich

da ein Konzept erstellen zu lassen. Und die wollen das die wollen das halt unterstützen, geben da quasi. zumindest laut eigener Aussage einfach jetzt Starthilfe bei der Verbreitung der Elektromobilität für Lkw Flotten, indem sie da einfach Beratung Best practices tatsächliche Erfahrung im Feld weitergeben und sagen hier, so läuft das bei uns ja spannend. Und noch mal einen Blick in die Zukunft Innovationen, die euch oder dich persönlich sehr umtreiben in der E- Mobilität, die auch für euch spannend findet und beobachtet.

also für mich die schnelle Entwicklung der Batterietechnologie spannend. Ich glaube, das ist jetzt schon so, dass dass dieses Thema Reichweitenangst bei den meisten keine große Rolle mehr spielt. Also, ich glaube, die Leute haben nicht mehr generell Angst, dass sie jetzt losfahren und dann irgendwie irgendwo völlig ohne Strom quasi stehen und nicht mehr weiterkommen. ähm. aber in Zukunft, wenn die Reichweiten noch sagen, ich halte sie aktuell für alltagstauglich. Aber wenn sie noch ein wenig noch ein wenig wachsen, dann ist auch der Letzte, glaube ich, überzeugt. Der

kann auch mit dem Auto genauso gut nach Italien oder nach Portugal fahren, wie er das jetzt mit seinem Diesel gemacht hat. ähm. das Thema Megawatt-charging. weiß ich nicht, ob das im Pkw Markt. Das ist halt sehr pressewirksam. Gerade in China. BYD BYD hat das ja, das kommuniziert. Ähm, halte ich aktuell eher für einen Pressestand. Also, ich glaube 800 V Ladetechnik. In einer Viertelstunde bin ich auf 80 % Folgeladen. Reicht mit dem 400 kW Charger. Das reicht mir eigentlich völlig völlig aus. Ich gehe einen kleinen Kaffee

trinken oder vertrete mir kurz die Beine und dann geht's auch schon weiter. Ich denke, das ist alltagstauglich. Das reicht auch für längere Fahrten über Land. Ansonsten die meisten Leute, die ich kenne, die irgendwann umgestiegen sind, auf ein Elektrofahrzeug. berichten positiv davon sagen. Also diese Ruhe beim Fahren. Man entschleunigt auch so ein bisschen im Sinne von Man wird etwas ruhiger beim Fahren, achtet ein bisschen mehr auf Verbrauch, auf Fahrweise. Ich glaube, das kommt aktuell der Landschaft auch in der Politik gerade entgegen. Das wird immer wieder, wenn

die auch die die Geschwindigkeitsbegrenzung diskutiert. Irgendwann wird es mal kommen. Ich hoffe ich hoffe, dass ist noch eine Weile hin. als gern Schnellfahrer. Aber das ich glaube, das spielt dem die Elektromobilität durchaus in die Hand. ähm. Und ja, sonst spannende, spannende Neuerung, ähm. Natürlich ist der ist der Bereich jetzt ähm bidir bidirektion das Laden ist spannend, wie sich das auf die Netze auswirken wird, ob das positive Effekte haben wird. ähm Einfach auch ne, um den mal für ein Einzelhaushalt den unabhängiger zu machen oder halt, ob

es in größerer Menge wirklich, ähm, Einzelcommunities oder bestimmte Netzsegmente stabilisieren kann. Das wird schon, das wird spannend werden. Und ja, ich glaube, das das sind so zwei sehr, sehr spannende Sachen, die ich die ich stark verfolge. Cool. Ja, zu guter Letzt, was willst du den Zuhörern als als Message lassen hinterlassen? Wie können Sie dich kontaktieren und einiges, was du noch loswerden möchtest. Also für die, die meine Nummer haben, natürlich einfach anrufen. Ansonsten findet man mich, glaube ich am einfachsten über LinkedIn oder auch über Xing. Da

findet man mich auch relativ schnell namentlich. Und wenn jemand Interesse hat, einfach an einem Gedankenaustausch oder so immer gerne. ähm, freue mich immer auf auf gute Gespräche und auf auf spannende spannende Ideen. Gib da auch gerne Feedback zu. Dann vielen Dank. Viel Erfolg euch noch und bis bald. Herzlichen Dank. spannend, was uns Torsten so alles erzählt hat. Selten trifft man jemanden, der so viel vielfältige Erfahrung hat in so vielen verschiedenen Ländern und Rollen. Ich fand besonders spannend seine Telekommunikationserfahrung in den sehr Anfangszügen dieser Branche über

Voice over IP vor Skype und wie er da als Unternehmer vor allem agiert hat. und sich unternehmerisch viele Erfahrungen gesammelt hat, die mal funktioniert haben, mal weniger und dann aber nicht nur in der Telekommunikationsbranche geblieben ist, sondern sich in die Mobilitätswelt hin entwickelt hat mit ZF und ein ganz frühes Beispiel von Plug and Charge und anderen innovativen Ideen, die er implementieren wollte. Die Unternehmer tun natürlich, wie er so innovativ. unterwegs war auch schon früh mit Startups und Corporates und die Vernetzung, die gar nicht so einfach

ist in der Praxis, aber dann auch den Deep Dive in Elektromobilitäts Service for Charger, die Herausforderung mit den Mobile Heroes, wie sie es schaffen, diese so auszubilden, dass sie dann vielfältig unterwegs sein können mit Solarinstallationen Batterien, aber natürlich in Ladeinfrastruktur und das deutschlandweit mit 50 kilometer. Distanz überall gar nicht so einfach logistisch und wie sie dann auch diese Ki-basierte Routenoptimierung einsetzen etc und wie er auf die Themen intelligentes Laden blickt und vor allem interessante Logistikkonzepte für diese Branche, dass sie nicht nur bei der Pkw und

auch den Bussen und E-kws unterwegs sind, wie optimistisch er auch auf die Innovationen in dem Markt blickt. Also vieles, vieles wurde angesprochen. Ich hoffe, diese sehr praxisnahe Erfahrung hat euch was gebracht. Und wenn ihr es gemocht habt, bitte teilen und liken und äh ja. Daher bis zum nächsten Mal.