Ep. 9: Jonas van Ouwerkerk – RWTH, Accure, Sonnen, Northvolt | V2G, Energiemanagement, Innovation, Flotten
In dieser Folge tauchen wir gemeinsam mit Jonas in die faszinierende Welt der Batterietechnologie ein. Dabei erzählt er, wie aus seiner Master-Thesis ein erfolgreiches Startup wurde, das heute führend im Bereich Lebensdauer-Analysen von Batterien ist. Wir werfen zudem einen Blick auf die entscheidende Rolle der RWTH Aachen als Innovationsschmiede in Deutschland und erhalten spannende Einblicke in den Gründungsprozess sowie in seine Erfahrungen bei Sonnen. Jonas Van Ouwerkerk berichtet außerdem von den Unterschieden zwischen den Energiemärkten in den USA und Deutschland, der Bedeutung von Batteriespeichern für Regelleistung und die Herausforderungen rund um die Wahl der passenden Batterietypen. Ein besonderes Highlight sind die geopolitischen Aspekte, insbesondere zwischen Europa und China, und wie sich diese auf die Batterieproduktion und -technologie auswirken. Abschließend geht es um das bidirektionale Laden, die Potenziale für Flottenbetreibende und die Frage, wie viel Batteriespeicher wir in Zukunft tatsächlich brauchen. Hört unbedingt rein, wenn ihr mehr über die aktuellen Entwicklungen und Trends in der Energiespeicher-Branche erfahren wollt – Jonas’ Expertise und Begeisterung sind ansteckend! Lasst gern eine Fünf-Sterne-Bewertung da und empfiehlt uns weiter. Bis zur nächsten Folge!
Transcript
Welcome to the Smart Charge by RiDERgy Podcast. This is Claudio Geyken, Founder and CEO of RiDERgy. This is your show to learn about all things energy management and smart charging innovation for electric vehicles and fleets.
Ja. Hallo, Jonas. Wie geht's dir heute? Schön, dass du dabei bist. Ja. Hallo. Freut mich sehr, hier zu sein. Vielen Dank für die Einladung. Und ja, geht mir soweit. Sehr gut. Ja, ist immer eine lange Anreise nach Berlin. Aber lohnt sich auf jeden Fall. Ja. Du bist ja im Westen der Republik. Und bei der RWTH in Aachen. Aber lebst du in Köln. Meintest du? Genau. Ich lebe in Köln. Ist tatsächlich etwas. Der große Bruder, sage ich mal von Aachen. ähm Genau, die Pendelstrecke dazwischen geht aber
tatsächlich. Und ja, viele, die in Aachen arbeiten, sind in Köln. Genau. Und ähm ja, die RWTH ist dann in Aachen. Da ist dann mein Arbeitsplatz sozusagen. Und genau da bin ich dann dreimal die Woche ungefähr. Dann lass uns, bevor wir wirklich ins Thema rein einsteigen mit Batterien vielleicht. Wie bist du da hingekommen, so was macht oder wer bist du auch als Person? Vielleicht kannst du ja ein bisschen die Hörer abholen. Gerne ausholen, wie du, wie du dich fühlst. Ja, sehr gerne. Ja. Wie bin ich an
die RWTH gekommen? Ich denke also, ich komme aus der Region sozusagen bin in Krefeld aufgewachsen oder rund um Krefeld. Und ja, hatte irgendwie immer die Energiethemen sozusagen waren für mich eigentlich vom Anfang an irgendwie relevant. Vor allem Elektromobilität tatsächlich. Soweit ich zurückdenken kann, war ich immer sehr begeistert davon und habe alles mitverfolgt und ja, die ganzen die ganzen Entwicklungen dann als Tesla gekommen ist und so weiter, war ich natürlich auch immer sehr begeistert und habe mitgefiebert und. Ja, dann war eigentlich nach dem Abitur der logische
Schritt, irgendwie an die RWTH Aachen zu gehen. Einfach, weil das in der Region, glaube ich, ja dann einfach auch die renommierte Adresse ist, was diese Themen angeht. Und ja, so habe ich dann 2012 den Bachelor in Aachen angefangen, in Elektrotechnik tatsächlich und. habe mich dann auch relativ schnell auf das Thema Energietechnik fokussiert. Das kann man dann am Ende des Bachelors schon mal so ein bisschen machen. Habe in die Themen reingeschaut, habe auch meine Bachelorarbeit dann direkt zum Batteriethema geschrieben. und ja, da war die erste Connection
dann da. Und dann habe ich den Master auch an der RWTH weitergemacht und dort wieder dann auch vertieft wirklich auf die Energietechnik und dann auch immer mehr Kontakt dann zum ISA-Institut gehabt, also das Institut für Stromrichtertechnik und elektrische Antriebe. was ja sozusagen in der Elektromobilität so die größte Adresse dann in Aachen auch ist. Und genau dort dann auch die Masterarbeit geschrieben. Und ja, dann hatten wir tatsächlich sehr spannende Situation, dass wir. oder dass die Ergebnisse meiner Masterarbeit auch. ja quasi für ein Start-up sozusagen wiederverwertet wurden
Dann haben wir nämlich Cure Battery Intelligence gegründet beziehungsweise ja, Kai- Philipp Kiries sagt bestimmt vielen etwas mein Kollege und auch damaliger Bachelorarbeitsbetreuer, der hat das dann gegründet, mit zwei anderen noch zusammen. und ja, in der ganzen. Ja, ich sage mal ganzen Gründungsgruppe waren dann sehr viele aus der Abteilung auch dabei. Und da hat sich für mich natürlich die Frage gestellt Bleibe ich eher dann sozusagen am Institut oder ja, möchte ich vielleicht dann doch in den Start-up-bereich direkt reingehen. Und ich habe mich dann tatsächlich ja nach
längerem Überlegen tatsächlich dann doch überzeugen lassen, erstmal dann den wissenschaftlichen Weg weiterzuverfolgen. bin dann 2019 ja als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der RWTH Aachen eingestiegen, sozusagen mit Ziel der Promotion und genau bin dann jetzt in den letzten Jahren habe ich mich natürlich sehr stark auf die Batteriespeicherthemen fokussiert in meiner Forschung. hat am Anfang eher so aus der Energiesystemanalyse angefangen, also tatsächlich größere Energiemodelle, auch nationalweite Energiesystemmodelle, die wir dort mitentwickelt und auch verbessert haben. und da ging es natürlich auch immer um Flexibilität und Speicher dementsprechend ja, und
dann aber auch immer mehr die Themen. Richtung Industriespeicher und Grossspeicher, also der stationäre Bereich, wo wir auch immer ganz gut ausgeprägt waren in unserer Forschung. Wir haben zum Beispiel da die ersten Monitoring-programme sozusagen oder das große Monitoring-programm für Heimspeicher auch dort betreut im Institut und genau bin darüber wirklich in diese Themen dann auch reingekommen. Ja, und dann bin ich, habe ich 2022 die Abteilungsleitung in der Abteilung für Netzintegration und Speichersystemanalyse dann übernommen. Und genau, wir sind ein Team von 10 bis 15. Immer mal so ein
bisschen wechselt wechselnd wissenschaftlichen Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und genau widmen uns ja allen Themen, wo irgendwie Batterien. ja mit dem Netz interagieren. Das kann Elektromobilität sein, Smart Charging oder aber auch, wie gesagt, der Bereich, wo ich dann so ein bisschen stärker darauf fokussiert bin. Stationäre Batteriespeichersysteme, Heimspeicher, Industriespeicher, Gewerbespeicher, Grossspeicher. Also genau die ganze Palette sozusagen. Spannend. Da werden wir sicherlich noch drauf eingehen, bevor wir das machen. vielleicht noch ein paar Wörter noch zum Institut dadurch, dass es ja so eine prominente Rolle hat. Auch vielleicht kann es ja
ein paar Eckdaten noch geben, wie das dazu kam, dass sich das Institut so prominent wurde, wer so auch Player sind, wie so ein wie so ein Institut sich dann auch aufstellt, um um diese Exzellenz dann auch weiterhin zu behaupten. Ja, sehr gerne. Also, das Institut ist ja ursprünglich. Also, es ist ungefähr 60 Jahre. Jetzt gibt's das Institut ISA. Und ja, ich stehe für Institut für Stromrichtertechnik und elektrische Antriebe. Das heißt, zunächst einmal war das Thema tatsächlich gar nicht Batterien, sondern es ging ja schon dann natürlich
um Mobilität, um Antriebe. viel auch im Zugbereich, sage ich mal und aber auch ganz stark um Leistungselektronik. Und da haben wir bei uns tatsächlich auch mit Professor Dedonka, ja, einen der führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet. Der hat wirklich weltweit gilt er, glaube ich, als einer der 23 erfahrensten Leute in diesem Bereich und hat auch unter anderem ja sowas wie die Dual-active Bridge, für die, die jetzt ein bisschen mehr in der Materie sind. dann entwickelt oder mitentwickelt. Und genau das war das Startthema und Batterien kamen ja
dann erst so in den 2000ern wirklich dann richtig auf. Und dann kam Anfang der 2000er Professor Diegove Sauer ans Institut als Juniorprofessor und hat eben diesen dann den Lehrstuhl für elektrochemische Energiespeicher sozusagen aufgemacht und. Seitdem ist der Batteriebereich dann konstant gewachsen. Wir haben heute am Institut circa 150 oder mehr als 150 wissenschaftliche Mitarbeitende, also wirklich ein sehr großes Institut. Und ja, während das vielleicht vor ein paar Jahren noch ungefähr 50:50 war zwischen Leistungselektronik und Batteriespeichertechnik hat sich das jetzt schon nochmal so ein bisschen Richtung Batteriespeicher
geschiftet, also. der Boom natürlich auf den Märkten die Themen. die einfach in den letzten Jahren noch einmal deutlich an Interesse zugelegt haben, haben natürlich dazu geführt, dass auch in der Forschung dort mehr aufgebaut wurde. Ja, und ein, denke ich mal Aushängeschild definitiv vom Institut ist jetzt auch das neue Centergebäude. Was? Also, es ist nicht vom Institut, aber wir sind als Institut Teil von diesem Batterie-centergebäude. Das heißt C, also Center for Aging, Reliability and Lifetime Prediction of Batteries and Power Electronic devices. Also ein langer Name. Aber
wie der Name sagt. großer Fokus auf Lebensdaueranalysen und Alterung von Batteriespeichern. und das ist quasi ein Centergebäude. Also wir haben es 2022 eröffnet. Und das Gebäude hat eigentlich alle Spielereien, die man in der Wissenschaft sich so vorstellen kann, von Nano-CTs. Also wirklich. Man kann wirklich auf die kleinsten Auflösungen sozusagen gehen, um Materialeigenschaften an Batterien zu erforschen. Also wirklich spektakulär, glaube ich, was man da machen kann. bis hin zu ganz großer Aspekt ist Testing bei uns. Also wir haben Tausende Testkanäle wirklich, in denen wir Batterien parallel
anschließen können und dann Zelltests durchführen können und dementsprechend natürlich auch dann Alterung und so weiter untersuchen können. Ja, und dann geht das Ganze natürlich auch weiter hoch bis Peck-bau Peck-aspekte und dann eben der systemische Bereich, aus dem ich dann komme. Wirklich. Also, wir decken da quasi die ganze Bandbreite, glaube ich ab, was die Themen angeht. Produktion, muss man sagen, ist so ein bisschen ausgenommen. Also wirklich grosskalige Produktion. ist natürlich ein sehr schwieriges Thema. Auch Forschungsmässig braucht man natürlich großen Invest. Und da haben wir natürlich in
Münster auch die Forschungsfabrik. wo wir dann sozusagen auch Connections zu haben. Also, das ist der einzige Bereich, wo wir vielleicht nicht ganz so stark involviert sind, aber sonst die ganze Bandbreite. sicherlich auch noch wichtig zu erwähnen. Das Thema Daten ist sehr groß geworden. Also Big Data haben wir auch jetzt eine Professur bei uns mit Doktor Wean Lee, der in dem Bereich auch sehr stark ist und wo wir jetzt da auch auf Artificial Intelligence for Batteries sozusagen setzen. Also wirklich smarte Algorithmen, die dann die Daten auswerten
können, die die riesigen Mengen an Daten, die von Batterien kommen. vielleicht noch zwei Worte zu unserer oder zu meiner Abteilung. Wie ich ja gesagt habe, sind wir mehr systemisch fokussiert. Das heißt, bei uns geht's dann mehr darum, wie wir die Systeme zuverlässig betreiben können, wie wir bestimmte Energiemanagement-themen lösen. Also wann soll der Speicher laden, wann entladen und so weiter? Wie können wir in die Märkte am besten integrieren? und ähm da haben wir bei uns einen sehr spannenden spannende Infrastruktur, nämlich den Grossspeicher im fünf B. weiß
nicht, ob der eine oder andere das vielleicht schon mal gehört hat. Also, es ist ein Forschungsspeicher im Megawatt auf Megawatt-skala. und der Speicher hat 7,5 Megawattstunden Kapazität und wir sind an den Märkten quasi konstant vermarktet. Wir haben hauptsächlich FCA, also primärre Leistungen gemacht in den letzten ja jetzt schon fast. Ja, es sind schon acht Jahre jetzt, die wir am Markt sind. Also schon extrem lange für Grossspeicher, weil Grossspeicher kam ja quasi erst jetzt in den letzten Jahren richtig auf. Das heißt, wir haben vom Anfang an
Daten sammeln können. Sündliche Messdaten von allen Systemen, die wir dort haben. um dann Aussagen zu treffen über. Wie zuverlässig ist das? Ganz wie effizient? Wo müssen wir tatsächlich noch nacharbeiten und. Ja, wir haben in dem Speicher ist vielleicht auch noch wichtig zu erwähnen. Fünf verschiedene Technologien. Also, wir haben Bleitechnologien, die damals noch so ein bisschen ja, vielleicht als Kandidaten in Frage kamen. Heute nicht mehr, muss man sagen, aber das hat sich so ein bisschen. natürlich. Dann hat sich sehr schnell herausgestellt, dass das eher nicht so
gut geeignet ist. Aber auch drei Lithium-ion-technologien. Das heißt, wir können auch verschiedene Technologien gegeneinander benchmarken. Ich glaube, das ist super wichtig. Und vielleicht ein letzter Punkt noch, den ich auch erwähnen muss, glaube ich. Wir sind auch sehr stark in der Marktforschung gewesen. Jetzt in den letzten Jahren, also haben mit der Seite Battery Charts und Mobility-charts unter anderem. dort. Ja, ich glaube Instrumente auch bereitgestellt, die von vielen genutzt wurden und wo man dann die Entwicklungen auf den Batteriemärkten verfolgen kann. Interessant, ein bisschen so wie das bekannte
auch Energy Charts vom Fraunhofer Ise G tatsächlich so ein bisschen daran angelehnt. Und aber natürlich dann Deep Fokus auf Batterieanwendung. Na ja, spannend. Ja, und ein Thema, was ich auch sehr spannend finde, was man ja auch in Deutschland immer. pushen möchte, ist. Wie schafft man Spin-offs von Unis mit Start-ups zu erreichen? Ich glaube, die RWTH und die Unternehmertum in Deutschland sind extrem erfolgreiche Beispiele. Vielleicht kannst du auch ein paar Wörter sagen, insbesondere dann auch in der Überleitung zu Accure, wie wie es dazu kommt, dass die
RWTH deines Erachtens da so eine gute ein gutes Ökosystem ist. Ja, sehr gerne. Kann ich gerne ein bisschen teilen, was ich so erlebt habe. Ich glaube, grundsätzlich sind die Bedingungen sehr gut an der RWTH, muss man muss man sagen. Wir haben sehr viele erfolgreiche Ausgründungen dort, wenn man sich den Batteriebereich anschaut. Dann haben wir da. Ja, ich würde sagen, die gesamte. Wertschöpfungskette fast der Batterie in Start-ups so ein bisschen abgebildet. Vielleicht die Produktion so ein bisschen wieder ausgenommen. Aber das ist ja sowieso ein schwieriges Thema
in Deutschland. Kannst du da ein paar Namen nochmal? Ich glaube, Cilib ist so genau Scilip zum Beispiel für Recycling. Es gibt dann Woltfang zum Beispiel auch die machen so Second Life Gewerbespeicher hauptsächlich. Und dann gab es natürlich auch sehr viele erfolgreiche Ausgründungen bei uns am Institut. Wir haben beispielsweise die Batterie-ingenieure. Das ist mehr, ja, ich sage mal eine Testingklitsche sozusagen, wo man Batterien dann testen kann unter jeglichen Aspekten und. genau. Dann haben wir auch ja wirklich Deep Technology-mässig dann auch da zum Beispiel Safeion als Ausgründung
Die machen mit Ultraschall sozusagen Untersuchungen an Batterien und können dann feststellen. Wie ist die Zelle, wie ist der Zustand der Zelle Alterung und so weiter und versuchen, das eben auch in Anwendung einzubauen, dass man ein konstantes Monitoring machen kann. Sich auch sehr interessant. Ebus-plan fällt mir noch ein. Also, wie der Name sagt. dann eher Richtung Planung von Busflotten. ähm Genau und natürlich Ecure dann auch an der Stelle, also ähm ja, großem Stil Monitoring von Batteriespeichern und Alterungsprognose sowie ähm ja eben auch sicherer Betrieb als als
Argument. Genau, ich glaube, die Beispiele zeigen alle, dass es in Aachen sehr gut möglich ist. Ich habe das so ein bisschen mitbekommen, natürlich auch über Cure, dass äh dass es da sehr viele Möglichkeiten gibt, sich. zentral an einer Stelle in der RWTH, die dort äh also RT Innovation, die da ähm ja, sich um die um die Leute kümmert und denen auch Tipps gibt, was zu tun ist und so weiter. Auch bei Förderanträgen und so, ne, also. Ich denke, das ist. Das ist definitiv sehr gut. Und
vielleicht auch ein Aspekt, warum es so gut funktioniert. Ich glaube einfach, die. Connection zur Industrie ist definitiv auch sehr gut in Aachen. Das heißt, man bekommt auch in der Forschung, also jetzt zum Beispiel als ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter konnte dann auch sehr schnell an ja wirklich in. Projekte noch eintauchen, die wir mit Industriepartnern wirklich sehr eng haben. Und da entwickeln sich natürlich schneller Ideen, wo am Markt Sachen fehlen, sage ich mal. Und wo man vielleicht eine Idee hat. Da könnte ich hingehen. Ich denke, das ist
ja auch wichtig. Man braucht immer eine gute Idee am Anfang. Und die muss auch irgendwo im Umfeld entstehen können. Ich denke, das ist der LT gut möglich. Okay. Und dann lass uns mal ein bisschen in Acre nochmal die Entstehungsgeschichte, oder was war deine Masterthesis genau? Und vielleicht ein paar so noch Anekdoten. wie es dazu kam. Ja, das war eine sehr spannende Zeit, muss ich sagen. In der Masterarbeit habe ich mich hauptsächlich darum gekümmert, oder es ging darum, sozusagen aus Heimspeicherdaten. Alterungs oder
sozusagen die Restkapazität eigentlich zu bestimmen der Systeme. da der große Vorteil war oder warum das überhaupt erst bei uns möglich war, dass wir war, dass wir ja über Jahre sozusagen Daten gesammelt haben im Speichermonitoring, also das große Monitoring-programm, bundesweite Monitoring-programm für Heimspeicher, was da auch, glaube ich, zum Erfolg des Marktes nachher beigetragen hat. Und da haben wir circa 20 Systeme oder sogar ein paar mehr haben wir mit Messsystemen ausgestattet, mit hochauflösenden. haben dort wirklich sekündlich alle wichtigen Spannungen Strom und Temperaturdaten gemessen und konnten dann natürlich
diese ganzen Daten auswerten. Und darum ging es dann in meiner Masterarbeit. Und dann habe ich ein Verfahren entwickelt, wie man sozusagen ja, ich sag mal basierend auf Aper-hour Counting mit gewissen Filterungen der Daten und so weiter. und Relaxationsphasenbestimmung und so, wie man dann quasi die Restkapazität relativ zuverlässig bestimmen kann. weil bei Heimspeichern eben schon auch häufiger mal der Zustand auftaucht, dass das System leer und voll wird, also wirklich der volle Zyklus passiert. Das ist natürlich dafür Voraussetzung, dass das mit dem Ampere-accounting funktioniert. Das funktioniert nicht
in allen Anwendungen, aber genau für die Anwendung funktioniert sehr gut. Und ich glaube. genau die Ergebnisse waren dann eigentlich sehr. ja vielversprechend und wurden dann quasi für Accure auch weiterverwendet, um dort darauf aufbauen, dann noch mal einen deutlich komplexeren Algorithmus dann aufzubauen. Und ja, dadurch bin ich da reingeraten, sozusagen und natürlich auch über die guten Kontakte dann zu meinen Kollegen Kai Philipp und Jan Fegener auch, der da auch groß mit gemischt hat, sozusagen und. Ja, die ganze Gründungsphase war dann ja auch langwierig. Ich glaube, das
hat sich schon jetzt rückblickend. Boah, das waren bestimmt. Ja, dreiviertel Jahr, ja, bis da wirklich viel passiert ist, dann ähm muss man natürlich erstmal gucken, wie startet man überhaupt, wer wird wie beteiligt und so weiter. Das sind immer so die großen Fragen am Anfang. Gerade wenn man viele Leute hat, nicht so einfach. Da muss man natürlich auch die Diskussion führen, aber ich glaube, menschlich waren wir am Institut immer auf einer sehr guten Schiene und das hat dann sehr gut geklappt. Ja, und. dann konnte Kure gegründet
werden. Und am Anfang habe ich da auch, ich sage mal noch viel mitgemischt, habe auch geguckt. Natürlich, dass. ja die Ergebnisse aus meiner Masterarbeit gut übertragen werden können oder die Erkenntnisse. und dass man da wirklich schnell in ein Produkt kommt, auch und. was, glaube ich, der Erfolg von der Kre so ein bisschen auch ausgemacht hat. Jetzt in den ersten Jahren ist einfach, dass man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war, weil wie so oft? Ja, weil genau die Heimspeicher natürlich zu dem Zeitpunkt dann wirklich zu
einem kommerziellen Markt entwickelt haben. reden von 2017-2018. War das genau. Gründung war 2020. Aber genau davor war ja sozusagen die Phase, wo der Markt richtig dann hochgelaufen ist. 2017 plus genau und. Das hat natürlich dann dazu geführt, dass wir sehr gute Bedingungen hatten, um in diesem Markt erstmal einzusteigen. Und wir hatten die Kontakte über das Monitoring-programm. Wir konnten mit den richtigen Leuten anfangen, schon große Projekte aufzusetzen und. dadurch eben diesen Skalierungseffekt am Anfang schon erreichen. Der Software, würde ich sagen. und dann aber natürlich. Ja, muss
man sagen, kam dann der nächste Schritt. Und das war auch eigentlich perfekt, weil dann kam der Grossspeichermarkt irgendwann nochmal. Ja, ich sag mal, da hat man natürlich den Vorteil. Da muss man nicht in einzelne System integrieren, sondern man integriert direkt mehrere 10 100 Megawattstunden. Das ist natürlich deutlich einfacher, als die kleinen Systeme einzeln zu integrieren in die Software. Und äh ja, ehrlich gesagt, war das dann nochmal so der zweite Riesenschub sozusagen, ähm, der dazu geführt hat, dass genau auch die nächsten Finanzierungsrunden ganz gut, glaube ich
gelaufen sind. Und ja, ich denke jetzt perspektivisch natürlich E-Mobility ist noch ein großer Aspekt, wo man schon gute Projekte, glaube ich, hat, aber wo man auch weiter noch rein muss, ähm, weil das dann nochmal ein anderer Faktor von der Skalierung auch äh nochmal gibt, ist natürlich, ja. nicht so einfach mit den großen OEMs und so weiter. Ich glaube, das kennt jeder, der in dem Bereich versucht, Sachen aufzusetzen. Das ist einfach schwieriger, als wenn man jetzt, äh ich sage mal einen Grossspeicherbetreiber hat, der vielleicht. 23 Systeme
hat. Da kann man dann auf relativ flachen Ebene sozusagen mit denen reden und das relativ einfach in die Höhe auf Augenhöhe und bei den OEMs. Ja, bis man da den richtigen Kontakt hat. Das ist immer dann schon schwierig. Total. Ja, und blickst du. rückblickend auf das Thema hätte ich doch mitgemacht noch und nicht mich für die wissenschaftliche für den wissenschaftlichen Weg entschieden. Ein bisschen mit Reue oder gar nicht. Und wie kam es da zur Entscheidung? Wie war die Entscheidungsfindung für dich damals? Ja, sehr gute Frage
Habe ich fast schon so ein bisschen damit gerechnet, dass sie kommt. Genau. Ja, ich tendiere dazu, das dann nicht so sehr in Frage zu stellen, weil ich glaube. Es waren zwei sehr gute Wege für mich, die ich hätte gehen können an der Stelle und. genau. Ich habe mich jetzt letztendlich dann für den nochmal für den wissenschaftlichen Weg entschieden. Einfach, weil ich ja überzeugt war, dass auch noch viel Forschungsarbeit getan werden muss. Für mich auch einfach dieser Impact-faktor halt einfach wichtig war, sodass man ja irgendwie mit
dem, was man tut, auch einen großen Impact hat. Und ich wollte irgendwie in der Forschung noch mitwirken, sage ich mal. Ich glaube auch einfach die Bedingungen, die Kontakte zum Institut waren gut, sehr gut. Und ja, zum Beispiel auch zu. zu Dirk Uwe Sauer hatte ich immer einen sehr guten Kontakt. Und der ist menschlich einfach super angenehm als Professor. Und da muss man sagen, das hat die Entscheidung natürlich dann leichter gemacht zu sagen, da fühle ich mich wohl. Da möchte ich den Weg noch fünf Jahre, sechs
Jahre weitergehen. Und genau so habe ich mich dann dafür entschieden. Und ich würde jetzt auch rückblickend nicht sagen, dass ich's bereue. Natürlich gibt's immer Ups and Downs und auch Vor- und Nachteile, sage ich mal, auch wenn man jetzt auf die Promotion zum Beispiel blickt. muss ich ganz klar sagen. Klar, man ist an der Topforschung mit dran. Das macht super viel spaß. Man hat natürlich einen gewissen, ja. wie das an Universitäten, glaube ich einfach so ist, großen Bürokratiehals da mit dran, wo man natürlich mit klarkommen muss
Und Sachen dauern vielleicht länger, als man es möchte. Und man kriegt Sachen nicht so schnell umgesetzt, wie man es möchte. ähm. Man ist natürlich. Ja, ich denke, insgesamt muss man sagen, ist es ein sehr. natürlich sehr herausfordernd, alle Sachen unter einen Hut zu kriegen, weil man kann theoretisch alles machen, was man möchte. Ja, man ist ja nicht limitiert. Man muss selber klarkommen, sage ich mal. Und das wird von oben jetzt auch nicht vorgegeben. Mach das, mach das, sondern man ist sehr frei bei uns dann auch
gewesen, sozusagen immer am Institut. und man kann immer mehr machen, so muss man sich überlegen, worauf fokussiere ich mich? Ich habe noch Lehre, die ich nebenbei irgendwie machen muss. ähm habe viele Sachen, die ich unter den Hut kriegen muss. Und ähm ja, einfach dieses Eigenmanagement, glaube ich, ist dann auch kann auch sehr herausfordernd sein. Aber man lernt natürlich auch extrem viel, glaube ich. ähm die Chance, dann natürlich irgendwann Abteilungsleitung auch zu machen. Das gibt dann nochmal. neue Möglichkeiten, die man, glaube ich, so in der Industrie
vielleicht nicht ganz so schnell geschafft hätte, da die Einblicke zu kriegen. Und genau. Ich denke deshalb insgesamt bereue ich es nicht, weil ich sehr viel mitgenommen habe. Und genau. Da gibt's den. Und was sind so die spannendsten Themen, die dich umtreiben oder die auch jetzt, sagen wir mal, die, die wirklich in der Forschung weit vorne sind, in deinem Bereich ähm auch weltweit vielleicht, was die, was die Spitzenforscher gerade umtreibt. Ja, gibt es natürlich einige Themen bei uns speziell. Na ja, wir sind ja gerade bei den
stationären Speichern auch sehr stark. Und da bin ich auch immer weiter dann sozusagen reingerutscht, obwohl ich ja eigentlich auch ein großer Immobility-Fan bin. Aber genau bin viel auch in die stationären Themen dann gekommen. Und ich glaube natürlich gerade bei den Grossspeichern ist gerade viel passiert gerade viel und. Da ist in der Forschung. Ja, ich sage mal, das sind so Aspekte wie verschiedene neue Batterietechnologien kommen immer wieder auf. Wir kriegen immer wieder Anfragen zu verschiedenen Zellchemien und verschiedenen neuartigen Systemen, die wir dann immer sehr kritisch hinterfragen
müssen, weil man muss natürlich ganz klar sagen Lithium-ion-technologie ist einfach extrem fortgeschritten. Und da ist es mit jeder Technologie schwer, irgendwie ranzukommen. Ich meine. hatte dann irgendwie Natriumionen als Thema Redxflow, solche Sachen, die dann dort aufkommen, aber auch immer wieder. Ich meine, bei Redxflow haben wir in den letzten haben wir jede zehn Jahre mal wieder irgendwie ein System angeboten bekommen, wo gesagt wurde, das ist jetzt der Durchbruch hat bisher halt eigentlich dann nicht gepasst, so und sieht man am Markt ganz gut, dass wir eigentlich fast
nur Lithium haben und Blei natürlich auch noch eine große Rolle gespielt hat. Lange, weil es einfach im. in der unterbrechungsfreien Stromversorgung Standard war. genau, also neue Technologien definitiv. Ich denke vor allem auch Zuverlässigkeit ein bisschen von Speichern da von Grossspeichern. Da haben wir sehr viel gemacht. In der Forschung haben wir uns genau angeguckt. Was sind so die Probleme? Da waren viele Probleme beim BMS Batterie-managementsystem, dass die Algorithmen dann oftmals nicht die richtigen Sachen getan haben oder Balancing-probleme aufgetreten sind. Solche Sachen, die dann dazu geführt haben
ja, dass wir auch bei unserem Grossspeicher häufig mal Ausfälle hatten. Bancing nochmal für die Zuhörer ist, dass die Zellen sich genau, dass die Zellen sozusagen alle im gleichen Zustand im gleichen Ladezustand sind. Und das ist tatsächlich je nach Technologie gar nicht so trivial. Also, wenn wir jetzt von der LFP, also Lithium-Eisen-phosphat-technologie sprechen, da haben wir das Problem halt eben, dass die. Na ja, die Spannungskurve sozusagen über dem Ladezustand relativ flach ist. Das heißt, ich weiß da nicht genau. Bin ich bei 20, 30, 40, 50 %
Ladezustand. Und dadurch können sich halt Verschiebungen dann auch in den Zellen ergeben. Das heißt, bei den Systemen müssen dann kontinuierlich so eine Wartungsladung durchgeführt werden, also quasi einmal vollladen, damit das System wieder weiß oder wieder kalibrieren kann. Und die Zellen müssen dann, wenn sie auseinanderdriften, eben. müssen halt dann gebalanced werden. Eigentlich automatisch. Und jetzt haben wir halt zum Beispiel in den ersten Systemen gesehen, dass das nicht so gut funktioniert hat. Da haben wir tatsächlich auch falsche Balancing Widerstände und so eingebaut. Also wir sind natürlich da
auch in der ersten Generation jetzt mit den Systemen. Das heißt, viele Sachen davon haben sich sicherlich dann jetzt in den letzten Jahren natürlich auch deutlich verbessert, aber definitiv. Also da haben wir viele Erfahrungen gemacht und die wir dann auch natürlich publiziert haben und zeigen konnten. Leute. Da müsst ihr ein bisschen aufpassen, dass das gut funktioniert bei den Systemen. Ich habe zwei Themen, bevor wir da noch mal tiefer einsteigen, die so relevant sind, gerade heutzutage. Northvolt ist in den letzten Wochen auch prominent in den Medien gewesen
ähm Das wäre ja eine der größten Batterie-initiativen in Europa, um eine starke Batterie auch Produktion in Europa aufzubauen, mit mit Playern aus Europa. dass selbst wenn Milliarden reingeflossen sind und wirklich von prominenten Namen Volkswagen und große Banken et cetera und Kommissionsunterstützung hat es nicht funktioniert oder zumindest nicht so nicht so aufgegangen, wie man es sich erhofft hatte. Und glaube ich, geht noch weiter, aber nicht mehr mal schauen, wie genau. Wie schaust du auf das Thema, insbesondere Produktion in Europa und diese auch Vormachtstellung von China. Ja
das ist, glaube ich, unser größtes Problem, was wir in Deutschland haben. Denn im Endeffekt kann uns das dann tatsächlich nochmal böse treffen, wenn wir da nicht ähm ja schauen, dass wir da schleunigst irgendwie einen Anschluss kriegen, weil. Ich sage mal die ganze Kette dahinter. Natürlich. Also dann sozusagen Peckbauer und auch weitere Firmen, die in der im Ökosystem Batterie halt jetzt sich etabliert haben. Das ist ja ein sehr großer Bereich geworden, auch in Deutschland. Und wenn wir sozusagen so abhängig sind von den Asiaten und gerade auch
von China sozusagen in der Produktion haben wir natürlich ein Riesenproblem, weil wenn geopolitische Spannungen oder so auftreten, dann. und die Zellversorgung nicht mehr gewährleistet ist. Ja. Dann steht das alles auf dem Spiel so und. Deswegen ist es natürlich sehr, sehr. Ja, das sind keine guten Nachrichten, die wir da natürlich auch mit Northwald mitbekommen haben. Definitiv. wir am I sozusagen ja, haben natürlich jetzt nicht so diese Produktionsaspekte. Aber wir sehen natürlich, dass dort in Deutschland. Da müssen wir besser werden beziehungsweise müssen wir mehr Durchhaltevermögen jetzt haben
Da muss viel investiert werden. Wir haben jetzt. Wir müssen von 0 auf 100 quasi in China hat sich das jetzt über zehn Jahre. Wir haben die da eine klare Leitlinie auch gehabt, sozusagen von von oben so klare Bedingungen gehabt. Und da hat sich halt das Ganze entwickeln können. Und das hatten wir in Deutschland nicht, ne. Wir hatten immer wieder wechselnde Bedingungen, keine politischen Rahmenbedingungen, die dafür gesprochen haben, da jetzt wirklich all in zu gehen. Und ähm da da ist einfach natürlich auch die Politik gefragt, dort
klare Rahmenbedingungen zu schaffen. und auch es muss klar sein, wie gesagt, es muss viel Geld investiert werden und Ja, da kann man. Dann muss man eigentlich sagen, da kann man sich dann nicht schnell rausziehen, wenn es mal nicht funktioniert, sondern da muss man dranbleiben. Ja, weil sonst haben wir keine Chance, das aufzuholen. Ich sage mal, viele sagen auch immer. Na ja, wir können ja jetzt irgendwie gucken, dass wir die nächste Generation von Zellen irgendwie fokussieren. Das ist aber auch schwierig, wenn man mal sieht. Eigentlich sind's
ja gar nicht die, sage ich mal, neuen Technologien, die jetzt oder die sage ich mal noch höhere Energiedichte, die spannend ist, sondern es ist eigentlich spannend. Wie kriegen wir die günstigste Batteriezelle produziert? Da werden wir wahrscheinlich nie mit Asien konkurrieren können. Aber wir müssten mindestens mal irgendwie dann 15 % schaffen, hier herzustellen, damit wir halt eben Hebel zumindest mal haben, ein bisschen Einfluss haben darauf. genau und. Ich sehe jetzt nicht, dass bei, sage ich mal den Solid State-batterien wir so schnell auf das Level kommen, was
wir jetzt gerade sehen bei zum Eisenphosphat. Da ist ja in China ein extremer Preisverfall jetzt passiert in den letzten Monaten einfach einfach durch Konkurrenz am Markt. Da sind Tausende Hersteller von den Batterien, die gegeneinander konkurrieren und auch sich teilweise dann auch wieder zumachen, sozusagen kurz auf dem Markt nur gewesen sind. Und einfach diese Konkurrenz hat dazu geführt, dass eben die Preise so sinken können und. Da sind wir leider weit von entfernt. Aber genau ein wichtiges Thema. Da müssen wir gucken, dass wir da dran bleiben. Ja
ja, du hast ja erwähnt. Vielleicht weißt du es auch nicht. Aber wenn du. Wenn du da dich ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt hast, wäre es interessant zu wissen. Was macht die Produktion so kompliziert? Weil das war ja auch ein wesentliches Problem von North Walt, insbesonders die es nicht geschafft haben, diese Produktion hochzufahren, wie erhofft. Ja, ich bin per se kein Experte für Produktion, muss ich dazu sagen, was ich so höre oder was ich so mitbekomme, ist einfach, dass wir ja vor allem zu hohe Ausschussraten
einfach haben, was die Produktion angeht. Also ja, jede Zelle, die halt dann als Ausschuss rausgeht, sozusagen ist natürlich dann für die Gesamtbilanz der Fabrik natürlich schlecht so und. Da haben wir, glaube ich, es nicht geschafft, hohe Qualität konstant wirklich dann herzustellen, sozusagen. Und wir haben ja auch, obwohl wir eigentlich viele oder ein Maschinenbauland auch sind, haben es halt, glaube ich einfach noch nicht geschafft, da eigene Systeme zu entwickeln. Das, was dort sozusagen in den Zellfabriken jetzt alles aufgebaut wurde, ist vieles auch aus China einfach wieder
gewesen. und ähm genau da haben wir es einfach nicht geschafft, glaube ich, diese zuverlässige Produktion einfach aufrecht zu erhalten. Und wie schaust du auf andere Art? Also die, die Zellen quasi Northfolk war ja Zell, wenn man so will, ähm Produzent. Aber dann gibt's ja ein paar erfolgreiche Beispiele aus Deutschland, die sich zumindest am Markt etabliert haben, so wie jetzt äh Sonnen ähm oder auch andere. Wie schaust du auf die Player? Werden Sie es ähm. Hast du da Gedanken zu, ob sie es. schaffen werden oder ob
da auch noch was gemacht werden müsste. Also, ich denke grundsätzlich, dass wir dort von der Innovationskraft wirklich sehr stark sind und sehr gute Lösungen halt auch gefunden haben, also die Unternehmen sehr innovativ waren und ja auch dazu eigentlich beigetragen haben, dass wir wirklich da auch mit die ersten waren, die wirklich den Heimspeicherbereich groß aufgebaut haben. und auch jetzt ein starker Markt für Grossspeicher sind. Da gibt's noch andere Länder, die jetzt ein bisschen stärker sogar noch sind großbritannien oder so im Grossspeicherbereich natürlich, aber grundsätzlich würde ich
sagen, dass wir da viele gute Firmen haben. Nur und das habe ich ja gerade auch schon so ein bisschen, glaube ich erwähnt. Die hängen natürlich auch von den Zellen ab, so und Ich sage mal ein Byd oder so die können halt auch. Die können nicht nur Zelle, sondern die können auch das Ganze dann irgendwann ins System halt führen, so und wenn die sehen, da sind die großen Margen, werden die es natürlich auch irgendwann tun. Und wir sehen es im Heimspeicherbereich. Dort haben wir jetzt quasi plötzlich
Ja, da hatten wir vor Jahren hatten wir ganz, ganz wenige chinesische Hersteller. Und jetzt ist der Markt überflutet von diesen Produkten. Und die Chinesen sind wieder führend in dem Markt so und das ist natürlich die große Gefahr, die wir da haben, dass ja dann plötzlich diese Anteile wieder nach China rübergehen, weil die auch merken. Gut, die Zelle ist so günstig geworden. Da sind die Margen für uns klein. Aber gesamtsystemisch können wir größere Margen machen, so und ja, es hängt dann wiederum tatsächlich an der Produktion an
der Stelle, dass wir da besser werden. Ja. Und ähm ein anderer Trend. Und dann können wir mal in die die die, sagen wir mal Themen der Flotte und so weiter einsteigen, nachdem wir da äh das mal abgehackt haben. Auch äh ist der Batterieboom, den es gerade gibt in Deutschland. Also meines Wissens sind es 300 GW. an Leistungsanfragen für Netzanschlusskapazitäten. Und man spekuliert zwar, dass nicht vieles davon ans Netz kommen wird, aber es könnte ja auch. Man weiß natürlich nicht, wie die Zukunft sich entwickelt. Aber vielleicht
hast du da auch Gedanken zu dem Thema. Ja, definitiv. Das ist natürlich an uns nicht spurlos vorbeigegangen und. haben wir auch tatsächlich jetzt ja häufiger natürlich auch die Frage uns gestellt, was das heißt. Also prinzipiell. Ich schaue da sehr, sehr positiv drauf, weil im Endeffekt haben wir es jetzt geschafft, auch diesen Markt zu skalieren, sozusagen, dass er jetzt kommerziell funktioniert. Wir brauchen keine Subventionen. Die Systeme funktionieren am Markt und können dort sozusagen rentabel sein. Das ist großartig. Also für die Energiewende wirklich großartige Nachricht sozusagen. Und
wir haben ja sozusagen auch einen Speicherbedarf in Deutschland, den wir ja ausgerechnet haben in verschiedenen Studien, also Fraunhofer zum Beispiel sagt circa 100 Gigawattstunden Batterien brauchen wir bis 2030. Ja. Und wenn man sich das dann diese Zahl vergleicht mit den Anschlussanfragen, dann sieht man Okay. Also, das ist in den machbaren Bereich plötzlich reingerückt. Vor ein paar Jahren haben wir vielleicht gedacht. Oh, das wird noch eine große Aufgabe. Jetzt würde ich sehr positiv darauf gucken, auch wenn viele der Speicher vielleicht nicht gebaut werden sollten. sind die
Möglichkeiten im Markt sozusagen schon da und Ich denke, das ist eine sehr, sehr positive Nachricht an der Stelle. Und da können wir auf jeden Fall zunächst einmal. Ja, brauchen wir uns da keine Sorgen machen. Natürlich muss man jetzt gucken, dass man da auch noch gewisse Sachen verbessert. Also, wir haben häufiger jetzt das Argument natürlich auch gehört. Ja, die Speicher. Die werden ja irgendwo gebaut, wo sie nicht gebraucht werden. Wir haben irgendwie die Netzdienlichkeit ist irgendwie nicht gegeben, so ne. weil die Speicher dann unter anderem gibt
es Beispiele, wo Speicher dann ausspeichern und gleichzeitig sehr viel Wind oder Photovoltaik im Netz war. Einfach natürlich, weil der Strommarkt in der ganzen Geburtszone sozusagen über die ganze Geburtszone funktioniert, also Deutschland. und wir natürlich lokal durch Netzengpässe und so weiter unterschiedliche Bedingungen haben können. und bei der Debatte muss man aber sagen, sehen wir eigentlich nicht das Problem bei den Speichern, sondern beim Markt dann vielleicht eher. Also natürlich könnte man das Ganze einfach beheben. Wenn man sagt, wir teilen Deutschland in mehrere Geburtszonen ein, dann würde das
Ganze natürlich anders aussehen. Nur das ist politisch. hoch umstritten würde ich natürlich mal behaupten. Da wollen natürlich manche Bundesländer nicht den Nachteil dadurch sich dann reinholen. Wird man sehen, ob das nachher trotzdem notwendig sein wird, kann ich jetzt auch gar nicht so sagen, ob das passieren wird. Aber wäre eine Möglichkeit sozusagen, um dem entgegenzuwirken. Die andere Sache ist natürlich Netzausbau definitiv, dass man die Bottlenecks eben möglichst gering hält. Da haben wir natürlich auch jetzt im. in den letzten Jahren doch nochmal ein Tempo zulegen können. In
dem Bereich. Ja, und im Endeffekt sollte man sicherlich auch gucken, dass man halt. Inzentivierung schafft, dass Speicher dort gebaut werden, wo sie sinnvoll sind. Das kann man unter anderem könnte man das über zum Beispiel einen Redispatch-markt machen, also Redispatch 3.0 wird da häufiger mal so propagiert, wo Speicher dann eine zentrale Rolle spielen sollten, also zum Beispiel vom Bundesverband für Energiespeicher BVS wird das häufiger auch dann propagiert, dass genau in marktbasierten Ansatz die Speicher eben. vergütet werden sollten, dafür, dass sie Redispatch dann wirklich physikalisch auch liefern
Und wenn das. sozusagen umgesetzt wird, würden die Speicher ja automatisch dann auch da hingesetzt, wo sie halt wirklich wichtig sind, und ich glaube, mit diesen, da muss man gucken, dass man die richtigen Anreize schafft, dass die Investoren da hingehen, wo es natürlich auch sinnvoll ist. Natürlich, man kann sich das große Bottleneck ist der Netzanschluss an der Stelle, muss man ganz klar sagen. Da haben wir, da haben wir Probleme. Und da muss man gucken. Wo kann man überhaupt den Speicher aufstellen? was man aber gesehen hat. Zum
Beispiel und da kommen ja jetzt viele Speicher, die auf alten Grosskraftwerksstandorten gebaut werden. Und das sind natürlich ideale Standorte. Da haben wir die Anschlussbedingungen. Da haben wir das Netz verfügbar, sozusagen. Und da sind wir an Knotenpunkten im Netz. Das heißt, da können wir wirklich Stabilität dann auch ins System bringen. vielleicht noch mal kurz nachgehackt, weil das so spannend ist. Und vielleicht zum Verständnis auch für für meines Wissens ist es ist es häufig nicht so klar, dass die Leute das verstehen. Also. die Punkte am Netz, die
wirklich sinnvoll wären. Deines Erachtens wären das diese Punkte, wo es gerade muss man das auf Netzstrangebene sozusagen sich anschauen. Ist es ist es kann man da Pi-mal-daum-regeln erstellen, wo man sagt OK, jetzt im Norden Deutschlands, wo es viel Wind dann gibt, ist es sinnvoller Speicher als im Süden Deutschlands oder genau andersherum aus anderen Gründen. ist es dann auf auf Übertragungsnetzebene sozusagen ein Thema. Die Nord-Süd-Tassen, sollte man da möglichst in der Nähe sein, oder sollte man sich schon auf Verteilnetzbene schon anschauen, auf auf auf, wo es
ja noch viel mehr Stränge gibt. Wie wie kann man sich das vorstellen? Ja, ich glaube, das ist. Da muss man stark differenzieren. Kann man wahrscheinlich gar nicht so allgemein runterbrechen. Würde ich jetzt fast behaupten. Kommt natürlich auf einem. zum einen drauf an, was für eine größe Speicher man plant, sozusagen auch natürlich Nord-süd haben wir noch Engpässe. Das heißt, da gibt's sicherlich gute Standorte, dann sozusagen, um Energie zwischenzupuffern, wenn gerade diese Achse sozusagen überlastet ist. Verteilnetze. Definitiv gibt's natürlich auch Engpässe. Jetzt gerade wenn man große große
erneuerbare Energieparksanlagen einbindet, dann kann man natürlich dort ansetzen. Man hat ja jetzt sehr häufig auch diesen Fall der Co-location- Speicher, der immer attraktiver wird, weil eben immer weniger Photovoltaik dann auch direkt ins Netz eingespeist werden kann. und direkt bei der Erneuerbaren Anlage genau direkt bei der Erneuerbaren Anlage. am Netzanschlusspunkt, dass man dort eben genau da als Pufferung noch einen Speicher hat. Und genau das wird. Jetzt sehen wir halt häufig Projekte, die das jetzt umsetzen und wo das auch rentabel ist. Und ich glaube, da sind vor
allem auch Punkte, wo man solche Speicher dann hinsetzen kann. Gibt Sinn. Und diese 100 Gigawattstunden Speicherbedarf bis 2030. Wie kann man sich das vorstellen, wie das ungefähr passiert ist? Also meines Wissens hat man. 2 TW Stunden gerade in Deutschland ungefähr Pi mal Daum als Verbrauch Tendenz steigend. Wenn man jetzt sich die Erneuerbaren anschaut, wenn man da 80 % hätte in 2030, dann, dann könnte man eigentlich davon ausgehen, an bestimmten Tagen vor allem, dass diese 100 GW schon gar nicht ausreichen würden. oder ja, wie? Wie kann
man sich das vorstellen? Wie kommen wir auf diese Zahl ungefähr genau. Also. Da müsste ich natürlich auch genau in diese Studie von von der Fraunhofer vom Fraunhofer Ise, glaube ich, ist die reinschauen. im Endeffekt also. Dafür gibt's ja diese großen Energiesystemmodelle auf nationaler Ebene, die wir auch bei uns entwickeln. Da haben wir halt eben. also normalerweise dann verschiedene Knotenpunkte, die man sozusagen modelliert und dazwischen Übertragungskapazitäten. Dann hat man die ganzen Kraftwerke natürlich, die man dort einmal abbildet. Und dann rechnet einem das Modell halt eben ja
unter bestimmten Bedingungen aus, was der optimale Speicherbedarf ist. Und da kommen dann diese größen ungefähr raus. Also wir haben bei uns mit dem Genesis-modell tatsächlich auch ein Modell, wo wir das durchgerechnet haben und auf ähnliche größen kommen. ist aber nur der Kurzfristspeicherbedarf. Wir haben auch einen Langfristspeicherbedarf, der natürlich auch steigt. Habe ich jetzt leider keine Zahl für 2030 gerade parat. Ich weiß nur für 2050 müssen wir da auch irgendwo bei. Na ja, da variiert es tatsächlich sehr stark, muss man sagen. Für den Strombereich in Europa
habe ich eine Zahl von ungefähr 200 TWhstunden. Ja, die wir brauchen und. Für Deutschland habe ich auch irgendwie eine Zahl für 180 TWhstunden im Kopf, die wir allerdings brauchen, um auch überschüssigen oder Wasserstoff für die Industrie zu speichern und so weiter. Also wenn man da in die Sektorenkopplung reingeht, ergeben sich natürlich noch andere größen, als nur um das Stromnetz sozusagen zu betreiben. so oder so sehr große größenordnung, von denen wir da sprechen. Natürlich und. Ja, für den Kurzfristspeicherbereich bin ich sehr positiv gestimmt, sage ich mal
wenn man jetzt die Entwicklungen dort sieht für den Langfristspeicherbereich. Da wird's jetzt natürlich erst spannend in den nächsten Jahren, weil natürlich bisher der Bedarf noch nicht so wirklich da war und natürlich auch für die Grossspeicher. Die haben sich natürlich jetzt durchgesetzt, weil jetzt eben diese ganzen Themen mit Netzengpässen und auch hohen erneuerbaren Energienquoten natürlich dann dazu geführt haben, dass. ja die Probleme aufgetaucht sind beziehungsweise dass mehr Stabilität im Netz gefordert wurde und deswegen. Es hängt immer vom Markt auch ab, ob solche Systeme dann kommen oder
nicht. Also ich denke Grossspeicher Langfristspeicher werden dann ja Richtung 2030 dann auch einzeln vereinzelt, dann jetzt dann notwendig werden und genau dann wirklich ab 2030 intensiv auch kommen. vielleicht so eine kurze Serie an Rapid Fire Question. Wenn du das Format kennst, wo man sagt kurze Frage, kurze Antwort. Es gibt ja in der Debatte gerade viel so Gaskraftwerke werden in der Politik gerade gehandelt. Glaubst du, dass man das bräuchte oder reichen würden eigentlich Batterie reichen? Wir brauchen definitiv auch noch einen Ersatz zu Batterien oder eine Alternative
für die Langfristspeicherung eben saisonal bedingt. Also da sind Batterien eben nicht das richtige Format. Und da können Wasserstoffspeicher dann mit natürlich dann Gasturbinen zurückverstromung sind eigentlich die propagierte Lösung und Atom ja oder nein? Also, da ist natürlich gibt's natürlich sehr unterschiedliche Meinungen. Allerdings bei uns, sage ich jetzt mal in der wissenschaftlichen Sphäre ganz klar. Nein, weil wir einfach sehen, dass Flexibilität und Atomkraftwerke eben nicht gut miteinander funktionieren. Ich denke. Das Argument Ja, hört man natürlich auch immer wieder. Wir haben das in unseren Modellen durchgerechnet. Wir
sehen, dass Atomkraft dort dann eher keine Rolle spielt, wenn man wirklich auf Flexibilität geht. Das heißt ja, da eher nein. Okay. Ja und wie? Wie viel? Wie viele Tage denkst du, wird so ein Batteriespeicher? Muss der Design letztendlich sein von so einem Batteriespeicher auf Systemebene wird das Reden wir von dem Tag gerade oder schon so 34 Tage, die wir letztendlich brauchen, so an an. Weiß nicht, ob du das weißt oder ob ihr das simuliert hattet. Ja, also für Batteriespeicher jetzt grundsätzlich. kann man vielleicht ein bisschen
in die Anwendungsfelder nochmal da auch reingehen, also. Wir sehen ja jetzt bei den Grossspeichern beispielsweise, das sind Front-of-the-meter- Speicher hauptsächlich also Speicher, die Richtung Netz funktionieren oder Netzdienstleistungen bereitstellen und an den Strommärkten traden. Und da ist momentan das optimale Verhältnis so, was man sieht. Wenn man über die Märkte sozusagen das Optimum finden möchte über die Märkte, dann sprechen wir ungefähr von zwei bis drei Stunden Speichern. also die können dann für 2 Stunden, drei Stunden ausspeichern und genau das. Wenn man jetzt die Märkte einzeln natürlich aufschlüsselt
kann man auch sagen. Also fürs Trading zum Beispiel sehen wir auch, dass ungefähr ja zwei Zyklen pro Tag halt ideal sind zwei bis drei Zyklen. Und wenn man sich das überlegt, muss man natürlich gucken, dass man diese 23 Zyklen schafft über den Tag. Da braucht man dann, da sind halt, wie gesagt, zwei bis drei Stunden ganz gut geeignet. Ja, und für die Regelleistungsmärkte. Na ja, also für den Primär Regelleistungsmarkt bräuchte man tatsächlich eigentlich nur so ein bis zwei Stunden Speicher, weil das ist ausreichend, um die
Regularien in dem Markt zu erfüllen. Man muss maximal 15 Minuten mit maximaler Leistung komplett entladen oder laden können. und genau, für den Sekundäregeleistungsmarkt, also AFAA. Da braucht man tatsächlich längere Speicher dauern, weil die Marktbedingungen fordern eigentlich, dass man vier Stunden bereitstellen kann. Man kann allerdings durch Speichermanagement sozusagen durch intelligentes Nachladen kann man das ungefähr zu 1,5 Stunden senken. Ja, was man vorhalten muss. Genau das heißt aber, da sind dann eher so zwei Stunden Speicher wieder besser geeignet. Ja, ich denke mal über die Physik auch nach
Also, wenn man da. sich eine Welt mit 100 % erneuerbaren vorstellt, wo es dann quasi nur noch Wind und Sonne gibt. Denn in Deutschland ist es natürlich anders als in anderen Regionen der Welt. Da wird sich die, da wird das Wetter sozusagen anders sein. Aber wenn man es kurz auf Deutschland beschränkt, dann hätte man eigentlich eine ganz andere Situation im Sommer wie jetzt im Frühling, Herbst, die ungefähr ähnlich werden und dann im Winter. Und dann, wenn man die Dunkelflaute, die langfristige Dunkelflaute im Winter mal außen
vor lässt, hätte man eigentlich im Sommer fast immer Strom zur Verfügung, würde ich mal so sagen, dass man da durch die Sonne zumindest vielleicht dann an bestimmten Tagen, wo es wenig Wind gibt und im Frühling und Herbst. gibt's dann bestimmte Tage auch in Serie, wo es dann mal kleine Dunkelflauten geben könnte. Und sonst gibt's immer ein bisschen Wind oder immer ein bisschen Sonne. Und das heißt, die Speicher werden eigentlich vor allem für den früh. Frühling für weniger für den Sommer benutzt werden und mehr so Frühling
Herbst und dann Winter hat man dann tatsächlich vielleicht den Wind, den man dann immer überbrücken kann und Sonne fast gar nicht. Was würdest du das so auch sehen? Ungefähr. Ja, also prinzipiell klar. Da gibt's natürlich saisonal deutliche Unterschiede, die dann auftreten und die wir heute auch schon an den Märkten teilweise dann ganz gut sehen können. Also, ich meine, wir sehen zum Beispiel jetzt für Speicher, die, die in den Märkten traden sozusagen, also klassisch eigentlich Arbitrage. Ich kaufe, wenn der Preis günstig ist, verkaufe, wenn er teuer
ist. die Speicher, die haben jetzt momentan gerade im Sommer ähm funktioniert das ganz gut, das System, weil dort die Preise stärker schwanken. Einfach, weil wir halt mit der Photovoltaik da eine höhere Volatilität sozusagen drin haben und. genau da muss man dann für die Speicher heißt das ja. Man muss natürlich gucken, dass man sehr gut prognostizieren kann, wann. tauchen diese Preispreads auf, weil im Endeffekt der Markt regelt das dann sozusagen. Und wir werden dann an der Strombörse sehen, wann der Speicherbedarf da ist und wann nicht so
Das wird man an der Börse dann genau sehen können. Und dementsprechend müssen die Speicher reagieren, so und da wird's natürlich immer wichtiger werden, dass die Speicher wirklich prognosebasiert arbeiten und beziehungsweise intelligente Trading-algorithmen halt genau wissen. Wann kann ich mit dem Speicher Geld verdienen? Und wann muss ich Laden entladen und Ich meine, das ganze Trading an den Börsen. Das ist ja sowieso. Ja, es ist sowieso auch in der Wissenschaft immer jetzt für uns auch eine schwierige Komponente gewesen, muss man sagen, weil. Man hat einfach ja extrem
viele Daten. Man hat halt die Orderbooks, wenn man da reinguckt. Millionen Daten. Es ändern sich ja die Positionen dann zum Beispiel auf den Spotmärkten. Also gibt's Day Ahead, aber vor allem Intraday. 5 Minuten vor der Lieferung kann man da noch handeln. Und in den letzten 30 Minuten sehen wir, dass da einfach extreme Schwankungen auftreten, Positionen dann plötzlich sehr unterschiedliche Preise aufweisen. Und das ist, was ja gerade ausgenutzt wird, auch also. Man geht ja sozusagen hin und guckt kauft zum Beispiel eine Position, die günstig ist, irgendwie
20 Minuten vorher und merkt halt irgendwie dann 10 Minuten vor. Okay, ich kann die wieder verkaufen. Vielleicht an einer anderen Stelle. Und dann hat man sogar ja Trading gemacht, ohne wirklich physikalisch was zu tun. Also dieses Financial Virtual Trading nennt man das auch, ähm, wo wir sehen, dass das zum Beispiel jetzt alleine für die Speicher schon. im Bereich Faktor 5 von den physikalischen Trade sozusagen ausmacht von dem Revenue nachher oder sogar mehr tatsächlich. Das heißt, das ist der große, gerade der große Faktor. Warum Speicher auch
so attraktiv sind und warum viele Investoren sagen Ja, da gehe ich rein. Das System amortisiert sich nach wenigen Jahren so und. Da ist natürlich die Frage, wie sich das entwickeln wird auf den Märkten, dass. kann man jetzt natürlich Prognosen. Da gibt's Prognosen. die natürlich gemacht werden. Das ist jetzt bei uns eher nicht so ein Thema. Das sind dann eher natürlich wirtschaftlich angehauchtere Forschungseinrichtungen, sage ich mal, aber. genau darauf werden sich die Speicher einstellen müssen, dass sie diese Schwankungen in Zukunft auch richtig ausnutzen können. Und dann
wird's halt klar wird es saisonal Unterschiede geben. Aber die Speicher werden halt zu den richtigen Zeiten die richtigen. den richtigen Einsatz auch liefern können. Und wenn man da mal die Wertschöpfungskette auf der Energieseite mal runterbricht. Sorry und welche? Potenziale es da so gibt. Du hast ja schon einige genannt. Ich würde noch mal zusammenfassend und ergänzend. Und dann kannst du mal schauen, was du denkst, wie der Trend sein wird in der Zukunft. Also, es gibt, wie gesagt, diese Regelleistungen für die Zuhörer. Das sind. Das ist das
damit, dass die Übertragungsnetzbetreiber die Netzstabilität garantieren, brauchen sie sozusagen Verbraucher und Hersteller, die ihre Leistungen hoch und rund. erfahren. Und dann gibt's die Strommärkte, die die Verfügbarkeit von der Energie widerspiegeln und die Nachfrage. Und da trifft sich sozusagen ein Preis in der Zeit. Und darüber hinaus haben wir die Verteilnetzgeschichten, wo es darum geht. Wie viele Engpässe gibt es in den Verteilnetzen zu jeweiligen Zeiten? Und da kann man mittlerweile in Deutschland seit glaube ich, ersten April dieses Jahresjahr gibt's ja auch diese dynamischen Netztarife. In bestimmten Märkten
ist es noch dynamischer, siehe UK und den Niederlanden. Und das würde ja auch ein ganz spannender Markt, der sich perspektivisch nochmal dynamisieren wird, noch und wirklich mit Echtzeit Engpass auf Strangebene auf Verteilen Ebene, dann noch mal in den Markt widerspiegeln wird, wo ein Speicher dann auch partizipieren kann. Das heißt, ich glaube so grob. Vielleicht kann man noch mal die Eigenverbrauchsoptimierung nochmal hinzufügen, wo man sagt Okay, wir haben eine eigene Solaranlage. Wir versuchen, unseren eigenen Strom zu maximieren und die Netzentgelte und Steuern damit nicht zu haben
Ja. Wo siehst du die meisten Potenziale und gibt's bestimmte Märkte? Siehe Regelleistungserbringung meines Wissens auch ein kleiner Markt, die dann nicht mehr so viel Potenzial bieten in der Zukunft. Ja, genau. Du sagst es schon. Also. Ein großer Aspekt ist, dass die Regelleistungsmärkte ja vom Volumen begrenzt sind. Da haben wir irgendwie in der Primärregelleistung. Ich glaube 580 MW in Deutschland in Deutschland. Genau. Und da sehen wir halt ganz klar, dass wir haben jetzt so viele Batterien schon präqualifiziert. Also Prequalifizierung ist quasi der Prozess, den man durchlaufen
muss, um halt ja, um halt sozusagen. ja Prägeleistungen anbieten zu dürfen. Mit einer Anlage muss für jede Anlage durchgeführt werden. Und genau die Batteriespeicher sind dort gerade sind so viele schon präqualifiziert, dass das ausreicht, um den Markt zu decken. Und das wird natürlich dazu führen, dass der Markt jetzt deutlich weniger attraktiv schnell wird in den nächsten Jahren und wahrscheinlich auch. sollte zumindest so sein, dass sich da auch ein größerer Preiskampf vielleicht dann auch einsetzt, dass effizientere Systeme dort auch größere Vorteile irgendwann haben. Denn natürlich das
günstigste System gewinnt am Ende dann auch am Markt. Ja, und wir sehen natürlich den Schiff zur sekundäre Geleistung. Da muss man sagen, auch der Markt ist begrenzt, aber da haben wir noch Platz. Trotzdem, wenn wir jetzt irgendwie das ist dann auch ja. Wenn man von 100 Gigawattstunden dann spricht, dann ist natürlich auch der Markt. Irgendwann sind ja 2 GW, glaube ich. Genau. Es sind 2 GW ungefähr. Dann ist auch der Markt schnell weg, so muss man dazu klar sagen und. Ja, ich denke, dann wird man
sich natürlich vor allem mit den größeren Systemen nur kurz eingehakt. Da ist es nicht so, dass auch diese Märkte sich vergrößern könnten mit der Zeit, weil die Volatilität der Erneuerbaren. deutlich zunimmt. Ja, kann natürlich passieren. Ich bin jetzt keiner, der dort Prognosen aufgestellt hat. Ich habe Prognosen auf Veranstaltungen natürlich gesehen. Die sind unterschiedlich. Kann man nur sehr schwer sagen, prognostizieren, was passiert. Sie werden sich aber nicht in dem Masse erhöhen, dass es im Vergleich zu den 100 Gigawattstunden dann irgendwo relevant im Sinne von dem wird
dass wir sagen, wir können trotzdem alle Batteriespeicher da draufschmeissen. Also davon würde ich definitiv nicht ausgehen. Und deswegen. Wir brauchen andere Märkte definitiv, wo die Speicher funktionieren. Und genau da ist natürlich einmal über die Spot-märkte ja definitiv Potenzial vorhanden. Das sagen eigentlich auch alle Trader, also die großen. oder die Unternehmen, die diese intelligenten Algorithmen entwickeln, um auf diesen Märkten eben Revenues zu erzielen. Die sagen auch das ist so der Markt to go. Ja, da wird es in Zukunft auch mehr Volumen und mehr Volatilität geben. Was
natürlich eigentlich so ein bisschen dagegen spricht, ist Eigentlich müsste sich das irgendwann die Volatilität eben auf den Grenzpreis des Speichers oder des Grossspeichers einpendeln, weil natürlich ist der Spread nur so groß, solange man den nicht irgendwie lösen kann. Aber wenn der Speicher diesen Spread halt. quasi lösen kann. Damit sollten die Preise auch in Zukunft eigentlich runtergehen, was diese Spreads angeht, also auch da. wird's natürlich dann irgendwann, wenn der Markt größer wird oder die Batteriespeicher oder der Batteriespeichermarkt größer wird, dann wird auch da ein Effekt auf
den Markt eintreten. Also definitiv die spannende Frage da in dem Kontext für mich ist immer wie ein Markt ist ja dann ein Angebot und Nachfrage. Und in dem Fall steigen ja beide. Da hätte man ja quasi immer mehr erneuerbare. und die Nachfrage kann nur bedingt gesteigert werden. Also siehe flexible Anlagen in der Industrie oder eben E-mobile oder Wärmepumpen. Und dann die Frage ist Was ist dann die Differenz des Batteriespeichers zu diesen Leistungsspitzen, die es dann in der Produktion gibt? Minus die Nachfrageseite. Das ist gar nicht
mal so trivial. Trivial ist das definitiv nicht. Genau da kann man auch. Jetzt sage ich mal. sich logisch dann gar nicht so schnell erschließen, dass die Märkte funktionieren dann halt irgendwann und regeln es halt so, dass halt ja Nachfrage und Angebot sich sozusagen treffen und. davon gehen wir aus. Also das heißt, es wird für Speicher irgendwann sicherlich schon auch schwieriger, in dem Markt teilzunehmen, weil dann mehr Konkurrenz da ist. Einfach das davon kann man sicherlich ausgehen, ja. genau zu den anderen Anwendungsfällen vielleicht noch, die du
erwähnt hattest. Also. Wir haben ja dann auch die behind-the- Mieter-anwendungen, also Eigenverbrauchssteigerung ist einer der großen Aspekte und eigentlich ja auch der Aspekt, der die ersten Speichermärkte angetrieben hat, also ein Speichermarkt ganz klar Eigenverbrauchsfokussiert, sowie auch der Gewerbespeichermarkt eigentlich. ein großer Anteil der Systeme tatsächlich dazu. Da ist eben Photovoltaik hauptsächlich natürlich zwischenzuspeichern und den Anteil zu erhöhen, den man selber nutzt. Und genau bei denen. Anwendungen. Da ist natürlich eine hohe. ja Varianz gegeben an Anwendungen und an verschiedenen Aspekten, die man dann individuell beachten muss. Ich
glaube, ja, wichtig zu wissen ist, dass die Speicher dort eher. Ich sage mal, dass es höhere Stundenspeicher sind. Da reden wir dann eher von. Ich sage mal 34 Stunden Speichern plus, weil wir einfach ja vergleichsweise langsam sozusagen Erneuerbare reinladen und die dann irgendwann zu einem Zeitpunkt, wo wir nicht so viel Erzeugung haben, wieder ausspeichern. Das heißt, das ist da, glaube ich, wichtig zu beachten. Genau. Noch ein weiterer Anwendungsfall Peak-shaving, der sehr, sehr prominent ist. Also Leistungs- Spitzenkappung. Genau. Dort versucht man natürlich. Also, wir zahlen ja
für den für die höchsten für die höchste Leistungsspitze in 15 Minuten im Jahr den Leistungspreis. Und da ist natürlich. Ja, wenn man diesen Zeitpunkt sozusagen beeinflussen kann und mit dem Speicher da diese Lastspitze reduzieren kann, dann ist das natürlich von großer Vorteil. Und wir sehen, dass dort in Anwendung können Speicher auch teilweise sich in 23 Jahren amortisieren. Ja, wenn das die Charakteristik gegeben ist, also wichtig, vor allem für den Anwendungsfall. Wir brauchen eigentlich schmale Spitzen, die relativ wenig Energie beinhalten. Das könnte zum Beispiel ja sowas
wie auch Elektromobilität irgendwie sein, wenn man einen Fast-charger oder sowas noch dann hat irgendwie. ähm. genau. Und was noch wichtig ist eigentlich oder damit es noch rentabler wird, ist man am besten auch noch über 2500 Benutzungsstunden im Jahr, weil dann rutscht man nämlich in den Tarif sozusagen rein, wo der Leistungspreis deutlich höher ist und wo man dann auch dementsprechend höhere. ja höhere Entgelte genau höhere Entgelte zahlen muss. Ja, also prinzipiell eigentlich konstanter Verbrauch und kleine Spitzen sind eigentlich ideal für diesen Anwendungsfall. Genau. Und das ist
natürlich eher eine leistungsbasierte Anwendung. Das heißt, da sind wir dann eher bei Speichern. Die brauchen gar nicht so viel Energiekapazität zu haben, sondern müssen vor allem natürlich die Leistung bereitstellen können. Genau. Und kurz den Punkt zu dem Verteilnetzen noch mal, ja. ähm Wie siehst du da die Verteilnetz ähm Potenziale? Ja, definitiv ist das eine Lösung in den Verteilnetzen, wenn man Lokalüberlastung hat, dort auch mit Speichern zu arbeiten. wie genau die Märkte sich dann da ausgestalten oder so ähm ja, da habe ich jetzt leider auch keine
Insights zu, aber definitiv können Speicher dort liefern. was auch tatsächlich, was ich immer wieder höre, tatsächlich auch aus der Forschung. Wir sind ja auch nah an der Leistungselektronik sozusagen dran ist, dass man zum Beispiel auch relativ gut sozusagen die Leistung in Verteilnetzen verbessern kann, wenn man ja DC sozusagen integriert. Das heißt, es können einfache DC zu DC Punkte sozusagen sein, also von Verteilnetz zu Verteilnetzstation. um dann sozusagen die Kapazität der beiden Stationen flexibler ausnutzen zu können. Also es muss nicht immer ein Speicher sein. Ja, wir
haben auch andere Lösungen. Man kann auch mit Lastmanagement viel erreichen und so weiter. Ich denke, Flexibilität spielt auch eine große Rolle. Wir müssen jetzt nicht unbedingt. überall einen Speicher haben, um vielleicht eine Betriebsweise zu unterstützen, die gar nicht sinnvoll ist. Also da sollte man natürlich auch die Anreize so setzen, dass die Verbraucher auch dementsprechend möglichst so dann auch Energie verbrauchen, dass wir. den Speichereinsatz auch minimieren können, weil im Endeffekt klar, wir können immer mehr Speicher bauen, aber die gesamtwirtschaftlichen Kosten müssen natürlich auch im Blick behalten
werden. Und wenn man jetzt zu den Flotten kommt. Der Podcast heißt ja auch Smart Charge und die Anwender genau, wenn man da jetzt sich entscheiden muss am Standort am eigenen Standort hat man Ladeinfrastruktur. Und wie viel Speicher sollte man dann einsetzen? Es gibt eine gewisse Netzanschlussleistung und Ja, man will diese Potenziale dann auch bestmöglichst verwerten in Sachen Energiekosten. Was würdest du dann empfehlen? Wie sollte man an das Thema rangehen? Ja, also prinzipiell auch wieder natürlich sehr individuell, weil je nachdem, was man für Leistungen dort installiert
an Ladestationen. Also wenn ich jetzt. an den Anwendungsfall Lkw zum Beispiel denke und man kommt dann mit mehreren oder irgendwie mit 5-6 Megawatt-Ladestationen plötzlich an. Dann kann das natürlich für Netzanschluss. Wenn wir jetzt irgendwie einen kleineren, vielleicht kleineren Logistik ja Betrieb oder so haben, dann haben die vielleicht da vielleicht Megawatt oder was Anschlussleistung. Also da muss man natürlich dann genau schauen. Und da sind Muster in Flotten natürlich sehr, sehr wichtig. Also Flottenmuster zu erkennen und auch zu wissen, wann laden die Fahrzeuge, wie dort haben wir
auch sehr. Ja, genau da haben wir auch sehr spannende Forschungsprojekte. Gerade also das haben wir ein Projekt Flexfleet heißt das. Da schauen wir uns genau. Also, da haben wir ganz viele Daten von Ladeflotten und versuchen, die zu clustern. Dann. Und man sieht natürlich, dass es da typische Gruppen schon auch gibt. Und da kann man natürlich anfangen und erstmal gucken oder überlegen als Betrieb, in welche Gruppe falle ich vielleicht eher rein. Bin ich eher ein Betrieb, wo tagsüber sozusagen dann plötzlich in einer Spitze da ist, weil
die Leute alle in den Betrieb kommen, weil Sachen passieren. Produktion läuft und so weiter. Oder bin ich irgendwie im Betrieb, wo wir Schichten haben, eigentlich konstant irgendwas passiert. Also, da gibt's ja verschiedene Modelle sozusagen. Und da sind wir eigentlich gerade dran, in der Forschung da verschiedene aufzustellen, dass man das besser kategorisieren kann. Und dann kann man basierend darauf auch besser überlegen. Wie viel Speicher brauche ich dann eigentlich und sicherlich auch ein Aspekt, den man auch hier wieder betrachten sollte, also. ein Speicher kann da eine Lösung
sein, muss aber auch nicht das Allerheilmittel sein, sondern man kann auch gucken, ob man anderweitig Lastmanagement einsetzen kann und eben auch im Betrieb vielleicht auch noch Flexibilität hat, die man vielleicht gar nicht ausnutzt, und dann da auch Kosten einsparen kann. Ja, genau. Ja, gibt's da so Pi mal Daum-Regeln, die man dann aufstellen könnte. Beispielsweise stehen viele Flotten vor der Entscheidung. Okay, mache ich jetzt eine Netz, wenn ich meine Netzanschlussleistung da nicht ausreicht. und sagen wir mal Lastmanagement um um um die Verzögerung der Ladevorgänge zu machen
reicht nicht aus. Mache ich jetzt eine Anschlussertüchtigung, das gar nicht mal so günstig ist. Oder investiere ich in einen Speicher oder Kombination Solar plus Speicher. Was würdest du da? ja, pauschal eine Daubenregel fällt mir da immer sehr schwer zu sagen, weil es, wie gesagt, sehr individuell auch von dem Betrieb abhängt. Ich glaube vielleicht ein Aspekt, den man da, der da vielleicht reinkommt, auch ist zu überlegen. Bin ich vielleicht eher im Betrieb, wo ich damit rechne, dass ich in Zukunft vielleicht auch steigenden Energiebedarf habe oder ob
ich vielleicht im Betrieb bin, wo ich auch sage vielleicht habe ich sogar sinkenden Energiebedarf, weil ich irgendwie effizienter werden möchte oder so und dadurch vielleicht zukünftig auch Potenziale an meinem Netzanschluss einspare, die ich dann anderweitig nutzen kann. also ein Beispiel zum Beispiel, was ich da im Kopf habe. Vor allem ist. Wir haben mal ein Projekt mit Telekommunikationsstandorten gemacht. Ja, und da ist sehr interessant. dass dort die Leistungsanforderungen eigentlich kontinuierlich gesunken sind über die letzten Jahrzehnte, weil einfach die Technik immer effizienter und besser geworden ist. Also
die alte Rundfunktechnik war viel, viel ineffizienter. Dann im Endeffekt. Und dadurch haben sich zum Beispiel bei den Standorten plötzlich große Kapazitäten jetzt aufgetan. Das heißt, da sind Standorte, wo wirklich Megawatttanchlüsse liegen und wo nichts oder wenig gemacht wird und Da ist natürlich optimal, dann zu sagen gut. Da habe ich natürlich jetzt mehr Kapazität, da kann ich natürlich dann auch irgendwie vielleicht einen Batteriespeicher sogar hinstellen und sogar dann auch Regelleistung oder auch Trading und so weiter machen, ne. Also ähm genau, ja. Und im Flottenbereich, wie gesagt
also da ist es sehr schwierig. Es muss dann halt unterscheiden. Lkws. Da hat man natürlich dann auch von der Energiemenge eine ganz andere Anforderung, die man dort puffern muss. wenn man jetzt bei einem Lkw irgendwie sagt. Gut, die müssen eigentlich alle vollgeladen werden, weil die stehen da werden entladen, geladen vielleicht und fahren dann wieder eine lange Strecke. Dann möchten die natürlich nicht zwischendrin noch mal zwischenladen müssen. Das heißt, da muss man wirklich dann sagen Gut, wir brauchen wirklich die gesamte Energiemenge. Müssen wir bereitstellen, so und
wenn wir bei Privatmobilität sind oder dann vielleicht Leute ihre eigenen privaten Pkw dort am Betrieb laden. Na ja, dann muss man sich halt überlegen, ob man vielleicht dann incentiviert auch und sagt gut, heute sieht's vielleicht nicht so gut aus. Wenn du vielleicht trotzdem voll laden möchtest, zahlst du halt mehr oder so ne. Und dementsprechend dann auch das reduziert den Bedarf sozusagen dynamisch, je nachdem, wie die Situation ist. Und wie schaust du auf das Thema? Es gibt manchmal so gegenläufige Optimierungen, beispielsweise, wenn man. diese Lastspitzenkappung, von
der du auch gesprochen hast, betreibt, dann heißt es eben man muss möglichst einen konstanten Profil haben und Stromverbrauch. Und da gibt's ja auch die große Debatte momentan in der Industrie. Diese 7.500-Stunden-Regel, glaube ich, wo sie ja auch eine deutlich reduzierte Netzentgelte hatten, wenn sie das möglichst so quasi eine Baselos entstanden ist. Und eigentlich bräuchten wir mehr flexible. Stromverbräuche, die sich mehr an die Verfügbarkeit der Erneuerbaren und die Echtzeitenengpässe daran orientieren. Das heißt aber Lastspitzenkappung ist ja immer noch ein realer ja Kosteneinsparfaktor heutzutage. Gleichzeitig kann man
über die Preispreads an den Strombörsen mit dynamischen Stromtarifen auch schon profitieren. Aber manchmal ja, wenn man dann aber viel lädt an bestimmten Zeitpunkten, weil der Strompreis günstig ist, hat man ja dann eine Lastspitze erzeugt. Also wie schaust du auf diese gegenläufige Optimierungen? Ja, das ist. Das ist durchaus spannend, weil wir das natürlich auch in unseren Simulationen immer wieder gesehen haben. Ich kann mal ein Beispiel nennen. Also, ich habe in meiner Dissertation, die ich, wo ich gerade auch dran bin, ähm da habe ich mich mit einem
Use case von einem Glaswerk beschäftigt und. Dort ging es natürlich primär auch darum. Wie können wir jetzt dekarbonisieren? Dann kommt irgendwie Wasserstoff ins Spiel. Wir müssen. Wir müssen Wasserstoff irgendwie über Elektrolyse erzeugen beziehungsweise das Einse-case, den ich betrachtet habe. Und dann habe ich das Ganze natürlich erstmal ohne Spitzenlast oder ohne. Ich sage mal Peak-shaving Aware Operation habe ich's immer genannt, ohne das sozusagen berechnet und mal geguckt, was passiert. Und dann sind die Batteriespeicher natürlich auch deutlich größer ausgebaut worden. Dann also die Batteriespeicher in dem Fall
fungieren quasi als Puffer auch für erneuerbare Erzeugung. in dem Fall nicht am Standort, sondern es geht um PPAs Power Purchase Agreements, also Kontrakte mit erneuerbaren Anlagen, die irgendwo in Deutschland stehen. Aber grundsätzlich das Prinzip ist gleich wie bei Eigenverbrauchssteigerung. Man versucht natürlich, die Flexibilität in der Erzeugung irgendwie zu puffern mit dem Speicher. und die Dynamik in der Erzeugung, besser gesagt. Ja, und wie gesagt, also ohne diese Peak-shaving Aware Operation haben wir oder habe ich halt gesehen, dass die Speicher, ich glaube ja, 20, 30, 40 %
größer gebaut wurden, tatsächlich auch und dementsprechend auch riesige Leistungspeaks gezogen haben. Und wenn ich dann geschaut habe, in einem anderen Szenario. Gut, jetzt machen wir wieder Peak Shaving Aare und geschaut habe. Was hat das für einen Einfluss auf die Speicher? Dann hat er plötzlich die Inverterleistung deutlich reduziert. Dann hat er den Speicher da ungefähr gleich groß gelassen, aber die Inverterleistung reduziert, um eben diese hohen Lastspitzen nicht mehr oder um eben weniger mit dem Speicher zu machen. Tatsächlich. Also, es gibt da ein Optimum und man muss
klar sehen, dass man nicht einfach den größten Speicher und die größte Leistung dort ziehen kann, weil dann hat man irgendwann auch wieder einen gegenteiligen Effekt. Ja, das ist. Das heißt, man sollte beide anders gesagt als Flotte sollte man beide Aspekte berücksichtigen. Das wäre definitiv. Und ich meine, da gibt's ja auch ähm ja ausgeklügelte Optimierungssoftwares, die diese Sachen sozusagen berücksichtigen, haben wir unter anderem am Institut entwickeln wir auch so ein Tool, was genau diese Sachen macht. Genau. Und wir reden ja viel von Speichern jetzt stationäre Speicher
Aber wie schaust du auf das Thema bidirektionale Speicher der E-Mobilität Potenziale und ähm und auch praktische ähm schon Anwendungsfälle, die man jetzt schon machen kann, oder wie wie schnell wird das jetzt kommen? Ja, durchaus natürlich extrem spannende Frage, weil. wenn wir uns das Potenzial anschauen, was wir theoretisch ja in dem Bereich haben. Ich meine, wir haben jetzt ungefähr 125 Gigawattstunden schon in allen Fahrzeugen sozusagen verbaut an Batteriekapazität in Deutschland in Deutschland. Genau da sind auch die. Hybriden oder Hybridfahrzeuge mit drin. und dass, wenn man das
vergleicht mit den 100 Gigawattstunden von vorhin, die wir brauchen, bis 2030, dann sieht man natürlich gut. Das ist eine relevante Zahl. Ja, und da müssen wir natürlich gucken, dass wir möglichst da auch ja Flexibilität heben. Und jetzt mal ausblickmäßig. Also, wenn man alle Autos elektrifizieren würde. Ich glaube, 70 Millionen sind's ja, glaube ich in Deutschland. Ich sage mal ungefähr 60 kilowattstunden Batterie. Im Durchschnitt kommen wir ja irgendwie auf 4,2 TWhden habe ich mal ausgerechnet. Also. Das sind riesige Zahlen. Da könnten wir theoretisch den Kurzfristspeicherbedarf ganz
gut mit decken. Und jetzt muss man aber natürlich sehen. Also, wir gehen nicht davon aus, dass dieses komplette Potenzial genutzt werden kann, sondern nur ein Teilpotenzial. Und die Frage ist Wie groß ist dieses Teilpotenzial? Das kann ich jetzt auch, kann ich jetzt auch keine Zahl nennen, sondern das wird wird sich in den nächsten Jahren natürlich zeigen. Wir sehen momentan tatsächlich eher, dass wir noch in Pilotprojekten unterwegs sind. Das heißt einzelne Anwendungen, wo wir uns das ganze Thema anschauen. und dass diese Kommerzialisierung vermutlich. Ja, ich bin
da jetzt kein Experte im Bereich und könnte sagen, in zwei Jahren sechs Monaten wird es soweit sein. Aber es wird noch ein paar Jährchen, glaube ich, dauern, bis wir da wirklich in Massen in diese Kommerzialisierungsphase wirklich reinkommen, wie bei den Grossspeichern. trotzdem ja. Also, ich denke, Probleme natürlich sind oft bekannt. Also wir haben natürlich einmal technologisch Entscheidungen zu treffen. AC versus DC Laden sozusagen, wo AC natürlich rein von der Technik natürlich vielleicht einfach wäre. Nur da haben wir relativ wenige Fahrzeuge, die das können. Bisher mit
dem Onboard-charger. DC hat man hohe Investitionskosten für die Infrastruktur, sodass da der Use case vielleicht dann auch wieder unwirtschaftlicher ist. Ja, und im Endeffekt natürlich Regulatorik wie immer in Deutschland ein großes Thema, also. ich sage mal Doppelbesteuerung und so weiter, was ja eigentlich auch schon angedacht war, abzuschaffen. Jetzt glaube ich immer noch so ein bisschen hängt und auch Multi-use im Sinne von. dem Ausschliesslichkeitsprinzip kann man da vielleicht noch nennen, also dass grün und graue Strom sich in einem Speicher vermischen. Irgendwie also Eeg- geförderter Grünstrom und
man nicht mehr weiß sozusagen, welcher Strom ist welcher. Das ist ja die große Problematik, die eigentlich auch im Gesetz behoben wurde. wo die Bundesnetzagentur aber jetzt am Zug ist, sozusagen Rahmenbedingungen zu schaffen, wie ein Messkonzept aussehen kann, dass man eben diese verschiedenen Energieflüsse auseinanderhalten kann. im Endeffekt ja, wie gesagt, wir sehen verschiedene Use Ces jetzt, die schon einfach umzusetzen sind. Behind the Meter. Also wenn es um Peak-shaving oder sowas geht oder Eigenverbrauchssteigerung. Da sind wir natürlich. Da haben wir natürlich jetzt schon Riesenpotenziale. Und da sehen
wir auch dann, dass sich dort Sachen umgesetzt werden und wo wir auch dann. ja in der Forschung Beispiele auch dann bearbeitet haben. Genau bei den anderen Sachen, wie gesagt, ich denke, das kommt auf jeden Fall. Ja, aber wir müssen da noch vielleicht ein klein bisschen Geduld haben, bis sich die. die die Regulatorik und die Rahmenbedingungen dann verbessert haben. Und dann ein paar Rückfragen. Also wie viel, wenn, wenn du schon so ein Riesenpotenzial skizziert hast, sei es darum, ob es jetzt 60 kWh sein werden oder mehr
oder weniger. Ich glaube, es gibt in PKW sind, glaube ich mittlerweile in Deutschland so 48 Millionen aber trotzdem dann mit den Lkws et cetera sind es ja noch mal mehr und. Wie viel von dem Potenzial wird sozusagen die die Batteriespeicher wegnehmen? Kann man da so, wenn du das mal aus der Hüfte oder oder ich weiß nicht aus aus einfach mal take an educated guess so sagen würdest. Wie wird sozusagen die in der Zukunft bidirektionale Laden ausmachen? Und wie viel werden so Batteriespeicher ausmachen von den Speicherkapazitäten
die es in Deutschland geben wird? Ja, das ist sicherlich, äh, ja, der Heilige Gral, so ein bisschen. Wenn wir das wüssten, hätten wir natürlich auch eine Zahl parat und die wahrscheinlich schon in Veröffentlichung rausgebracht. Nee, also. Ich denke, ganz schwer, da eine Einschätzung zu treffen, weil. wie gesagt, die Märkte sich ja auch noch dynamisch verändern. Das heißt, da müssten wir auch wissen, wie die Märkte dann nachher aussehen. In 10, 20 Jahren können wir Guess machen. Aber wie gesagt, da fallen so viele Faktoren rein. Ich glaube
ich würde es gar nicht so sehen, dass wir irgendwie. ja bidirektionales Laden ausspielen gegen Grossspeicher oder sowas, sondern ich würde beides als einfach super Möglichkeit sehen, da diese Flexibilität zu schaffen. Und ich glaube, beide Bereiche müssen hart arbeiten, dass wir überhaupt die 100 Gigawattstunden zum Beispiel in 2030 erreichen. Ja. Also, ich glaube, jedes bidirektionale Projekt, jeder Grossspeicher ist wertvoll, was das angeht und. Wenn wir irgendwann dann in den Bereich kommen. Ja, wo wir sagen Gut, jetzt haben wir so viel Flexibilität. Müssen wir mal schauen, was
wir überhaupt machen damit. Ich glaube, das wird noch ein paar Jährchen dauern, bis wir in diesen Bereich kommen. Dann sind die ersten Grossspeicher wahrscheinlich eh schon wieder in ihrem Zyklus erst mal durch. Ja, das heißt, dann trifft man neue Investitionsentscheidungen. Aber ich glaube, für die jetzige Phase ist da überhaupt kein Widerspruch gegen. Stichwort Investitionsentscheidungen für den Flottenbetreibenden sind. Die muss man dann, wenn man beispielsweise Fahrzeuge hätte, die AC-seitig einen Wechselrichter im Fahrzeug hätten, das bidirektional ist, kann man die derzeitige AC- Ladeinfrastruktur nutzen. Muss man da
irgendwas dann noch mal rückwirkend machen? Hast du da konkrete Empfehlungen, wie man sich da bestmöglichst aufstellt, um wie die fähig zu sein? Ja, kann ich jetzt leider gar nicht so im Detail sagen. Ehrlich gesagt, weil das nicht mein Hauptfokus in der Forschung ist. Genau. Ich kann nur sagen, dass es ja momentan relativ wenige Modelle gibt, die das überhaupt anbieten. Und ich glaube, da eben eine große Diskussion gerade noch zu führen ist, ob man da tatsächlich, ob die OEMs da nicht auch stärker in diesem Bereich sozusagen
gehen sollten oder da fokussieren sollten, dass das möglich ist. Genau und. Ja, das ist so das, was ich dazu sagte. Alles gut. Und. Und wir haben viel über Deutschland gesprochen. Vielleicht hast du noch mal einen Ausblick oder Gedanken zu wie Deutschland wie die ganzen Themen, die wir so besprochen haben. Ob du da so Unterschiede international siehst in bestimmten die wichtigen Regionen beispielsweise oder auch andere Regionen, wo du denkst. Ah, das wird ganz anders sein, oder ob das schon. die Welt sozusagen sich dem deutschen Modell sehr
stark auch. anpassen wird. Ja, prinzipiell glaube ich, dass sich viele Sachen übertragen lassen und im Endeffekt ja es auch andere interessante Märkte gibt, wo das alles gut funktioniert. Wir können als Deutsche uns auch sehr sehr viel abschauen aus anderen Regionen noch. Also, ich meine gerade aus den Nordics sozusagen und aus großbritannien sehen wir ja, dass gerade auch solche Sachen wie momentan Reserve, also fast-frequency response Märkte, dass es das dort schon gibt und. Das ist ja bei uns zum Beispiel auch eine der Sachen, die jetzt diskutiert
werden. Zur Einführung ist jetzt mal ein praktisches Beispiel, wo man sich eigentlich auch im Ausland orientieren kann und da vielleicht best practices auch mitnehmen kann, sozusagen was Marktdesign und so weiter angeht. Ja, und es gibt natürlich aber auch Unterschiede. Ja. Also, ich sage mal Grossspeicher in den USA. Die sind dann tatsächlich werden anders betrieben als jetzt in Europa. Ja, da ist es. Da haben wir eher Speicher, die noch mal viel größere Stundenspeicher sozusagen sind, die mehr dann noch zur Pufferung der Erneuerbaren eingesetzt werden. Also. oder
Australien vor allem genau Kalifornien vor allem oder Australien riesige Batteriesysteme, die da natürlich auch genau in dem Bereich sozusagen laufen und auch Netzstabilisierend wirken. Also genau, es gibt da schon noch auch Unterschiede. Und ich habe selber auch mal ganz interessant. Ein Unterschied, den ich, den ich vielleicht auch hier mal zeigen kann. Ich habe ein Praktikum gemacht bei Sonnen in den USA. Und das war 2018 war das. also erste Amtszeit von Donald Trump auch schon Kontroversen in den USA. Und genau, aber abgesehen von den gesellschaftlichen Punkten
habe ich da natürlich auch technische Einblicke bekommen, wie Sonnen ein deutsches Unternehmen ja im Heimspeicherbereich hier agiert auf dem Markt und wie es dort in den USA fungiert. oder was dort die Aspekte sind. Und es sind. Es waren damals fundamental unterschiedliche Sachen und sind sicherlich auch heute noch unterschiedliche Anbälle. Ja. Dort war der Fokus natürlich vor allem darauf. Die Netze sind nicht so stabil. Ja, hört man ja immer wieder. Wir hatten damals den. Genau. Wir hatten damals den Hurrikan, der ganz Puerto Rico, glaube ich da
einmal verwüstet hat und wo wochenlang Stromausfälle waren und. Das war genau zur Zeit, als ich da war. Und wir haben dann dort ganz viele Aufträge eben in die Richtung bearbeitet, dass die Leute dort ja quasi die Batterien als Notstrom haben wollten. Einfach also quasi ihr eigenes Inselnetz aufbauen wollten, was in Deutschland gibt's auch Systeme, die das können. Aber es ist die Minder, die Minderzahl sozusagen, die dort in dem Bereich arbeitet. Ja und. ganz anderer Anwendungsfall dann in den USA plötzlich und ich glaube. Ja, da muss
man natürlich die Märkte so ein bisschen im Blick haben, gerade wenn man international unterwegs ist, jetzt als Unternehmen, dass man die richtigen Märkte sozusagen identifiziert für sein Produkt oder so und ich glaube ja, das gibt's überall auf der Welt dann doch noch Unterschiede auch. Aber auch viele Gemeinsamkeiten, glaube ich, wo sich deutsche Innovation auch in die Welt tragen lässt. Okay, zum Abschluss noch mal. Vielleicht hast du Gedanken, die du teilen wolltest, so mit den Zuhörern. Und wie können die Zuhörer am besten mit dir in Kontakt
bleiben? Oder ja, sich weiterführende Informationen auch noch mal lesen. Ja, ja, grundsätzlich sehr gerne über LinkedIn kontaktieren. Da sind wir oder bin ich auch ja, sehr responsive sozusagen und. nehme gerne jegliche Ideen entgegen, wenn es um Forschungsthemen geht. Wir sind. sehr breit aufgestellt, glaube ich, was die Forschung in Aachen angeht. Wir können. wie gesagt, von Material über Zellmodul bis zum Systemlevel wirklich Forschung betreiben. Wir können im Marktumfeld Forschung betreiben. Das heißt, wenn dort Ideen da sind, auch aus der Smart-charging-Ecke natürlich, wo viele wahrscheinlich jetzt auch
zu hören aus dem Bereich. Da haben wir Projekte wirklich umgesetzt. Erfolgreich mit Mobility House, Hubject, Smart L. Also bekannte Namen, sage ich mal aus dem Bereich. Das heißt ja, da kann man uns gerne erreichen oder mich erreichen. Und ja. Vielleicht ergibt sich ja daraus der eine oder andere Kontakt. Super. Dann vielen Dank und schöne Rückreise noch in den Westen. Ja, vielen Dank. Hat sehr viel spaß gemacht. Ja, das war spannend mit Jonas. Wir konnten über verschiedenste Themen fand ich sehr spannend einen Einblick bekommen, insbesondere seinen
Hintergrund und wie es von einer Masterthesis zur Gründung kam. Das ist unüblich und meisten Thesis landen irgendwo in der Schublade, so cool, dass es dann zu einem erfolgreichen Start-up in der führenden im Thema Lebensdauer von Batterien und Analytics. Die RWTH ist natürlich eine sehr wichtige Uni in Deutschland und da auch ein bisschen Einblicke zu bekommen, wie Ausgründungen passieren und dann auch die Einblicke in Sonnen und wie die Unterschiede sind zwischen USA und Deutschland. und die verschiedenen Wertschöpfungsketten, die wir haben im Energiesektor. Wie viel wird es
dann in Regelleistung geben, ob der Markt groß genug ist und wie viel Batteriespeicher wir brauchen, an welchen Stellen und welche Art von Chemie da relevant sind und insbesondere geopolitische Aspekte zwischen Deutschland oder Europa und China und Norwald. wie auch letzten Endes Batteriespeicher in den Fahrzeugen das Thema bidirektionale Laden und wie da Potenziale sind und für Flotten insbesondere die Entscheidung. Wie viel Batteriespeicher brauche ich? Also, ich denke, ein wirklich gelungener Ausblick und Status quo Ermittlung in verschiedenster Art mit dem Thema mit einem absoluten Experten. der brennt
für diese Themen. Also, ich hoffe, es hat euch gefallen. Bitte gerne fünf Sterne hinterlassen und empfehlen. Und bis zum nächsten Mal.