Ep. 10: Mut zur Mobilitätswende – Prof. Andreas Knie über E‑Mobilität, Car‑Sharing & den langen Atem des Fortschritts
In dieser inspirierenden Episode treffen wir Prof. Andreas Knie – Soziologe, Seriengründer und Pionier der deutschen Sharing‑Economy. Er erzählt, wie aus universitärer Forschung ein Startup wurde, das mit der Deutschen Bahn Call‑a‑Bike & Co. zum Leben erweckte. Mit viel Leidenschaft blickt Knie auf die Meilensteine und Sackgassen der Mobilitätsgeschichte: von der Koexistenz elektrischer und verbrennungsmotorischer Fahrzeuge im 19. Jahrhundert über die Ölkrise 1973 bis hin zu Kaliforniens Vorreiterrolle beim Comeback der E‑Autos. Prof. Knie nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um Deutschlands Mutlosigkeit geht – und liefert gleichzeitig greifbare Visionen: autonomes Fahren, konsequent elektrische Flotten und eine Infrastruktur, die Wandel zulässt statt verhindert. Geopolitische Stolpersteine, transatlantische Unterschiede und die Frage, warum deutsche Ingenieurskunst manchmal am eigenen Perfektionismus scheitert, kommen ebenso zur Sprache wie das Credo des Gasts: Mut wird immer belohnt. Hört rein, lasst euch motivieren und findet heraus, was jede:r von uns täglich tun kann, um die Mobilitätswende voranzutreiben. Wenn euch dieser Spirit gefällt, abonniert den Podcast, gebt uns ⭐⭐⭐⭐⭐ und teilt die Folge mit allen, die neuen Schwung für ihre Zukunftsvision brauchen!
Transcript
Welcome to the Smart Charge by RiDERgy Podcast. This is Claudio Geyken, Founder and CEO of RiDERgy. This is your show to learn about all things energy management and smart charging innovation for electric vehicles and fleets.
Heute spreche ich mit Professor Andreas Knie. Er ist einer der Koryphäen in Deutschland, wenn es um das Thema Mobilitätswende, Elektromobilität et cetera angeht. Er brennt für verschiedenste Themen in dem Bereich und bringt so was von viel Erfahrung. Das ist unglaublich. angefangen hat er im akademischen Umfeld, aber hat auch gegründet, was in Deutschland eben bisschen zu viel fehlt, diese Spin-offs oder die Akademiker, die dann auch gründen. Und er erklärt auch sehr gut und mit viel Detail, wieso die deutsche Automobilindustrie beispielsweise nicht so performt in letzter Zeit
und wie es dazu kam und die Chinesen und insbesondere auch die Geschichte von Kalifornien. Ich fand diese Folge sehr bereichernd. Leider habe ich eine schlechte Nachricht. Und zwar hatten wir Probleme mit dem Audiosystem, sodass die Episode dann rundum zwischendurch dann nicht funktioniert hat. Zum Schluss. Das ist ein bisschen schade. Er hat ein paar schöne Sätze noch gesagt, hier noch mal zusammenfassend. die Mut gemacht haben. Insbesondere meint er, dass man, dass ja, er sieht halt, wie der Fortschritt jeden Tag in der Welt historisch gesehen passiert ist
Das heißt, man sollte sich nicht entmutigen lassen von der Vergangenheit, von dem, was passiert, und ein paar Wirrungen und Irrungen, die man so sieht heutzutage. Das war eine sehr positive Nachricht. Und der hat auch die Zuhörerschaft dann dazu aufgefordert, zu sagen, mutig zu sein, weil Mut zahlt sich aus. Die Aussage fand ich spitze. Und er hat auch ein neues Buch. Da würde ich auch jeden darauf und auch eine sehr gute Webseite, wo man wirklich alles sieht und jeden ermutigen, auch da mal reinzuschauen. Und wenn man
ihn googelt, ist es einfach. außerdem, ja. hatte ich auch noch mal. Ihnen ein paar Fragen gestellt. Hier und da. Aber das werden wir dann. Wir konnten eh nicht in die Tiefe gehen bei bestimmten Themen, wie ich es mir hätte erhofft. Das heißt, wir werden da sicherlich noch ein paar weitere Folgen versuchen aufzunehmen. Mit ihm perspektivisch. Und dann können wir das noch mal nachholen. Also Entschuldigung noch mal. Danke fürs Verständnis auch an Herrn Professor Knie. Und ich hoffe, er genießt diese Folge. Und falls ihr auch Aspekte
hättet, gerne nochmal vertiefen wollen. bitte melden. Und ja, ich hoffe bis hier die Einführung. genieß die Folge. Bis bald. Ja. Schön, dass Sie heute dabei sind, Herr Knie. Professor Knie. Ja. Wie geht's Ihnen heute? Ach, heute ist das Wetter schön. Alles wunderbar. Ostern steht vor der Tür. Könnte eigentlich nicht besser gehen. Ja, da bin ich bei Ihnen. Sind diese Frühlingsmomente in Berlin machen echt Freude. Bereiten echt Freude. Ja, bevor wir durchstarten in die Mobilitätsthemen, die wir da wirklich viele auch haben. Ihre Expertise ist ja wirklich
breit. äh können Sie vielleicht die Zuhörer abholen in Kürze, aber auch nehmen Sie sich gerne auch ein bisschen Zeit. Holen Sie gerne ein bisschen aus, wenn Sie wollen, wie Sie sich vorstellen oder was Ihr Hintergrund ist und wie sie kamen zu der Person, die Sie jetzt sind. Ja. Mein Name ist Andreas Knie. Ich habe Politikwissenschaft in Marburg und Berlin studiert, habe dann promoviert über Motoren. Dieselmotor und Wankelmaschinen. Ich bin daher über die Beschäftigung mit Motoren zum Auto gekommen und habe eigentlich schon Mitte der 90er Jahre
angefangen, mit vielen Kolleginnen natürlich darüber nachzudenken. Was ist denn, wenn wir immer mehr Autos haben? Was passiert denn dann mit der Gesellschaft? Und wie können wir uns dieser riesigen Flotte sozusagen auch wieder Herr werden? Und da wir in den Sozialwissenschaften ja nur darunter leiden oder nur damit leben können. Oder wir haben nur das Buch und das gesprochene Wort haben wir sehr schnell gemerkt, dass wir wirkungsmächtiger werden, wenn wir eigene Firmen und eigene Produkte anbauen. Und dann haben wir Ende der 90er Jahre. die erste Firma gegründet
die Company for Highly Organized City Traffic Elements, kurz Choice mit Audi AG mit der Berliner Stadtauto, die es damals so gab Crushing Unternehmen und der BVG und haben dann schon eigene Produkte gebaut. Leasingprodukte, um dann zu checken. Wie veränderungsfähig sind denn Menschen? In welchem Jahr war das so? Wir sind jetzt im Jahr 1998, muss man sich mal vorstellen. Es gab noch kein. Es gab zwar schon Internet, aber es gab noch keinen Mobilfunk, sozusagen in dem Sinne. Es gab zwar schon die ersten Handys, aber es gab
noch kein mobiles Internet. Also das Smartphone ist ja erst 2007 in die Welt gekommen. Wir haben jedenfalls ja auch damals schon Handys hatte, aber noch nicht. Ja, aber das waren damals. Das waren damals BlackBerry kam dann schon langsam, aber er war damals auch noch nicht aktiv. Und dann haben wir jedenfalls mit dieser Firma Choice schon viel experimentiert, die Veränderungsfähigkeit der Menschen ausgetestet und haben aber immer gesagt, um das komplette Angebot als Alternative zum Auto aufzubauen, brauchen wir natürlich die Deutsche Bahn AG. Und dann haben wir
2000. eins die Deutsche Bahn AG sozusagen bekommen. Aber die ist nicht in die Firma eingetreten, sondern die hat die gesamte Firma gekauft. Als Asset Deal, unter anderem mich. Und seit 2001, Ende 2001 bin ich bei der Deutschen Bahn AG Bereichsleiter für intermodale Angebote gewesen. Also habe Colle Bike auf die straße gebracht, die flinkste, die einheitliche Caring Plattform Touch and Travel gemacht, was dann auch wieder abgeschafft worden ist. Was war das? Einchecken auschecken. Das hatten wir damals noch ohne iPhone. Das hatten wir mit Motorola Handys mit
extra Akku. Und da gab es überall die Touchpoints. Die sieht man ab und zu noch. Das sind Teile auf Bahnhöfen, wo man denkt, was macht das? Und da konnte man damals mit seinem Handy einchecken und dann wieder auschecken. Das haben wir von 2006, 2007, 2008 gemacht. Und dann wurde das industrialisiert bei der Bahn als richtiges Produkt aufgebaut. Aber bevor es richtig starten konnte, wurde es von der Deutsche Bahn AG auch wieder eingestellt. Und da ich merkte, dass großkonzerne nicht wirklich. richtig funktionieren, haben wir dann noch
wiederum mit dem WCB zusammen. Das soll ich auch noch sagen. Meine ganze Zeit habe ich am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung verbracht. Ab 1995 war ich auch Professor an der Technischen Universität, bin das auch bis heute noch und habe dann aber mit der Gründung des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel 2006 wieder die Gesellschaft der Deutsche Bahn Wissenschaftszentrum. Deutsches Zentrum für Luft und Raumfurt Raumfahrt und später dann auch noch die Siemens-A dazugeholt. und haben dann schon versucht, neue Mobilitätssysteme grundsätzlich neu aufzuziehen. Und da uns da auch
das Surrounding fehlte und es kam schon langsam die Elektromobilität in Sichtweise. haben wir uns dann das Gelände bemächtigt, was damals etwas brach lag. Das ist das heutige ERF und haben dem damaligen Eigentümer, dem heutigen Eigentümer, sozusagen noch ein Programm geschrieben, das er eben nicht auf fossile Energien setzen sollte, nicht auf Atomkraft, sondern auf Erneuerbare und die gleich als Sektorenkopplung in Wärme und vor allen Dingen in verkehrliche Aktivitäten umzusetzen hat. Und da haben wir 2002. 2006. Entschuldigung. 2006 war gegründet worden als NOZ und 2009 waren wir
schon auf dem Gelände. Ab 2010 wurde dieses Gelände zum ersten Testgebiet oder zum ersten Laboratorium für angewandte integrierte Elektromobilität, kann man so sagen. Und da bin ich dann 2018 ausgeschieden und bin jetzt wieder am Wissenschaftszentrum, um noch mal grundsätzlich nachzudenken. Was haben wir denn Gutes geschaffen? Was war gut? Was war erfolgreich? Und wo müssen wir noch mal umsteuern und uns neu justieren? Und da sind wir jetzt gerade dabei. Ja, spannend. Da gibt es so viele Aspekte, die wir jetzt gerne beleuchten können. Zum einen nur zum
Verständnis. Diese erste Etappe, von denen Sie sprachen. Ist das dann ein Startup gewesen in dem Sinne, oder wie kann man sich das vorstellen? Diese Gründung, wie? Was für eine Struktur. Genau. Ja, es gibt ja, es gibt ja mittlerweile. Also früher konnte man zwischen Start up und Spinoff unterscheiden. Spinoff waren unmittelbare direkte Folgen wissenschaftlicher Arbeit. Das war eigentlich ein Spinoff, was wir gemacht haben. Wir hatten bestimmte Dinge in der Idee im WZB, dann in dem WZB und auch an der TU waren bestimmte Dinge. Und die haben
wir dann umgesetzt. Deshalb. ist es einfach ein Versuch einer doppelten Validierung. Denn was die Peers, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen, ist das eine und einen schönen Artikel überall unterzubringen, ist wunderbar. Aber ob dann die Brücke funktioniert, das Auto fährt und die Rechnung nachher am Drucker auch rauskommt oder mittlerweile in der App erscheint, das wissen wir immer noch nicht. Und deshalb müssen wir es tun. Und um das zu tun, haben wir dieses Unternehmen gegründet. Und das war von Anfang an nicht auf. große Renditen angelegt. Und dieses
Spinoff, was sie gemacht haben, das ist ja ein großes Thema in Deutschland. Wie schafft man es auch die exzellente Forschung und auch angewandte Forschung, die es ja Fraunhofer et cetera gibt. in Europa und in Deutschland besser zu machen. Die Amis machen es uns ein bisschen vor. Wie schauen Sie auf das Thema? Sie haben es ja dann erfolgreich gemacht. Ja, was fehlt. Und was könnte man in dem Sinne? Was hat sie denn dazu gebracht, das zu machen? Und vielleicht. Was fehlt den anderen Wissenschaftlern, die sicherlich vieles
auch könnten. Denn dass sie es nicht machen. Ja, Ihre Frage unterstellt schon das Richtige, würde ich sagen, dass wir nämlich hier ein Riesenproblem haben, was wir aber irgendwie vor uns herschieben. Also gerade in Sozialwissenschaften habe ich immer. Ich würde sagen jahrzehntelang in meinen Lehrveranstaltungen gefragt. Könnt ihr euch überlegen, ein Unternehmen zu gründen? Das war also, wenn ich vom Mond oder vom Mars erzählt hätte, wie Unternehmen gründen. Und es war schon mal. Es war schon mal unternehmerischer. Es ist jetzt mittlerweile völlig außen vor. Nein, Unternehmer, Unternehmerin
kann ich mir gar nicht vorstellen. Und das ist in Deutschland Nummer eins das Problem, dass wir auch in der Gründungsförderung immer das Falsche machen. Das ist immer so Also, Sie müssen schon wissen, wenn sie Unternehmer sind. Wenn Sie das nicht bei sich spüren, dann können Sie das nicht machen. Also, man hat immer den Eindruck, es ist wie so eine Erweckungsbewegung. Also, wenn ich jetzt nichts spüre bei mir, ob ich Unternehmer oder Unternehmerin werden will, dann lasse ich es schon, dass das völlig anders ist, dass man
das aus pragmatischen Gründen mal macht, mal weniger macht, aber man schön bezahlt machen kann. Das ist schon mal die falsche Denke. Und dann wird man nur Unternehmer, wenn man sozusagen halbgar ist, wenn man irgendwie nicht koscher ist, wenn man irgendwie moralisch nicht integer ist. Also wir haben überhaupt keinen wirklichen pragmatischen, nüchternen Umgang mit dem Unternehmertum an sich. Das wird entweder mysto mythologisiert oder pervertiert, jedenfalls nicht normalisiert. Das ist das eine. Und dann haben wir natürlich eine Riesen Wissenschaft, die aber nur um sich selber kreist. Wissenschaft
ist in Deutschland gerade die exzellente Wissenschaft. Das ist ja schon mal der Hammer überhaupt. Was exzellente Wissenschaft ist, entscheidet ja die Wissenschaft selbst. Und deshalb haben sie ja kein normatives Verständnis. Das und das ist exzellente Wissenschaft, sondern das ist exzellente Wissenschaft, wo die Peers, also die Kollegen sagen, das ist exzellente Wissenschaft. Und das ist eine Konstruktion, die man natürlich braucht. Aber die braucht man immer um ein Netz herum. Und es gibt nichts Objektives, was das irgendwie beweisen könnte. Und wir haben quasi mit der Gesellschaft einen
Vertrag geschlossen, so heißt das auch, dass wir als deutscher Staat sehr viel Geld in die Wissenschaft geben. Nach wie vor sehr, sehr viel Geld. Und wir erwarten einen Ertrag draus. Aber das wird nicht festgeschrieben. Also wie hoch muss der Ertrag sein? Wie ausdifferenziert muss er sein? sondern das ist nur eine Erwartungshaltung so und der wird nicht erfüllt, aus meiner Sicht überhaupt nicht erfüllt. Die Max Planckens kriegen mal ab und zu Nobelpreisträger. Das führt immer noch dazu, dass die Max Planckens überhaupt nicht Rechenschaft abgeben, was sie
eigentlich mit dem Geld machen. Die geben zwar Verwendungsnachweise, aber wie sie es machen, wie sie sich selber evaluieren, das weiß außerhalb der Max Planck Gesellschaft keiner. Die holen sich das Geld einmal im Jahr ab. und geben dann irgendwann mal Ergebnisse ab. Und wir als Gesellschaft hoffen doch, das wird schon wohl gut gehen. Die Grossforschungseinrichtung der zweite große Teil, die Helmutsgemeinschaft bauen Apparate, sage ich jetzt mal ganz despektierlich, die kein Mensch mehr braucht. Da wird Geld ohne Ende in etwas in Beschleunigungsringe investiert, die man weltweit besser
nutzen könnte. Sharing wäre da eine gute Option, guckt aber auch keiner genauer rein. Dann kommen die Fraunhofer und die haben gesagt Wir haben einen super Trick. Wir haben ja nicht nur eine Grundförderung, sondern wir haben ja auch eine. eine Förderung, die uns, wo wir uns am Markt beweisen müssen. Dass aber viele Programme gerade im BMWF nur für die Frauenhofer gestrickt sind, damit die dieses Prinzip erfüllen können, weiß keiner. Und dass wir schon seit Jahrzehnten nichts mehr haben, was wie der MP drei Player ähnlich spektakulär war
Das fällt auch kaum einem auf. Wir haben so ein bisschen, also Bionic und ein paar andere Pharmaprodukte sind ganz gute Beispiele noch, aber sonst fehlt uns komplett in Deutschland, auch in der IT Branche. etwas, wo wir sagen können. Ja, das lohnt sich mit der Wissenschaft, weil, wie gesagt, die akademische Wissenschaft ist ausschließlich auf akademische Reputation orientiert. Und deshalb kriegen wir in Deutschland nichts hin, zumal wir auch den falschen die falsche Struktur im Kopf haben. Wir denken ja immer oben reputationsbringend ist die Grundlagenforschung. Und dann fließt
das Wissen wie eine Kaskade runter. Und ganz unten ist die Anwendung. Deshalb sind wir in der in der Hack Ordnung in der Reputationsstruktur die. die Hochschulen oder die Fachhochschulen, die früheren ganz unten. Also auch Fachhochschulprofessor ist kein richtiger Professor. Faktisch ist es aber so, dass wir erst mal in die Anwendung gehen müssen und dann erst rauskriegen, welche Grundlagenforschung eigentlich notwendig ist. Wir müssen das umstellen. Also, wir haben als zweites nicht nur ein vernünftiges. Also wir haben kein richtiges Bild von einem Unternehmertum. Wir haben eine völlig
falsch organisierte, strukturierte Wissenschaft. Und wir haben überhaupt in Deutschland in der Kultur kein Trial and Error. Wir müssen immer alles in Strukturen haben. Gutes Beispiel sind die autonomen Fahrzeuge. Wir kriegen nichts hin. Nichts hin, weil wir eine allgemeine Verordnung haben. Wenn man autonome Fahrzeuge in den Verkehr hineinbringen will, müssen die ungefähr sieben Mal sicherer sein als die, die wir jetzt schon haben, die ja nicht sicher sind. Und wenn irgendwas nicht passiert, also es muss so sicher sein, dass nichts passieren darf. Und wenn nichts passieren darf
dann passiert eben auch nichts. Und das ist ein Produkt. Deshalb haben wir. in allen relevanten Teilen der Technologiefelder der Zukunft keine Relevanz mehr in Deutschland, auch in Europa immer weniger. Das fällt nur nicht auf, weil wir noch von der Substanz leben. Und es ist super spannend finde ich diese Blickwinkel, um es ein bisschen persönlicher zu machen. Wie war es denn bei Ihnen, dass Sie dann. den Schritt gemacht haben. ja, ein freundliches Desinteresse, sage ich mal. Also, meine wissenschaftliche Karriere hat das auf jeden Fall nicht irgendwie
unterstützt. Also in der Soziologie kennt man das Unternehmertum nicht höchstens als Objekt, das ich da darüber forsche. Das wurde auch anerkannt. Aber dass man ich hatte mal vorgeschlagen, bei einer deutschen Gesellschaft für Soziologie auf einem Soziologentag The Making of Colbike vorstellen könnte. Weil das hatte ich an der TU Seminar. Über 200 Leute wollten mal wissen. Wie ging das denn damals mit den Leihrädern? Das war ja damals. Und dann haben die. Nee, nee, das machen wir nicht. Also, das war überhaupt undenkbar. Und deshalb muss man sich
Das nennt man ja Wissenschaftsunternehmer oder Wissenschaftsentrepreneur. Wenn wir haben die natürlich auch selber befragt. Man macht ja aus der eigenen Not immer eine Tugend, indem man sagt Okay, wenn ich das nicht wirklich schaffe, dann bin ich dann wieder Soziologe und forche über das nicht funktionierende. Und wenn sie die Fragen in Deutschland, dann sagen die ihnen alle Machen Sie es nicht selten. Also, Sie müssen sich in Deutschland immer sofort entscheiden. Bin ich jetzt doch. Wissenschaftlerin und Wissenschaftler. Oder bin ich Unternehmer, so dass dazwischen. Das wird in
Deutschland nicht goutiert. Die Zeit, wo also ein Linde, ein Hugo Junkers, ein Ja, man kennt sich schon gar nicht mehr. Die ganzen Pioniere, die uns sozusagen groß gemacht haben, weil sie eben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen waren und dann noch Akteure im Unternehmen Nemertum haben. Die haben wir überhaupt nicht mehr. Wir haben praktisch keine mehr. Ja, das ist ein Kapitel für sich. Und die die Geschichte da der Entstehung da mit der Deutschen Bahn. Können Sie da noch mal darauf hinweisen, dass es also auch als Unternehmer selbst immer
eine Partnerschaft mit so großen Organisationen zu erreichen, ist gar nicht mal so trivial. Können Sie da noch mal beleuchten, wie das war? Ja, das ist auch. Also, wir haben damals schon entschieden. Wir brauchen einen Hebel. Also, was nutzt uns eine schöne Erfindung oder irgendeine zum Beispiel eine Carsharing Plattform. Es gab ja schon Carsharing in Deutschland. Also, wir sind wieder im Jahr 99-2000. Aber die waren alle für sich isoliert. Jeder hatte sein eigenes System. Dann gab es die wunderbare Erfindung der sogenannten Quernutzung. Wenn sie Mitglied waren
in Kiel und wollten in Berlin fahren. Da mussten sie ungefähr 20 Blätter ausfüllen. Dann kriegten sie einen extra Schlüssel. Dann mussten sie auch ins Büro gehen. Und dann kriegten sie dann nach viel Aufwand dann auch ein Auto. Da haben wir schon damals gesagt. Das kann so nicht sein. Das müssen wir ein bisschen ändern. Und das kann nicht noch mal eine kleine Firma sein. Damals sprachen wir mehr von kleinen Unternehmen. Noch Startup war noch nicht so der große Begriff. Und deshalb war klar Wir brauchen einen Hebel
Und dann haben wir lange gebraucht, bis die Bahn tatsächlich in ihrem riesigen Konzernstruktur eine Ecke fand, wo sie sagt, da könnt ihr das mal machen. Und das war damals die Fuhrpark. Also, das war der Teil bei der Bahn, die sich mit Autos auskannten. Die Bahn hat nämlich fast 30.000 Autos im Bestand. nicht nur für Dienstwagen, die die Bahn auch immer hat, sondern auch für natürlich Service und alles Mögliche, was die Bahn so braucht. Und die waren schon interessiert an sowas wie Carsharing. Und dann haben wir
das Programm gestrickt, dass man eben einen integrierten Bahnkonzern hatte, der die letzte und erste Meile mitbedient, so dass die Leute ganz bequem nicht nur mit dem Taxi oder mit dem Bus, sondern auch mit anderen Möglichkeiten zum Bahnhof kommen und vor allen Dingen vom Bahnhof wieder wegkommen. Das war die Idee. und damals war. Das war die Zeit von Hartmund Medon, dass auch so ein richtiger Entrepreneur. Das war so ein richtiger starker Typ, muss man sagen. Ich finde ihn auch viel zu Unrecht, dass er da kritisiert wird
Immer wieder. Der hat auch noch mal durchgesetzt. Der hat vor allen Dingen Entscheidungsbefugnisse gehabt, und der hat uns dann auch zum Beispiel das Thema Klebik gesagt. und hat sofort gesehen. Das kann selber kein Gewinnbringer sein. Also, man kann nicht von den Einnahmen der Nutzungsentgelte das Call Bike System bauen. Aber wir brauchen das als Imageträger. Wir brauchen das als Sichtbarkeit. Der hatte dann malte dann mal in so einer Pause. Das haben wir gesehen. Überall DB Flaggen überall. Und er wollte überall das Logo der DB haben. Und
dann hat er gesagt Das sind ja wunderbare Dinge mit den Rädern. Die sind überall in der Stadt. Und überall sehe ich mein Logo. Das war eine gute Idee von ihm. Und dann hat er gesagt Ihr drückt das einfach rein bei euch. Ihr verdient viel Geld in dieser Vorpark mit der Bahn, mit den Autos. Und deshalb macht er das. Und das war natürlich heikel, aber.
Am Ende muss man sagen. hat sich nicht bewährt, weil nach vielen Irritationen und auch vielen Erfolgen kann man auch schon konzertieren. Die Carshing Branche hat da enorm von profitiert, weil mittlerweile ein einheitlicher digitaler durchstrukturierte Plattform gegeben hat. mussten wir feststellen, dass die Bahn doch so etwas wie einen Sstiftenden Kern hat. Und das sind Schienenverkehre. Also bei der Bahn können sie nur was werden, wenn sie Schienenverkehre organisieren. Und alles drum herum wird dann, wenn es Krise und Krieg und sonst was gibt, eher an den Rand gedrängt
oder eher abgestellt. Das galt für die Räder erst recht für die Carschenken, aber auch. Das ist auch die Bahn kann nicht Busse. Die Bahn kann nichts anderes als Schienenverkehre. Das muss man verstehen. Und deshalb ist es eine meiner Erkenntnisse, warum ich jetzt wieder beim WCB bin. Oder seit ich wieder zurück am WCB bin, ist die Erkenntnis die integrierten Mobilitätsdienstleister, wie wir immer gewollt und gewünscht haben. BMW, Daimler sollte das ja auch werden. die kann es nicht geben. Die funktionieren nicht, weil diese Konzerne sind so am
Ende des Tages so einfach gestrickt, muss man sagen, dass sie nur eins können. Ja, das ist ja ganz relevantes Thema. Gerade diese Tage wurde ja Free Now an Lift verkauft. Ja, das das der Clever Shuttle fällt mir auch noch ein als Beispiel, wo die Bahn das ja sich als Aktionär und Gesellschafter beteiligt hatte und das ja leider auch nicht mehr weiter unterstützt worden ist. Vielleicht kann ich das noch sagen. Auch das Indoz hatte dann wirklich. Ich will nicht sagen Krieg. Also ich persönlich kam dann auch
in eine echte Bredouille, weil letztendlich so Konzerne können nicht nur eins, sondern sie können auch nur Loyalität sozusagen goutieren, nicht Innovation oder mal out of the box denken. Das wird zwar immer wieder formuliert. Man hat tolle Spaces. Man hat tolle Labs gegründet, um irgendwie mal etwas zu machen. Man hat plötzlich Turnschuhe an. Der Vorstand hat plötzlich keinen Schlips mehr. Das sieht so locker aus, ist es aber nicht, weil es wird nur Loyalität goutiert. Und das InnoZ war schon frech. Hat gesagt Hey, so was, wie ihr
jetzt macht, funktioniert nicht. Und diese Kritik konnte die Bahn nicht aushalten. Hat das InOZ abgestellt. Dasselbe war bei Clever Shuttle. Clever Shuttle hat einen eigenständigen unternehmerischen Ansatz gemacht. Das sollte auch getan werden. Das hat die Bahn offiziell gemacht. Die Bahn hat auch sehr viel Geld investiert. Aber als das dann zum Tragen kam. Aber Clever Shuttle sagt Nein, wir lassen uns nicht konsolidieren. Wir haben unsere eigenen Compliance Regeln, hat die Bahn gesagt. Sektor des Selters. Und dann haben die Clever Shuttle Jungs noch ein bisschen gezögert. Und
schwuppdiwupp hat die Bahn entschieden. Ihr seid abgeschaltet. Und dann waren die tot. Ja. Und wie schauen Sie auf das Thema DB Mbox, wenn wir schon bei der Bahn sind? Da gibt's ja auch diese Innovationsabteilung oder AM. Innovationsabteilung. Das ist schon der richtige Begriff Innovationsabteilung. Ich habe eine meiner Pionierarbeiten bei der Bahn war, dass ich den da waren sie kurz davor den Beauftragten für Innovation etablieren wollten. Das ist schon vom Whirling her merkt man, dass das nicht funktioniert. Die Mindbox ist das Gute in der Mindbox. Wir
hatten, ist, dass sie unsere Büroräume übernommen haben. Wir haben damals einen Büroraum gesucht, der so fancy ist, so ähnlich wie ihrer hier. Aber der war damals noch cooler. Das war in der Jannowitzbrücke. Wir suchten einen Ort, wo man die Intermodalität des Verkehrs wirklich sehen, fühlen, spüren kann. Ist ja noch da. Da ist noch alles da und gibt es auch noch. Der Bahnhof ist nicht leicht. kann man schon sagen. Aber ich würde nie wieder gerne ein Büro außerhalb eines Bahnhofs haben. Man ist wunderbar angeboten. Man fühlt
sich auch angeboten. Das ist ganz witzig. Wir hatten das Wasser. Ab und zu kam noch ein Wasserflugzeug. Wir hatten alle Verkehrsträger bei uns straßen natürlich auch U Bahn. und da ist die Mindbox noch drin. Und da ist sie auch noch drin. Aber ich will den Kollegen und Kolleginnen nicht zu nahe treten. Die einzelnen Kollegen in der Bahn sind alle alle engagierte Menschen. Aber die Struktur ist so systematisch angelegt, dass aus dieser Deutschen Bahn AG nichts herauskommen kann, weil es wird in den großen Rädern der Strukturen
der Konzernhaftigkeit der der wenig Zutrauendes wird es zerrieben, als wir damals ein Beispiel Touch and Travel einführten. habe ich gesagt, man checkt ein und man checkt dann irgendwann aus. Und dann sagten die mir Ja. Was ist denn? Die Leute wollen doch wissen, wie viel es kostet. Ja, ich sage grob kann man denen ja einen Preisrahmen darstellen. Aber vielleicht ist der Dreh und das Gute. bei den neuen bei diesem neuen Angebot, dass man es nicht weiß, denn man weiß es ja auch beim Auto auch nicht. Wenn
ich nicht wissen will, wie viel mein Auto wirklich kostet, dann weiß ich es auch nicht. Und das war bei der Bahn nicht einzudringen. Und das neue Vertriebssystem NVS hat das dann auch nicht angenommen. Und das NVS gibt es bis heute. Und das war schon vor 20 Jahren. Das NVS. Also das Neue ist schon austariert. Es ist strukturiert. Die Bahn steht sich selbst im Wege. Versuchen Sie sich mal. Das habe ich dann natürlich auch so ein gutes Beispiel. Bei Colle Bike haben wir das dann auch übernommen
Wir haben dann 2007 angefangen. Die erste App. Ich glaube, im Verkehrs im App Store waren, glaube ich, nur wir. Die erste App für eine verkehrliche Aktivität war Call Bike. und wir hatten, glaube ich, den Eindruck, wir konnten noch mit Steve Jobs persönlich reden. Der lebte damals noch so Das war eine. Das war mit Kalifornien eine Interaktion. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Und dann haben die Kollegen das gemacht. Und wir waren stolz für Oscar, weil wir diesen stationären Anwendungsprozess für unsere jungen Zuschauer
und Zuhörer vielleicht noch mal zu der Zeit hatte man kein Smartphone, so schon wusste nicht, wie das geht. Man hatte noch stationäre. Man hatte seinen Laptop, man hatte sein konnte zu Hause seine Anmeldungsformulare machen. Man hatte Zeit und dass man das Internet jetzt mitnehmen kann, dass man in den öffentlichen Raum übertragen kann. hat aber zur Folge, dass ich noch stärker mich reduzieren muss. Und wir haben genau diese Komplexität, die die Bahn immer verlangt, mit ich weiß nicht. 45 Items dann auf auf eine App gebracht. mit
dem Ergebnis, dass wir zwar Preise eingesammelt haben, wie nichts anderes. Und dann kriege ich erst viel zu spät mit. Ich sage, eure App finde ich klasse. Und dann merkt man erst, die hat aber keiner benutzt, oder keiner hat bis zum Schluss diesen Prozess gemacht. Viel zu kompliziert. Wir müssen dann umstellen. Wir müssen dann. Die neuen Medien haben neue Herausforderungen. Die haben neue Chancen, müssen aber anders bespielt werden. Und diesen Prozess hat die Bahn bis heute nicht verstanden, dass eine App ein völlig anderes Ding ist. was
andere, was wunderbare Dinge kann, aber andere Dinge nicht braucht. Und das fehlt einem Konzern. Diese denke, diese Flexibilität, diese Flexi-. Diese Flexibilität fehlt diesem Konzern und dann zum Thema Elektromobilität. Sie meinten, es ist ist dann irgendwie entstanden. Wie genau haben Sie denn den Fokus auf die E-Mobilität angelegt? Also, da ich mich ja mit Motoren schon beschäftigt hatte, habe ich natürlich auch schon um die Jahrhundertwende geschaut. Warum ist nämlich der Verbrennungsmotor gekommen? Und warum sind nicht alle anderen, die viel verbreiteter waren? Elektromobilität, Dampfmobile gab es. Warum
denn? Das ist ja eine interessante Frage. Das war, weil ich glaube, der Elektromotor war. Ja, glaube ich, in den entstehenden Jahren. Es war viel. 1870 gab es praktisch schon eilig nicht viel anderen Stand, wie wir heute haben. also, die haben alle schon wunderbar funktioniert. Strom war damals das Medium der Zukunft. Alle, die modern waren, hatten Strom. Strom war die Aura des Modernen. Und dann kamen diese Knatterbüchsen. Also, das waren ja, die haben ja. Die waren ja nicht nur laut, sondern die haben auch gestunken. Und es
gab nur Ärger mit den ersten Fahrzeugen. Es gibt ja die legendäre Fahrt von Bertha Benz. Und drum herum wurde dann immer wieder geschrieben. Das waren auch noch Pionierfahrten. Aber sie hatte jetzt nicht große Resonanz. Also, man hat nicht auf diese Autos gewartet. Und die hatten auch gar keinen Zweck. Man wusste gar nicht, was man mit denen macht. Und dann haben sich die großen, die Schönen und die Reichen dieser Autos bemächtigt und haben vor allem Fernfahrten damit gemacht und. Belastungsfahrten. Rallyes würde man heute sagen. Und dafür
braucht man Long Distance sozusagen Long Distance Qualities. Und da war natürlich das flüssige Kohlenwasserstoffe hatten eine höhere Energiedichte. Und das war relativ schnell erkennbar, dass ich damit weiterkomme. Das waren Bleibatterien damals. Das war ein klassisches B 20 kilometer. Also ja, so 30, 40 war dann schon Schluss. Und im Winter, das wissen wir bis heute war schon ganz übel. Aber. Die knatternden Fahrzeuge hatten dann wirklich die ersten wirklichen Pioniere, die sich dieser Sache dann bemächtigt haben. Zum Beispiel Leute, die dann eben diese Fernfahrten gemacht haben. Die
haben dann auch den Ingenieuren gesagt, wir würden das Auto ein bisschen anders haben. Das waren ja Kutschen ohne Pferde. Dann wurden die Schwerpunkte runtergedreht. Dann wurde so langsam eine gewisse Qualität entwickelt, während die elektrischen. Antriebe. Die waren noch in Kutschen eingebaut. Die haben also diesen Technologieschub durch diese Rallye Anwendung praktisch gar nicht erleben können. Und so gab es dann so eine ungleiche Entwicklung. Die elektrischen Fahrzeuge blieben so ein bisschen hängen, und die Fahrzeuge wurden eigentlich immer besser. Es gibt den berühmten Herrn Jelinek. Das war ein
in Nizza lebender Kosmopolit, würde man sagen Streit Reich. Und der hat dann diese Rennfahrten auch mitorganisiert und hat dann vor allem den Daimler Leuten gesagt, wie man ein richtiges Auto baut und der erste richtige, das erste richtige Fahrzeug. war dann 1902 auch ein Verbrennungsmotoren Fahrzeug, der gleich große Räder hatte, der so einem heutigen Auto am verwandtesten aussieht. Und den hat er gleich nach seiner Tochter benannt, nämlich ein Mercedes und Diesen Schub haben die elektrischen Fahrzeuge nicht gemacht. Und als dann noch der elektrische Starter erfunden worden
ist, ein paar Jahre links später. Dann war es ja nur noch ein Knopfdruck, um die Karren anzukriegen. Vorher musste man das ja mit einer Kurbel machen. Das hat ja so aufwendig war das, dass Frauen praktisch das gar nicht konnten, wenn sie nicht gerade einen Mann oder einen starken Kerl bei sich hatten, der das gemacht hat. Und als das noch passierte, dann war praktisch der Durchzug nicht nicht mehr zu verhindern. Das war wann? Das war so eigentlich vor dem Ersten Weltkrieg schon. Und dann ging das nach
dem Ersten Weltkrieg richtig los. Es gab dann 40 Jahre lang so eine Koexistenz von. Ja, so von 1870, kann man sagen, bis 1988. dann gab es eine Koexistenz. Auch die Mengen und das elektrische Auto zum Beispiel die Feuerwehr fuhren natürlich nur mit elektrischen Fahrzeugen, weil konnte sich keine Feuerwehr ein. Das hießen ja damals noch Explosionsmotoren konnte sich keiner vorstellen, mit Benzin durch die Gegend zu fahren. Das war undenkbar. und man muss. Man sieht das ja heute in Berlin noch, wenn man mal nach Oberschönewalde geht und
in die HTW geht. Und gegenüber ist immer noch das große Gebäude von Peter Behrens, einem der größten Industriedesigner, die wir in Deutschland hatten. Der hat die NC, die nationale Arbeit, die Nationale Automobilgesellschaft, der ein entsprechendes Gebäude konstruiert. Und da hat AG wie auch Siemens, also letztendlich bis 1940. elektrische Autos gebaut. Also, die waren nie ganz verschwunden. Der Verbrenner war dann immer dominanter. Man hat mit elektrischen Autos. Die fuhren auch weiterhin. Die fuhren sehr stark in betrieblichen Verwendungen. Es gab die berühmten Milchkarren, die Feuerwehren und viele
kommunale Unternehmen hatten immer noch elektrische Autos. Die waren also nie ganz weg. Aber man hat die Sicht immer auf die Verbrennerfahrzeuge. Aber irgendwann mal waren sie weg, oder? Ja, also nach dem Zweiten Weltkrieg gab es eine ziemliche Flaute mit elektrischen Antrieben, auch weltweit, also in den 50er, 60er Jahren. Das war keine gute Zeit für die elektrischen Fahrzeuge. Die kamen dann erst wieder 1973. Auch für unsere jungen Zuhörer. Da gab es den Jom Kippur, Yom Kippur, Yom Kippur, Yom Kippur Krieg. Da wurde Israel zum ersten Mal
richtig überfallen und schlug natürlich dementsprechend auch zurück. Und da haben die arabischen Staaten daraus als gegenmaßnahme den Erdölhahn ein wenig angefangen zu drosseln. mit dem Ergebnis, dass dieses Öl, das praktisch vorher nie was gekostet hat, jetzt plötzlich einen relevanten Preis hatte. Und bei uns im Westen ging ging das Abendland unter. Also kein Öl mehr Krise. Wir haben dann sofort panisch reagiert. Es gab die ganz berühmten vier Sonntage autofrei. Das habe ich noch erlebt. Ich konnte dann auf Autobahnen plötzlich trainieren. Man konnte fußball spielen. Also, das
war natürlich noch ein Event, aber es war klar mit dem Verbrenner. kommt man schon an Grenzen und die Abhängigkeiten vom Öl sind extrem hoch. Wir hatten ja praktisch 70 bis 80 Prozent der Importe kammen aus arabischen Ländern. Die OPEC wurde plötzlich relevant als Akteur. Und dann ging es los. Die suchen nach Alternativen. Und da war der Elektromotor plötzlich wieder eine Option. Und ab dann, so fingen auch die Unternehmen an, Forschungsabteilungen überhaupt erst wieder zu gründen. nachzugucken. Der Sterling Motor war, war interessant. Wasserstoff war natürlich auch
wieder. Er kam aufs Tableau. Aber man hat angefangen, mit elektrischen Fahrzeugen wieder zu operieren. Aber es war erst dann. Also ich bin da bei weitem nicht so tief drin in der Geschichte der Elektromobilität merke ich. Aber es ist extrem spannend. Falls Sie dann auch darin Referenzen haben zu Büchern oder wie man sich da weiter belesen kann, wäre auch spannend. allerdings ja, die in den 90ern kam es. Es gab es ja die berühmte Geschichte Who Killed the Electric Car von GM der EV1, glaube ich vor Tesla
noch. Das war ja, glaube ich, eines der größten Bestrebungen, die Elektromobilität wieder ins Leben zu bringen. Aber. vielleicht, weiß ich nicht quasi zwischen den 70er Jahren dann bis glaube ich, Ende der 90er war das damals. Ja, es ging schon früher los. 73. Wie gesagt, kam es plötzlich wieder. Wurde es durch die Ölkrise oder eigentlich eine Ölpreiskrise kam es zum ersten Mal wieder ins Bewusstsein. Man hatte auch erste Prototypen wieder. Man sah wieder Autos mit elektrischen Batterien. Das war aber jetzt auch mehr so halb gedacht als
gemacht. Und dann kommen wir so langsam Robben und sie 80er Jahre. Und in den 80er Jahren fing das Thema Umwelt an, vor allen Dingen von Kalifornien aus kommend eine Rolle zu spielen, weil in Kalifornien, oder sagen wir mal, Los Angeles liegt halt in einem Becken. Und je nachdem, wie die Wetterlage ist, sind die entsprechenden Emissionswerte so schlimm. Vom Klimawandel hat damals noch keiner gesprochen, sondern es waren einfach die relevanten Smog Sachen. Man hat als erstes. erkannt, dass das Blei im Benzin schwierig war. Das braucht man
ja, um die Hochwertigkeit sozusagen des Benzins zu schaffen. Also Blei war sozusagen ein Booster für die Leistungsfähigkeit von Benzin. Das musste entfernt war. Das ist in Kalifornien schon in den 60er Jahren passiert. Und in den 70ern fing. Während wir die Ölpreiskrise hatten, fing es schon in Kalifornien an. Zu viele Autos, die immer mehr werdenden Autos machen ein Problem. und spätestens in den 18 war das auf der Agenda. Und dann hat Kalifornien zum ersten Mal die Zero Emission Vehicle Verordnung für 1998 angekündigt. und die hat eine
Vorgeschichte, denn die in das CAP, das California Air Resource Board. Die sind ja auch keine. Das sind keine dummen Leute, sondern die gucken sich an. Was könnte denn die Industrie überhaupt machen? Also, die fangen jetzt nicht einfach an zu sagen Wir schreiben euch jetzt die und die Emissionswerte vor. Die gucken. Und da gab es einen berühmten Roger Smith, bekannt aus der Dokumentation Roger and Me. ähm. Roger Smith war Chef von GM. Und die Jam-Ingenieure hatten auch schon gesagt, naja, elektrische Autos, das könnten wir auch. und
haben dann. Und dann hat Roger Smith irgendwann den Kaliforniern erzählt. Pass mal auf, Leute, elektrische Autos, das haben wir voll im Griff. Das können wir auch. Und dann haben die gesagt Okay, Okay, dann schreiben wir euch das jetzt vor. Und dann hat er gesagt Ihr wollt uns doch nicht zwingen, dieses Auto zu bauen. Doch haben die gesagt. Und daraus ist dann der EV One. Das hieß erst kompakt oder Compact. Dann ist der EV One, der immerhin in ich würde sagen, 470 Stückzahlen gebaut worden ist. Eine
Flunder, eine platte Flunder. Der kam dann in den 90er Jahren tatsächlich zum Einsatz. Und das war der Hit vor allen Dingen für die Celebrities. Also jeder, der in Kalifornien auf sich was hielt, der hatte so ein Evy One. Es gab auch zum ersten Mal so eine so eine. so eine Art Blogbeitrag, der wurde auch im Internet zum ersten Mal so richtig avisiert. und den hat GM gezwungenermaßen gebaut, um zu zeigen, wir könnten diese Emissionswerte auch einhalten. Das ging aber aus verschiedenen Gründen nicht. Es gab die
Infrastruktur nicht. Die Autos hatten auch noch nicht die Qualitäten. Die Reich waren war das Problem. Und dann wurde der Druck von den anderen Herstellern immer größer, so dass Kalifornien diese Sere Emission Vehicles Verordnung immer mehr abgeschwächt hat bis heute noch nie in dieser Qualität, wie sie 1998 eigentlich mal sein sollten. eingesetzt haben, denn mit dieser 998-Regel hätten ab 20. acht praktisch kaum noch Emissionen in Autos stattfinden können. Das war also sehr radikal gedacht, so aber seitdem war das Auto da, also als Idee da so und
dann war aber auch lange so ein bisschen ein bisschen Ruhe im Karton. Und ich bin auch sehr.
überrascht gewesen, als wir das Innocet 2002006 gegründet haben, so 2007 fing plötzlich das Thema Elektroauto Elektromobilität an. zu explodieren gegen Tesla oder wie schau, Tesla war noch gar nicht. Tesla war noch gar kein Akteur, kein relevanter Akteur, sondern die Elektromobilität wurde vor allem Dingen gespeist durch die Energiewirtschaft, die plötzlich auch großes Interesse hatte. Die Energieversorger wollten was machen. Die Autohersteller hatten auch mit Kalifornien im Kopf schon die Ideen und relativ bald. war spätestens seit 2008, 2009 war China ein wichtiger Akteur, Denn der dortige Chef vom
Jansen, würde man in Berlin sagen. Professor Van Gang, ein guter Freund von mir. Der war ja ein Audi Ingenieur und hatte bei Audi gearbeitet, hat den Klauster Zellerfeld promoviert, war glücklich, hatte sein Häuschen in Ingolstadt, saß da und hatte auch schon gedacht, hier werde ich alt. bis ein chinesischer. Ich glaube sogar der Ministerpräsident mal bei Audi vorbeigekommen ist. Und dann hat er ihm gesagt Pass mal auf, wenn ich in China was zu sagen hätte. Ich würde das so und so machen. Ich würde gar nicht mehr
Ich würde so eine Art Leapfrog machen. Ich würde gar nicht mehr auf Verbrenner setzen. Ich würde gleich in die Elektromot gehen. Und dann haben die gesagt Ja, wenn du so hier tönst und spuckst und erzählst, dann kommst du da. Und dann haben die eben ein wunderbares Programm gemacht. Und dann ist er zur Tongji Universität nach Shanghai. Erst als Prof, dann als Chef der Tongji und hat damals das berühmte Elektromobilitätsförderprogramm aufgesetzt. Und ich sehe irgendwie noch sehe mich da. Ich hatte ihn besucht. Wir hatten einen engen
Kontakt. Und dann plötzlich gucke ich Tagesschau. Dann wurde er sogar zum Minister. Es war zu einem unwichtigen Minister, nämlich für Wissenschaft und Forschung, aber er konnte dann mit seiner Reputation dieses Programm richtig etablieren und hat dann 2008, 2009 praktisch die Welt eingeladen, nach China, nach Shanghai, vor allen Dingen, um das Programm vorzustellen und zu sagen Passt auf, Leute, wir setzen auch aus Umweltgründen, aber vor allen Dingen aus industriepolitischen Gründen auf die Elektropunität. bieten euch aber Partnerschaften an. Ihr müsst aber wissen, wir werden alles tun, damit
die Verbrenner Restriktionen bekommen. Noch mehr, als wir jetzt schon haben. Und wir werden die Elektromobilität fördern. Wir werden auch Zulassungsbeschränkungen aufheben. Alles. Und da hat die deutsche Autoindustrie nur gelacht. Hat gesagt Leute, das ist der völlig falsche Weg. Baut Dieselmotoren. Die sind viel effizienter. Ihr schafft das gar nicht mit diesen Elektroautos. Und das war der größte Irrtum der deutschen Autoindustrie. Die Amris und die Japaner haben sich sehr zurückerhalten. Japan und China ist ja sowieso so ein schwieriges Verhältnis. Und die Amis pragmatisch, wie sie sind. Ja
gut. Dann machen wir irgendwas anderes. Wir kleben nicht an dieser Technologie. Die Deutschen klebten an dieser Technologie und. Ja, das Ergebnis sehen wir jetzt. Zwischenzeitlich hatte VW 70 % Marktanteile sind jetzt auf was weiß ich unter 4 %. Sie hatten zwischenzeitlich fast 60 % des gesamten ausstoßes der deutschen Autoindustrie der gesamten Autoindustrie ging nach China geht jetzt runter. Und die deutsche Autoindustrie schrumpft jetzt und wird möglicherweise in der Form nicht mehr überleben. Und das war 2008. Und dann erst kam langsam Tesla plötzlich so so ganz
langsam durchwabernd. Und das muss man schon sagen. Bei aller. paar Irritationen über Elon Musk. Jetzt haben die doch gezeigt, dass es in der Tat so ist, wie alle schon befürchtet haben. Man kann von Scratch on sozusagen ganz schnell. Man hätte was sagen können aus dem Internet ein Auto bauen in einer hohen Qualität, was zum Teil sogar der Qualitätsniveaus der Deutschen noch überlegen ist und schafft es innerhalb von 10, 15 Jahren sich. an die Spitze der Elektromobilität zu setzen. Das hat natürlich bis heute. noch einen tiefen
tiefen, ein tiefes Leid in der deutschen Seele sozusagen eine Ingenieursseele verursacht. Ja, ja, sehr spannend. Und wie schauen Sie auf das Thema BMW i drei? Weil das ist meines Erachtens eines der ersten Fahrzeuge auch der Deutschen, die eigentlich gut gedacht waren. Da hat man das Gefühl gehabt, die Deutschen nehmen das ernst. Das Thema E Mobilität und Nachhaltigkeit. Und dann wurde es ja. lange Zeit dann doch vernachlässigt als Projekt. Das war ja 2011, oder? Wenn ich mich nicht täusche oder sowas. Ja, ja. Der I3 wurde relativ
bald auch aufgesetzt. Das war das Projekt X sozusagen innerhalb. Die hatten also BMW hat das eigentlich damals. Wir vermuten eigentlich von der Eigentümerfamilie Glatten. mit inspiriert zu sagen. Okay, wir müssen jenseits der klassischen Verbrennerlinien. Die bayerischen Motorenwerke heißen nicht nur bayerische Motorenwerke, sondern sind auch bayerische Verbrennungsmotorenwerke. Also, die haben die besten Diesels, die besten. Also BMW hat sich damals sehr viel eingebildet auf die besten Verbrennermotoren. Und deshalb musste man diesen elektrischen Antrieb ein bisschen abseitig machen. Man hat mit Uli Kranz einen Projektleiter organisiert, einen ganz
ganz cleveren Ingenieur. Und man hatte schon auch im Vorstand eine Schutzpatrone. Und dann haben die wirklich ein völlig neues Auto konstruiert. Vor allen Dingen, was nicht nur den Motor anders hatte, sondern auch die Materialien, die verbauten. Das war ja eben die erste Allra oder nicht die erste, aber ein. ein jedoch auf Leichtbau organisiertes Auto, weil man gesehen hat. Man kann nicht nur den Motor wechseln. Man muss auch halbwegs die Automobilkonstruktionsphilosophie verlassen, die man kannte und. Da hat man Pionierarbeit geleistet, hat aber den Mut verloren, weil
natürlich war dieses Auto sehr teuer. Da fing schon der erste. Also, man hat es. Man hat viele große Autos, die Siebener Reihen. und andere Produkte bei BMW werden bis heute hochgradig quersubventioniert, weil man es will man haben. Das gehört eben dazu. Die 12 Zylinder bei den Siebnern, die es jetzt glücklicherweise nicht mehr gibt. hochgradig defizitäre Maschinen, riesige Entwicklungskapazität verschlungen, nichts richtig verkauft. Aber beim I3 hat man das nicht mehr machen wollen oder nicht mehr machen können. Man hätte das Auto für 35.000 € auf den Markt
bringen können, und das wäre gegangen wie geschnitten Brot. Wenn man noch ein Lenkrad dazu haben wollte, war das ja über fast 50.000. Das konnten sich nur wenige Pioniere leisten. Das war das mutlose Nummer eins. Und das mutlose Nummer zwei war, dass man nicht lange genug an dieser Technologieoffensive festgehalten hat, weil man gemerkt hat, die anderen ziehen nicht nach. Sie müssen das Credo im deutschen Automobilbau ist. Erfolg ist dann, wenn nachgebaut wird. Also, wenn die anderen das kopieren, dann ist es gut, weil dann kann ich mehr
Stückzahlen machen. Habe ich Skalierungseffekte. Und das war beim I drei nicht der Fall. Man ist nicht auf diese. Offensive eingegangen. Die anderen haben weiter so gebaut wie bisher. Ja, kommen wir schon alleine durch. Und deshalb hat dann BMW schon nach 34 Jahren praktisch die I3 aufgegeben und hat dann gesagt Okay, das bisschen Elektromotät. Das bauen wir in der Linie hier links Verbrenner, rechts elektrisch und das kriegen wir schon hin. Und das haben sie jetzt gemacht und sind mittlerweile auch in dieser Strategie nicht unerfolgreich, muss man
auch sagen. Sie verkaufen eben immer im Moment noch am meisten elektrische Autos. Aber es war kein mutiger Weg. Und den mutigen Weg, den man mal hatte, hat man nicht weiter verfolgt. Und die Zukunft, nehme ich an. Selbst wenn sie Diesel als Kernexpertise hatten in ihrer Forschung liegt schon beim Elektromotor in ihren Augen, oder? Also, wir haben da. Es gab ja dann die Nationale Plattform Elektromobilität, wo ich auch die Freude hatte, mitzutun. Das war auf. Das war wirklich ein wirklicher, 11 Aufbruch in eine neue Form, wo
Wissenschaft, Wirtschaft, Elektromobil, also Elektrotechnik, Automobiltechnik zusammenkam. Und das haben wir da auf jeden Fall gemacht. Immer überlegt. Ist es denn die wirklich bessere Alternative? Und ich weiß nicht, wie viele Studien Daimler, BMW, Volkswagen, das Umweltbundesamt, die ganzen Efeu Öko Institute. alles, was kreucht und Fleucht gemacht hat. Und sie sind unisono. Weltweit kann man die mit dem ganz einfachen Satz zusammenfassen. Wenn schon Auto, dann batterieelektrisches Auto. Das ist ihm noch ein bisschen besser. und es wird auch immer besser. Und was mich beeindruckt, ist, dass wir haben
ja damals die Zahlen vor allen Dingen in der Entwicklung der Batteriequalität Preis Leistungs Verhältnis. Die sind tatsächlich so eingetroffen wie prognostiziert. Und wir haben ja damals gesagt, die batterie elektrischen Fahrzeuge für die Pkw und irgendwann wird Wasserstoff mit Brennstoffzelle für die Schwerlastfahrzeuge und auch für die Long Distance Fahrzeuge kommen. Das könnte man heute gar nicht mehr unterschreiben. Heute kann man alles batterie elektrisch machen. Wir haben ja die neuen. Die Cattle hat ja die neue Batteriegeneration angekündigt. Und wenn die was ankündigen, stimmt das meistens. Da sind
Reichweiten unterwegs. Da schlackert man aber wirklich mit den Ohren zu Preisen, die man sich leisten kann. Und deshalb weiß ich jetzt von den ganzen Schwerlastanbieter. Die setzen jetzt auf batterie elektrische Schwerlastverkehre. Ja, nee, das wird spannend. Noch mal einen Blick zurück auf InnoZ und und die Zeit. Was sind so spannende Projekte in Sachen E-Mobilität, die Sie da gemacht haben, die Sie ja highlighten wollen würden. Ja, wir haben damals eigentlich schon alles gemacht, wovon man heute noch träumt. Also, wir haben erstmal. Das war das erste. Wir
haben gesagt, Elektromotet muss in das Sharing Geschäft hinein. denn man muss die Autos, die sowieso immer etwas teurer waren und immer noch teurer sind. Die muss man nicht kaufen, die kann man scheren. Da braucht man natürlich entsprechende Plattformen, entsprechende Geschäftsmodelle. Das haben wir alles geschafft. Wir haben also die Elektrifizierung der Carshflotte geschafft, durch entsprechende Anpassungen auch bei der Buchung. Wir haben. Wir konnten zum ersten Mal auch Flottenfahrzeuge sozusagen extra ausweisen, wie man die Parameterlaufleistung hat. konnte man die Batterien den Parameter Batterienleistungen sehen. Welches Auto wird
geliehen, was welcher Ladezustand ist. möglich. Also Smart Charging hieß das damals noch nicht hatten wir schon. Das war das erste. Und das zweite war sofort war ja klar. Es muss Breakal sein. Und da hatten wir fünf Mini E. als Prototypen im Angebot. Und die haben wir also Radfahrtsb direktion gemacht. Das war. Ich dachte, das ist ein Hexenwerk. Das ist ganz einfach. Das war nicht quasi von Haus aus. Nein, das war. Aber BMW musste dem zustimmen. Die haben gesagt, für die fünf Fahrzeuge dürfte das machen. Aber
ansonsten ist die Batterie das teuerste Ding an dem Auto. Und wir lassen keinen externen EVU zu. oder Verteilungsbetreiber oder irgendeinem Dienstleister da die Batterie zu B oder zu entladen. Das machen wir schon selber. Aber für die fünf Fahrzeuge konnten wir es. Und dann haben wir das wunderbar gemacht und konnten dann so ein kleines Eckchen am ORF Plus, die damals schon anfingende Talkshow von Jauch des Sonntagsabends aus dem Gasometer wurde dann mit Strom unserer PV Anlage unserer kleinen Windkraftanlagen. Die hatten wir auch schon da hingestellt. wurde
der dann sozusagen sozusagen bestückt. Das war sozusagen. Wir haben eben gesagt, das ist unsere Aluhütte, weil uns wurde immer vorgeworfen. Ja, so einen Bürotrakt. Den kann ja jeder versorgen. Das ist ja nichts. Aber wenn ihr mal eine Aluhütte hättet, oder wenn ihr mal eine richtige Schwerindustrie habt, die brauchen Strom. Und dann haben wir gesagt Okay, machen wir. Also, wenn der nachmittags Sonntagsnachmittags seine seine Leuchte anmachte, dann ging der Strombedarf aber hoch. Und den haben wir wunderbar durch unser kleines Mikro Smart Grid. organisieren können. Das hat
alles technisch wunderbar funktioniert. und Retrofitten
technisch, damit es funktioniert. Das ist. Das ist ganz einfach. Sie brauchen dann entsprechende Batteriekapazitäten. Die haben wir dann auch gehabt. Wir hatten natürlich nicht nur die Autos. Die fünf Minis. Wir hatten eine große Batterie Bleig Batterie, wobei da auch der Teufel im Detail. Wenn dann plötzlich, wenn die angesteuert werden musste, war die kam die zu spät in die Gänge sozusagen. Das waren so die brauchte. Sie brauchen, glaube ich, drei Zehntelsekunden. Und die braucht immer eine Sekunde, bis die anstieg. Und dann hatten wir immer gleich Netzbezug
Dann ging das sofort Zack ins Netz. Und dann haben wir oft diese Autarkie Möglichkeit nicht ausgenutzt, weil die Batterien zu schwer in die Gänge kamen, zu lange brauchten. Also, man braucht nur entsprechende Speicher. Die könnte man heute viel besser machen. Man braucht eine entsprechende Steuerung, und dann ist das schon alles. Also Elektrotechnik ist ja dann doch letztendlich ganz einfach gestrickt. Und das hat alles, wie gesagt, wunderbar funktioniert. wobei wir natürlich keine letztendlich keine Preise dran geschrieben haben. Also das waren alles F und Projekte. Die mussten
auch nicht aktiviert werden, die konnten abgeschrieben, die konnten als Aufwand verbucht werden. da hatten wir schon. Also, um das nachher sozusagen rechtssicher und betriebswirtschaftlich abzusichern. Da sind wir gar nicht dahingekommen. weil zwischendurch hatte ja auch die Produktionsfirma hat das entdeckt und hatte gesagt Ihr könnt das doch nicht machen. Ihr könnt doch nicht mit Bastelstrom da irgendwas für eine Livesendung der ARD organisieren. Dann haben die uns abgeschaltet. Und dann, sechs Wochen später hatten die bei Vattenfall ein Riesenproblem mit irgendeinem Travo. Und dann standen die mit ihrer
Livesendung standen die im Dunkel. Da konnten die nicht senden. Und da habe ich so viele E-mails gekriegt und so viele SMS. Siehst du mal, wie weit du kommst mit deiner Bastlernummer. dieser Blöde mit am offenen Herzen operieren, funktioniert auch alles gar nicht. Und da hab ich gedacht, bei uns hat es funktioniert. Das ist jetzt das Standardprojekt, was nicht funktioniert hat. Also, das war wunderbar. Und dann haben wir auch etwas gemacht, was heute gar nicht mehr so in Mode ist. Was aber kommen wird, ist nämlich induktives
Laden. Also, ich bin damals ja auch. mit meinen Kabels und mit meinen elektrischen Autos gefahren. Und das will ich bis heute eigentlich nicht. Also Kabel ist einfach scheiße. Da machen wir uns nichts vor, bis sie da mal die richtige Ladeinfrastruktur haben, bis sie mal die entsprechenden Kartenzugänge haben. Das ist bis heute, muss man sagen, nicht kommod. und viel besser ist. Man stellt den Würr und geht raus. Und man muss sich um nichts kümmern. Also, es gibt nichts Besseres als induktives Laden. Auch da ist auch das
Problem liegt im Detail. Sie müssen das Auto richtig hinstellen. Und Sie haben natürlich nicht die Ladeleistungen wie Kabel. kabelgebundene Energien. Aber es ging, haben wir auch gemacht. Und ein Projekt, was entstanden ist, ist Mobility to Grid. Wie kam das zustande? Vielleicht kennen Sie ja auch ein paar. Ja, wir brauchten ja immer Forschungsgeld. Die Unternehmen kamen ganz interessant. Und das Geschäftsmodell beim Indoz war ja so oder das Home Ore. Du kannst. Du brauchst. Du hast eine eigene Ladesäule. Du hast ein eigenes Ladekabel. Du hast ein eigenes
Windrad. Du hast eine eigene PV- Anlage. Du kannst auf diesem Gelände zeigen. muss aber Mieter werden. Also der Reinhard Müller hat da kräftig von profitiert. Von dieser Idee hat er nämlich seine Mieter recht schnell zusammen. Und wir haben mit denen immer Dienstleistungen gemacht. Wir haben auch einfach davon profitiert. Aber sie können das nicht wirklich finanzieren, wenn sie nicht doch auch eine öffentlich-rechtliche Finanzierung durch Projekte kriegen. Und da haben wir. ein Forschungsformat, das wir früher schon mal vorgeschlagen haben, nämlich den Forschungscampus, wo man an einem Ort
mit Wirtschaft und Wissenschaft zusammenarbeiten soll, also die Probleme, die wir eben diskutiert haben, die Strukturprobleme dadurch löst, indem man zumindestens räumlich eng zusammenarbeitet. Da haben wir uns beworben und haben auch eine Förderung gekriegt, die bis heute läuft. Und die heißt nichts anderes, als dass man alle möglichen elektrischen Antriebe Fahrzeugtypen versucht, in ein Mikro Smart Grid hinein zu integrieren, um dann eben die Volatilität der Stromerzeugung auszugleichen und natürlich sowas wie Sektorenkopplung zu schaffen ohne Wärmekomponente. Die hatten wir damals noch nicht. Die haben wir heute auch nicht
Und das läuft, wie gesagt, bis heute noch. Und äh in Sachen Vision für eine Mobilität der Zukunft, äh lassen Sie uns mal spinnen. Was wäre für Sie 11 Zukunftsvision, wie Deutschland, aber auch allgemein die Welt 11 schönere wäre in in Sachen nachhaltige Mobilität. Na, weniger ist mehr, würde ich schon mal sagen. Also die ganze diese. nervöse Globalisierung. Sollten wir uns mal wieder sehr genau überlegen. Was muss wirklich globalisiert werden? Und was muss eher nicht globalisiert werden? Ich brauche keine Erdbeeren im Winter. Ich brauche auch kein
australisches Bier, das mit dem Flieger kommt. Und ich brauche keine Rosen, die aus Afrika kommen. Also vieles an der Globalisierung ist einfach überflüssig. Es gibt Dinge, die kann man nicht verhindern. Die sollte man auch nicht verhindern. Das ist das Erste. Das zweite ist Wir sollten. uns ganz genau überlegen. Was müssen wir mit einem Automobil überhaupt machen? Das Automobil ist nämlich nicht einfach ein Mittel zum Zweck, sondern das Automobil hat uns verführt für Dinge, die wir gar nicht unter Kontrolle hatten. Das Auto hat uns Raum und
Zeit sozusagen außer Kraft gesetzt. Die Zeit war kein Thema mehr. Der Raum war kein Thema. Und so sind wir aus unserer eigentlichen gesellschaftlichen. Beherrscht hat mit dem Auto rausgefahren und haben die Gesellschaft am Ende des Tages mehr zerstört, als dass wir sie zusammengebracht haben. Früher sind alle in einem Auto irgendwo hingefahren. Das war Familien unterstützend. Heute fährt jeder mit seinem Auto weg und die Familie ist auseinandergerissen. Es gibt eine Korrelation zwischen Trennungsrate und Zahl der zugelassenen Fahrzeuge. also weniger ist mehr in dem Fall also tatsächlich
weniger Fahren. Und das Dritte ist, was da noch an Gerät wirklich genutzt werden muss. Es sollte nicht eigentumsrechtlich besessen werden, sondern nutzen statt besitzen Access, wie Jeremy Rifkin das ja schon vor 20 Jahren geschrieben hat. Und auch das Gerät muss natürlich batterieelektrisch integriert in eine entsprechende dezentrale Energieversorgungsstruktur eingebaut werden. Aber auch das fährt natürlich nicht mehr selber. Also das sind natürlich die Robotaxen. Das sind die Fahrzeuge, die ich per App hole, die kommen, die mich da hinbringen, wo ich hin will und die dann irgendwo auf
einen Betriebshof oder irgendwo fahren und dann gleichzeitig wieder einen Sprungstreicher zur Verfügung stehen. Die technischen Komponenten sind alle da. Die Ingredienzien sind alle verfügbar, auch in Deutschland. Nur fehlt der Mut, das einfach mal zu machen und eine Stadt zu suchen, die das. mutig angeht. Ja, und Stichwort Mut und Stadt, die das angeht. Das ist eine Sache, die mir aufgefallen ist. Ich habe in Barcelona gelebt. Nächste Woche bin ich in Paris und lebe in Berlin. Und ich habe die Super Inseln in Barcelona. Falls Ihnen das was
sagt, dieses Projekt, dass man. ähm. Da hatten sie ganz ambitionierte Visionen und die sie jetzt knallhart nach einem Plan auch durchgehen, wo es Begrünung gibt und und und straßen umstrukturiert werden, wie die friedrichstraße. Ja, hier in Berlin. nur halt in der friedrichstraße war es halt nur temporär. Und da ist es wirklich für immer. Und Paris wird auch gerade sehr stark autofreier gestaltet, was ja für die Bevölkerung vor Ort natürlich viel angenehmer ist. Und denke ich mal auch meines Erachtens eine Zukunftsvision ist, die man die man
gerne hätte. Was fehlt es denn in Berlin zum Beispiel, dass man es nicht einfach mal mehr umsetzt in die Richtung. Ja, es kommt ja noch viel schlimmer, wenn ich, bevor ich das beantworte. Die Tourismusbehörde bei uns Visit Berlin hat mich auch gefragt. Knie, wir brauchen spektakuläre Aktionen. Denn was sind die touristischen Ziele? Destinationen? Was sind die Magneten? Warum die Leute hinfahren? Zum Beispiel die Park Lane in New York ist mittlerweile Nummer eins. und in Paris fahren die Leute jetzt hin, um endlich mal zu sehen. Wie
sind denn die straßen ohne Autos? Sie sind ja nicht ohne Autos sind nicht alle straßen ohne Autos. Aber es reicht, dass die Leute dahinfahren. Kopenhagen hat seitdem das irgendwie ruchbar ist, dass sie so auf Fahrrad setzen. Ein unglaublichen Boom an touristischen Besuchern und touristische Besucher sind Geschäft so und wir haben nichts mehr. Wir haben. Wir hatten 500 m friedrichstraße, die. wieder eingestampft worden ist mit dem Ergebnis, dass es jetzt so schlimm ist. Gut. Das Lafayette hat zugemacht. Das war damals ja noch auf. Aber es sieht
einfach scheußlich aus. Man muss einfach mal ganz klar sagen Je mehr Autos, desto schlimmer wird alles nicht nur das Umweltthema, sondern die Belebtheit der Stadt, die Vitalität der Stadt. Wir ersticken im Blech, und das haben alle anderen Städte der Welt offensichtlich erkannt. Die einzige Stadt oder das einzige Land, das nicht erkannt hat, ist Deutschland. Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf. Wir haben in Berlin eine Vielfalt, auch in der Politik. Und vor allen Dingen funktioniert Berlin ja immer noch trotz Politik. Wir haben ja noch nie
irgendwas der Politik zu verdanken, sondern weil die Leute es angefangen haben. Das Karchen wurde in Berlin erfunden, weil das die Brüder Petersen waren, die das einfach gemacht haben. Der Einheitswahrschein und die BVG wurde klar. Das waren noch kommunale Herrschaft. Das waren noch Reuter. Das waren noch Pionierarbeiten. und auch der Autobahnbau. Das war damals ja auch fortschrittlich. Fünfziger Jahre. Wir bauen einfach nur überall Autobahnen hin. Das waren auch noch damals fortschrittliche Ideen. Heute müssen wir aber sehen, dass das alles von gestern ist und dass wir für
morgen eben genau diese Antworten brauchen. Wir brauchen einfach andere Quartiere. Der Raum muss anders aufgeteilt werden. Wir brauchen einfach mehr Grün. Wir brauchen mehr Resilienz in der Infrastruktur und schlichtweg, weil wir nicht in der Hölle überleben können. Wir haben jetzt schon wieder zu trockene Zeiten. Wir haben jetzt schon wieder zu schlechte Luftqualitäten. Wenn wir nicht mehr Grün in diese Stadt kriegen, wenn wir nicht mehr Versicherungsstrukturen hineinkriegen, dass wir mehr Wasserspeicher bekommen, wenn wir nicht mehr Aufenthaltsqualität haben, dass die Leute wieder rauskommen und wieder etwas tun
im öffentlichen Raum zum Beispiel einkaufen, in Kneipen gehen, dass wir sozusagen eine lebenswerte Umgebung haben, dann werden wir hier untergehen. Und das schaffen wir nur, wenn wir die Autos wieder dahin zurückdrängen, wo es immer hergehört oder wo sie herkommen, nämlich aus den privaten Garagen aus den privaten Parkhäusern. Das Parken von privaten Autos auf öffentlichen straßen kann es nicht mehr geben. Also Parkraum jetzt schon einschränken, drastisch verteuern. Und dann müssen die Leute in Parkräume, die privater Natur sind. Der öffentliche Raum muss für andere Dinge freigestellt werden
Wir brauchen jetzt. Wir sanieren an jeder Ecke etwas. Da müssen gewerbliche Fahrzeuge hin. und die dürfen nicht in der zweiten Reihe gehen. Wir dürfen es nicht mehr erlauben, dass jetzt wieder in Berlin letzte Woche ein Feuerwehreinsatz daran gescheitert ist, weil ein Falschparker vor der Feuerwehreinfahrt stand. Das ist unglaublich, was wir uns hier leisten. Ich bin aber ganz zuversichtlich, dass das jetzt langsam kommt, wenn die CDU schon den Koalitionsvertrag damit begründen muss. Wir machen hier ein Bekenntnis zum Auto. Also, wenn ich etwas bekennen muss. dann ist
es nicht mehr selbstverständlich. Wenn es aber nicht mehr selbstverständlich ist, dann kann ich es politisch diskutieren, und jetzt fangen wir da an. Und seit der Pandemie haben wir gemerkt, wir haben einen zu entfernungsintensiven Lebensstil. Wir können es auch einfacher. Wir merken jetzt in der Statistik. Wir fahren tatsächlich jetzt schon weniger. Das Auto hat weniger Fahrleistung. Auch an den Teil der Wegen ist weniger so und wir könnten viel mehr Rad. Immer noch sind 10 92 % aller Fahrten mit dem Auto sind unter 10 kilometer. Also, wir
könnten viel mehr. Und Berlin muss das jetzt erkennen. Und ich bin optimistisch, dass die Senatoren, auch der Regionale Bürgermeister das erkennen und dass wir jetzt langsam. Vielleicht muss die CDU ihren eigenen Stil finden, wie sie es macht. Sie sollen es natürlich nicht so machen, wie die Grünen das machen würden. Vielleicht findet die CDU ihren eigenen technischen Stil, das zu tun, aber wir kommen da daran nicht vorbei. Ja, was mich wundert, denn ich weiß nicht, ob Sie da sich da Gedanken gemacht haben und da eine Antwort
hätten. Aber. um das auch ein bisschen größer zu machen. Das Thema also, dass die Deutschen tatsächlich in dem Falle jetzt dadurch ganz klar auffallen, dass sie da gegenläufig oder nicht diesen Trend mitgehen, wie andere großstädte Berlin nimmt und auch das Thema Innovation, dass da vielleicht andere die Chinesen haben wir angesprochen, aber auch der Pragmatismus der Amis, dass es in den anderen Kulturen die Innovationsfähigkeit der Kultur. Was, was ist, was macht, kann man kann man besser machen, oder wenn man jetzt mal positiv und konstruktiv in in
die Richtung überlegt, dass man damit Deutschland da ein bisschen mutiger und ein bisschen pragmatischer und mehr in die Richtung auch macht. Ja, also Zeitenwende ist der richtige Begriff, aber für das falsche Beschriebene, was der Noch-Kanzler gesagt hat.
spannend, was uns Herr Professor Knie so alles erzählt hat. Er hat einen unglaublichen Hintergrund, ein Soziologe, aber der dann durch ein Spin-off Unternehmer wurde und das mit der großen Deutschen Bahn einen Deal gemacht hat und dann so viele neue Initiativen, die vielleicht der eine oder andere auch schon benutzt hat mit Caller Bike. etc. Ein wirklich er brennt. Man merkt, wie er brennt für diese Themen und dass es ihn frustriert, wie manchmal halt mutlos in Deutschland Sachen angepackt werden. Und er hat klare Visionen autonomes Fahren, elektrische
Mobilität kannte er sich ja prima aus. Was die Geschichte angeht, hat zwar über den Diesel viel geforscht, aber kannte er sich ja prima. Und so spannend war es auch zu erfahren, was die E- Mobilitätshistorie so war. und dass die E-Mobile so lange gleichzeitig eigentlich koexistiert haben am Anfang im 19. Jahrhundert und dann irgendwann mal nur noch Verbrenner da waren und dann in 1973, wie es dann wieder zum Wandel kam und Kaliforniens Rolle und so viele Höhen und Tiefen und weshalb Sachen passieren und nicht und geopolitisch
und Unterschiede. die wir dann auch hatten zwischen verschiedenen Ländern und wieso die Deutschen so sind und was man denn machen könnte. Mir hat es auch richtig Mut gegeben. Eine der Sätze, die er gebracht hatte, fand ich auch besonders spannend. dass man einfach Mut immer belohnt wird. Und in dem Sinne. Was können wir denn jeden Tag machen, um mutig zu sein? denke ich äh mit dem Schlusswort, ähm ja, vielleicht einen Podcast hören, wo man auch ermutigt wird, ist ja auch eine Sache. Und dann wirklich ins Machen
kommt und die Welt ein Stückchen besser macht. Und äh ja, falls euch das und dieser Spirit auch gefällt, dann abonniert gerne und ähm ja, teilt das die Folge mit denjenigen, die wo er denkt, das könnte denen gefallen. Und ähm ja, wir hören uns beim nächsten Mal.