Ep. 26: Yvonne Bogner von Baywa über Sektorenkopplung, Energiemanagement und die Zukunft der Energiewende
In dieser Folge von Smart Charge sprechen wir mit Yvonne Bogner, Projekt- und Vertriebsleiterin bei BayWa r.e. Solar Energy Systems. Sie bringt fast 30 Jahre Erfahrung in Energie, Telekommunikation und erneuerbaren Technologien mit. Von den ersten Tagen der Energiemarktliberalisierung über die Gründung von Digital Energy Solutions bis hin zu ihrer heutigen Rolle gibt sie uns einen einzigartigen Blick auf die Transformation der Energiewelt. Wir beleuchten, wie sich Energie- und Telekommunikationsmärkte gegenseitig beeinflusst haben, welche Lehren aus der Tarifwelt des Mobilfunks für die Energiebranche wichtig sind und warum Einfachheit entscheidend für die Akzeptanz bei Endkunden bleibt. Yvonne schildert außerdem, wie Energiemanagementsysteme als Herzstück moderner Lösungen funktionieren, welche Rolle Speicher, Ladeinfrastruktur und Sektorenkopplung spielen und warum Standardisierung der Schlüssel für den Durchbruch beim bidirektionalen Laden ist. Kernpunkte - Von den Stadtwerken München bis zur BayWa r.e.: drei Jahrzehnte Transformation hautnah - Was die Energiebranche von der Telekommunikation lernen kann - Sektorenkopplung als Wegbereiter für eine flexible Energiewelt - Speicher, Energiemanagement und Vermarktung: die nächsten großen Hebel - Bidirektionales Laden, Community-Energie und regulatorische Hürden Am Ende bleibt deutlich: Die Energiewende erfordert Mut, Einfachheit und partnerschaftliches Handeln. Mit ihrem Motto „Hakuna Matata“ und „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ zeigt Yvonne Bogner, wie eine pragmatische und optimistische Haltung die Branche voranbringen kann.
Transcripción
Welcome to the Smart Charge by RiDERgy Podcast. This is Claudio Geyken, founder and CEO of RiDERgy. This is your show to learn about all things energy management and smart charging innovation for electric vehicles and fleets.
Willkommen bei Smart Charge heute zu Gast Yvonne Bogner von BayWa Solar Energiesysteme Yvonne treibt dort die Sektorenkupplung im Projektgeschäft voran mit PV, Gewerbe, Grossspeichern, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement für Industrie und Gewerbe. Seit fast 30 Jahren in der Energiebranche kennt sie Transformation aus erster Reihe Ausbildung bei den Stadtwerken München noch vor der Liberalisierung ein Abstecher in der Telekommunikation bei O2 in der Smartphone Aufbruchphase zurück zur Energie über Energie Südbayern und Inovos, dann Digital Energy Solutions, ein Joint Venture von BMW und Viessmann und heute BayWa, wo sie Lösungen
von der Hardware bis zu Services und Vermarktung zusammenführt. Wir sprechen über Parallelen zwischen Telco und Energiemärkten. Warum Einfachheit bei Tarifen und Flexibilität so wichtig ist den Hochlauf von Speichern von Industrie- und Gewerbe-use-cases bis zu großen Netzanlagen, Energiemanagement, Monitoring im Vergleich zu Steuerung, dynamische Tarife, bidirektionales Laden, Regulatorik von Bilanzkreisen bis A4 und natürlich über Yvonnes Motto Hakuna Matata und wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Kopfhö rauf. Ladezustand checken. Los geht's. Hallo, Yvonne. Schön, dass es geklappt hat. Wie geht's dir heute? Ja, soweit ganz gut. Danke schön
für die Einladung, Claudio. Endlich hat's ja wirklich mal funktioniert. Nach Urlaub und doch ein paar Projektthemen. Gut in die Woche gestartet. Und äh ja, freue mich jetzt schon auf unser Gespräch heute. Ja, du hast auch viel zu tun in deiner Rolle. Und da freue ich mich auch gleich mehr zu erfahren. Aber bevor wir da ins heute kommen. ähm H uns doch gerne ab. Was ist so dein Hintergrund? Und wie bist du zu dieser Rolle gekommen? Ei. Das ist echt schon lange langer Weg tatsächlich, bis ich
hierhergekommen bin, wo ich jetzt bin. ähm Auch wenn man es mir vielleicht nicht an- ansieht, aber ich bin jetzt doch schon fast 30 Jahre im Berufsleben unterwegs und angefangen, ähm ja, ich sage jetzt mal mit der Ausbildung bei den Stadtwerken München. Ich war immer irgendwie in irgendwelchen äh Marktumbrüchen dabei. ähm damals bei den Stadtwerken München noch angefangen als Industriekauffrau ähm zu Monopolzeiten. Das heißt, das war noch vor der Energiemarktliberalisierung. Dürfte somit äh mitbekommen, wie so ein großes Schiff in Richtung Verbrauchsstelle zu einem Kunden dann auch
gewechselt hat. Dann kam ja 2000 kam ja noch das EEG mit dazu, ähm also vom vom Einspeisegesetz, dann auf einmal gibt's da so ein Erneuerbaren Energien-gesetz. Damals glaube ich gerade mal nur 11 oder 12 Seiten dick. Man möchte es kaum glauben. heute ja mindestens das Hundertfache, wenn nicht sogar mehr. Ähm, ja, war echt eine spannende Zeit. Also einfach mal so einen, so einen, äh, großen Koloss dann Richtung Wirtschaftsunternehmen verwandeln zu sehen. Und wie gesagt, so vom. Ja, von der Einstellung, das war ursprünglich mal so eine
Verbrauchsstelle hin zu Kunde, jetzt braucht man ein äh Kundenmanagementsystem. äh war schon, war schon äh herausfordernd auf der einen Seite, aber natürlich auch spannend. ähm Da war ich so die 1. 8 Jahre und äh war auch immer in irgendwelchen Projekten dabei, Systemeinführungen und im Vertrieb vor allem dann eben auch sehr stark im Fokus orientiert. Na ja, und dann nach acht Jahren war es aber insgesamt schon so, dass ich dann gesagt habe. Naja, als ehemaliger Monopolist. Man kann ja vertrieblich eigentlich nur Kunden verlieren. Also, da war
halt nichts mit großartig irgendwelche neuen Kunden dazuzugewinnen. Und ich wollte wirklich so in diesen klassischen harten Vertrieb rein. ähm jemand möchte dann sagen Na ja, gut, dann ist der Blick wohl nicht weiter als über die straße gegangen, weil dann bin ich tatsächlich bei O2 gewesen. Also man muss, wenn man in München ist. Ich lebe ja in München. Dann weiß man, dass die Stadtwerke München Zentrale gegenüber von O2 Tower sozusagen ist oder andersrum der O2 Tower gegenüber von den Stadtwerken München und bin dann in die Telekommunikation
eingestiegen, damals eben noch O2. Mittlerweile ist es ja nur eine Marke. kaum angefangen, hieß es dann so von wegen ah die Telekom kauft uns. Na ja, aber nicht die deutsche Telekom, sondern die spanische Telekom. Das heißt von klassischen Mobilfunkanbieter, dann auf einmal eben als Kommunikationsanbieter von Festnetz, also alles immer dann im gewerblichen Umfeld auch, also B to B ähm war es dann echt auch da eine spannende Zeit, jetzt äh nur von Handys damals ja noch die alten Knochen. ähm und dann eben zu Blackberry, dann kamen
dann kam das mobile Internet ähm über Handy und BlackBerry dann auch mit rein. Bis ja dann, jetzt müsste ich nochmal kurz überlegen, 2007, 2008 das iPhone ga kam und das hat ja wirklich den Markt nochmal bahnbrechend verändert. ähm ja, ich sage ich mal bei O2. Wenn man gearbeitet hat, hat man das erste Jahr so ein bisschen das Nachsehen gehabt, weil wer sich noch ein bisschen daran zurückerinnert. Die Deutsche Telekom hat sich nämlich ein Jahr Exklusivität von iPhone damals oder von Apple gesichert gehabt. Das heißt, die
haben erstmal den kompletten Markt für sich dann natürlich auch aufgeräumt. Ich glaube, die Erfolgsstory von Apple brauche ich nicht zu erzählen. Na ja, und da war ich dann so die die vier Jahre und ähm da auch in einem in einem Umfeld, was sich halt extrem schnell verändert hat. Da wurden ja immer schnellere Internet ähm ähm breit, also da kam ja von von Festnetz zu Mobilfunk, dann immer schnelleres Internet ähm dann auch auch mit an den Markt. Ich habe nämlich selber auch noch an so einem äh
56K Modem mit dem Gekrächze. Das war ja, ähm, als ich da O two verlassen habe, das war ja dann schon, ach, das ist ja genau.
bis sich so eine Seite aufgebaut hat. Ich glaube ich, bis du drei Minuten davor gesessen und hast du mal gewartet. Aber gut, aller Anfang, ne, ist schwer, ähm aber als ich dann nach vier Jahren da weg bin, das waren ja Sprünge, das war Wahnsinn. Ne und ähm warum bin ich da weg? Weil ich einfach für mich doch da gesehen habe, das Thema Energie interessiert mich einfach mehr. Also Telekommunikation ist spannend. Aber das war auch einfach wild. ähm, da ist da ist ja Hauen und Stechen dann
damals auf, ähm, auch mit mit einer Tagesordnung gewesen. Und da gabs dann so einen Ruf, damals noch ähm Erdgas Südbayern lautend, ähm die eben auch in München sitzen, die als ich angefangen hatte, dann relativ schnell sich dann in Energie Südbayern ähm umgewandelt haben, das heißt aus einem reinen Gaslieferanten, wurde dann eben auch ein integrierter Energielieferant, also was dann eben auch ähm Stromlieferung bedeutete, heute auch in diversesten Dienstleistungsbereichen unterwegs. ähm Ja, und bei der ESB Zeit glaube ich, da war noch so ein bisschen so die ruhigere
Phase. Da hat sich im Energiemarkt so viel erstmal nicht getan. Das war eher so so das Unternehmensthema. Aber da war ich ähm zweitausend, jetzt muss ich echt nochmal überlegen, 2011 habe ich dann bei der Enovus Energy angefangen. Das ist ein luxemburgischer Energieversorger, auch vor allem auf große Industriekunden spezialisiert, Strom- und Gaslieferung, ja klassisches Bilanzierungsgeschäft, ähm da dann so auch mitbekommen, wie ein Energieversorger versucht hat, auch mit als Dienstleister sich da zu etablieren. Naja, ähm hier und da hat es funktioniert, äh dort aber wieder nicht. Also
was da vor allem dann so Thema war, waren eben so alternative Beschaffungsformen. Da kamen dann Kurzfristbeschaffungen dazu, Anteile der Beschaffung über Spotmarkt mit reinzunehmen. ähm ja, gewisse Verantwortung auch Richtung Kunde mal zu bringen. ähm Ja, und da kam, da kam dann natürlich auch ähm das war 2014, 2015, das Pariser Klimaabkommen, sowas um den Dreh. Ja, und dann war auf einmal das Thema 15, gell? Ja, genau. ähm dann war so dieses große Thema Sektorenkopplung auf einmal auch in aller Munde. ähm und ich habe relativ schnell für
mich einfach auch gesehen, hey, jetzt Moment mal, irgendwie Energieversorgerseite, alles schön und gut, ähm waren waren immer spannende Zeiten auch mit dabei, aber irgendwie, wenn da richtig was vorwärts kommen soll in Richtung Energiewende, dieses Thema Sektorenkopplung hat mich total gecatcht und war auch mit einer der Auslöser, warum ich dann aus dieser klassischen Energieversorgerwelt ausgestiegen bin. Ähm, ja, und wie es der Teufel so will. Man kommt ja dann immer irgendwie an die richtigen Leute, wenn man, wenn man dann, ähm, offen genug mit Augen und Ohren durch
die Welt läuft. Und da hat sich gerade die Digital Energy Solutions formiert. Ähm, damals ein Joint Venture von BMW und Fissmann. und das war schlechthin. Ja, wenn nicht die wäre, dann BMW von der Mobilitätsseite Fissmann von der Wärmeseite. Beide wissen, dass ihre Geschäftsmodelle sich immer mehr in Richtung Strom orientieren werden, ob jetzt Elektromobilität oder eben auch die Wärmepumpe. Und da war eben der große Ansatz im Digital Energy Solutions, dieses ganze Thema Sektorenkopplung auf der digitalen Seite auch nach vorne zu bringen. Ganz, ganz ursprünglich war die
Idee. eine digitale Plattform zu schaffen, wo hier Energieerzeuger und Verbraucher zusammengeschoben werden, eben unterschiedlichster Couleur. Ob jetzt die große PV-Anlage, ob jetzt Blockheizkraftwerke, ob Biogasanlagen, ob jetzt äh ja, Elektromobilität ähm alle alle Felder der der der Energielandschaft sollten sollten da zusammengeschoben werden. und so mit diesem Leitgedanken, Flexibilität ist die Energiewährung der Zukunft, hat mich da voll dahingezogen und äh ja, war dann war dann eben da von Anfang an auch mit dabei. Ja, das mit der digitalen Landschaft hat nicht so gut funktioniert. Sagen wir mal so
Da hat man aber relativ schnell reagiert und hat gesagt, ja gut, ähm Ladeinfrastruktur ist ja der Zugang zu einer solchen Energiewelt der Zukunftssektorenopplung. Wenn ich Fahrzeuge in ein solches Energiesystem integrieren möchte, muss ich für die Ladeinfrastruktur sorgen. Da war ja BMW zu dem Zeitpunkt schon sehr weit vorne. ähm also auch genauso von der Fissmann- Seite. Ja gut, dann muss ich halt das Thema. ähm, werden wir einfach auch nochmal neu denken. Die hatten ja sowohl von der Erzeugung Photovoltaik als auch Speicher hatten sie ja auch schon
ein gutes Portfolio mit beieinander. Ja, und dann ging es halt um Hardware. Also ging halt erstmal darum, diesen Zugang. ähm zu dieser neuen Energiewelt von morgen, dieser Sektorenkopplung auch wirklich zu schaffen. ähm auch eine spannende Phase, weil das war genau zu der Zeit, als es dann hieß, oh, die Elektroautos, die haben eine gescheite Reich, keine richtige Reichweite, man kriegt ja auch fast keine, viel zu teuer. Und was soll denn da sparen und wir brauchen doch nicht. Und ähm und Benzin und Diesel ist doch viel besser
Ach, wie schaut es denn eigentlich mit Wasserstoff aus? Also noch deutlich mehr Diskussionen, als sie sie heute jetzt noch geführt werden, wenn da so an der Tagesordnung. ähm Aber gut, wenn du irgendwas glaubst, dann heißt es einfach jetzt ähm ab in den Markt und äh Lösungen präsentieren, wie es doch eben anders ausschaut. Wie gesagt, bis heute auch das Thema Elektromobilität, man muss es erfahren, und man muss es einfach erstmal wirklich sehen und kennenlernen. ähm Deswegen, da die vier Jahre Digital Energy Solutions ähm waren von der
Seite her spannend, weil wir einerseits diese Technik mit in den Markt gebracht haben, also jetzt rein von der Hardware Seite, als dann eben auch schon überlegt, ähm welche Energiemarktprodukte können denn da geschnitzt werden. Weil diese diese Digital Energy Solutions, da gab es dann noch ein paar Kollegen aus Berlin und aus der Düsseldorfer Ecke, also da hat man sich dann auch so die digitale Welt und die Energie ähm ja, Energiemarkenwelt hat man sich da so ein bisschen zusammengekauft. ähm und war richtig gut unterwegs. ähm Ich denke
mal, also, wer heute jetzt die damalige Geschichte Digital Energy Solutions kennt, die es heute ja so in der Form nicht mehr gibt. Die wurde dann immer mal zerschlagen. Ich glaube, ja, man hatte zu viel auf einmal gewollt. Also, da wurde an allen möglichen Ecken und Enden wurde gearbeitet. Und es musste immer gleich riesengroß sein. Es ist halt BMW und Viessmann. Die kennen halt nur groß, die kennen nicht. Jetzt fangen wir mal klein an und skalieren, sondern die wollten halt eigentlich gleich in die vollskierte Phase reingehen
ähm ja, und ich glaube, man hat sich da vielleicht so ein bisschen mit den Themen überhoben, so im Nachgang, ähm, hätte man vielleicht sich ein bisschen mehr Zeit für erstmal den einen Teil und dann eben Pöpö aufbauen. Ich glaube, man wollte einfach zu viel auf einmal. Aber gut, die Zeit drängte. Man wollte halt einfach die Lösungen auch im Markt schaffen. im Nachgang ist man ja meistens ist ja meistens schlauer. Und ähm ja, dadurch, dass eben die Digital Energy Solutions dann so ein endliches fand und äh
dann schon angefangen wurde, na ja, wo, wie, welche Bereiche der DS werden wahrscheinlich voraussichtlich wohin gehen, ähm habe ich mich tatsächlich damals ähm ja in Richtung BRE orientiert, ähm auch ein Münchener Unternehmen, das war dann 2019. weil da auch ein Unternehmen geschaffen worden ist, mit dem Ansatz für internationale Industriekunden Energiesysteme zu schaffen, die eben diese Sektorenkopplung darstellen. Das heißt von der Erzeugung Photovolta große Photovoltaikanlagen, Speichersysteme, Ladeinfrastruktur, intelligente Energiemanagementsysteme. Ja, ähm das Unternehmen war so weit, die Power Solutions hatte, äh, ich sage ich mal, einen richtig
fetten Koffer an Lösung dabei. Der Endkunde hat blöderweise nicht mitgespielt. ähm da musste man sich leider doch ein bisschen stark dann auf diese das ganze Thema nur erstmal Erzeugung mit konzentrieren, hier und da mal eine Ladeinfrastruktur oder vielleicht auch hier mal ein PVK Port oder sowas. Aber jetzt nicht in der Skalierung, wie man sich das hätte vorstellen wollen oder auch müssen, einfach um die Themen dann auch weiter voranzutreiben. Na ja, und nachdem ich dann. rein jetzt aus der strukturellen Ebene heraus gesagt hat. Na ja, ich
bin jetzt nicht hergekommen, um nur jetzt Photovoltaik zu verkaufen. Fairerweise. Genau, habe ich mich dann innerhalb des Balwei E-Konzerns umgeschaut und da gab es dann eben die Möglichkeit im Solar großhandel. da auch nochmal mein Wissen und meine Berufserfahrung damit reinzubringen. Und da war oder ist meine Aufgabe, ein entsprechendes Lösungsportfolio aufzubauen, ähm bestehend eben aus Gewerbe Grossspeichern, ACDC, Ladeinfrastruktur, Energiemanagementsysteme, um dann eben über Fachinstallateure solche Systeme zu Endkunden, zu gewerblichen und industriellen Endkunden zu bringen. Genau, da bin ich jetzt halt heute, das heißt ähm im Projektgeschäft
und äh ja, aber das Thema Sektorenkopplung hat mich nicht losgelassen. Also so diese ja Welt, diese Energiewelt, die jetzt auch auf der Endkundenseite als ähm Einstieg dann auch eben in dieses Thema Flexibilität ist die Energiewährung der Zukunft. äh wenn man sich jetzt mal anguckt, wo in welche Richtung gerade die, ja, der Energiemarkt auch geht, weg von der Kilowattstunde, weg von der Arbeit, mehr Richtung, Leistung, zu dem Zeitpunkt, wo die Energie da ist, diese auch zu verwenden. wo Anreizregulierungen geschaffen werden. Also da glaube ich, kann man
schon sagen, vor einigen Jahren, als ich damals zur DS gegangen bin, heute heute aktueller denn je. Die Digital Energy Solutions war einfach viel zu früh dran. Manchmal ist man halt einfach mit seinen Gedanken schneller oder mit seinen Ideen mit seinen Innovationsdrang schneller. als der Markt selber. Aber ich sehe vor allem jetzt auch das Speicherthema essenzieller Baustein, wichtiger Schlüssel für das gelingende Energiewende, dass da jetzt gerade auch da Zug reinkommt und ja Tür und Tor aufmacht natürlich auch für weitere Energieprodukte, also jetzt rein von den Energiemarktprodukten
Das Feld ist sehr groß von Hardware zu Energieprodukten zu Dienstleistungen zu Services. Mir wird nicht langweilig. Aber ich glaube, bis zur Rente aber nicht. Spannend. Ja, langer Bogen. Aber genau die 30 Jahre die Spannung aufgebaut und kann in verschiedene Richtungen gehen. Und lass uns doch am Anfang anfangen. Wie war das damals bei der Liberalisierung? Es war ja 1997, Wenn ich mich recht erinnere. ist genau für die Zuhörer, die es nicht genau wissen. Es ging darum, dass die Monopole der verschiedenen Energieversorger, die sowohl Netze wie auch
Erzeugung und dann Verkauf des Stroms alles in einem gebündelt hat, dass das zerschlagen wurde und. und dann immer sehr viele Energieverkäufer sozusagen daraus entstanden sind und die dann im Wettbewerb waren. Wie war das? Du warst bei den Stadtwerken München. Wie war die, wenn du dich zurückerinnerst? Wie war die Gefühlslage und. Und wie hat sich das dann entwickelt in den Jahren danach? Man kann natürlich erst mal sagen Empörung, Empörung. Jetzt kommt auch noch ein Markt hier rein. Nein. Also, ich denke mal, die Stadtwerke München waren damals
auch schon ein sehr, sehr innovatives Unternehmen, so wie ich es heute auch noch wahrnehme, immer vorne mit dabei an den neuesten an den neuesten Ideen und Lösungen. Ich glaube, die Stadtwerke München hatten damals mit am wenigsten Probleme. Es gab ganz viele, viele, viele, viele Stadtwerke und alteingesessene Unternehmen, die glaube ich, erstmal fast halb tot vom Stuhl gefallen sind, als wirklich diese Entscheidung kam. Aber das hat sich ja auch schon lange Zeit angebahnt, so ist es ja nicht, dass es ja jetzt über Nacht geboren wurde. ähm
Aber was damals echt noch nicht geklärt war, ähm wo ich heute noch darüber schmunzeln muss, ist zum Beispiel dieses Thema die Netzentgelte. Wie bringe ich denn jetzt eigentlich die Energie von A nach B? Also gerade wenn ich jetzt als Stadtwerke München, wenn ich jetzt Energie in Ingolstadt liefern möchte. Wie funktioniert denn das? Das war nicht geklärt. Da gab es dann Verbändevereinbarungen. Da gab es die Verbändevereinbarung eins, dann die Verbändevereinbarung zwei und zwei und zwei plus plus und keine Ahnung, was bis dann das Netzentgeltschema oder die
Netzentgeltsystematik, so wie wir es jetzt kennen, da, wo halt die Energie entnommen wird, da wird nur bezahlt, bis das dann alles erstmal geklärt war. weil ich erinnere mich noch heute an Ausschreibungen. Da wurde wirklich die Deutschlandkarte genommen und physisch die einzelnen Netzabschnitte wurden da berechnet. Wie viel denn jetzt genau die Kilowattstunde Strom von München eben nach Ingolstadt nach Augsburg. Man hat damals überhaupt gar nicht so weit, also so weit liefern können, weil ja das so eine große Strecke ist und weil man da ja ganz viel
Netz Geld zu zahlen hat. Also Wahnsinn, also was da was da damals an Komplexität erstmal gedacht worden ist. ähm Also das, was wir heute kennen, was wir als selbstverständlich nehmen, das hat damals zu sehr viel Kopfschmerz geführt. ähm Ja und wie wie schon erwähnt, also wir haben da natürlich dann auf der anderen Seite kamen dann viele neue Ja, ähm Rookies damit rein, die neuen Energieversorger wie Yellow zum Beispiel, an die erinnere ich mich noch sehr stark. Ich glaube vielleicht auch der ein oder andere Zuhörer hier
ähm Ich glaube, die erste Aktion war 17,17 € oder 18,18 €, also 17 € ähm die Kilowattstunde und 17 € Grundgebühr im Monat. Da mal gesagt, wie funktioniert das? Dann springen die auch noch auf der E-Bay. Das ist für diejenigen, die es noch nicht so ganz kennen, das ist die Energiefachmesse, die auch heute noch existiert in Essen, das ist immer im Februar. Das ist sozusagen das Branchentreffen, beziehungsweise da kommen dann auch die großen Energieabnehmer, die großen Konzerne, um da eben mit diversen Energieanbietern auch über Beschaffungs-
also damals nur Beschaffungsmodelle. Heute sind es ganz andere Themen, um die es da auf der E-Bald geht. Und dann kommen die noch von Niello und wie sie damals hießen und haben dann irgendwie Turnschuhe. an und die ziehen Jeans an. Also wie verrückt war das denn? Und heute ist das, glaube ich, ganz normal. Also man sieht mich ja jetzt auch mit dem Poloshirt. Ich habe auch eine Jeans an. Ganz normal heute. Der Stock ist auf dem Hintern gezogen, wenn man es vielleicht mal so sagen möchte. Aber
die Kultur hat sich halt auch extrem verändert. Also man muss sich wirklich vorstellen, diese damals die Stadtwerke München, das war ein öffentlich öffentliches Unternehmen. Das sind halt die Beamten träge, langsam langweilig und können ja nicht bis drei am heutigen Tag zählen. Die Nummer drei muss morgen gezählt werden. Und dann halt in so ein. Ja, ich sage jetzt mal in so in so eine schnelle, in so eine schnelle Entwicklung reingeschoben worden, reingeschoben werden. Das war schon herausfordernd. Einfach so dieses Change Management, wie es heute heißt, einfach
auch die Leute mitnehmen. Das sind ja die damals die Stadtwerke hatten. Ich weiß gar nicht, wie viele, aber über 10.000 Mitarbeitende. heute. Das sind ein paar 1000 jetzt noch immer noch viel. Aber da gehört ja immer noch die Vergessgesellschaft und so dazu. ähm. Also man muss sich immer vorstellen, was ja auch mit dem Menschen damals passiert ist. Also, ich kam mir da als junger Mensch da mit rein, als junges Mädel. Ich habe damit mit 19. Damals habe ich da die Ausbildung angefangen, weil ich vorher noch
ein bisschen was anderes im Ausland gemacht habe. Aber ich kam da auch mit rein. Ich war ja erst mal unbeleckt, aber habe das eben auch mit gesehen, was regulatorisch passiert ist. Aber was ja auch mit den Menschen los war, die überhaupt nicht mehr wussten, was jetzt, wo ist jetzt links und rechts, die man ja auch mit auf dem Weg mitnehmen musste und denen auch mal erklären musste. Hinter einem Stromzähler sitzt ein Mensch. Da ist ein Mensch. Das ist keine Verbrauchsstelle. Das ist ein Kunde. Das sind
ja ganz verrückte, ganz verrückte Entwicklungsphasen da drinnen gewesen, wo heute jeder sagt, wie ist doch ganz normal. Ja, aber das ist halt so, also wer schon mal bei einem Monopol oder bei einem Monopolisten gearbeitet hat, vielleicht auch der eine oder andere, der beim Netzbetreiber jetzt hier oder der beim Netzbetreiber arbeitet und das ja auch mithört, kann vielleicht auch ein Liedchen singen. Das sind ja auch manchmal noch so gewisse, ja, sehr harte Strukturen. Also ich weiß, dass bei vielen Netzbetreibern das jetzt nicht mehr so ist wie
von vor 25, 30 Jahren, aber vielleicht noch ähnlich, dass man da jetzt eben nicht so ja, so ganz innovativ und so schnell denkend und äh ja gut, dann heute ist es halt rechts und nicht links mehr. Da muss ich halt einfach mich kopfmässig einfach auch verändern. ähm Und man muss sich ja auch noch vorstellen, also das war auch noch in der in der Zeit, nochmal, also hört sich jetzt so an, als wäre ich echt schon uralt, aber Die hatten damals nur so Sichtbildschirme. Da wurden dann
PCs eingeführt, weil da haben sich dann teilweise in der Verbrauchsabrechnung, wie es hieß. Heute sagt man Kundenservice Team dazu. Damals war es die Verbrauchsabrechnung. Da haben sich halt fünf Leute zwei so Bildschirme irgendwie geteilt, wo halt dann mal irgendwie was reingeklopft wurde. Ja, heutzutage natürlich mit PC-Einführung und allem drum und dran. Das sind so Basics heute, also wo man sagt, was waren das, also ist ist ist ja jetzt nichts Wildes, aber so, wie wir halt die, ja, ich sage jetzt mal, Stakeholder, wie sie ja so
schön heißen, als gerade so im Markt so wahrnimmt, wer da wie unterwegs ist. Und ähm ja, auch die die Regulatorien, wie wir sie heute ganz wie selbstverständlich leben, das war halt echt eine Zeit, da musste alles erst noch gesetzt werden. Oder wo dann ein Unternehmen nach dem anderen von unterschiedlichsten Unternehmensberatern beglückt wurde, wenn ich es jetzt so mal nett sagen darf. Da sind die halt mit ihrer Schablone einmal durch Deutschland gelaufen. Al diejenigen Berater, die jetzt dazuhören. Sorry fürs fürs Gemeinsein. Aber ich hatte schon immer
gesagt, die gehen mit einer Schablone one fits all irgendwie durch die Welt. Claudi, du hast es ja schon gesagt gehabt. Es musste ja eine Trennung herbeigeführt werden, vom Erzeuger zum ähm zum Vertrieb und von den Netzen. Die sind ja mit der Schablone rein und haben da erstmal erstmal diese dieses Unbundling auch mit umgesetzt. Ja und dann natürlich auch Organisationen ganz anders aufgesetzt. Klar, so ein Organigramm muss ja ganz anders gedacht werden, wenn ich jetzt auf einmal mit Kunden anstatt nur mit Verbrauchseinrichtungen zu tun habe. Und
dann kommen noch so verrückte Dinger dazu wie jetzt kommen da irgendwelche Photovoltaikanlagen. Jetzt wollen da auf einmal irgendwelche Endkunden auch noch. welche wie Strom erzeugen. Das machen wir doch. Wir als Energieversorger sind doch dafür zuständig. Ja, das war. Das war erst mal eine Entrüstung seinesgleichen. Und dann so von wegen. Ja, und das gleich fünf KW Peak, meine Herren, eine Riesenanlage. Heutzutage schmunzelt jeder darüber. Aber das sind das sind Herausforderungen damals gewesen. Die kann man sich heute gar nicht vorstellen, weil halt einfach die Regulatorik, über die
wir heute ja auch gerne mal schimpfen. damals ja noch gar nicht so war. Man musste erstmal Wege, Möglichkeiten, Lösungen finden, um das alles umsetzen zu können, was eben auch ja auf heutiger Prosumer Seite da eigentlich auch gewünscht und gefordert ist. Also war eine schnelllebige Zeit und war mit viel Innovationskraft, glaube ich, schon auch mit belegt, auch wenn man es heutzutage jetzt noch sagt, ja gut, das war vielleicht ein bisschen hemdsärmlich, aber ich meine, wenn man vor einem Problem steht, damals gab es eben noch nicht die
Lösung, musste man die Lösungen erstmal für sich finden. Also als Markt. Ich glaube, ich brauche niemanden sagen, was Netzentgelte, wenn da irgendwelche Veränderungen sind. Wer da nicht alles mitreden möchte, wer da nicht alles tolle Ideen hat und wie schnell das heutzutage gehen würde, wenn wir eine Netzentgeltformation irgendwie zum Beispiel hätten haben wollen würden, wollen wir ja schon seit ewigen Jahren geht da nichts vorwärts. Aber das war damals eben ja auch das Thema. Nur dass das da deutlich schneller ging. Das war, glaube ich, innerhalb von 23
Jahren, als es dann von diesen ganzen Verbändevereinbarungen zu eben dieser Netzentgeltsystematik kam, die wir heute so auch noch leben. Ich finde es ja immer extrem spannend, in die Vergangenheit zu blicken, um dann die Herausforderungen der Gegenwart auch in Relation zu setzen. Das war auf jeden Fall sehr hilfreich, und dann die folgenden Themen, die ja noch gleich kommen werden Netzentgelte und andere gleich dann noch mal kann man sich das Bild der Deutschlandkarte vor Augen noch mal führen. dann das Zweite, was ich da interessant fand in deiner
Einführung ist Du warst ja dann quasi die meiste Zeit in der Energiebranche mit diesem kleinen, mit dieser kleinen Zwischenzeit bei O2. Wie blickst du jetzt auf die Energiebranche? Insbesondere auf Basis von deiner Erfahrung. Was nimmst du so mit von der Telekommunikationsbranche, so für die für die Energiebranche? Was kann sie beispielsweise lernen, oder was? Ja. Also ich habe lange Zeit schon immer wieder mal gesagt gehabt, dass wenn man sich so die Tarifstruktur in der Telekommunikation nochmal kurz zurückdenkt, weiß ich, wer es noch weiß, zu welchen Uhrzeiten
welche Tarife gegolten haben. Montag ein anderer Preis als Dienstag am Wochenende sowieso. Und wenn ich mich hier auf den Kopf stelle und mit den Zähnen wackeln, kriege ich auch nochmal irgendwelche anderen Preise bis hin dann zu irgendwelchen Vorwahlnummern, die ich wählen musste, um hier dann nochmal günstiger irgendwelche. irgendwelche Tarife zu wählen. Also, das war ja wirklich eine ganz verrückte Zeit in der Telekommunikation. Ich weiß es noch, bis heute da einen Tarifvergleich hinzubekommen. Das war schon eine fast schon eine Mathematikprofessur, die man da aufstellen musste, um
so dieses dein Tarifsystem heute zu Tarifsystem potenziellen Tarifsystem morgen. Da musste sich auch die Telekommunikation erstmal finden. Also auch dann also neben der Telefonie telefoniere ich ins eigene Mobilfunknetz, ins fremde Mobilfunknetz, ins Festnetz, ins Ausland, in welches Ausland dann genauso auch, was die, was die Daten angehen. Also da war ja eine. Da war ja 11 Tarifdschungel schlechthin. wenn man sich jetzt mal so anguckt, wie das in der Vergangenheit dann so nach und nach, wie sich das dann entwickelt hat. Man brauchte ein einfaches System, das einfach
auf der Endkunde gut verstehen kann. heißt Flatrates kamen, Pakete kamen. Ich buche mir einfach Pakete dazu, wie ich sie gerade brauche. SMS braucht heute kein Schwein mehr, fast, aber ähm SMS-Pakete, wie viele Stück im Monat brauche ich denn ungefähr? Wie viele Minuten ins Festnetz telefoniere ich? Da gab es ja auch die tolle Analyse der eigenen ähm Telefoniegewohnheiten, wo ich dann nochmal ganz optimal meinen Tarif dann auch sortieren konnte. Aber im Grunde genommen, ich glaube, wenn man heute so die meisten Anbieter sich anguckt oder das, was
am meisten auch abgeschlossen wird von den Endkunden sind Flatrates einfach, einfach. kalkulierbar, einfach, einfach auch im Verständnis. Ich habe jetzt einfach das Paket und da kann ich alles machen, was ich will. wenn wir uns jetzt mal da in die Energie jetzt gerade mal rein denken. Was wir jetzt gerade tun. ist ja auch gerade die Tarifwelt ordentlich zu komplizieren. Also da ist ja eine Komplexität drinnen durch dynamische Tarife. Auf der Bezugsseite, jetzt sollen ja oder nicht nur sollen, sondern es kommen ja auch noch dynamische Tarife auf
der Netzentgeltseite. Das heißt so dieses ganze Thema Flexibilisierung der Energiewelt, ja für, ich sage jetzt mal Pros. Also das versteht ja nur jemand, der irgendwie sich extrem tief damit beschäftigt. Wann kann ich idealerweise meinen Speicher beladen? Welcher Strom ist jetzt besser, der von der Photovoltaik, der aus meinem Auto oder der tatsächlich aus dem Netz. Also da ist ja die Komplexität, also im im B2C jetzt nicht alleine. Ich gehe jetzt nur mal aufs B2C, weil der, ich sage jetzt mal, auch Liesel Müller muss das ja verstehen
können. ist Wahnsinn. Ich ich ich verstehe das natürlich, dass sich jeder optimieren möchte, dass jeder versucht, das Günstigste für sich auch wirklich rauszuholen, dass natürlich auch jedes Individuum auch geschätzt werden soll, so wie er halt dann meint, wie er denn auch die Energie nutzen kann, will, muss, was auch immer. aber meine Meinung ist die Energiewelt, glaube ich, kann sich da von der Telekommunikation jetzt schon einiges abschneiden. Und ich sehe auch schon einige Anbieter, die da auch in die Richtung gehen. Das ist weg von dieser Komplexität
von diesem Tarifdschungel, der jetzt auch wieder aufgebaut wird. Damals war es ja nur HTNT, also Hochtarif Niedertarif Tag und Nachtstrom, wie es dann teilweise auch hieß, vielleicht noch ein Wärmepumpenstrom. Mittlerweile hat man ja den E-Mobilitätsstrom, Wärmepumpenstrom und keine Ahnung, was für Stunden Stundenpreise. dass ich das, glaube ich stark schnell stark in die Richtung ja auch da Pakete da auch Flatrates entwickeln wird. Also das habe ich schon vor vielen Jahren gesagt. Das habe ich schon zu DS, also Digital Digital Energy Solutions Zeiten gesagt. Meine Meinung ist
die Komplexität, die da möglich ist, ist zwar schön für diejenigen, die sich damit auseinandersetzen wollen und können. Weil das ist ja nicht jedermanns, jeder Fraus tagtägliches Business, die sich vielleicht auch damit spielen wollen, wenn sie wieder oder sich freuen, dass sie zehn Cent jetzt am Tag gespart haben, ist auch völlig legitim. Aber ich glaube, für die ganz, ganz, ganz breite Masse müssen wir einfach einfach denken. Ich sage es immer wieder, ob das jetzt das Thema. Elektromobilität. Ob das die Wärmepumpe ist, was auch immer da. Da
werden ja keine Ahnung, was für komplexe Bilder aufgemacht, wo ich sagt. Bitte für den Kunden einfach so einfach als möglich machen. Es muss einfach einfach sein, damit es angenommen wird, damit es zumindest vielleicht auch mal ausprobiert wird. ähm und nicht, dass der ja, die meisten dann schon vor dieser Komplexität scheitern. Ich glaube, da kann sich die Energiewelt heute jetzt schon da mal ein Bild machen, weil da sind ganz viele Parallelen da, ganz viele. Ich habe auch im Mobilfunkbereich. Ich habe meine Netze. Ob jetzt Festnetz, also
fest im Boden verputtelt oder die Mobilfunknetze. ähm Ich habe da ja auch, ich sage jetzt mal, meine meine unterschiedlichen Anwendungsfälle, ob irgendwelche Kombinationen aus Standortvernetzung, also VPN, Themen, Mobilfunk, Festnetz, Paketbildung und sonstiges. Da ist sehr viel Ähnlichkeit in den Produkten, in den Lösungen dabei. Und ich glaube nicht, dass man im Energieumfeld denselben Fehler machen sollte, ähm wie in der Telekommunikation Fehler deswegen, weil ich glaube, viele sich einfach da lange Zeit haben abgehängt gefühlt. Wäre deutlich einfacher, wenn man einfach für, ich würde jetzt wirklich behaupten, im
B2C Bereich für mindestens 90%, wenn ich wenn ich sogar 95 % der Endnutzer von Strom es einfach einfach macht und sich da nicht die Köpfe heiß redet, welche flexiblen Tarife und sonstiges dann da sind. Es ist natürlich schwierig, möchte ich auch gleich dazu sagen. ist natürlich schwierig, ähm diese Flexibilität dann aus den Kundenanlagen auch rauszukitzeln, weil warum macht man das denn heute? Um natürlich auch ein Anreizsystem für diejenigen zu haben, die eben einen Speicher zu Hause schon haben, die Flexibilitäten zur Verfügung stellen können und auch
wollen. ähm Aber ich glaube trotz allem, dass durch, wir haben eh schon viele Regulatorik drinnen. ähm also so dieses Dimmen auf 4,2 kW, das ist ja schon mal 11 Thema, wo der Netzbetreiber dann bitte einfach sein Ding machen soll, aber nicht, dass der Kunde selbst da irgendwie noch was großartig mit entscheiden muss. ähm Wenn ich dieses haben will, muss ich dahin dieses entscheiden. Es ist. Ja, ich glaube, es ist zu komplex. Und das war in der Tele Telekommunikation eben auch lange Zeit der Fall. Ich glaube
wir brauchen da ein- Einfachheit, ähm, auch in der Regulatorik, trotz allem Einfachkeit in der in der Regulatorik, weil ich glaube, in den letzten zwei Jahren zumindestens sehr viel Verwirrung gestiftet worden ist. Was darf man denn jetzt eigentlich noch und was nicht? Also schon alleine von der Fotzeit gesprochen. Also jetzt im im Häuslebauer Bereich. Ja, ja, sehr, sehr spannend. Da fallen mir ein paar Gedanken noch mal ein, wo ich drauf eingehen wollen würde. Und zwar ja, die Netze. Das ist auf jeden Fall, glaube ich, eine ganz
starke Parallele, dass man Netze hat in beiden Fällen. Und die sind natürlich auch bis zu einem gewissen Grad belastet. Das spürt man ja auch im Alltag, wenn man WLAN sich teilt mit den Nachbarn. äh, und dann, ähm, das Zweite ist, ähm, äh, ist die diese Komplexität. Man. Man hat diese Flatrates allerdings in den Tarifen. Man hat diese Flatrates wie bei der Deutschen Telekom. Aber es gibt ja auch dann so Aldi Talk, wo man dann trotzdem. keine Flatrate hat. Und das heißt, die koexistieren irgendwie die zwei
Modelle. Diese Koexistenz würde ich gerne noch mal von dir kommentiert haben. Und das Dritte die Flexibilität. Letztendlich die Physik hinter dem Wetter, was die Energiewelt von heute ja immer mehr bestimmt. das hat man. Diese Parallele existiert in der Telekommunikationsbranche vielleicht nicht. Man hat zwar die Netzeanalogie, die auch eine gewisse Kapazität, aber nicht dieses Wetterabhängige. Man hat nur Angebot und Nachfrage, was sich in den Netzen ein bisschen. manifestiert, aber nicht dieses Angebot und Nachfrage in der Verfügbarkeit von Energie. Das stimmt, ja. Vielleicht kurz auf die Koexistenz
der unterschiedlichen Tarife. Ich glaube, es wird immer 11 Berechtigung für beide Seiten geben. Ich habe es schon kurz erwähnt gehabt. Ich glaube, wir müssen trotz allem, also wenn wir jetzt auf die auf das Thema jetzt einfach mal Kundenorientierung gehen. Ich glaube, es wird einfach auch diejenigen geben, die halt dann diese. ähm Ja, ich sag jetzt mal variablen Tarife dann einfach auch weiterhin nutzen wollen, weil sie sich einfach auch aus-, also nicht ausoptimieren, sondern optimieren wollen. Ich habe auch mal überlegt gehabt, ob mein Flatrate-Tarif für mich
nicht idealer wäre, wenn ich eben auf so eine Prepaid Karte gehe. Da könnte ich noch mal irgendwie 5 € im Monat sparen. So jetzt war halt so dieses. Ja gut, 5 € im Monat kann ich, da muss ich halt den Wechselprozess und hin und her und keine Ahnung, was. gibt ja auch eben dann diejenigen, die vielleicht die 5 € im Monat einfach mehr brauchen, ähm die dann sich da von der Kommunikationsseite her, Kostenseite auch nochmal optimieren wollen, weil Flatrates hat ja auch was mit Absicherung zu
tun. Also ich sage mal, das ist so ein bisschen wie so eine Versicherungspolice, die ich dann habe. Je größer das Paket, desto ähm freier ich in meiner Nutzung sein möchte, desto mehr ähm Risikopauschale muss ich einfach draufzahlen. ähm Man muss, glaube ich schon sagen, ich glaube, die meisten die Flatrates haben und da nehme ich mich in jedem Fall auch mit rein. Ich glaube, ich nutze das gar nicht alles, was ich da in dem Sinne zahle. ähm Viel geht ja jetzt auch schon über WLAN, also ähm
dass ich ja dann überall meine WLAN-Hotspots habe. Ich brauche keine Giga Gigabyte Pakete oder sonst irgendwie was. Wobei andere wiederum, also wenn ich jetzt da zum Beispiel an Studenten denke, die halt jetzt vielleicht nicht so dieses klassische, ich ich habe noch ein Festnetztelefon zu Hause zum Beispiel. ist, glaube ich für die meisten sowas. Was ist denn der Festnetz eigentlich? Ich habe nur noch mein Handy. ähm ja, wo halt dann einfach so diese diese individuellen Nutzungsverhalten dann schon auch nochmal mit berücksichtigt werden. Ich glaube, das ist
halt noch weiterhin so ein Generationenwechsel, also ich bin eben auch so ein Zwischending glaube ich noch so von diesem Festnetz-thema. Ich glaube Es gibt nur meine Schwiegermutter, die glaube ich, jetzt auf dem Festnetz anruft. Ich wüsste jetzt gar nicht, wer sonst da auf dem Festnetz anruft. ähm Alles andere läuft halt übers Handy. Und wenn eben meine Schwiegermutter da nicht anrufen würde, ich glaube, ich würde das Festnetz ja auch dann irgendwann mal wegtun und wäre dann vielleicht. dann auch eher wieder gezwungen, nochmal zu gucken, wie denn
eigentlich meine mein Vertrag in der in der Telefonie ausschaut. Genauso eben auch in der Energie. Ich glaube weiterhin, dass es den Bedarf dann eben gibt, auch individuelle. Situationen entsprechend zu berücksichtigen. One fits all passt eben nicht. Also möchte ich mich auch eben wenig dazu reduzieren lassen. ähm und es wird immer einen entsprechende Abnehmer geben, die auch eine gewisse Komplexität vielleicht sogar wollen. Also die das einfach auch unter Kontrolle haben, was auch in Ordnung ist. Ich glaube schon auch, dass mit den mittlerweile digitalen Serviceleistungen wie Monitoring
und sonst was, das ist dann auch. gut kontrollierbar ist für entsprechende Endkunden.
und du, wenn du deinen Gedanken zu, das ist. Ich hätte. Ich wäre sonst tatsächlich auf das andere Thema gegangen. Genau. Aber das andere Thema, also die Flexibilität. Wie könnte man es einfach gestalten, dass die Komplexität versteckt wird, und zugleich die Anreizsysteme haben, dass man die Flexibilität heben kann in deinen Augen. Also, was ich zum Beispiel super super smart fand. Das war schon zu DS Zeiten der Fall, dass in den USA in Kalifornien hat BMW. ähm, eine Testphase laufen gehabt, ähm, wo man Kunden mit i drei
gesagt hat. Hört zu, wenn du es abends abends dein Auto ansteckst an die Ladestation. Und die Ladestation war eben mit entsprechenden, ähm, ja, mit mit entsprechender Kommunikation mit dem Netzbetreiber auch verbunden, wenn du, wenn du dein Auto ansteckst am Abend und einfach nur eingibst, wie viele Kilometer oder wie viel Prozent Ladung brauchst du in dem in dem Auto für den nächsten Tag bekommst du einen Dollar am Tag. was während der Nacht passiert. Mit dem Speicher musst dich überhaupt gar nicht interessieren. Du kriegst einfach nur diesen
einen Dollar. Was man damals eben mit ausprobiert hat, war eben durch die Batteriespeicher der Fahrzeuge das Netz zu stabilisieren. Nachts. Das war so der Hintergrund. Also, das war eben schon dieses Thema Sektorenkopplung. Das war halt noch im Kleinen. Ich weiß gar nicht, wie viele damals mitgemacht haben. Wenn es vielleicht 56 Handvoll Nutzer waren, dann war es wahrscheinlich schon viel. Aber es ging einfach damals schon darum, einfach so diese ähm ja, wie funktioniert eigentlich das, also das bildirektionale Laden ist es eigentlich, was wir heute ja auch
immer wieder heiß diskutieren. ähm da wurde das schon ausprobiert und das wurde ganz einfach umgesetzt. Lieber Nutzer. Sag mir einfach, was du am nächsten Tag noch haben willst. ähm Du bekommst eine Nutzungs- oder eine, ja, Entschädigungsgebühr, damals war, wurde es halt als Nutzungsgebühr deklariert. Du verdienst noch was. Du musst nichts tun, außer einfach nur zu sagen, ich bin jetzt am Netz. Ich möchte am nächsten Tag so und so viele Kilometer fahren. Und gut ist es. Dann kriegst du noch ein Goodie dafür, was tatsächlich mit der
Batterie passiert. Völlig egal. Und das ist Einfachkeit. Was ich eben meine. Das muss dem Nutzer nicht. Also, wem es interessiert und wer damit gemacht hat, hat es wahrscheinlich auch interessiert. Man muss nicht ins kleinste Bits und Bytes darunter gehen, was da genau los ist und dass der Kunde selbst in der Verantwortung ist, seine Flexibilitäten zu welchen Zeiten auch immer zur Verfügung zu stellen, sondern dass man ihm einfach sagt hört so da kannst du dich hier auf diese Plattform. Also, ich sage nur sowas wie Energy sharing
ist er in die Richtung. ähm dass man einfach sagt, hört so, du musst mir einfach nur deine Mindestbedarfe mitteilen. Ich sorge dafür, dass das auf alle Fälle eingehalten wird. Du bekommst eine entsprechende Ge- ähm irgendwie, ja, ich sage mal ein Goodie von X € pro Tag pro Woche, pro Monat, was auch immer. Also wann auch immer du in diesem System mitmachst, kriegst du Geld dafür. Und wie sich das dann zusammensetzt, muss nicht im Detail erst mal großartig erklärt werden, sondern du bist Teil eines großen Ganzen
und wir schauen halt, dass wir eben durch entsprechende ja virtuelle Kraftwerke, dass wir da gemeinsam die Energiewende auch mit vorantreiben. Es muss einfach sein. Und ich glaube, das ist genau in die Richtung, dass dass nicht jeder einzeln selbst in die Vermarktung gehen muss und schauen muss, sondern dass es einfach heißt Hey, ich bin einfach in so einer Energie-Community drinnen. Da hat ja Fissmann zum Beispiel auch damit auch mit angefangen vor Jahren, ähm, ich bin da einfach mit dabei. Gebe meine Assets damit in in diese Community
mit rein. ähm tue was Gutes, weil ich eben durch so ein virtuelles Kraftwerk kann ich dann eben entsprechende ähm ja, netzdienliche oder auch marktdienliche Leistungen ähm auch zur Verfügung stellen und kriege halt meinen kleinen Obolus dazu. Und das war beispielsweise eine Sache, die ihr mit DES dann auch ermöglicht habt für BMW. Genau, also das war, das waren so Themen, die wir eben mit vorangetrieben haben. ähm Deswegen sagte ich eben, die Ladeinfrastruktur, die wir dann mit aufgebaut haben, war sozusagen der Zugang zu diesen Speichern von den
Fahrzeugen. Da gab es bei BMW auch eine, oder gibt's glaube ich heute immer noch in München ähm so eine ganz große Ladeinfrastrukturmeile, also die Lademeile hieß es damals, wo wir auch unsere Kunden immer hingeschleppt haben. ähm wo genau solche Themen dann eben auch mit ausprobiert wurden, ähm wo eben auch, ja, Flexibilitäten dann auch gemanagt wurden, wo halt dann einfach ausprobiert wurde mit nicht nur BMW Fahrzeugen, sondern jeglicher Couleur. ähm Welche Möglichkeiten, Potenziale hat man denn da? Also heute sagt ihr, ja Moment, aber dann habt ihr
ja schon bidirektional. Ja, haben wir. Also das waren zumindestens jetzt schon mal dann so die ersten Ansätze. ähm richtig bidirektional natürlich noch nicht ganz. Aber das waren die ersten die ersten Anfänge, dass halt Flexibilitäten dann auch die Vermarktung zumindestens als digitaler Zwilling geschoben wurden. Also jetzt echtes Vermarktungsmodell. Da brauchst deutlich größere Mengen, deutlich größere Leistungen und Kapazitäten. Aber das waren die ersten. Das waren die ersten Versuche damals von ADS. Ja, erfolgreich. Dann können wir gleich noch mal drauf eingehen. Jetzt noch mal zu deinem Motto, was
ich gelesen habe in einem Artikel neulich. Da wollte ich dich fragen, wie das dazu kam, dass das für dich diese zwei wichtigen Sachen sind außerdem ist der König der Löwen auch mein mein Lieblings- Lieblings Disney Film. Hakuna Matata ist auch. eines deiner Motto. Und wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und das spricht mich natürlich als Unternehmer besonders an. Deshalb wollte ich dich mal fragen, wie es die, die dazu kamst, dass du die Geschichte dahinter, oder wie manifestiert sich das? Ja, genau. Also beim König der Löwen
Also wer Hakuna Matata das Lied kennt, das geht ja einfach wirklich da drum. Sorge dich nicht. Das wird alles gut. Also jetzt einfach mal so auf den Punkt gebracht. Er hat ja schon. Hat ja schon so ein bisschen erzählt gehabt. Es kommt tatsächlich stark aus diesem Beruflichen. Es kommt immer anders und das Recht, als man denkt. Man steht erstmal vor einem Berg an Herausforderungen. Und ja, meint erst mal, man kommt nicht über diesen Berg hinüber. Schritt für Schritt, nicht das Ganze. Da könnte ich jetzt mit
Momo auch noch kommen. Da gibt's immer ganz tolle, ganz tolle Vergleiche dazu. Einfach Besenstrich für Besenstrich nicht die komplette straße erstmal sehen. Und es wird am Ende wird alles gut. Hakuna Matata und der Tag wird gut. ähm Das war das erste und ja, der zweite ist einfach, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, ist einfach erstmal probieren. Also das da geht es erstmal darum, nicht zu diskutieren, wie es nicht funktioniert, was ja gerne so ein bisschen ja so eine Krankheit der Deutschen, glaube ich ist. Da einfach
mal wirklich überlegen, wie es denn funktioniert. Ja, mei, und wenn du dir halt einfach eine blaue blaues Auge oder eine blutende Nase holst, dann hast du es einfach mal probiert und wenn es da nicht funktioniert, dann gehst du halt links oder rechts herum. ähm Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, einfach erstmal ausprobieren und sich nicht ähm Ausreden suchen. Vielleicht sogar auch, warum es nicht eventuell nicht funktionieren kann. erst mal einfach ausprobieren, gerade im Vertrieb im Vertrieb. Ich bin viele Jahre im Vertrieb gewesen. Auch da
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, einfach auch mal neue Wege gehen. Einfach auch mal um die Ecke denken. Man kriegt halt häufig nein gesagt im Vertrieb. Das hilft dann diese Art von Mentalität genau und. da passend dazu, glaube ich, es war im gleichen Artikel oder im LinkedIn. Ich weiß nicht mehr genau, wo ich das gelesen hatte, dass du auch Marktpotenzial analysierst und Produkt und Vertriebsstrategien entwickelst und strategische Partnerschaften. Kannst du da auch ein paar Einblicke, wie du da auf die Sachen, wie du das im Alltag
sozusagen machst? Natürlich. ähm Ja gut, Vertriebsstrategien, das war so vor dem Solar Grosshandels ähm Bereich. ähm Ich habe ähm sowohl bei der Power Solutions als auch bei der Digital Energy Solutions habe ich ein Vertriebsteam aufgebaut, das waren eben junge Unternehmen, wo ich damit als ähm Aufgabe eben hatte, nicht nur Vertriebs- die Vertriebsstrategie, also welche Kunden, welche Märkte geht man an, also welche sind unsere Zielkunden, sondern eben auch die die die Personen dafür auszusuchen. ähm Ja, Vertriebsstrategie wie im klassischen, also aber von von eben der vom
Bottom an, dass ich sage, ich habe jetzt erstmal grüne Fläche. Wohin will das Unternehmen anhand der Unternehmensstrategie da dann eben auch eine Vertriebsstrategie zu entwerfen? ähm Ganz klassisch so dieses. Ja, was sind meine Endkunden? Aber das gibt ja schon eigentlich so die Mission und Vision des Unternehmens vor. Was für Menschen brauchen wir einfach von einer DNA? Was was sind wir als Unternehmen? Was natürlich immer spannend ist bei bei solchen ähm Start-ups. ähm weil man selbst ja auch mit entwickelt. Also es ist ja nicht nur so
dass man sagt, OK, es ist ja schon vorgegeben und das ist jetzt A, B, C, muss erfüllt sein, sondern dieses an was glauben wir. Ich glaube, das ist so ein Typ Mensch, der dann einfach auch da einfach mit mit mit mit mit dazugehört. ähm Und jetzt hier bei beim Solar großhandel, da geht's mehr dann eben auch um das Thema, also was wir für uns auch mal zum Beispiel eruiert hatten im Markt, Wärmepumpen. Wäre das nicht was, was wir in unser Produktportfolio aufnehmen sollten? Ja, natürlich. Also
wir sind Solargrosshändler, wir haben alles, was die PV-Anlage braucht, Module Wechselrichter eine eigene Unterkonstruktion. Wir bieten ähm Speicher an, wir bieten Ladeinfrastruktur an. Ja, warum denn, Herr Gott, Namen denn nicht auch noch Wärmepumpen? Naja, weil es ja doch ein bisschen was anderes ist. ähm mal ein bisschen salopp dazu. Wenn die PV-Anlage mal drei Tage nicht funktioniert, ist es halb so wild, wenn die Heizung drei Tage nicht funktioniert. Und da ist der Markt auch stark im Umbruch. ähm und da durfte ich eben auch ähm hier jetzt
bei uns ähm so einen so einen Businessplan zum Beispiel auch mit mit aufsetzen, wo einfach die unterschiedlichsten Markt äh Gelage dann eben auch nochmal für uns analysiert worden ist. Man darf, glaube ich schon sagen, ich glaube ist jetzt auch kein Geheimnis. ähm Natürlich für uns als Solargrosshändler ist die Wärmepumpe essenziell, damit wir einfach dieses ganze Thema Sektorenkopplung. Wir haben ja auch ein Energiemanagementsystem, was das Ganze dann steuern könnte, komplettieren würde, aber Wenn man es richtig machen will, heißt es nicht, ich stelle mir einfach mal ein
paar Wärmepumpen ins Lager und warte, dass irgendwelche Kunden abklicken im Webshop, sondern ich brauche Beratung. Ich brauche Services dazu. ähm Unsere Kunden kommen ursprünglich aus dem Solarumfeld. Das heißt, das sind diejenigen, die vom Dach her kommen, die die Photovoltaikanlagen und auch gerne äh Ladestationen und und Speicher aufstellen, aber halt noch auch keine Berührung mit Wärmepumpen hatten. heißt, was wir uns da natürlich auch mit überlegt haben. Also, was alles. alles schon entwickelt ist, muss nur noch umgesetzt werden. Nur noch in Anführungsstrichen. Wir brauchen Coaching. Wir brauchen
dieses Customer Enabling, dieses Customer Education. Weil so verstehen wir uns eben hier bei der BVA E Solar Energy Systems. Du kaufst bei uns nicht nur ein Produkt, sondern du kriegst natürlich da auch die fachliche Kompetenz dazu, weil. du irgendwelche Fragen hast, werden die auch beantwortet und nicht einfach nur dann liest halt einfach das Bedienungs die Bedienungsanleitung durch. Und genau denselben Anspruch hätten wir natürlich auch bei der Wärmepumpe. Und ich glaube, ich brauche nicht sagen, dass die Wärmepumpe keine Photovoltaikanlage ist, dass da ein bisschen mehr dazu
gehört und wir somit eine eigene Schulungs- oder unsere Schulungsakademie entsprechend aufbauen müssten. Wir bräuchten noch mal extra Fachpersonal. Da kommt viel dazu. was da, was damit einhergeht. ähm Man kann sagen, das kostet mal ja einen guten siebenstelligen Bereich. Ich glaube, das darf man auch sagen, das ist, glaube ich jetzt auch kein Geheimnis, wenn man so groß ist wie wir, dann braucht man nicht anfangen, jetzt nur für einzelne Städte in in Deutschland ähm solche Angebote zu setzen, sondern das muss ein deutschlandweites Angebot sein. Das muss überall
wenn dann auch verfügbar sein. Und wie gesagt, nicht nur die Produkte, sondern auch die Services, die Schulungen und natürlich auch die die entsprechende Unterstützung. ähm und auf der anderen Seite auch sowas wie ähm ja, Eruierung, ja, Businessplan ist jetzt vielleicht ein bisschen überzogen, aber einfach auch so diese Themen Gewerbe und Grossspeicher, die seit eineinhalb Jahren extrem stark im Markt. ähm ja, am am am am Nachfragen sind. Wir kriegen natürlich auch immer dann die Nachfragen, ja, wie wie schaut es aus? Also nicht nur Kundenanlagen, sondern eben
auch die großen Netzanlagen, Megawatts. Wie schaut's mit der Vermarktung aus? ähm wo wir für uns ja auch entsprechende Netzwerkpartner zum Beispiel da auch mit reinbringen müssen. Wie kriegen wir dieses ganze Thema dieses ähm der Mehrwertbetrachtung von der Box, die wir nur, also Box jetzt mal böse gesagt, aber wir sind nur derjenige, der diese Box liefert, also den Speicher. Wir sind der Hardware Lieferant, aber der Mehrwert des Kunden des Endkunden muss ja woanders generiert werden und dass wir uns eben hier mit entsprechenden Partnern im Markt zusammentun
damit wir gemeinsam diese Lösung beim Endkunden auch präsentieren können, weil das ist auch nicht nur unser Kunden. der technisch eine solche Anlage beim Kunden mit reinbringt, sondern es muss eben auch jemand sein, der diese Mehrwerte generiert und beispielsweise eben Vermarkter oder es muss der richtige Stromlieferant sein, der dann den richtigen Stromvertrag dem Kunden auch mit anbieten kann. Da gehört ein bisschen mehr dazu, als einfach bloß irgendwie eine Box zu verkaufen. Und das ist mit halt meine Aufgabe, eben dieses. Mar- Marktgeschehen zu sehen, aber darauf, sich
dann eben auch vom Produktportfolio auch mit leiten zu lassen, dass das Produktportfolio auch ineinander sinnhaftig ist, dass die auch miteinander sprechen können, dass es auch kompatibel ist, dass ich das auch verwenden kann, weil wenn ich da ja nur eben einzeln einzelne Elemente habe, die nichts voneinander wissen, dann habe ich auch nichts davon, bis hin dann eben auch wirklich zu Dienstleistern, Vermarktern, Energieversorgern. die eigentlich die Mehrwerte tatsächlich ja erst zu der Anlage dann bringen oder auch direkt vermarkter PV und sowas. Ja, das hilft auf jeden Fall
auch schon mal so ein Verständnis zu entwickeln. Noch mal vielleicht der Vollständigkeitshalber. Also, ihr seid ja ein großhändler und verkauft dann die Installateure, die wiederum an die Endnutzer verkaufen. Das wäre so die Kette und genau wie es war interessant zu sehen, wie du strategisch eine Produktart sozusagen eine Kategorie, die Portfolio dann ergänzt. wie ihr da vorgeht, was das Denken ist. Und wie geht ihr dann vor, wenn ihr ein spezifische Produkt auch auswählen müsst als großhändler. Das wäre interessant. Und auch wie differenziert ihr euch gegenüber anderen
großhändlern? Was sind so die Komplexitäten auch, die man, wo man versucht, sich zu behaupten am Markt. Ja, gar nicht so einfach. Ach, Claudio, sprichst du schon was anderes, was eben dann strategisch natürlich auch vor allem für so ein internationales Unternehmen, wie wir es sind ja auch ähm so so so Herausforderungen sind. ähm Weil es gibt natürlich auf der einen Seite so must-have Produkte. Es es gibt Hersteller, die musst du im Portfolio haben. Ansonsten läuft dir der Markt davon, ähm, weil alle anderen bieten das an. ähm
Ja, ob du, ob du willst ja wie Coca-Cola im Supermarkt. Wenn du nicht Coca-Cola hast, selbst bei Aldi dann genau, ist schon irgendwie doof. Dann hast du halt schon ein großes Kundenspektrum einfach nicht ähm angesprochen. Deswegen, es gibt einfach Hersteller und deren Produkte, die musst du im Portfolio haben. Da gibt es kein Wenn und Aber ähm wir sind halt auch von der Herstellerseite Marktführer. Und wenn du die Marktführer nicht im Laden hast, also wie für uns eben, dann ja, werden wir auch nicht mit die Marktführer
auch bleiben. Das heißt, es gibt einfach welche, die sind gesetzt. Punkt aus. Da braucht man gar nicht zu diskutieren. ähm Da ist das ähm die die nehmen wir mit rein. Und dann gibt's eben ähm Hersteller und Produkte. Die wählen wir tatsächlich aus. Ja, wir machen Marktanalysen oder haben in der Vergangenheit Marktanalysen gemacht. Wir haben jetzt momentan so seit einem dreiviertel Jahr ja so ein festes Produktportfolio erstmal. Und es macht ja auch keinen Sinn, da alle halbe Jahr irgendwie was rumzuschieben und rein und rauszunehmen, sondern auch
gerade im Projektgeschäft, in dem wir ja auch unterwegs sind, also die größeren Anlagen da auch eine gewisse Ruhe in der in ähm in der, ähm im Lösungsportfolio zu haben. Da schauen wir uns an. Was wird momentan im Markt gefragt? Das heißt. ganz ganz akutes Beispiel Speicher so da ist jetzt im Markt werden einerseits Kundenspeicher stark gefordert. Jetzt kommen eben Gewerbe- und Industriekunden mehr und mehr aus dem Dornröschenschlaf. Wenn ich es vielleicht so sagen möchte und sehen auch die Mehrwerte hat sicherlich auch damit was zu tun
die Speicher. Systeme sind extrem vom Preis gesunken. Die Mehrwerte Vermarktungsmodelle werden immer heißer diskutiert. Was kann ich denn sonst noch neben Eigenstromoptimierung und Peak-shaving? Was sind unterschiedliche Modelle des Peak-shaving? Also meine Stromkostenoptimierung. Was kann ich denn alles mit so einem Speicher machen? Ist natürlich deutlich attraktiver. ähm Und da kann ich ähm da natürlich dann schauen, OK, was was was wird denn der Endkunde jetzt zum Beispiel? Ja, Notstrom wäre auch nicht schlecht und diese und jene Zusatzfunktion. aha, OK, dann ist es also jetzt nicht einfach bloß
ein dummer Speicher, der ein- und ausspeichern kann, sondern ich brauche da eben Sonderfunktionen, die da mit reinkommen. Also schaue ich mich im Markt um, mache eine Marktanalyse, gucke dann eben auch, ja, alles, was mit äh Zertifizierungen zu tun haben. Das sind alle Zertifizierungen für unseren Markt da. ähm Wie schaut das Preisgefüge aus, darf natürlich nicht total aus dem Rahmen fallen. ähm Wie ist denn der Hersteller eigentlich drauf? Passen wir zusammen? Weil wir jetzt als B E Solar Energy Systems, wir wir bauen sehr stark auf langjährige
Geschäftsbeziehungen. Sind es jetzt ähm Hersteller, die jetzt erst seit zwei Jahren am Markt sind? Gibt's die schon länger? ähm Ja, wie fundiert ist, ist deren Erfahrung. Und welche Services bieten Sie vor allem. Es hilft uns nichts, wenn wir einfach bloß die Kisten vor die Tür gestellt bekommen. Hier bitte verkaufen. Und wenn irgendwas ist, haben wir niemanden zum Ansprechen. Das sind alles so Entscheidungsthemen. ähm kann man sich wirklich vorstellen. ähm Wir haben da so eine Entscheidungsmatrix, wo für uns wichtige Kriterien aufgeführt sind. Und dementsprechend bewerten wir
dann auch diese ganzen Hersteller. Ja, und ähm da heißt es halt einfach, was ist uns mit am wichtigsten? Was ist weniger wichtig und der mit den höchsten mit der höchsten Punktzahl gewinnt. ähm Mit denen gehen wir dann eben intensiver ins Gespräch. Und wir schauen halt immer wieder, was will der Markt? Und mit welchen unserer Partner können wir diesen Bedarf dann auch stellen? Weil Speicher ist nicht Speicher, nur mal als Beispiel. Das genauso Wechselrichter ist nicht gleich Wechselrichter und die Ladestation ist nicht gleich Ladestation. Die Ladestation
kann ein bisschen mehr, brauche ich ein RFID Modul, brauche ich halt einen äh direkt bezahlterminal? Was brauche ich denn? Also das ist so sehr, sehr ähnlich ähm und nicht ein Hersteller kann alles, sondern ich brauche halt da eine gute Auswahl. Also mal ist der besser, mal ist der besser. Und wir haben jetzt, was das Projektgeschäft angeht, haben wir gesagt, maximal fünf Hersteller mit ihren entsprechenden mit ihrem entsprechenden Produktportfolio. Und damit können wir alle alle Themen auch gut abbilden. Und gerade im Wettbewerbsumfeld. Man muss auch ein
bisschen anders sein als die anderen. Also, wenn wir dieselben Produkte führen würden, eins zu eins wie unsere Marktbegleiter. Dann werden wir wie jetzt ja eh schon sehr stark halt über die Webshops verglichen. Ja, und dann ist halt, wenn es ein und dasselbe Produkt ist, dann wird halt nur noch der Preis bestimmt. ähm Und wir versuchen das nicht nur versuchen, sondern uns ist eben wichtig, das ganze Thema gerade im Projektbereich stark mit Dienstleistungen und Services mit zu verquicken. Dass wir einfach sagen, es geht nicht nur um
die Kiste, es geht um vor allem diese Pre-Sales-Phase, also dieses ganze ähm ja, technische Abstimmungsthema bis hin dann auch zur Abwicklung. Was kriegst du denn alles mit der Kiste dazu? Also ist zum Beispiel ähm eben auch so ein Inbetriebnahmeservice mit dabei, kriegst du eine Einweisung vor Ort? Was kriegst du denn alles als Installateur, als Fachpartner? wenn du für deinen Kunden so eine Anlage kaufst, weil der Installateur ja auch nicht allein gelassen werden will. Wenn der so eine Anlage da vor Ort bei seinem Endkunden, der eben
die Hölle heiß macht, wenn das Ding nicht funktioniert, kostet ja ein bisschen was. Der will natürlich auch ein gutes Gefühl haben und nicht nur OK, jetzt habe ich da das Ding da und darf mir jetzt erstmal 350 Seiten ähm ähm im Handbuch durchlesen, sondern wenn der weiß, ich habe da jemanden, den ich auch einfach mal direkt anrufen kann, dann hat der ein gutes Gefühl. Und wenn der ein gutes Gefühl hat, kann der das gute Gefühl auch an den Endkunden weitergeben. Also sehr, ja, sehr, ich sage
jetzt mal sehr vielfältig, aber wie wir eben auswählen, ist einerseits, ja, eben durch eben so ein so ein ähm so so eine Bewertungsmatrix, aber eben auch ja schon Wer arbeitet mit uns auch auf Augenhöhe zusammen? Ist auch ein ganz wichtiger Faktor. Ich habe auch viele Posts von dir gesehen mit Somek oder Janica. Kannst du da mal ein bisschen mehr zu sagen, wie das kommt oder wie die schöne Beispiele. Wirklich schöne Beispiele. Janer ist genau nach so einem Prinzip ähm eben auch ausgewählt worden. Wir hatten. Bevor
wir mit Janeter zusammengearbeitet hatten, ähm haben wir einen anderen ähm ähm ähm EMS-Partner gehabt, also Energiemanagementsystempartner. ähm Für diejenigen, die jetzt vielleicht noch nicht so tief drinnen sind, das Energiemanagementsystem ist das Hirn eines Energiesystems. Da hat einerseits die Steuerung, also es geht nicht nur um das Monitoring, sondern eben auch um die Steuerung der einzelnen Komponenten, die in einem solchen Energiemanagementsystem drinnen sind, bis hin dann eben zu den Schnittstellen. Direktvermarkter, Vermarkter von von Speichern. so ich sage jetzt mal der außenwelt, wenn ich es jetzt mal so
nennen darf. Das heißt, das Energiemanagementsystem ist auch so der Übersetzer und der Transportierer aller Informationen, die in so einem System laufen müssen. Also sehr wichtig für uns. Auf den Punkt gebracht. äh Lange Reder gar keinen Sinn, also wichtig, wichtig, eben es. So und unser Partner bis dahin hatte uns so ein bisschen an der langen Hand, äh, sage ich mal, ja, ich möchte schon fast sagen, verhungern lassen. Deswegen war das jetzt nicht nur von uns als großhändler, sondern auch weitere bei bei E-Gesellschaften, die eben auch mit
EMS-Partnern zusammenarbeiten, war es eine Notwendigkeit, sich mal gemeinsam am Markt umzuschauen. Wir haben da so eine europaweite ähm Analyse mal gefahren. Wer kann denn was wie. ähm ja, wer ist wie etabliert einerseits, wer kann, wer wer hat welche Kompatibilitäten, wer hat einen zertifizierten EZA Regler, solche ganzen Geschichten. Und auch da wieder eben im Vorfeld definiert, was ist uns wichtig, was ist alles essenziell und ähm haben da mit vielen, vielen potenziellen Herstellern gesprochen. Ja, und schlussendlich war Janer mit äh langer Nase vorne ähm hatte da eben
die meisten Punkte tatsächlich auch abgeräumt, einfach, ja, aufgrund ihrer Kompetenzen, die Sie ja schon seit ewig langer Zeit bei sich auch im Haus haben. Und ähm so ist, so ist unsere Geschäftsbeziehung auch mit entstanden, also von einer reinen, ja, ich sage jetzt mal Schreibtischanalyse, ähm dann eben mit vor Ort, bei denen mal in die Produktion gehen, einfach mal das Verständnis auch ähm aufsaugen, wie Sie sich selbst verstehen, ähm wie Sie sich selbst im Markt eben auch präsentieren und das hat halt einfach, Entschuldigung, wenn ich es
jetzt so sagen muss, wie Arsch auf einmal gepasst. Also einfach auch schon so diese, ja, einfach so von von der Kultur her, wie sind die Unternehmen ja auch so mit aufgestellt und das war von vornherein, war das eine schöne Augenhöhe. Und ähm das eben zu zu Janer. ähm und auf der anderen Seite SCMac auch ähnlich. Wir hatten halt einfach da die Herausforderung. Wir wurden überschwemmt oder werden wir heute auch noch mit unterschiedlichsten Hersteller anfragen, was für tolle Systeme sie nicht alle haben. ähm meistens aus der
chinesischen Ecke, da haben wir aber bis zu dem Zeitpunkt schon ein sehr gutes Sortiment gehabt und ähm ja, ich sage jetzt mal, diese Anbandelung mit SMC hatte noch was auch aus der Zeit zu tun, als wir die Allokation hatten. Also als nach nach ähm Corona, da die Lieferwege nicht so ganz optimal gelaufen sind, haben wir ja alle gesehen. Mm mm mm. Das haben wir schon eine ganz schöne große Abhängigkeit. Vielleicht wäre doch Made in Europe zumindestens mal wieder ganz, ganz gut, sich da mal wieder darauf
zu besinnen. ähm ja, und ein Kollege aus meinem Team, der eben auch vor 78 Jahren ist es jetzt schon her, das Thema Gewerbespeicher bei uns mit aufgebaut hat. ähm, der hat schon immer, ja, ich sage jetzt mal in die in die vor allem USV Welt sehr stark geschaut gehabt. und SCMec ist ja ein Unternehmen, also französisches Unternehmen für diejenigen, die die noch nicht kennen, über 100 Jahre schon am Markt aktiv, ähm schon seit vielen Jahren auch im Speicherumfeld aktiv. Man kennt sie aber nicht aus dem
Solarbereich, sondern eben aus der Industrie eher raus. Eben aus dem USV-Umfeld, ähm, großer Wettbewerb von Janer oder andersrum. Also, die stehen, ähm, als stärkste Wettbewerber sich gegenüber. im europäischen oder globalen Markt, muss man schon sagen. Das ist nicht nur Europa, sondern auch im globalen Markt. ähm Aber was SCMC, wo wo Sie uns mit auch ähm überzeugt haben, also nicht nur Made in Europe, die arbeiten mit Kettle zusammen, also mit den Cattle Batterien ähm Direktbezieher, also nicht über nochmal irgendwelche Zwischenhändler, sondern arbeiten direkt mit Kettle auch
zusammen, auch in der Entwicklung. ähm die Erfahrung einfach im Speicherumfeld war war für uns auch essenziell, vor allem für die Industriekundenanlagen. Also für uns war ein ganz wichtiger Faktor, weil wir da ein paar Learnings jetzt auch in den letzten Jahren natürlich auch mit reinnehmen durften. Wenn wir uns bei Gewerbe- und Industrie Endkunden befinden, ist vielleicht nicht jeder Gewerbespeicher besonders gut geeignet. ähm Der eine passt besser, der andere nicht so gut. Ist immer die Frage, mit welchen Rahmenbedingungen habe ich zu tun? Und SCMac, muss man ganz
klar sagen, hat ein extrem gutes Verständnis für Industrie Endkunden, hat einen wahnsinnig überzeugenden Service mit aufgebaut, sowohl in der Pre-sales als auch in der in der After-Sales-Phase oder in der Umsetzungsphase. Und dieses Gesamtpaket. hat extrem viel Vertrauen auch auf unserer Kundenseite ähm mit mit reingebracht. Und was das Technische bei denen besonders macht, ist, dass sie eben auch eine Notstromanlage mit dazu setzen können, nicht Notstromfähigkeit nur sagen, sondern dass sie eben tatsächlich technisch auch die die Notstromeinheit mit dazu liefern und da gibt es fast niemanden das
Hardware. Dieselgenerator meinst du? Nein, das ist ähm eine sogenannte Freischalteinrichtung, also das ist keine USV, sondern 11 Notstrom, ähm ein Notstromsystem. Das heißt, das ist eben die Freischalteinrichtung, dass im Falle eines ähm eines Netzausfalls, dass die Anlage ja umschaltet in den Inselbetrieb. ähm Und der viele viele viele Speichermarkt genau Batteriespeichern und viele sagen ja, wir sind notstromfähig, aber genau diese Umschalteinrichtung muss eben dann der Installateur selbst noch mit dazusetzen. Da heis da kriegst du ja haufenweise Unterlagen und kannst das selbst basteln. Aber da haben die
wenigstens die wenigsten unserer Kunden zumindestens da auch die Lust und muße. Vor allem das Thema Gewerbespeicher. Ich sage es immer wieder. Das Thema Gewerbespeicher. Es wird so getan, als wären da schon Zigtausende von Anlagen im Feld. Ja, bei weitem nicht. Also, wir sind immer noch in den Anfängen, also echte Gewerbespeicher. ähm Und das sollte man wirklich auf Partner setzen, die auch gerade wenn wir eben in Kundenanlagen drinnen sind, die auch Ahnung haben. und nicht einfach nur Komponentenlieferanten sind. Das ist das ist das A und O
Deswegen eben auch Socomac und zu verstehen. Du hattest. Um ehrlich zu sein, war ich ein bisschen verwirrt. Jetzt CATL ist meines Wissens machen ja Zellen und Module. Batteriespeichermodule und Socomac beziehen die Zellen und machen die Module oder machen sie genau. Okay. Nee, die kompletten Batterien, also Socomac entwickelt und forscht an der sozusagen Leistungseinheit. Also das kommt von Somac selbst. Die Leistung. ung se in heit und dass die Batterieeinheit, ob das jetzt der Batterieschrank oder der Container ist, das kommt von von CTL Kettle genau wer auch
immer, wie das dann ausspricht, die beziehen sie damit rein, arbeiten aber eben auch mit Kettles sehr eng auch in der Weiterentwicklung in der Batterietechnologie mit zusammen, weil es ja trotz allem um die Konnektivität ja dann auch wieder rum geht. und das, was du meintest, dass sie sich differenzieren von anderen, dass da nicht jemand dazwischen ist, weil üblicherweise, da kenne ich mich auch nicht so aus wie vielleicht du. Da gibt's da noch immer viele Zwischenunternehmen, die quasi ihr wollt. Ihr wollt direkt an der an der OEM
sein. Sozusagen. Genau, genau. Und das ist eben haben nicht viele am OEM dran zu sein. Also viele haben dann eben irgendwelche Systemintegratoren dazwischen oder irgendwelche. ähm anderen Zwischenhändler nenne ich es jetzt mal doof. ähm Aber wenn du da halt direkt an den OEMs dran bist, bist du halt dann, ja, auch in der Entwicklung normalerweise ein bisschen bisschen mehr vorne mit dabei. als wenn du da eben in der dritten 4. Entwicklungsstufe erst dazukommst. Da gibt es dann. Und dann? Wieso meinst du, dass die jetzt große Wettbewerber
sind? Janica und Sec? Weil der eine ist ja Batteriehersteller und Janica macht ja mehr so Zähler und Energiemanagement. Und die machen, das macht eben auch Socomec. Doch, doch Somec macht das. Also Socomec ist ist genau. Also Socec ist im im. Zähler Thema auch mit dabei, also die, wenn man sich die Gesamt das Gesamtportfolio beider Unternehmen anschaut, da hat man ungefähr 70 % Überschneidungen. deswegen aber da mehr aus der aus der Zählertechnik auch mit raus. Na ja, verstehe. Ja, genau. Und und Batterien Stichwort Batterien und Energiemanagement
Was sind da so jetzt Marktentwicklungen. Jetzt gab's ja so ein 200, glaube ich, Gigawatt in Deutschland allein. Jetzt dann. Du meinst, es noch sehr wenige installiert. Aber es tut sich ja gerade sehr viel. Was beobachtest du da? Und was sind da so Herausforderungen, die du, die du siehst, bist, viele Herausforderungen. aber alle lösbar, alle lösbar. Ich würde tatsächlich das Speicherthema in zwei Teile denken wollen, also einmal Kundenanlage, also bei Gewerbe oder bei Endkunden wirklich dann auch Integration ins Energiesystem. ähm was da sehr schön zu sehen
ist, dass da eben jetzt wieder die Bereitschaft da ist, sich das zumindest auch mal nochmal durchrechnen zu lassen, ähm dass da, ich sage jetzt mal auch, ja, die Anfragen kommen in Form von, ich habe doch da gehört und dass auch sowas wie die dynamischen Tarife auch bei Gewerbetreibenden da so ein bisschen so der Auslöser sind. Na ja, ich habe gehört, Eigenstrom optimieren kann ich da mit Peakshaving kann ich machen, ja und zusätzlich kann ich ja dann auch noch dynamische Tarife dann mit einsetzen. Das ist ein
schöner, eine schöne Entwicklung. ähm Da muss es wahrscheinlich jetzt mehr noch in die Richtung gehen, dass es da mehr Fachpartner, Fachinstallateure gibt, die sich auch an solche Themen rantrauen. ähm Weil wir jetzt so von unseren Kunden teilweise schon auch so zurückgemeldet bekommen, ui, wenn man da einen Speicher mit reinsetzen will, dann muss man ein bisschen mehr anpacken, dann muss die Niederspannungshauptverteilung muss umgebaut werden, das sind gar nicht mehr so die Anschlüsse da. ähm ja, es ist jetzt ein Indoor-Speicher, Outdoor-Speicher. Also das sind so Themen, da
müssen, ich glaube, da muss noch so eine gewisse Standardisierung rein. Aber das entwickelt sich so langsam. Ich glaube, das hat auch was mit mit den Produkten zu tun, je einfach die Produkte dann auch im C I Bereich sind, also ähm ähm commercial and industrial, also eben Gewerbe und Industrie, dann glaube ich schon auch, dass eben viele Installateure das eh nehmen. Sie im privaten Bereich, das sind Plug and Play-Anlagen. 70, 80 % aller PV-Anlagen werden inzwischen im- im Häusle-Bereich nur noch mit Speicher gemacht. Einfach, weil es
einfach ist. Und das sehen wir schon auch, das wird ja jetzt auch im Speicherbereich gerade ja in in der Entwicklung so umgesetzt. Also nicht so ich habe jetzt meine Batterie und da muss ich noch einen Wechselrichter dran schrauben. Und da muss ich noch dieses ranschrauben. Da kommt dann hinten irgendwie durch. Keine Ahnung, was noch Mess- eine Messung mit rein. Das sind. komplette Systeme. Die werden vormontiert vorinstalliert sind die alle da noch nicht ganz Plug and Play, aber zumindestens, was die Anlage angeht, schon sehr vereinfacht. Da
muss es natürlich noch mit eingebunden werden. Was da eine Herausforderung ist, ist das Energiemanagementsystem, ähm damit das Verständnis da ist, auch von den Endkunden, warum ich das brauche. ähm das eben schon klar sein muss die Kiste alleine, wenn ich jetzt da irgendwo im Internet mich mal da rech-, also wenn ich da recherchiere als Endkunde jetzt, was kostet denn so ein Gewerbespeicher, dass das halt nicht die alleinigen Kosten sind, sondern dass ich da einfach auch ein EMS brauche und idealerweise das EMS vielleicht nicht nur zum Betrieb
des Speichers mit aufgesetzt wird, sondern dass ich da auch gleich ein bisschen mehr mache, also klassischerseits, dass ich halt mein komplettes Energiesystem da vielleicht auch mal mit mit reinbekomme. Aber da gibt es gute Entwicklungen. Wir sehen, dass da was vorwärts geht. ähm und da bin ich mir sicher, werden wir auch ähm stetig weiter den Hochlauf haben. Den sehen wir jetzt auch schon, also, dass da die die die Absatzmengen deutlich erhöht werden. Und wenn dann noch das Thema kommt Restkapazitätsvermarktung, an dem wir auch mitarbeiten, ich glaube
dann dann ist der Drops gelutscht und dann geht's hoffentlich nochmal schneller, weil das ist nochmal so ein. so ein ROI Booster, also Return of Return of Invest Booster ist, wenn du natürlich nochmal so ein so ein Add-on dann hast, was du an Erträgen damit generieren kannst. das andere Thema. Das, was du jetzt meintest mit den 200 Gig und solche Geschichten. Oje, das ist dieses in front of the Meter. Diese Netzanlagen, diese ganzen Megawatts und Gigawatt, also Speicherparks, die da entstehen sollen, werden wir natürlich auch tatsächlich
so, dass die, dass die hauptsächlich in front of the Meter sind. Also die 200 GW sehr wenig sind im Gewerbebereich super wenig, super wenig. Also alles, was so die Megawatts geht. Also bei uns jetzt zumindestens, ähm. würde ich behaupten, 95 % locker sind in front of the Meter und 5 %, wenn wir über Megawatt-Systeme sprechen, sind dann in Kundenanlagen. Die meisten Anlagen, die bei uns angefragt werden, sind co-located zu PV-Anlagen, also zu zu Freiflächenanlagen, ähm wo halt der der gemeinsame Netz oder wo ein Netzanschluss gemeinsam
genutzt werden kann, aber tatsächlich auch ähm standalone. Das heißt, wo es einfach dann vielleicht eine Nähe zu irgendwie einem U-Spannwerk oder sowas gibt. ähm wo dann, wo dann solche Anfragen kommen. was die Herausforderung ist. Was ich schon sehe, ist, dass diese Anfragen momentan noch extrem, also überwiegend sehr unqualifiziert sind. Also wir. Wir kämpfen da gerade auch damit, diese Anfragen qualifiziert zu bekommen. In Form von Wie weit sind wir denn in dem Projekt eigentlich und vielleicht auch nochmal klarzumachen, bevor du bei uns die Anf- also einfach
nur sagen, was ich für, also was wir für E-Mails bekommen, nur mal als Beispiel. Wir bekommen eine E-Mail. Ich brauche ein Angebot für eine 5 MW 10MW Anlage Speicheranlage. Vielen Dank. Und. Sie können sich ja dann melden. Wir sprechen hier über zehn Megawatt. Also, wenn wir jetzt je nachdem, der sich da meldet. Das sind Fachpartner. Das sind teilweise auch Endkunden, die sich melden. ähm oder auch Investoren. Also es sind teilweise auch Investoren, die sich bei uns melden. Aber eben auch Fachpartner, weil die auch verstehen wollen
Was ist denn da gerade los? Alle rennen sie rum und haben da irgendwie so Euro-Zeichen in den Augen. ähm sagen, der Speicher ist eine Gelddruckmaschine und ich muss das jetzt auch irgendwie mal verstehen. So jetzt fragen die eben an. Ja, was kostet jetzt eigentlich so ein Speicher? Oder dann kommt eben genau die Situation raus. Jetzt mache ich mal hier den- also so eine Netzanschlussanfrage, obwohl ich noch gar kein Projekt habe. Also bei vielen ist es tatsächlich so, ja, ich will ja einfach nur Informationen haben, wollen
aber schon konkrete Angebote von uns ausgearbeitet haben, stellen Netzanschlussanfragen bei den Netzbetreibern. Deswegen jeder, glaube ich, hat schon ein bisschen aus dem, wer aus der Branche kommt, der mitbekommen, die werden. zugemüllt fast schon mit irgendwelchen Netzanschlussanfragen, bis ja momentan auch viele, viele Netzbetreiber schon gesagt haben. Jetzt machen wir mal hier einmal klar klar Schiff. Alle Anfragen werden erst einmal abgelehnt.
Ich kann es so verstehen, weil. ähm Ich bin mir sicher, dass ungefähr 80 % aller Anfragen, da ist noch nicht mal eine Bauvoranfrage gestellt. Da gibt's noch nicht einmal eine noch nicht mal ein Grundstück wirklich gesichert. Also, dass man da wirklich halt mit dem Netzanschluss erstmal anfangen und einfach Hauptsache mal haben. tut dem Markt nicht gut, weil wir uns damit alle gemeinsam extrem blockieren, anstatt es sauber, strukturiert und gut organisiert gemeinsam anzugehen. Und da ist ja teilweise ein und dasselbe Projekt wird da von fünf angefragt
Das heißt, da ist da ist jetzt momentan so ein Wildwuchs. Fast eine Hysterie, möchte ich fast schon sagen, weil er sagt, da wäre es gut, wenn wir alle mal wieder ein bisschen Luft holen würden. ähm nochmal ähm uns zurückbesinnen. ähm wie bei der Photovoltaik. Es gibt eine Projektentwicklung und ein Speicher ist ähnlich in der Projektentwicklung wie so eine Grossflächenfrei, also so eine PV Freiflächenanlage. ähm, ich fange nicht mit dem Netzanschluss erstmal an. Ich fange erst einmal mit mit dem Standort an. Ich fange wirklich mit einer
Projektentwicklung an, damit ich auch richtig verstehe, was ich denn da brauche und was die meisten verpennen. Entschuldigung, wenn ich das jetzt einfach so sage. Ich muss den Vermarkter natürlich so früh als möglich da auch mit ins Boot holen. Natürlich gibt es einen Index. Also das ist ja über über ähm übers Internet gibt es seit letztem Jahr. Da kann ich ja auch mit einsehen, also was was könnte ich denn jetzt pro Megawatt Grossspeise ähm in der Arbitrage und Regelenergie, was kann ich denn da Schönes verdienen? Aber
ich brauche einen Vermarkter, weil der Vermarkter mir dann auch noch einmal gewisse technische Vorgaben gibt. Der sagt mir, wie viele Vollzyklen am Tag müssen garantiert sein? Welche, welche Projektlaufzeit, welche Garantien? Was muss alles auch technisch vorab erstmal schon mal abgefragt sein. Der muss so früh als möglich ins Boot, weil wenn ich dem jetzt ein Speichersystem mit 5 MW 10 MW Stunden anbiete. dann stipt ungefähr 30 % gar nicht von dem Angebot. Und dann fehlt auch ein großer Teil vielleicht sogar der Kosten, weil ähm wenn dann
halt heißt mindestens fünf oder zehn Jahre ähm Systemgarantie, dann ist es sicherlich nicht der Preis, der standardmäßig halt bei den 24 Monaten Garantie rauskommt. Das sind halt so Themen. Ich glaube, da muss noch ein bisschen mehr Informationen auch in den Markt. Wir versuchen das über ähm Webinare, über Workshops, über Seminare versuchen wir das ähm da auch in den in den Markt zu bringen, dass wir halt einfach klarmachen, welche Projektschritte kommen, wann. und dass die Anfrage des Systems oder Angebot zum System doch relativ weit hinten kommt
Natürlich können wir schon ungefähr grob pro Kilowattstunde. Was muss ungefähr an Investitionen zu rechnen sein, mit abgeben. Aber aus meiner Sicht ist da viel, viel Wildwuchs gerade. Und da sollten wir uns alle als ähm ja Befürworter eben, dass diese Schlüsseltechnologie jetzt endlich ins Netz kommt. mal ein bisschen wieder auf, ich sage jetzt mal, die professionelle Ebene begeben und wirklich darüber nachdenken, Projektmanagement ist das A und O ähm und nicht wie bei den Netzbetreibern hier jetzt erstmal irgendwelche Kanäle verstopfen. Weil das Problem ja dabei ist, das
ist ja dieselbe. Warteschlange wie für die PV-Grossprojekte, die, die ja die Netzanschlüsse auch für die Grossspeicher mit anfragen. Das heißt, ich blockiere alles. Und das ist, glaube ich, niemandem dienlich. Das ist das, was wir, was wir beobachten. Total total sinnvoll. Ja, und und die diese gleichen Projekte, wo meinst die, weil es fünf Angebote gab, sozusagen von einem Zulieferer an an dem, der es bauen möchte, sozusagen. Dann stürzen sich alle auf die gleiche Anfrage und noch mehr Arbeit sozusagen für das gleiche Projekt. Ja, da gibt es
ein Umspannwerk zum Beispiel. weißt du, da gibt es halt so ein Umspannwerk. Und weil sich eben noch keiner ja irgendwie die Fläche gesichert hat. Jetzt frage ich da erst mal an. ohne überhaupt die F- überhaupt mit dem Flächeninhaber schon gesprochen zu haben. Und wenn es halt mehrere gleichzeitig machen, hast du halt ein und dasselbe Projekt gleich fünfmal am Tisch. eigentlich, weil das ja sonst ja und da geht's immer mehr wahrscheinlich dann auch in die Richtung, dass sich entsprechende Dienstleister oder ähm ja, Entwickler, dass ähm dass
man sich da auch schon vorab ein gewisses Schutzgeld wahrscheinlich dann geben lässt, ähm um eben nicht vor nicht qualifizierten Anfragen zu sehr überhäuft zu werden. weil das ist momentan eines der größten Herausforderungen, dass es unqualifizierte Anfragen sind. gibt es hin. Und lass uns noch mal tiefer in Energiemanagement einsteigen. Beim Gewerbe. Es ist ja auch so, dass es ja in den Werken oder in der Industrie schon Energiemanagementsysteme gibt. Wie ist da die Herausforderung, wenn man da reinkommt, mit einem Gewerbespeicher oder Ladeinfrastruktur zusätzlich oder jetzt eine Solaranlage
baut, wie das Stichwort Interoperabilität, dass die Systeme alle miteinander können. Ist das einfach oder gibt es da heraus deutlich einfacher. deutlich einfacher, ne. Also, wenn wir da wirklich Kunden haben, Endkunden in den Projekten, die schon ein Energiemanagementsystem aufgesetzt haben, ist es um einiges einfacher. Nicht nur technisch, weil da tatsächlich schon auch die Schnittstellen da sind. Die sind gut standardisiert, dass man einfach dann das diese Systeme dann einfach mit mit reinnehmen kann, also in dann übergeordnete Energiemanagementsysteme oder es sind eh schon auch Energiemanagementsysteme, beispielsweise eben von
Jannitzer im Einsatz kann ja auch sein. ähm, wo man einfach nur so ein Add-on nochmal mit draufsetzt, dass man sagt OK, jetzt ist es nur ein Monitoringsystem. Jetzt brauche ich eben noch ein Steuerungssystem, weil das eine ist ja Monitoren. Also das, was ja die meisten können wir das vielleicht auch noch mal genau nochmal mit.
ob es jetzt eine Monitoring oder weil es wird, glaube ich auch häufig verwechselt. Ja, es wird auch nicht gut tituliert. Ich benutze es einfach auch so, wie es jetzt im Markt ja auch mit mit mit mit gesagt wird, aber eigentlich ist es nicht richtig. Wenn wir über Energiemanagementsystem sprechen, dann verstehen, glaube ich, viele die fünf, also ein Energiemanagementsystem nach 50.00116247. Das heißt, ich habe ein Monitoringsystem aufgesetzt, wo einige Zähler dann eben auch im im im am Standort mit verbaut sind, mal etwas gröber, mal etwas feiner
und eben nicht nur Strom, sondern auch Wärme, Wasser, Druckluft. Alle möglichen Energiearten können auf so ein Energiemanagement aufgesetzt werden. ähm, je größer ein Unternehmen, desto früher waren die auch schon verpflichtet, ein solches Energiemanagementsystem aufzubauen, um einfach ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Woher kommt die Energie? Also wie viel Energie. nehme ich denn überhaupt auf? Und wo geht die überhaupt hin? Also, was mache ich mit der Energie an meinem Standort und kann aufgrund dieser dieser Transparenz natürlich auch Energieeffizienzmassnahmen ableiten. Das heißt, das ist ja der Ursprung des
Gedankens, warum überhaupt ein Energiemanagementsystem vor allem für größere Unternehmen auch vorgegeben worden ist, wird vom BFA wird das zum Beispiel auch mit gefördert, vor allem für KMU-Unternehmen. ähm ist schon seit vielen, vielen Jahren ähm ein auch mit regulatorisches Thema. aber das ist ein Monitoringsystem. Wenn ich jetzt von Energiemanagementsystemen bisher gesprochen habe, meine ich tatsächlich sehr stark, eher wie so eine SPS. Das heißt, dass ich einfach ähm entsprechende Steuersignale auch in dieses System mit reinbringe. Grundlage. Allem ist natürlich aber erstmal, dass ich überhaupt weiß, was da
ist. Also, ich habe ein Energiemanagementsystem, wo entsprechende Zähler. Also ich brauche erstmal das Monitoring, um überhaupt zu wissen, was in diesem System alles da ist an Erzeugern und Verbrauchern und kann dann ja entsprechende Steuerungssignale dann auch geben nach Priorisierungen. Also wenn wir jetzt zum Beispiel über einen Speicher sprechen, wann soll der eben B laden? Wann soll der entladen? ob das jetzt die Eigenstromoptimierung ist, wo dann auch der PV-Wechselrichter ja dann auch mit einer der vorgebenden ähm ähm Steuerungs- ähm Einheiten ist. Ob das jetzt Peak shaving
ist, dann ist es eher der Zähler am Netzanschlusspunkt, der dann hier die Vorgabe gibt. Achtung, Achtung, ich bin jetzt gerade eben in einem kritischen Bereich. schaue, dass der Speicher gerade auslädt und diese diese Spitze dann eben auch mit abfängt. Oder ist es die Ladeinfrastruktur zum Beispiel, die über ein solches Energie- und Lastmanagementsystem? Wenn man es jetzt richtig sagt, müsste das ein Energie- und Lastmanagementsystem eher heißen. ähm dass eben dieses Lastmanagement ähm in diesem System als Steuerung die Ladeinfrastruktur zum Beispiel auch eher drosselt. ähm Deswegen, ja
das ist schon richtig. Da muss man die die richtigen Begrifflichkeiten nehmen. Wir sagen für uns Intern Energie und Lastmanagementsystem ist aber ein recht langes Wort und ähm ja, ich glaube, im normalen Sprachgebrauch man, jeder sagt irgendwie EMS, obwohl, glaube ich, LMS oder eine SPS fast schon richtiger wäre. Aber danke schön. Ist richtig auch wichtig, dass man da die Unterscheidung noch mal reinbringt. Bei Monitoring ist das eine Steuerung. Was wir brauchen, ist das andere. Das ist eben das Wichtige, die Steuerung. Und es gibt aber keine Konflikte
zwischen den schon verbauten Systemen. Was versucht, eine Lastspitze beispielsweise von Maschinen und Anlagen da zu optimieren. Und jetzt das Neue, was on top kommt mit einer Batterie und dann Ladeinfrastruktur oder PV miteinander sozusagen. Ja, ich muss natürlich klar sagen, wer ist hier Chefe und wer hat nichts mehr zu sagen? Also ich brauche halt einfach so dieses. Ich weiß, man darf es nicht mehr sagen. Master Slave Prinzip. Aber wer hat wirklich das Sagen? Wer ist das übergeordnete Energiemanagementsystem? Wer gibt sozusagen von ganz oben die Befehle runter
ähm. Und welche Controller und welche Einheiten sind dann nur noch ausführendes Organ? Das muss ich mir vorher gut überlegen. Das ist eben auch eines der Themen, die wir mit unterstützen. ähm, wo wir sowohl über Janer. Wir sind jetzt gerade auch dabei, noch einen zweiten EMS LMS Partner äh mit aufzunehmen, wo eben auch dieses Servicepaket auch essenziell ist. mit dem Kunden zu sprechen. Deswegen haben wir so einen Projekterfassungsbogen, wo wir eben sagen Woher kommst du? Sag mir, was hast du jetzt? Und wohin willst du, dass wir
eben verstehen? Was muss auch ein Energiemanagementsystem? Wie muss das umgesetzt werden, dass wir das Zielbild, was der Endkunde haben möchte, auch umgesetzt werden kann. Also man kann sich es vielleicht so vorstellen, also von der Priorisierung her, wie so ein Wasserfallsystem. Also, dass man dann einfach sagt, wenn dieses passiert, also welche Prioritäten, wie muss ich dann das System entsprechend ähm runter, weg zu und hinschalten? gibt's in. Und äh beim Thema intelligenten Laden und bidirektionale Laden hattest du ja kurz auch äh schon äh mit der BBMB Beispiel
vorhin beschrieben. Wie schaust du? Du bist ja energiewirtschaftliche Expertin. dass das Thema noch nicht fliegt. Und wo es vor allem auf der Seite vielleicht nicht so stark auf der technischen Ebene die Herausforderung mehr auf der energiewirtschaftlichen Ebene. Eigentlich ist es ein No Brainer. Und es gibt ja schon. Ich weiß nicht mittlerweile, wie viele Gigawattstunden quasi an Kapazitäten da draußen heute in Deutschland und in der Welt da noch mehr. Ja. Was sind die Hürden? Wieso hat es so ein Habeck nicht geschafft in der letzten Legislaturperiode beispielsweise
und wo haket es? Also ich, wie du schon sagst, technisch ist es ja wirklich nicht das Thema. ähm Da kommen wir wieder auf diese Regulatorik zurück, ähm dass ja unsere Regulatorik zum Teil ja noch aus ganz anderen Zeiten besteht. Also ich glaube, viele, also wenn man sich jetzt schon mal ein bisschen damit beschäftigt, ähm wo die Regulatorik auch hin soll, ähm da wird es, glaube ich, auch einiges an Anpassungen im Energiewirtschaftsgesetz, EEEG und sonstige weitere ähm ähm Themen geben. Was mein. mein ganz groß oder was
eines der ganz großen Themen ist. Wir haben in unserem Denken in unserem Bilanzkreis denken, also wie unsere unser Energiebilanzkreissystem aufgebaut ist, haben wir so ein blödes Thema, was da heißt Ausgeglichenheit. Also, was ist ein Bilanzkreis? Also jeder Energie. Jeder Energieversorger hat mindestens einen Bilanzkreis. Der muss immer ausgeglichen sein. Das heißt, ich habe auf der einen Seite im Bilanzkreis Energie, die in diesen Bilanzkreis reinkommt. Die muss genau in derselben Höhe sein, wie sie eben auch abgegeben wird, so ähm Wenn ich jetzt aber nur mal das klassische
Beispiel. Ich selber wohne in München, arbeite aber vielleicht bei einem Arbeitgeber in Dachau. Da habe ich ja dann die Stadt wecke Dacher so Jetzt gehe ich da zu dem hin. Belade mein Elektroauto mit Strom. Fahre nach Hause und lade den Strom nicht nur hier bei mir ein, sondern will ja dann auch vielleicht sogar ins Netz ausspeisen. Jetzt habe ich da Kilowattstunden bei mir im Auto drinnen. Die kennt der Bilanzkreis gar nicht. Das heißt, ich habe da schon auch ein Thema von der, also von der bilanziellen
Seite her, dass ich nicht einfach von Standort A zu Standort B auf einmal da Energie hin- und herschieben kann. großes Thema auch von diesen ganzen Energie-Sharing Modellen zum Beispiel vielleicht schon auch mitbekommen. Da wird es ja einiges an Erleichterungen geben. Das ist im Energiewirtschaftsgesetz genau, genau. Und da glaube ich, werden wir auch ein paar Hürden auch für dieses Thema nochmal nochmal nehmen können, weil aktuell, wenn du es technisch, wenn du, wenn du technisch die Ladestation hast, die mit deinem Haus verbunden ist, kannst du schon bidirektion
laden. ist schweineteuer, weil du brauchst eigentlich eine DC-Ladestation. Die kostet ein Schweinegeld. Aber du kannst natürlich direkt auch in dein Haus Energiesystem. Kannst du deinen, ähm, Elektroautospeicher mit mit integrieren. Jetzt wäre es natürlich noch viel geiler. Wenn du dann sagst, wenn ich mein Auto bei meinem Arbeitgeber habe oder irgendwo anders angestöpselt habe. Das wäre natürlich die Voraussetzung, damit das dann auch funktioniert. dann kann ich. mit meinem Fahrzeug an diesen Flexibilitätsvermarktungsthemen teilnehmen. Ich muss einfach immer nur sagen, jetzt sind wir wieder bei diesem kalifornischen BMW i3
Thema von vor zehn Jahren. Ich sage einfach nur, ich bin in drei Stunden wieder da oder beim Arbeitgeber. Ich bin in 8, 9, 10 Stunden bin ich wieder da. ähm brauche auf alle Fälle 60. Prozent Batteriekapazität, damit ich irgendwie wieder nach Hause und einkaufe und keine Ahnung, was gehen kann. Was, wenn dessen passiert, ist mir wurscht, aber ich bekomme dann entsprechend Geld. Ob ich das jetzt persönlich bin oder der Arbeitgeber, weil das ein Dienstwagen zum Beispiel ist. Das sei mal dahingestellt. Aber damit wäre, wenn dieses
Thema. eben auch Energy Community Energy sharing jetzt dann offen ist, wäre das die Grundlage aus meiner Sicht jetzt die richtige Grundlage, auch das mit umzusetzen. Herausforderungen von der Seite her schon mal gelöst. Was die andere Herausforderung ist, ist natürlich die Technik. Ich habe noch gar nicht die Möglichkeit, weil einfach auch meines Wissens nach, da bin ich jetzt auch nicht mehr so tief drinnen seit ähm Ausscheiden der DS. Aber ähm das, was ich jetzt mitbekommen habe. Wir haben ja immer noch keine wirklichen Standards gesetzt, damit ich
an jede Ladestation jedes Auto dranhängen kann, damit eben dieses bidirektionale Laden dann auch funktioniert. ähm Ich glaube, das müsste technisch noch hoch standardisiert werden. Standards heißt ähm Skalierung. Skalierung heißt deutlich günstigere Preise. Das hat man in allen Märkten bisher schon auch gesehen. Aber ich glaube, das sind so Themen, die müssen noch gelöst werden, was das Thema Standardisierung angeht. Ich sehe, also in der Vergangenheit habe ich zumindestens mitbekommen, irgendwie. ob das jetzt der Automobilhersteller, die Ladeinfrastrukturhersteller. Jeder versucht da immer noch sein eigenes Süppchen zu kochen, um
sich eben vom Wettbewerb abheben zu können. Aber um das richtig umsetzen zu können, da brauchen wir einheitliche Standards, egal ob europäische Hersteller, ob jetzt ähm japanische, chinesische Fahrzeughersteller, völlig egal. Da bräuchten wir einheitliche Standards, wie es halt zum Beispiel auch bei den Handys ähm mit den Ladekabeln zum Beispiel auch. Ja, gut, das hat jetzt auch zig Jahre gedauert, bis das gekommen ist. ähm Aber das wäre. Das wäre ein Thema. Ja, was uns, glaube ich, in dem Gelingen der Energiewende, wenn wir das noch mit integrieren könnten
Das Thema Elektroauto ins Energiesystem würde uns extrem viele Vorteile bringen. und ich weiß nicht, ob vielleicht dann auch diese, wenn es bezifferbar ist, wie viele Euros denn da dahinter sind, ob das vielleicht noch mal so einen Schub geben könnte, weil ich glaube, oft funktionieren wir nach Euros nach Dollars, wie auch immer. Na, ich glaube, wenn dann klar ist, was da auch für Potenziale wirtschaftlich dahinter sind, dass dann mehr nochmal da auch in die Lösungsfindung auch gegangen wird. Ich habe. oft nicht das Gefühl, dass wir an
den Lösungen arbeiten, gerade, sondern eher an den Problemfindungen, warum es denn jetzt wirklich nicht gehen kann. ähm, aber einerseits, wie gesagt, ich glaube, vom vom Energiesystem oder von von der Energiebilanzierung werden wir nächstes Jahr deutlich bessere Karten haben. Wenn jetzt in der Technik da noch gut was vorangehen würde, dann könnten wir das, glaube ich, gut wuppen ähm und dann auch zum Erfolg bringen. Und äh Stichwort Euros, äh wo siehst du die meisten Potenziale? Du hattest, glaube ich, die drei, das war ja so wahrscheinlich Regelenergiemarkt. äh
also wie man die Übertragungsnetze, die die die Stromautobahnen, die ganz großen. und stabilisieren kann. Allerdings ist der Markt von vielen Marktakteuren so als ein kleiner Markt gesehen und wird vielleicht gesättigt sein. Aber den gibt's ja dann den Strommarkt, wo die quasi die Verfügbarkeit von einer Erneuerbaren im Vergleich zu dem Angebot sich manifestiert und viel größer ist. und dann der Eigenverbrauch natürlich vor Ort und dann die Netze, die Verteilnetze, die auch irgendwelche Engpässe haben. Wo siehst du da in Sachen Euro für den E-Fahrzeugfahrer dann ähm äh
am meisten Potenzial? Also, ich würde. Weil du du hast schon recht. Also der Regelenergiemarkt ist schon ja, zum Teil gut gesättigt, wobei noch ein paar Euros gut ver- verdienbar sind, ist immer nur die Frage, ähm wie schnell bekomme ich eben auch durch solche Fahrzeuge ähm ja, die virtuellen Kraftwerke so in solchen Volumen zusammen, dass es dann auch vermarktbar für den Regelenergiemarkt ist. Also das muss man ja dann auch sagen. da glaube ich, gehen die Vermarkter lieber mit so einer zwei Megawatt, vier Megawattstunden Kiste, also ein
Speicher rein, anstatt da so Schwarmenergie dafür zu nutzen. Also das ist ja so dieses Sonnen- Sonnenthema vielleicht auch was, was ursprünglich einmal dieses Schwarm Schwarmthema war. ähm Ich glaube, dass wo, wenn dann der Mehrwert da ist, dieses Arbitragethema momentan noch zieht. Natürlich. Viele sagen ja, hmm, wenn jetzt so viele Speicher im System sind, dann wäre dieses dieses Arbitragethema, also dass ich ähm über die Stromvermarktung Geld verdiene, ja auch nicht mehr so groß sein. Aber ich habe in meinem Auto ja auch keine Netzentgelte zu zahlen. Also
wenn ich dann eben ähm über Regulatorien das dann entsprechend dann auch klären kann, glaube ich schon, dass da dass da ein Schuh draus wird. ähm dass ich dann über dieses Arbitrage-Modell, dass ich mir dadurch entsprechend die Kohle verdienen kann. Das da werden wir nicht reich von um Gottes Willen. Also, es geht jetzt seit Jahr nicht darum, dass dann Tausende von Euro nur mit meinem Elektroauto zu verdienen sind. Aber vielleicht kann ich mir dann im Monat keine Ahnung, was 500 kilometer damit wieder finanzieren. Nur mal als
Beispiel. Also je nachdem, wie groß meine Batterie ist, wie lange hänge ich denn mit meinem ähm mit mit mit dem Fahrzeug ja überhaupt auch an so einer Ladestation dran. Das heißt, wie lange koppel ich eigentlich mein Fahrzeug mit dem Energiesystem? Das hat ja alles damit ja dann auch nochmal, das hat hat hat ja alles Einfluss. aber ich glaube, durch so ein Arbitragemodell. Da ist ja momentan gut Geld zu verdienen. Und wenn du mich fragst, das wird jetzt vor 78 Jahren nicht weniger werden, weil es ist
ja nicht so, dass nur weil wir jetzt die Speicher mit integrieren, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien stillhält. Der Ausbau der Erneuerbaren geht ja trotzdem weiter voran. Das heißt, wir haben ja, was das Speicher, die Speicherintegration angeht, noch ganz viel nachzuholen. Aber während wir nachholen, geht ja der erneuerbare Energiensektor ja auch weiter nach oben. Deswegen also dieses Spreads, also wie das so schön heißt, wo ich ja meine meine Arbitrage dann auch machen, also wo wo ich da auch Geld über die Arbitrage verdiene. Das wird die
nächsten locker 6, 7, 8 Jahre noch so laufen. Gibt's dann ja. Und äh Beiwa war viel in den Medien in letzter Zeit. Und kannst du vielleicht noch mal auch einen Einblick geben, wo Bayer Beiwa so steht und und wie es auch jetzt, was dich in der Zukunft so umtreibt, so wo was was du spannend wirst, so einen Ausblick. Wir kommen in die sozusagen in die Zielgerade. ähm Ja, wir standen berühmt berüchtigt sicherlich hier und da in in in der in der Presse. ähm Was man, glaube
ich, immer so ein bisschen differenzieren muss, ist, dass wir auch in einem sehr großen Konzern unterwegs sind. Also wir haben einmal die BVA AG, ähm, die eben hauptsächlich erstmal in vorderster Front ähm in der Presse stand. ähm als dann eben auch der Unterkonzern, die BVA REAG, also Renewable Energies AG, wo ich ja damit auch dazugehöre, wo der wo der Solargrosshandel ist. Ja, ich glaube, wer sich da so ein bisschen eingelesen hatte, ähm, man hat sich halt in allen möglichen Feldern engagiert. Ob das jetzt über die
Biber AG war im landwirtschaftlichen Umfeld. Man hat globalisiert, ähm, oder in der BWRE AG, ähm, im Feld der erneuerbaren Energien. Man hat halt einfach versucht. in allen Feldern der erneuerbaren Energien. Und wir sind ja jetzt auch in unserem Gespräch durch viele, viele unterschiedliche Felder ja durchgegangen. Ob das jetzt die Hardware ist, ob das jetzt die energiewirtschaftlichen Komponenten durch Vermarktung ist, Projektentwicklung und kleine Systeme von Privatkunden bis hin zu den ganz großen Systemen. Da wollten wir überall dabei sein und einfach auch mit Teil der Möglichmacher der
Energiewende sein. Das war ja immer schon. Und das war ja das, warum ich ja auch bei der Bwei angefangen habe, ähm, weil eben so breit aufgestellt. Naja, aber wenn der Markt halt einfach nicht äh so funktioniert, ähm wie dann, ich sage mal so ein großkonzern auch erstmal aufgestellt ist, dann kann es halt auch mal blöd laufen. unterschiedlichste Faktoren, ob das jetzt ähm von Allokationszeit in äh Materialschwämme einherging, zu irgendwelchen Zinsniveaus, die von super niedrig auf einmal deutlich höher gegangen sind, ob das, wie gesagt, sich vielleicht
dann auch so ein bisschen den einen oder anderen zu viel Feldern sich betätigen, dann auch ausgewirkt hat. hat, hat es zu der Auswirkung geführt, dass wir uns jetzt wieder verschlanken, dass wir uns fokussieren. ähm so wie es, glaube ich auch vielen Unternehmen gut tut, ähm sich einfach heißt ja immer so Schuster konzent- oder ähm Schuster bleib bei deinen Leisten, ähm, dass man einfach wieder ein bisschen zusammenfährt. ähm Die Finanzierung ist jetzt bis 2028 auf alle Fälle erstmal gesichert. Also alles gut. Wir waren in, ich sage
jetzt mal, rauen Gewässern unterwegs. Hat sich inzwischen schon gut wieder wieder normalisiert. ähm Und jetzt heißt es halt einfach für uns jetzt als Solargrosshandel weiterhin, so wie wir das auch in der, ich sage jetzt mal stürmischen Zeit schon gemacht haben, weiterhin an all den aktuellen Themen dran bleiben. weiterhin mit starken Partnern zusammenarbeiten. Ob jetzt das die Kiste ist, also ob wir, ich sage mal das Pro- also die Hardware da mitnehmen oder ob wir uns Netzwerkpartner auch weiterhin. Das werden wir auch weiterhin machen mit Anlachen, die
dann eben diese ganzen Nebenbaustellen für so ein Projekt zum Beispiel auch mitbedienen können. bleibt nicht aus. Und ich glaube, ähm wir werden noch ganz viele neue Herausforderungen bei unserer Energiewende haben. ähm weil je je höher wir in dem Erfüllungsgrad werden, ich glaube, desto desto defiziler wird's dann teilweise auch, ähm woran wir noch nicht gedacht haben, was dann vielleicht doch etwas akuter wird. Und unsere Aufgabe oder unser unsere Intention ist es da immer mit vorne dabei zu sein. Immer immer einer der ja Marktführer zu bleiben, waren
wir in den letzten Jahren, wollen wir auch weiterhin so sein. Und ja, das war halt jetzt die letzten zwei Jahre war war jetzt äh ein bisschen ein bisschen unschön, aber wie heißt es immer so schön, aufstehen, ähm die äh ich sage mal den Staub von den K- Knien klopfen, ähm Krönchen wieder richten und weiter geht's. mhm Ja, sehr schön formuliert. Ja, das Timing eines Markts kann man auch nicht perfekt beeinflussen. Das ist manchmal nicht immer. Hast du eine letzte Nachricht für die Zuhörer und auch, wie
man auf dich nochmal mit dir in Kontakt kommen kann, wenn du willst. Natürlich. ähm LinkedIn, glaube ich, ist immer eine ganz, ganz gute Plattform, bin aber auch auf Xing zu finden. Also Yvonne Bogner einfach da schauen. ähm bin ja auch immer wieder mal mit aktiven Beiträgen damit dabei. äh mich kann man super gerne ähm damit mit kontaktieren. Und wir hatten es ja schon ähm mit was ich fast schon schließen möchte. Hakuna Matata. Und wer nicht wagt, der nicht gewinnt, no risk, no fun. ähm es wird
auch weiterhin die nächsten Jahre werden das die beiden Motten sein, mit denen ich äh vorangehen werde, weil ähm das, was die letzten Jahrzehnte fast schon verrückt war, genauso verrückt war, vielleicht die nächsten Jahrzehnte auch sein. Na ja, nein, in diesem Sinne. Hakuna Matata. Danke. Hakuna Matata. Danke dir. Das war Smart Charge die Folge mit Yvonne von Bivare Meine drei Takeaways heute einfach statt komplex. Tarife und Flexibilität müssen für Nutzerinnen unsichtbar funktionieren. Energiemanagement-software ist nicht gleich Monitoring. Es gibt erst Transparenz, dann Steuerung, Prioritäten, Lastmanagement und Peak-shaving
etc. Weitere Potenziale, die dann gehoben werden können Speicher richtig denken, qualifizierte Projekte, Notstromkonzepte und früh vermarkte einbinden. wenn euch diese Einblicke geholfen haben, abonniert Smart Charge gibt uns eine 5-Sterne-Bewertung und teilt die Episode mit Kolleginnen aus Flotte, Energie und Immobilien.