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29 April 2025 · 1 hr 8 min

Ep. 11: Von StreetScooter bis Zukunftslust – Prof. Achim Kampker über Resilienz, Skalierung und die Kunst, Fortschritt menschlich zu machen

Die Sonne scheint, die Stimmung ist bestens – genau das spiegelt diese Episode mit Prof. Achim Kampker wider. Er nimmt uns mit auf seine Reise vom naturverbundenen „Fast-Landwirt“ zum Maschinenbauer, Seriengründer und RWTH-Professor. Dabei zieht sich ein roter Faden durch alles, was ihn antreibt: nachhaltige Lösungen schnell und wirtschaftlich in die Praxis bringen. - Herkunft & Motivation: Warum er statt auf dem Bauernhof im Maschinenbau landete, wie sein Naturbezug sein Denken über Kreislaufwirtschaft prägt und weshalb Ideen erst dann zählen, wenn sie ressourcenschonend vermarktet werden können. - StreetScooter-Story: Von der ersten Vision auf der IAA bis zum DHL-Deal mit Angela Merkel am Stand – wir erfahren, wie Mut, interdisziplinäre Teams und ein bisschen Glück ein ikonisches E-Nutzfahrzeug hervorgebracht haben. - Skalierung & Resilienz: Was passiert, wenn Start-ups erwachsen werden, warum 80 % oft reichen, und weshalb Loslassen zum Unternehmertum dazugehört. - Tempo statt Bürokratie: Achim schildert, wie „Deutschland-Geschwindigkeit“ Innovation ausbremst, plädiert für Innovationszonen nach chinesischem oder US-Vorbild und fordert mehr gesellschaftliche Risikobereitschaft. - RWTH-Ökosystem: Welche Rolle Aachens Profilbereiche, Professoren-Netzwerke und industrielle Partner dabei spielen, Forschung in echte Wertschöpfung zu verwandeln. - Zukunftslust: Ein Blick in sein gleichnamiges Buch, seine Vereine und Projekte – und die Frage, wie wir Konflikte konstruktiv nutzen, um eine lebenswerte, harmonische Gesellschaft zu gestalten. Freut euch auf eine motivierende Mischung aus sonnigem Optimismus, schonungslosem Realismus und praxisnahen Insights rund um Elektromobilität, Batterie-Tech und die Kunst, aus Ideen Impact zu machen. Hinterlasst gern ⭐⭐⭐⭐⭐, teilt die Folge mit Macher:innen aller Branchen und diskutiert weiter mit Achim und mir auf LinkedIn. Bis zur nächsten Episode!

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Welcome to the Smart Charge by RiDERgy Podcast. This is Claudio Geyken, Founder and CEO of RiDERgy. This is your show to learn about all things energy management and smart charging innovation for electric vehicles and fleets.

Ja, schön heute, dass du dabei bist. Achim, wie geht's dir heute? Ja, Sonne scheint Tolles Wetter. Ich bin positiv gestimmt und freue mich auf unser Gespräch. Super. Ja, bevor wir wirklich ins Eingemachte kommen, dass die Zuhörer ein bisschen ein Gefühl kriegen. Wer hier im Gespräch so ist, kannst du auch ein bisschen ausholen. Gerne auch, wo du so herkommst, was dich zu der Person gemacht hat, die du bist. Oh, ja. Das ist wahrscheinlich äh könnte ich ein abendfüllendes Programm darüber machen, weil ich versuche ich versuche es

dann doch etwas äh kürzer. ähm Ja, von Hause aus bin ich äh bin ich Maschinenbauingenieur äh mit dem Hang, aber immer zur äh zur Wirtschaft. Ja, ähm das, was man was man konzipiert, muss auch irgendwo wirtschaftlich funktionieren und äh verkaufbar sein. äh das ist so äh so einer der der Antriebe. Ein anderes Thema ist das der äh der Nachhaltigkeit. ähm Ich habe mich früher. Also, bevor ich ähm Maschinenbauer werden wollte, wollte ich tatsächlich Landwirt werden. ähm Also einen sehr starken Bezug zur äh zur Natur, aber

auch zum Wie gehen wir mit der Natur um? habe ich mich immer mit äh mit auseinandergesetzt. Ich bin dann eher eben nicht Bauer, sondern Maschinenbauer geworden. Nichtsdestotrotz hat mich dieses Thema äh Kreislauf. ähm Wie gehen wir mit unseren Ressourcen um? Wie können wir zwar das, was rund um den Menschen ist, weiterentwickeln, aber oben eben ohne die Ressourcen rauszuquetschen. Und das sind eigentlich so zwei Seiten der Medaillen. ähm, die dann im über die letzten Jahre sich eigentlich rund um das Thema Mobilität und Batterie, ähm, in meiner

Professur auch. ja, herauskristallisiert haben. Und das ist eigentlich das, was mich auch ganz gut beschreibt. Ja, was schon pragmatisch. Ich bin kein Theoretiker, der sich überlegt. Was könnten wir alles theoretisch machen. Und dabei bleibt es dann, sondern ich möchte auch, dass was, was ich mir überlege, tatsächlich Realität wird. Ja, und dafür kämpfe ich auch. Und dafür setze ich mich. ein. Und so ist zum Beispiel Streetscooter entstanden. Dieses Elektrofahrzeug Zustellfahrzeug für die für die Deutsche Post aus einer Idee. Wie können wir Zustellungen nachhaltig machen? Sind dann

tatsächlich 30.000 Fahrzeuge entstanden, die das auch wirklich. dann tun ja so und ja, das ist Ansporn. und Ziel. Total, ja. Ja, spannend. Da vielleicht ein bisschen ausgeholt, was dich dann vom vom Maschinenbauer dann hin zum Professor. Wie kam das zustande? Ich habe. Ich habe ja promoviert am Werkzeugmaschinenlabor, die auch so ein Stück weit die Transformation kommen. Das ist ja ein Institut, was sehr stark automotive lastig ist und da auch den äh den Fokus drauf hat. Und diese in der Promotion habe ich eben äh mitbekommen, was

Professoren auch für einen Gestaltungsfreiraum haben, mit dem man natürlich verantwortlich umgehen muss, aber ihn eben auch hat. Ja, das heißt, man kann Dinge vorantreiben. Ideen generieren und daraus was machen. Und das hat mich wirklich fasziniert und auch gecatcht. Das fand ich sehr, sehr cool, muss ich sagen. ähm Dann bin ich ja erstmal in die Industrie gegangen, aber dann kam relativ schnell das Angebot. ähm hey, hast du nicht Interesse, so ein Fahrzeug äh äh mit einer Professur zu verbinden. Also das Thema Streetscooter. Und das fand ich

dann äh richtig stark. Da habe ich gesagt, ja, äh super, diesen Gestaltungsraum, aber zielgerichtet äh auf ein Thema, auf ein Projekt. äh und so bin ich in Richtung äh äh Professor und Professur äh marschiert. und ist dann eben das rausgekommen, was rausgekommen ist, dass wir einen Lehrstuhl nur für dieses Thema schrittweise aufgebaut haben und stark und groß gemacht haben. Interessant. Also das Streetscooter Projekt war wirklich dann auch mit der Anfang von der Professur. Dan. Ja, mir. Mir ist eben wichtig. Also, ich bin keiner, der jetzt

nur selbstverliebt in der Forschung verharren möchte und damit schlussendlich genug hat, sondern ich möchte immer diesen Transfer halt haben. Also das, was man erforscht, das daraus, was wird. Man nennt das ja Impacts, also, dass irgendwas daraus resultiert. Ja, und das ist eigentlich. Das fand ich an diesem Streetscooter Beispiel super. Es ging ja darum, einmal zu untersuchen. In der letzten Meile macht da Elektrifizierung Sinn. Das war ja ein Teil des Forschungsgegenstandes. Und der andere ist ja schlussendlich gewesen. Wie kann ich schneller entwickeln? Und gerade das ist

aus meiner Sicht nach wie vor ein Kernthema. Wir sind in Deutschland viel, viel zu langsam und behäbig. Das dauert alles ewig. Und das hat jetzt nicht nur im Bereich Nachhaltigkeit. Viele denken ja, ne, das wäre äh quasi eine Nickeligkeit von irgendwem gegen das Thema Nachhaltigkeit. Es ist ja überall so, ne. Also egal, äh, worum es geht, es dauert bei uns. äh Und das müssen wir wieder aufbrechen. Also, wie können wir äh da wieder äh hinkommen, dass wir Dinge wirklich schnell machen und nicht, äh, Deutschland-Geschwindigkeit ein

Witz ist, weil es so langsam ist, ja, und äh mir mir schon die die Ausländer immer sagen, Herr Kamka, wenn ich mit Ihnen zusammenarbeite, aber bitte nicht in Deutschland Geschwindigkeit, sondern China Geschwindigkeit. Ja, und das fuchst mich wirklich ungemein, dass ich mir das anhören muss. Ja, und das das will ich wieder ändern. Und das war tatsächlich jetzt, äh, als wir das mit Sweet Scooter gemacht haben, äh noch nicht der der Kern im Sinne, dass ich das als als großes Problem in Deutschland, das ist ja jetzt

15 Jahre her, als wir damit angefangen haben. Aber äh das hat sich eigentlich herauskristallisiert, dass das immer mehr eines unserer Kernprobleme ist, dass wir nach wie vor zwar gute Ideen haben. Ja, das. Das ist ja schon so. Das muss man schon sagen. Es mangelt nicht an Ideen in Deutschland, aber an der Umsetzung und vor allen Dingen an der Geschwindigkeit der Umsetzung. Und das fällt uns immer häufiger auf die füße und macht unsere bisherigen Stärken eigentlich eigentlich obsolet. Das müssen wir dringend wieder aufbrechen. Ja, da bin

ich komplett bei dir. Und wie stellst du dir das vor? Oder hast du da auch Ansätze, wie du das angehst, dass man da. diese kulturellen Begebenheiten. Ja, wie man die angehen kann. Ich glaube erst mal ist es ein Thema, dass dass es zu akzeptieren gilt. Also, dass wir eben nicht, dass wir nicht da hingehen und weiter arrogant oder überheblich sind. Also, wir sind der maßstab, an dem sich die Welt orientiert. Also das eine ist erstmal die Einsicht. Dafür kann ich jetzt erstmal nur werben. Da gibt's

aber erstaunlich viel Widerspruch noch nach dem Motto läuft also mit dem Thema Geschwindigkeit geht's noch. Da sagen alle Ja, ja, könnte schneller gehen. Wenn man dann sagt OK, was muss man tun? Man muss Bürokratie abbauen, aber auch nicht nur auf der öffentlichen Seite, sondern auch in den Unternehmen. ist ja mitnichten so, dass äh das Problem nur der Staat ist, sondern auch wenn ich in Konzerne oder sowas reingehe, habe ich ja eine genauso eine Bürokratie schlussendlich aufgebaut oder in irgendwelche anderen Institutionen. Also das erste ist mal

die Einsicht äh und das Zweite ist dann, dass man wirklich den Mut hat, äh dann wirklich auch Dinge aufzubrechen, weil die Regeln, und das muss man ja auch sagen, Die sind ja jetzt auch nicht böse oder sind vom Himmel gefallen, sondern man hat die ja immer mehr aufgebaut, um es mal plakativ zu machen. Wenn ich vom Thema Brandschutz jetzt rede, macht es ja durchaus Sinn, wenn ich wieder was feststelle, wo eine Gefährdung von ausgeht, dass ich dann eine Regel aufschreibe, so nicht bitte anders. Ja, das

heißt, jede einzelne Regel. Macht dann doch irgendwie ja schon Sinn. so führt aber trotzdem dazu, dass ich eigentlich fast nichts mehr nachher machen kann. Das heißt jetzt eben nicht. Und deshalb ist es nicht so einfach. Das kann ruhig alles abbrennen. Natürlich nicht. Natürlich wollen wir keine Menschen gefährden, aber man muss trotzdem ein bisschen radikaler da drangehen und entschlacken, so Wenn Menschen gefährdet werden, ist das natürlich ein No Go. Aber es gibt ja viele andere Bereiche, wo ich nicht über Tod und Leben. Rede, wenn ich Regeln

habe. Und da glaube ich, macht's schon mehr Sinn, einmal mal mit dem Holzhammer, äh, wirklich mal was wegzuschlagen und dann noch mal wieder neu, äh, noch neu aufzubauen. Insbesondere bei neuen, äh, äh, Themen. Ja, ähm Und das geht ja bis in auch so Sachen wie äh äh haben mit Elektromobilität eigentlich gar nichts zu tun. Deshalb sage ich, ist nämlich nur ein Nachhaltigkeitsthema, äh, äh, Break by wire oder sowas. Ja, dass wir sagen, es ist ein Sicherheitsthema, dass wir irgendwo noch. ganz vereinfacht was Mechanisches haben, was

das äh schlussendlich irgendwie durch- äh durchrutet. Und jetzt diesen Schritt zu machen, sagt man erst mal, könnte was passieren, könnte unsicher sein. Deshalb tun wir uns dann sehr schwer. Aber damit fährt der Zug wieder ab. Ja, wir gucken immer auf die Risiken. und wenig auf die Chancen oder zu wenig. Und das ist ja auch eine Art von von Risiko, äh, die wir hier das das europäische Vorsorgeprinzip, dass wir alles lösen wollen, bevor wir überhaupt anfangen. Und da ist mein konkreter Ansatz zu sagen Nein, wir müssen

auch mal Dinge tun, ausprobieren. Dann kann ich ja immer noch nachjustieren, wenn sie groß genug sind. Aber ich muss gewisse Risiken einfach mal eingehen. Ja, und die auch tragen als Gesellschaft, als einzelne Person. und da brauchen wir wieder mehr Risikobereitschaft. Und siehst du da auch, ähm, das ist ja ein großes Thema. Gerade auch Bürokratieabbau. Und wie du schon sagst, ähm, auch die letzte Lage der Nation, falls du die gehört hast, oder das hörst. Das war auch ein großes Thema, inwiefern man dann Risiko minimiert und gleichzeitig

aber nicht neue Risiken sch- äh schöpft, wenn man dann die ganze Bürokratie abbaut. Siehst du gute Ansätze, gerade insbesondere in Europa, die besser funktionieren als vielleicht so ein Deutsch in den USA. Ja eben in Europa eigentlich, ähm. leider bisher nicht. Wir haben in Europa so den Anspruch entwickelt, dass. wir richtig liegen und die anderen sich an uns orientieren. Und ich glaube, da muss man einfach mal gucken, in dem Fall tatsächlich, was USA und China machen in der Diskussion jetzt beileibe nicht, dass wir das jetzt alles

exakt irgendwo kopieren. Aber es gibt ja schon äh Dinge. Es ist ja nicht alles dann jetzt schlecht und böse und abzulehnen, was dann woanders schlussendlich passiert. Und äh diese Ansätze, die die es in den USA jetzt gibt, wirklich radikal zu sagen Pass mal auf. Wenn du ein neues Gesetz machst, musst du viel abschaffen oder sowas. ähm Das finde ich jetzt äh tatsächlich ganz charmant, ne, weil natürlich führt das zu Diskussionen und äh manche werden getroffen. Aber genau, glaube ich, dieses Aushalten und diese Diskussionen, äh, brauchen

wir oder in China. dass da gesagt wird. Ich mache jetzt großflächig, probiere ich einfach in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Ansätze aus und gucke dann, was am besten funktioniert und was eben nicht funktioniert. Ja, Natürlich dürfen wir das nicht in der Brutalität machen und auf Kosten irgendwo von von Menschen. Aber diese Ansätze sind ja schon, finde ich ganz interessante. Ja, wo man sagt OK, ich schneide mir zumindest bestimmte Dinge raus und setze das dann um. Also, ich würde mich zum Beispiel freuen, wenn wir sowas wie analog der

Wirtschaftszone so eine Innovationszone zum Beispiel einrichten könnten in Deutschland oder mehrere, wo nicht eine einzelne Innovation, sondern gebündelt das, was möglich ist. wird zum Beispiel hier rund um die Braunkohlel Löcher, wo sowieso neue Siedlungen auch entstehen, dass wir dann da sagen, da haben wir den Freiraum. Da äh gelten etwas andere Regeln. Ich würde da sofort mit meiner Familie hinziehen und auch da leben. und das ist eben was völlig anderes als ein Prototyp. oder so wie wir das bisher sehen, dass wir in irgendeiner Stadt mal ein

paar Ladesäulen hinstellen und sagen das ist ein Feldversuch, sondern da geht es um da maximal alles, was uns so einfällt, eine Innovation aufeinander abgestimmt, wirklich in Umsetzung zu bringen. Und ich glaube, damit könnte man gesellschaftliche Diskussionen auch deutlich abkürzen, indem man wirklich sieht. was passiert, wie wir Menschen da drauf reagieren, ob wir es annehmen, ob wir es gut finden, ob es in marktwirtschaftliche Abläufe halt reinfällt. Und ich glaube, solche Ideen, die brauchen wir jetzt und müssen sie dann wirklich machen. Also, ich komme immer wieder da

drauf. Lieber mal was falsch machen. als Stillstand schlussendlich zu haben. Und dafür haben wir ja irgendwie Angst. Und. Und dann kommen immer alle angerannt und irgendwelche Horrorszenarien, was dann alles passieren könnte. Deshalb bin ich ja dabei. Diese Innovationszone soll ja nicht ganz Deutschland oder ganz Europa sein, sondern dass man schon abgegrenzte Bereiche schlussendlich hätte für solche Versuche. Aber wir müssen, glaube ich, wirklich in so ein Doing wirklich mal reinkommen und diese Freiräume auch wieder geben, sonst strangulieren wir uns selbst und sind eigentlich die perfektionierte Langsamkeit

und ein gutes Beispiel von auch machen oder wie man coole Innovationsprojekte ja dann auch in die Praxis bringt, ist ja auch das Ökosystem RWTH Aachen. Und kannst du vielleicht auch mal darauf eingehen, was du denkst, die RWTH Aachen besser macht als andere, was das, äh, dann auch zu führt, dass man dann so große Projekte wie so ein Streetscooter dann auch auf die Wege bringt. Ja, ich will jetzt gar nicht beurteilen, ob das besser oder schlechter ist. Es ist auf jeden Fall ein guter guter Ansatz, dass

man Wert da drauf legt, dass es einen Transfer gibt. Soweit ich das überblicke, erkennen das andere aber auch. Aber was gehört dazu? Da gehört natürlich dazu. dass ich äh ganz unterschiedliche Fähigkeiten an der RWTH äh habe, die man sinnvoll miteinander kombiniert. Einfaches Beispiel beim Streetscooter war, dass es tatsächlich sehr wenig Zusammenarbeit äh vorher zwischen E-Techniker und Maschinenbauer, wo man jetzt sagt, es sind beides Ingenieure sollte eigentlich sehr nah beieinander sein. äh aber in so einem Projekt wirklich diese Kompetenzen einfach mal zu bündeln und gemeinsam an

einem Strang zu ziehen. äh, und das muss noch viel mehr kommen. Ähm, das, ähm, ist über sogenannte Profilbereiche an der RWTH wird das eigentlich unterstützt. Ja, dass man, äh, wirklich nicht nur in seiner Fakultät in seinem Themenbereich halt bleibt, sondern guckt äh wie können andere, äh, äh, Wissensthemen dabei helfen? Da habe ich dann auch andere Netzwerke, andere äh Partner aus der Industrie, die aber gemeinsam Themen vorantreiben. Und das ist eigentlich ja über die. bei vielen Themen ist, dass es nicht mehr nur 11 Themenbereich ist, den

ich einfach ändere. Und dann läuft es besser. Ja, bei der E-Mobilität. Ich bräuchte Ladeinfrastruktur. Ich brauchte auf einmal die Netze. Ja. Also, wo kommt der Strom überhaupt her? Ja, Vorher kam da aus der Zapfsäule das Benzin. Jetzt muss ich ja eine neue, eine andere Infrastruktur, die es ja in der Art und Weise schon gibt, aber nicht für diesen Zweck, nicht für diesen Purpose. Ja, Jetzt musste man das auf einmal zusammenbringen. so ein Riesenvorteil an der RWTH ist, dass egal eigentlich, welches Thema man hat. es einen

Ansprechpartner schlussendlich halt gibt, mit dem man reden kann, der wieder sein Netzwerk mit einbringen kann. Und ich glaube, das ist eine Stärke, also der Wille zum Transfer, die die Vielfalt, die wir thematisch Schluss schlussendlich haben und damit dann eben wieder der Praxis Praxisbezug. Und so entstehen dann eben Dinge wie Streetscooter und daraus ja auch weitere Ausgründungen. Auch das wird ja immer mehr. nach vorne gebracht. Da fand ich zumindest immer die die Münchner zum Beispiel auch spitze. Ja, was das Thema Ausgründung, Unterstützung, Finanzierung geht. Da hat

die RWTH sehr, sehr stark aufgeholt. ist jetzt da auch in der in der Spitzenposition so und ich glaube, das Wichtige ist jetzt, dass wir gegenseitig gucken. Was machen die anderen Universitäten gut. Und das kopiert jeder bitte. Und dann rennen wir alle in ähnliche Richtungen, nämlich in die Umsetzung, dass wirklich was raus wird aus dem, was wir erforschen. Und das ist ja eines der Probleme, die wir in Deutschland oder Herausforderungen, die wir in Deutschland massiv haben, dass wir bis zu diesem Punkt. wo es Ergebnisse im Sinne

von IP, Patenten und so weiter. Da sind wir eigentlich ja weltweit mit vorne dabei, aber in der Umsetzung eben nicht. Das heißt, da wird nicht genug Wertschöpfung schlussendlich draußen. Deshalb kann ich nur dafür werben, dass wir uns alle auf den Weg machen. das besser zu machen, das zu optimieren. Und da ist die RWTH mit Sicherheit vorne dabei. Aber auch da können wir, können wir noch viel machen. Das ist aber erkannt. Und das ist auch gut so. Und der Wettbewerb, den sehe ich weniger innerhalb von Deutschland

sondern der ist ja ein paar 1000 Kilometer weiter weg im Osten und im Westen. Ja, wo wir wirklich sagen müssen, die machen alle einen sehr guten Job. Ja, was das Ergebnis angeht. Und daran müssen wir uns messen. So. Wir sollten andere Wege gehen, aber wir müssen uns trotzdem ja am Ergebnis irgendwo messen an diesem Transfer und aus dem Output. Und da müssen wir halt reingehen. Und das macht an der RWTH allerdings auch sehr viel spaß, äh genau in diese Richtung zu gehen. Ja und Stichwort Umsetzung

ähm Hol uns doch mal ab. Ein bisschen. Was waren so die Meilensteine von Streetscooter. Also ja, auch für die Zuhörer. ähm ist ja eines der größten Projekte gewesen. Auch ganz früh schon in der E-Mobilitätshistorie, wenn man so will, ähm. dass da, dass man da so Mut geschafft hat und und auch dann so ein Projekt dann in die Wege geleitet hat. Was? Was du. Du warst ja nicht die ganze Zeit da. Vielleicht kannst du. Vielleicht hast du folgst du das ja noch, äh, jetzt, wo du nicht

mehr dabei bist. Aber kannst du ja nochmal abholen, was so Höhepunkte oder auch äh sehr große Herausforderungen waren, die ihr hattet, die ihr dann, wie wie ihr damit umgegangen seid. Ja, also Herausforderungen gab's auf jeden Fall äh äh viele. Ich glaube, das Wichtige ist, das hat ja mit der Vision eigentlich begonnen. Ich habe das eben ja schon kurz gesagt, das schnellen Entwickelns, ne, mit mit wenig Ressourcen. So und das ähm dann hat man eben nach einem Beispiel gesucht, mit dem das geht. ähm wo aber auch

äh viele sich für interessieren, wo man auch mitreden kann. Und so sind wir eben auf das Thema Fahrzeug äh schlussendlich gekommen und haben gesagt, das ist ein sogenanntes Fallbeispiel. mit denen man das nutzen kann. äh Wichtig ist aber auch, dass wir ähm Partner an Bord holen, die sowas industrialisieren, weil sonst bin ich irgendwo in einem Labor. Kann man immer viel erzählen und viel erforschen. Da war eben schon angelegt. Die Vision, da soll was draus werden. So und dann der der erste Meilenstein. Also klar war die

Vision, es soll was daraus werden, aber wir haben uns dann klare Ziele gesetzt. Und der erste war, dass wir zu einer äh IAA, äh, also zu der äh der der der Automobilausstellung, ähm, ein lauffähiges Fahrzeug äh präsentieren können, was insbesondere durch äh mittelständische Partner durch die Zielief Zulieferindustrie getragen wird. Das war ein Etappenziel. Und erstmal haben wir auch bis dahin nur äh schlussendlich gedacht. Das war dann sehr erfolgreich. Äh, es ist ja auch, äh, damals war Angela Merkel. ähm ähm Kanzler. äh ist ja dann auch

an unseren äh Stand da gekommen. Und das hat eine gewisse Aufmerksamkeit gegeben. Warum weise ich darauf hin? äh, weil sowas natürlich auch eine Rolle spielt. Ne, äh, tue Gutes und rede da drüber. Wenn wir alles für uns behalten und nicht darüber reden, kann auch keiner darauf aufmerksam werden und sagen Hey, das ist ja interessant für mich. Und über diese Aufmerksamkeit ist ja die Deutsche Post auf uns aufmerksam geworden. Der Jürgen Gerdes, der gesagt hat Hey, das ist ja eine interessante Sache. Könnte er mir in der

Art und Weise nicht ein Zustellfahrzeug äh machen. Und so war ja das, wovon heute viele reden. Streetscooter geboren. Wir haben dann gesagt Jawohl. Wir haben vorher über Pkw geredet. Ja, Klein Kleinfahrzeuge haben wir sehr schnell gesagt. Hey, das ist eine echte Chance, dass das, was wir an Idee haben, nämlich ein schnelles Entwickeln mit wenig Ressourcen. Tatsächlich. in die Umsetzung geht, gemeinsam mit der Deutschen Post und haben diese Chance ergriffen, ist also tatsächlich auch eine Adaption gewesen von dem ursprünglichen Plan, einen kleinen Pkw zu machen, diese

Chance zu ergreifen. Und ich glaube, das ist auch wichtig zu verstehen im Nachhinein. guckt man sich die erfolgreichen Fälle immer an und sagt Ja, war ja klar und war genial geplant und grad. Das ist in den allermeisten Fällen eben nicht so. Das heißt, äh es ist gehört eine ganze Menge Adaptionswillen auch dazu. Und mal, wenn man da merkt, ich laufe von der Wand, dass man auch mal außen rumgeht und einen anderen Weg äh sich halt sucht, wie man schlussendlich weiterkommt. Die Vision nochmal ist die gleiche

geblieben, äh mit wenigen Ressourcen schnell zu entwickeln und aufzuzeigen, dass sowas funktioniert. Aber der Weg dahin war dann auch von vielen Umwegen und teilweise auch von Glück geprägt, muss man sagen. Also, dass die Deutsche Post auf uns aufmerksam geworden ist, war ein Glücksfall meiner Meinung nach. Ja, ist ja auch nicht selbstverständlich. Also klar hat man fleiß und Arbeit und Kompetenz reingesteckt, aber es kommt dann auch immer auf die wichtigen und richtigen Entscheidungen dann halt an. So und dann kam eigentlich jede Etappe, äh die ersten äh

50, die ersten 100, die ersten 1000 äh Autos. Und jedes Mal gab's natürlich Engpässe, äh, Probleme, Herausforderungen. War auch öfter mal knapp, äh, dass man mit den Ressourcen eben auskommt. Aber da kam es dann an auf ähm eigentlich ein Team, was sehr, sehr stark zusammengehalten hat und auch den absoluten Willen gehabt hat, Dinge zu schaffen, gemeinsam daran zu ziehen und auch ähm wirklich Einsatz zu zeigen. Und das ist auch nochmal ein wichtiger Punkt, dieses Leistungsprinzip. auch darüber müssen wir, glaube ich, wieder mehr reden, dass es

eben nicht nur darum geht, wie ich mich selbst irgendwie erfülle und für mich selbst. Ich, ich, ich, ich, sondern da in einem Team in einem wir zu gucken, ein gemeinsames Ziel zu haben, sich dafür einzusetzen, das voranzutreiben, sich nicht immer an erster Stelle selber zu sehen, sondern auch für so eine Vision. nicht sich zu opfern, aber sich einzusetzen und Leistung zu bringen und auch über das normale maß hinaus. Auch das war ein Erfolgskriterium, was ich glaube auch in der Vergangenheit ganz, ganz oft in Deutschland eben

der Fall war, dass sich Menschen, Persönlichkeiten und ihre Teams, das oft redet man dann ja immer nur über die einzelne Person, aber dahinter steht ja in fast allen Fällen eigentlich eine Teamleistung. dass man da zu sehr, sehr viel in der Lage ist und damit auch nochmal eine Positivbotschaft. Wenn wir wirklich was wollen als Menschen in unserem Land, dann können wir verdammt viel erreichen, auch wenn die Rahmenbedingungen nicht die Besten sind. ja auch das ganze Wirtschaftswunder in Deutschland, von dem man ja so oft redet. Nach dem

Zweiten Weltkrieg. Was hatten wir da für Aussichten und Ausgangssituationen? Die waren ja beileibe keine positiven. Ja, man hatte quasi Schande über sich gebracht. Alles war kaputt, alles lag danieder. Es fehlte auch an ausgebildeten Leuten. und Menschen. Und trotzdem hat dieser Wille, wieder was aufbauen zu wollen, dazu geführt, dass wir viele Jahre doch 11 sehr, sehr gute Zeit und ja, manche Reden von Wunder schlussendlich hatten. und deshalb auch auch heute, wenn wir bei Streetscooter dann über alles gejammert hätten, immer nur, was halt alles nicht passt. Und

wie schrecklich und schlimm. Und die Rahmenbedingungen. Dann hätten wir, glaube ich auch keine 30.000 Fahrzeuge gebaut. Und so kommen halt ein paar Sachen zusammen. Also mein Set. Ja. Wo will ich hin, wirkliche Kompetenz, Leistung zu bringen und zu gucken, was man aus der jetzigen Situation auch machen kann. Und wenn es dann mal linksrum rechts rum. auch anpassungsfähig sein und agil und sich nicht frustrieren lassen und mit einer gewissen Demut, aber auch an die Aufgabe heranzugehen. Ja, spannend. Und die, die, ähm. Wie war's für dich persönlich

dann oder kurz vielleicht zum Team noch wer noch um dich herum. Ich weiß, dass der der Professor Schuh ja auch immer in der EWTH Aachen auch da sehr aktiv ist in die Richtung. Vielleicht kannst du da noch mal drauf eingehen auf Team und. Und dann, äh, wie, wie du dann zum nächstusagen dein Streetscooter abgeschlossen hast und dann das danach kam. Ja, genau. Also Team klar. Also einmal auf äh auf Professoren äh äh Ebene. Günter Schuh hast du gerade schon genannt, war ja mit einer der Ideengeber

auch. Er hat sich ja weiter in Richtung PKW ähm schlussendlich da äh entwickelt. Aber er hat natürlich auch dafür gesorgt, dass es diese Umgebung äh und diese Möglichkeit äh auch überhaupt gab, ne. Das muss man eben auch klar sagen. äh eine etablierte Persönlichkeit, hier auch in dem RWTH-Umfeld. der diese Chance auch ganz klar ermöglicht hat. Ne. Also sowas braucht man eben auch, genauso wie in Jürgen Gerdes auf auf auf Postsicht ist es auch immer die Rahmenbedingungen, dass Leute da dran glauben, die auch einen bestimmten Einfluss

haben und damit auch äh Rücken frei halten können. Ja. Es waren aber ich hab's eben auch schon gesagt, auch die Kollegen äh äh aus der E-Technik, zum Beispiel ein Dirk Uwe Sauer, äh, der seine Expertise par excellence eingebracht hat und und viele mehr auf der Professorenebene. Dann aber eben auch die, die wirklich die tägliche Arbeit gemacht haben. Ja, äh wie äh CTO äh Fabian Schmidt, also Kompetenzträger. äh die tagtäglich äh den den Job erlegt haben oder im im Bereich Produktion äh Tobias Reil, also ganz, ganz

viele, die dieses Team auch geformt haben, äh mit mir zusammen. wo man auch 11 große Loyalität einfach entwickelt hat und eine Leidensfähigkeit, dass man diesen Weg eben auch gehen kann. Also, da sind wir wieder die Rahmenbedingungen im Sinne von auch mal eine Truppe machen lassen. Ja, also nicht helikoptermässig die ganze Zeit. Nein, das darfst du nicht. Nein, lass mal hier. Und nein, das ist jetzt nicht, sondern sagen, ich vertraue. einer Gruppe an Menschen Ressourcen an. habe schon hohe Anforderungen. Da muss was daraus werden. Freiheit verpflichtet

auf der anderen Seite. Wir freuen uns ja alle über Freiheit, müssen Sie aber dann auch richtig nutzen. Ja so und das war da eigentlich äh schlussendlich dann gegeben. ähm an einem Punkt, wo wir dann äh sehr, sehr weit sind. Ich bin ein Typ, der gut. 80 %, ne. Also, ich kann gut äh anbahnen bis zu einem bestimmten Grad das konfigurieren und vorantreiben. Die Perfektion. Ja, äh, was in Deutschland teilweise teilweise wird's ja überbewertet, über 100 %, aber 100 % ist ja auch gut. Also viel darunter

sollte man ja dann auch nicht äh äh schlussendlich sein. äh Das ist das, äh, was mir nicht liegt, denn so eine Industrialisierung wirklich ähm auf eine Grossserie zu kommen, ist nochmal natürlich ein ganz anderes Spiel. Und da sollte man sich auch nicht überschätzen, dass man meint. äh auch als äh Start-up, ne, das ist oft in den Leuten, die was gründen, äh, haben dann den einen einen oder anderen Erfolg. Und dann werden sie irgendwann immer äh größenwahn sehen und glauben, sie könnten alles. äh Da ist es

glaube ich, wichtig, irgendwann den Punkt auch selber zu erkennen, wo man sagt OK, das ist jetzt nicht meine Expertise. Und da muss ich dann auch raus Platz lassen. äh für schlussendlich andere. Ja. äh Das habe ich gemacht. Ich habe gesagt, ich gehe wieder äh quasi zurück an das, wo ich wieder neu transferieren kann. äh Das ist, glaube ich, meine Fähigkeit, da habe ich spaß dran, da bin ich gut drin, das wieder zu machen. Und da muss man auch Dinge loslassen äh und loslassen können. Und das

war eine ganz äh äh konkrete, bewusste Entscheidung dann auch äh äh Streetscooter dann loszulassen. und wieder an den Ort zurückzugehen, wo neue Ideen generiert werden können und man eigentlich die nächsten Sachen wieder transferieren und anschieben kann. und zum Verständnis auch am Anfang. Es gibt ja, es gab ja schon OEMs mit Vans allerdings, die haben es eigentlich nicht elektrisch machen wollen. Ne damals. Das war so der das große Problem auch für die Post dann oder andere auch die Nachhaltigkeit wollten im Alltag, aber die OEMs, die man

so kennt, das noch nicht bieten konnte, ne. Genau. Also zu dem Zeitpunkt, dass man muss ja sehen, dass da ähm 2010-2011. Also erstens war da die Finanzkrise gerade vorbei. Ja, also ging eigentlich alles eher runter. Das war ein schwieriges Umfeld. Und zum anderen war E-Mobilität ja äh mitnichten irgendwas, was da schon äh hoch gelobt wurde, sondern das war ja eine Diskussion. Macht das überhaupt Sinn? Wollen wir das überhaupt? Genau. Und es gab im äh im Wen-Bereich, ähm. eigentlich kein vernünftiges Angebot, kein elektrifiziertes Angebot. Und zu

anderen gab es keinen auf die Zustellung zugeschnittenen Van in der Struktur in dem Design. Ja, man muss sich vor Augen führen, äh, dass ich mehrere 100 Male am Tag ein- und aussteige, wenn ich äh Post und Pakete äh zustelle. Das war ja die Verbundzustellung, also Briefe und Pakete zusammen. Deshalb ist das Fahrzeug auch im Verhältnis klein. Es ist ja kein Paketzustellfahrzeug, sondern eins, wo ich Briefe und Pakete äh zusammen mit äh ähm ähm austrage. Deshalb ist es ja verhältnismäßig klein. Und viele sagen ja immer, ja

ist ja gar kein Paketfahrzeug, ist viel zu klein dafür genau ist eben für diesen Zweck äh gemacht. und innerhalb dieser Spezifikation brauche ich auch eine Ergonomie für das Ein- und Aussteigen, das Entnehmen äh der der Pakete, weil viele stellen zum Beispiel auch Hundefutter oder sowas. Ja, da wiegt dann so ein Sack auch entsprechend ein Paket entsprechend. Das muss ich also, ohne dass ich meinen Rücken kaputt mache, äh raus und reinkriegen. Und so sind verschiedene Dinge neben der Nachhaltigkeit als Gesamtkonzept zusammengekommen, dass ich wirklich ein Werkzeug

für diesen Prozess in der Deutschen Post designt habe schlussendlich als Ergebnis. Und das gibt es bis heute nicht. Ja, was adäquat ist. Es gibt jetzt elektrifizierte Fahrzeuge. Aber dieses Werkzeug, was alle diese Eigenschaften mit sich bringt. Für diesen sehr spezifischen Fall, muss man ja auch sagen. Das ist ja kein Produkt, was dann für alle. einsetzbar ist, sondern das ist ja ein. Man sagt spitzes Produkt, also zugeschnitten auf einen bestimmten Anwendungsfall. Und das gab es nicht und gibt es bis heute so nicht, außer den Streetscooter selber

Und wie schaust du auf den Blick Evans allgemein den Markt. Es gab ja so Rivian hat ja den großen einen großen ähnlichen Deal dann gemacht mit Amazon. Die 100.000 Events bis 2030, glaube ich. Und Streetscooter. Ich weiß nicht, wo der letzte Stand jetzt ist, aber es. hat sich ja dann leider nicht so skaliert, wie man es hätte vielleicht erhofft aus aus aus Deutschland Sicht sozusagen, dass man da so einen richtigen, eine richtige Tesla- Story aus mit Streetscooter mit die die Events. Da gibt's ja genügend Markt

über die Deutsche Post hinaus. Hast du da so Gedanken zu, wie dich das ja, wie das ist oder wie das gewünscht hättest oder wie der Markt sich entwickeln wird. Ja gut, die die die Frage ist ja, äh schlussendlich, wenn ich in den Massenmarkt reingehe, äh kann ich das Produkt ja auch nicht so äh so maßschneidern, sondern muss dann, wie das bei bei anderen Fahrzeugen eben auch ist, für Handwerker, für andere. eben das Produkt muss ich Kompromisse eingehen, dass ich es eben schlussendlich breiter aufstelle. Und bei

dem Streetscooter Produkt ist man eben den Weg gegangen, dass man sehr scharf auf den Anwendungsfall zugeschnitten hat. Was es jetzt sehr wohl gibt, ist elektrifizierte Vans. ähm und das ist ja ähm mit ein Erfolg, dass die auch als tatsächlich erste, also die sind ja relativ schnell nachgezogen. Das heißt, ich sehe das nach wie vor aus der universitären Sicht als Erfolg, dass wir ein Thema angestoßen haben, was dann auch aufgegriffen worden ist. Es ist richtig, es ist nicht gelungen, daraus schlussendlich ein Unternehmen zu machen, äh was

vergleichbar mit mit Tesla oder sowas ist, ist aber auch die Frage, ist das der Anspruch oder ist das möglich in so einem W äh Bereich, ne? Gut. Ich glaube, da kann man jetzt viel darüber diskutieren. Hette Künste, was wäre, wenn gewesen? Klar kann man Sachen immer besser machen. Aber äh nochmal dieses anstoßen, das die letzte Meile elektrifizierbar ist. Das kann uns im wahrsten Sinne des Wortes äh keiner nehmen. äh äh diesen Erfolg. Und das war ja eigentlich auch das Ziel, ne, dass es gelungen ist, was

zu entwickeln, in Serie zu produzieren und damit einen Nachweis zu erbringen. äh Und dann lag's ja auch in anderen ähm Händen. Und äh ich glaube, da ist es jetzt auch müßig zu darüber diskutieren, wie hätte man das anders machen können. Da gibt's ganz, ganz viele Meinungen zu äh den Mehrwert, das zu diskutieren, äh sehe ich im Nachhinein jetzt nicht, ne. Ein paar Jahre vorher. Da war's sinnvoll, das zu dis- diskutieren. äh Jetzt glaube ich, äh ist es wichtig, die Lehren daraus zu ziehen. ähm Und zwar

müssen wir schon gucken, wie kann es in Deutschland gelingen, dass wir Dinge dann auch richtig groß machen. Ja, dass wir eben nicht nur bis zu einem bestimmten Bereich kommen, sondern dann sagen, wie ist das richtige Skalieren äh einer Idee. das ist ja, da ist Sweet Scooter ein Beispiel für gibt aber leider auch ganz viele andere Sachen. wo dann, äh, diese Ideen oder das, was entstanden ist, quasi weggekauft wird, äh, ins Ausland, äh, schlussendlich geht und da groß gemacht wird. so und ich glaube, da müssen wir

in den Strukturen auch noch mal nachbessern. Das sind ja Investmentfonds und und solche solche Themen, dass wir diese Skalierung und auch große Sachen mit großem Geld in bestimmte Sachen reingehen. Da haben wir noch Verbesserungspotenzial als Volkswirtschaft. Ja, ja. Und die das Projekt gibt's ja noch. Also die Streetscooter sind ja noch im Betrieb. Nur dass da, dass da auch nicht so eine, die Autos, die Fahrzeuge fahren, was ja jetzt auch eher dafür spricht, dass es. dass es sinnvolle und gute Produkte sind. Wenn sie ersetzbar wären, wären

ja schon viel mehr davon dann wieder ausgeflottet. Genau. Und ähm wir kommen noch mal auf das Thema Laden zu sprechen. ähm, bevor wir das machen. Noch mal, ähm, was? Du hast ja ein paar Organisationen auch, die wir vielleicht hier erwähnen könnten. Oder du hast ja auch verschiedenste Rollen, die vielleicht auch noch spannend sind, kurz zu durchblicken. Also, äh, zu erleuchten. Du hast da, äh, auch ein Stichwort genannt. Wir brauchen Kapital. Du hast ja, glaube ich auch in der ein bisschen in der Investoren Szene dich bewegt

Was? Was fehlt deiner Meinung nach, dass wir da genügend Kapital haben, um eben so große Projekte zu skalieren. Ja, das genau. Also, was ich selber gelernt habe. Wir haben ja auch viele Gründungen Ausgründungen mit mit begleitet, ist, dass die die Teams dann immer sehr, sehr viel Zeit damit verbringen. äh Geld zu akquirieren und eigentlich nicht mehr die Idee, schlussendlich voranzutreiben. Ein Stück weit äh ist das natürlich auch so, wenn ich fremdes Geld irgendwie haben will, muss ich mich dafür natürlich auch einsetzen äh und da drum

kümmern. ähm Es ist aber meiner Meinung nach im Vergleich zu zum Beispiel USA äh ungemein schwieriger. Ja, ähm so und äh das verschärft sich noch dadurch, dass äh oft wir aus der Historie, aus dem guten Maschinen- und Anlagenbau, den wir haben, Hardware ähm gestützte Sachen machen. Und alle finden jetzt äh Software toll. Das ist ja auch extrem wichtig. Also äh da soll mich jetzt bitte keiner falsch verstehen. Selbstverständlich äh ist das äh ein Treiber. äh in diese in diesen Bereichen gut zu sein und reinzugehen. Aber

die Kombination aus Software und Hardware äh kann schon ein Alleinstellungsmerkmal nach wie vor sein, was wir hätten, aber dann kommt Hardware ins Spiel. Hardware kostet, das heißt, ich habe ein großes Risiko und habe äh oft dann auch im Verhältnis etwas geringere Renditechancen, zumindest äh zu Beginn. Und ich glaube, da müssen wir Wege finden, und das, was wir als Alleinstellung haben, ne, dieses Zusammenspiel aus Werkzeugbau, Maschinen und Anlagenbau, Prozess Know-how, das zu kombinieren, äh mit den neuen Themen, äh Digitalisierung, äh KI und so weiter, also die

wirklich richtig mit reinzubringen, auch mit dem Know-how. Aber dann könnten wir Vorteile generieren. Und dafür brauchen wir entsprechend auch äh Fonds äh in Teilen vielleicht auch mit äh mit staatlicher oder halbstaatlicher Beteiligung, äh die die Stärken, die wir nun mal äh haben. äh da auch nutzen und dann ein Stück weit äh im Positiven äh lenken und eingreifen, um eben den Standort äh stark stark zu erhalten, ne? In diese Richtung, glaube ich, äh müsste es gehen und ich komme noch mal auf meine Innovationszonen zurück. Das heißt

es gibt ein Instrumentenet, äh was wir, glaube ich, äh noch nicht in Gänze schlussendlich haben, was zusammenspielen muss. damit man eben erfolgreich Dinge wieder äh wieder aufbaut. Ja? So und wir haben nun mal keine äh oder nicht äh im großen Masse Rohstoffe ähm in in in Deutschland. ähm Das heißt, wir müssen auf andere Dinge setzen und da müssen wir Dinge, Ökosystem redet irgendwie jeder von, ja? Und dieses Set an Werkzeugen, um so ein Ökosystem zum Leben zu erwecken, äh da müssen wir auch ein Stück weit

schärfen und äh daran arbeiten. gibt es. Und du hast ja auch Ingenieure retten die Welt und das Buch Zukunftslust geschrieben. Und vielleicht kannst du darüber ein paar Wörter verlieren. Und vor allem auch noch so Themen umreißen, die wir, die dich gerade umtreiben, die vielleicht noch erwähnenswert sind für die Zuhörer. Ja, sehr, sehr gerne. Also, wie ist das Ganze entstanden? Ingenieure retten die Erde hört sich ja erst mal jetzt provokant an, so nach dem Motto Was bildet der sich jetzt ein? da ist wichtig, wie ist es

entstanden? Und ich habe immer wieder erlebt, dass in ganz vielen Gesprächen alle immer auf die anderen zeigen. Ja, sollen die erstmal in Brasilien aufhören, den Regenwald abzuholzen, bevor wir was machen. Die großen Tanker. Ah, was die alles verbrennen, ich mit meinem kleinen Auto. oder die Konzerne sollen doch erstmal, bevor ich als Mittelstand oder die Pulle. Immer sind's die anderen. Und wenn ich nicht Ski fahre, sollen die Skifahrer noch mal aufhören, Ski zu fahren. Und wenn ich Ski fahre, sind's die Golfer. Es ist immer ein anderer

der irgendwie was machen soll und ich nie selbst so. Ich bin Ingenieur und ich habe mich gefragt. Ich als Ingenieur meine Ingenieurszunft hat die in der Vergangenheit genug dazu beigetragen, äh, dass wir eine gute, lebenswerte Welt haben. und vieles haben wir dazu beigetragen. Also meine Vorgänger. Also ist viel Gutes entstanden, ist aber auch Schlechtes entstanden. Und ich glaube nicht genug. und dieser Effekt an die eigene Nase fassen. Also sich hinterfragen. Was kann ich beitragen, dass es eine gute Zukunft gibt? so ist Ingenieure retten die Erde

Und hoffentlich steht da bald irgendwann Menschen retten die Erde. Das heißt, wie erhalten wir uns unsere Lebensgrundlage? Darum geht es. Und der Anspruch ist Jeder fängt bitte bei sich selbst an und zeigt nicht auf die anderen so und so ist der Titel entstanden. und er ist damit eine Selbstverpflichtung. Also erstmal der Aufruf Mach dir Gedanken. Ich mache mir Gedanken als Ingenieur. Was ist meine Rolle? Muss ich mich nicht vielmehr auch in Politik und Richtung einmischen. Also nicht mehr nur ausführend sein. Irgendeiner sagt Ich habe ein

Problem, lieber Ingenieur, löst mal, sondern dann auch zu fragen. Will ich dieses Problem lösen? Will ich es so lösen, wie mein Auftraggeber mir sagt? Oder möchte ich da eben auch mitreden und eine Richtung schlussendlich vorgeben? Also auch eine Philosophie und ein Ziel. Ich finde, wir Ingenieure sollten uns einbringen, auch in diesem Bereich, dass wir auch mit über die Richtung reden, mitreden, nicht alleine wir aber mitreden, uns einbringen, insbesondere weil wir ja auch wissen sollten. Was kann ich mit Technik alles anrichten oder erreichen? und damit diese

Richtung geben, so ist dieser Verein ist ein gemeinnütziger Verein schlussendlich entstanden. Er geht aber eben auch darüber hinaus, dass man wirklich was tut und macht. Und das habe ich in dem Buch Zukunftslust beschrieben. Wie kann denn sowas gelingen? Und das habe ich anhand von vielen Beispielen, die aber zueinander passen, die in ein Gesamtbild zusammengreifen. Das wäre sowas für so eine Innovationszone von der Larve der Soldatenfliege über Batterie-Recycling, äh über. Seilbahn, das wirklich mal zusammen zu denken. Und das sind alles Sachen. Und jetzt kommt das Positive

die wir schon haben. Natürlich kann man immer noch forschen, und das sollten wir auch und weiterarbeiten und verbessern. Aber es gibt gar keine Entschuldigung dafür, dass wir nicht jetzt das, was wir schon an Technologie zur Verfügung haben, dass wir das in Umsetzung bringen und damit einen großteil eigentlich der Probleme, die wir haben, tatsächlich auch lösen. Und warum habe ich Lust auf Zukunft? Ich finde, natürlich gibt's sehr, sehr viele Sachen, die man jetzt rausblicken kann. Was läuft gerade in der Welt nicht gut? Was ist vielleicht auch

schlechter als noch vor fünf Jahren. wir auf der anderen Seite aber mal in die Menschheitsgeschichte reingucken. bin ich nach wie vor sehr, sehr dankbar, dass ich in der jetzigen Zeit lebe. Das ist die Freiheitsgrade, die ich habe. Und das ist für mich eben Verpflichtung, die auch möglichst zu versuchen, müssen dann irgendwann andere beurteilen, ob ich es gut gemacht habe oder nicht so gut möglichst sinnvoll einzusetzen. Und insofern habe ich. Lust, meine Zukunft zu gestalten. Und ich habe auch den Anspruch und den Willen, das zu tun

Sonst machen es nämlich andere für mich. Wenn ich nicht aktiv sage, ich arbeite mit an der Zukunft und ich möchte mit an der Richtung mitentscheiden. Und dann muss ich mich auch mit einbringen. Nicht nur fordern, nicht nur demonstrieren, sondern auch wirklich anpacken und was tun. Ja, und das sieht man, wenn man in das Buch reinguckt, dass das eben nicht Visionen von irgendeinem Durchgeknallten sind, sondern da stehen immer Personen, Menschen dahinter. Ja, die das auch wirklich, was da beschrieben ist, wirklich machen. und tun. Und das ist

finde ich eine tolle Botschaft. Es gibt diese Menschen. Wir müssen mehr in diese Richtung gehen. Wir müssen unsere Zukunft gestalten. Sonst tun es andere für uns. Und das weiß ich nicht, ob wir das wollen. Und die Freiheit, die wir haben. Das ist das. Diese Kreativität, die daraus entsteht. Daraus müssen wir was machen. Das ist das Fund, was wir. im Gegensatz in Abgrenzung zu anderen Staatsformen zu anderen ja mithaben, dass wir die Freiheit haben, unseren Grips da oben so einzusetzen, wie wir uns das vorstellen. Und daraus

müssen wir was machen. Nicht nur für sich selbst, sondern für die Gesellschaft, auch für sich selbst, ne. Also, man muss sich noch mal, man muss sich ja nicht äh aufopfern und äh äh kaputtmachen. Aber ich glaube schon, dass das, was mir alles geschenkt ist, dass ich persönlich eben auch eine Verpflichtung habe, was zurückzugeben. Und da glaube ich, dass das für viele andere Menschen in insbesondere in Deutschland eben auch gilt. äh und da sollten wir eben anpacken und nicht rumjammern. ja total sinnvoll. Eine Sache, die mich

sehr umtreibt in letzter Zeit ist wie schaffen wir es die auch zynischen Menschen vielleicht oder die Menschen, die sich nicht mehr die ganzen Probleme als Herausforderung sehen, die nicht mit schwierigen Lösungen ja gelöst werden können, sondern dann einfache, einfache Nachrichten und einfache Lösungen. Dann. sehr gut finden von Leuten wie Trump oder afd, die jetzt Parteien dann auch wählen und dass immer mehr. Das scheint ja ein Trend zu sein in den letzten Jahren, dass das wie wie? Wie denkst du, können wir da die Leute abholen, dass

die, dass wir mehr eben Zukunftslust haben und dass wir nicht nur die Herausforderungen als als so zynisch dann betrachten, sondern dann aus der Vergangenheit und dem Fortschritt Kraft. Schöpfen, ja. Also ich glaube, der erste Schritt ist mal, dass wir uns alle gegenseitig ernst nehmen. und nicht weiter daran arbeiten, dass wir uns in Lager einteilen. Und die einen sind die Guten und die anderen sind die Bösen. Ich halte das nicht aus meiner Lebenserfahrung für das immer weiter in eine Sackkasse. Und es spielt da gar keine Rolle

mehr. Wer Recht hat oder wer Unrecht hat. Das zerstört eine Gesellschaft. Das heißt, wir sollten uns alle hinsetzen und erst mal unser Gegenüber ernst nehmen. äh Und wenn jemand Sorgen hat, nehme ich die immer ernst. Ich nehme das bei meinen Mitarbeitern ernst. Ich nehme das in meiner Familie ernst und sage meinem Kind auch nicht die Sorge, die du da hast. Das ist ja vollkommener Blödsinn. Jetzt stell dich mal nicht so an. Ich muss das ernst nehmen. Ich muss es ernst nehmen und dann gemeinsam äh überlegen

äh, wie kommt. Wie kommen wir denn hier raus äh aus der Sache. Das ist mal äh äh Punkt eins. Und es geht nur gemeinsam. ja, dass wir uns jetzt hinstellen und und und denken, äh, es gibt nur eine kleine Elite an Leute, die kann denken, und die anderen sind alle zu blöd. Also, damit führen wir ja Demokratie selber ad absurdum. Ja. Das heißt, ich habe um mich herum äh viele äh äh kluge Menschen. Und ich akzeptiere erstmal, äh, dass jeder äh dann auch dazu was beitragen

kann. Und das nehme ich, äh, nehme ich ernst. Das finde ich eine ganz, äh, ganz, ganz wichtige Sache. So und dann müssen wir durch äh durch eigenes Beispiel. davon überzeugen, dass wir solche Dinge ernst nehmen und uns gegenseitig halt mitnehmen. Und damit meine ich nicht, dass alles in Ordnung ist und ich alle nur tätschle. Ich fordere auch und sage auch das habe ich ja eben auch gesagt. Freiheit verpflichtet auch. Und ich sage auch jedem in meinem Umfeld, jedem, den ich irgendwo erreiche, hört auf mit dieser

Nörgelei packt es an. Ich sage nicht, es ist alles gut und weiter so und wir schaffen das schon. Also, wir müssen kämpfen. Ich glaube, wir haben eine gute Chance. Ich sehe das immer so, wenn ich. Mittlerweile spiele ich nicht mehr häufig fußball. Aber früher habe ich das sehr intensiv gemacht. Und immer wenn ich auf diesen Platz gegangen bin, egal, ob ich schon wusste, da steht ein übermächtiger Gegner oder nicht, hatte ich den Willen zu gewinnen mit meinem Team. Ich bin da auf den Platz gegangen, um

zu gewinnen. Ich bin niemals auf den Platz gegangen. Wir verlieren ja sowieso. Das ist alles ganz schrecklich. Das ist ein Mindset und eine Einstellung. Und ich glaube, äh, dass wir in Deutschland, äh, viel auf der Pfanne haben, dass wir viel erreichen können. Und das ist eben auch meine meine Botschaft. ähm. Wir sollten unsere Freiheit nutzen und dürfen auch nie hingehen zu sagen. Irgendwelche antidemokratischen Strömungen bekämpfe ich mit antidemokratischen Mitteln. Also auch solche Sachen, die sind Teufelszeug. Davon sollten wir die Finger lassen. Und ich bin mir

sicher, dass gute Argumente auch in der heutigen Zeit. gehört werden und Mehrheiten finden, wenn wir eben auch mit diesen guten Argumenten zeigen, dass wir das ernst meinen, dass wir damit gute Ziele erreichen und dass wir damit auch eine lebenswerte Zukunft gestalten können, ohne Angst. Und auch das gibt es ja in alle Richtungen. Angst vor der Klimakatastrophe ist ja auch eine Angst, die geschürt wird und Menschen in Angst. in welche Richtung und aus welcher Ecke das jetzt immer kommt. Die handeln immer komisch, weil Angst macht. Bei

uns schaltet das da oben ab. Wenn ich Angst habe. Ja, merke ich an mir selber auch. Wenn ich vor irgendwas Angst habe, dann reagiert man nicht immer am sinnvollsten, nicht objektiv, sondern dann versuche ich, mich zu retten. Irgend so und das ist nicht gut. Auch da kann man in die Geschichte der Menschheit reingehen. Da kommen nie gute Sachen schlussendlich raus. Allerdings noch mal. Man muss Ängste eben genau aus dem Grund ernst nehmen. und darf sie nicht negieren und sagen Da darfst du nicht drüber reden. Das

ist Quatsch. Du bist ja zu dumm. Du musst nur noch mal genauer zuhören. Dann verstehst du schon, was ich meine. Das meine ich eben alles nicht. Und ich glaube, da müssen wir uns alle auch selber noch mal wieder justieren in unserem Umfeld. und mit großer Offenheit auf unser Umfeld zugehen, niemanden verloren gehen, aber auch nicht meinen, dass wir alles selber wüssten und die anderen, die dumm sind, denen ich alles fünfmal erklären muss. Ich habe so viel auch in den letzten Jahren wieder gelernt über Corona und

sonst was, die unterschiedlichen Sichten auf Themen ernst zu nehmen. Ich lerne immer wieder dazu, korrigiere auch Meinungen, die ich teilweise über viele Jahre hatte und sage. Also mein bestes Beispiel ist immer äh äh mit Kindern. Als ich noch. Ich habe jetzt fünf Kinder, als ich keine Kinder hatte. war ich immer schnell dabei, irgendwem Ratschläge zu geben. Ach, diese Kinder hier, die sind ja so frech. Da musst du mal ein bisschen durchgreifen. Musst du das machen, jedes machen. Das ist mir heute mega peinlich, nachdem ich erlebt

habe, wie Kinder wirklich sind, mit Geduld und sonst was, wie man wie man das macht. Da muss ich heute sagen, entschuldige ich mich, wenn ich irgendwas da aus Butterbrot geschmiert habe. äh mit meinem Senf, der völlig äh nicht qualifiziert war. Ich dachte aber, er wäre qualifiziert. War ich voll voll überzeugt. Ja, so und ich glaube, an dieser Selbsterkenntnis sollten alle von ihrem hohen Ross mal runterkommen, ein Stück weit abrüsten, äh dass Sie die Guten sind, ne, weil jede andere Seite sagt immer, wir sind die Guten

die anderen sind die Bösen. Lass uns das doch mal beiseite packen. Natürlich gibt es Gut und Böse. Ich will das jetzt nicht nicht kleinreden. Aber trotzdem glaube ich, dass ein ganz, ganz großer Teil der Menschen, die in Deutschland leben, und das schließe ich alle ein vernünftige Menschen sind, mit denen man reden kann. Und nur so kann Demokratie auch funktionieren. Und dafür sollten wir kämpfen und möglichst viele Gemeinsamkeiten finden. Ja, super. Danke dir dafür. Und jetzt lass uns mal in diese Zukunftsvision der Energie und E-Mobilität, die

du hast, auch sicherlich Teil von von von der Zukunftslust mal ein bisschen träumen. Wie siehst du das? Was? Was wird das Energiesystem der Zukunft ähm sein und in in Deutschland oder in der Welt äh und und in in die Elektromobilität. Wie siehst du das, wie sich das entwickeln wird. Und was, was vor allem die Chancen dann sind, die damit die Leute, die vor allem skeptisch sind, gegenüber diesen. jetzt Energiewende ist ja fast, hat sie sich ein bisschen gedreht, ins ins Negative gefühlt in den letzten Jahren

ähm wobei das immer so positiv konnotiert war. Ja, ich glaube, wichtig ist, dass wir, dass wir die als als Staat sollten wir natürlich Richtung vorgeben. aber innerhalb dieser Richtung, glaube ich, dass eine soziale Marktwirtschaft dann diejenigen sind, die die richtigen Technologien, die diese Ziele erreichen, auch einführen, also möglichst wenig steuern, aber die Rahmenbedingungen so machen, dass es in eine richtige Richtung geht so und dann glaube ich schon, dass sich eben das Thema. Solarkraft, Wind. umsetzen lässt und das Sinnvolle ist. Wir sollten nur, wenn wir jetzt

kommen. Wir kommen von einer Industrie braucht viel Energie. Wir als Bewohner brauchen viel Energie. Und die Energie kam ja bisher eben nicht hauptsächlich aus Deutschland, sondern auch über Erdöl und vielen anderen Dingen von woanders her. so Warum wollen wir jetzt auf einmal auf Biegen und brechen? nicht nur, dass wir erneuerbare Energien nutzen und speichern, sondern das muss auch alles in Deutschland passieren. Und das halte ich für einen großen Fehler, das so anzugehen. Natürlich, da, wo es Sinn macht. Ich habe auch eine Solaranlage auf auf meinem

Dach ist ja auch gut. Aber es gibt natürlich Regionen in der Welt, wo man höchst effizient. Sonne, die da quasi immer scheint. Na, wenn ich mal ein bisschen weiter nach Süden gehe und wo auch immer äh äh Wind ist und so weiter und so fort, dann muss ich es natürlich umwandeln. äh im Wasserstoff Ammoniak. Die die Schiffe gibt's ja auch schon. Und ich importiere äh schlussendlich auch Energie weiter. Das heißt, wir werden meiner Meinung nach um das Thema äh Wasserstoff und äh Zwischenspeicherung, auch wenn es

natürlich als Einzelprozess nicht das effizienteste ist. Aber wenn ich mir die Weltwirtschaft anschaue und wie viel Energie wir brauchen. glaube ich, äh, kommen wir da nicht drum herum. Und. Und warum sollten wir auch? Aus meiner Sicht ist das ein guter Ansatz, äh, da die Wirtschaft, äh, so umzustellen, aber eben auch weiterhin. global Handel zu betreiben, äh Importe dazunehmen. Man muss es ja nicht aus einem Land dann machen und sich wieder abhängig machen von von genau einer Region. Das ist ja das Gute. Sonne und Wind gibt's

ja eben nicht nur in einem Land, sondern in ganz vielen. Im Gegensatz zu Erdöl gibt's auch in vielen Ländern, aber schon äh natürlich irgendwo dediziert. Das heißt, äh, da könnten wir, glaube ich, äh in die Richtung gehen. Und das ist auch das, was ich mir vorstelle und auch meine Vision. ein Stück weit weg von diesem von diesem zu sehr dann doch bülbü, dass ich mir vorstelle, ich erzeuge. Ich sage auch das, was lokal zu erzeugen ist, sollten wir auch lokal machen, weil Logistik auch immer aufwendig

ist und Ressourcen auch verschwendet. Aber nicht auf Teufel komm raus, sondern da mit augenmaß gucken. Wie kann ich die Marktwirtschaft zu einer Marktkreislaufwirtschaft weiterentwickeln? Und da muss ich eben auch noch mal reingehen in die Produkte. Im Augenblick versuchen wir ja immer dieses Umweltthema obendrauf. Wir haben einen linearen Prozess, versuchen dann draufzusatteln und dadurch wird's immer teurer. Was ist, wenn wir die Produkte neu denken, dass wir wirklich von vornherein. reparierbar sind und so weiter und so fort. Ich glaube, dann muss es ja eigentlich nach der Theorie

auch so sein, dass, wenn ich in Kreislaufen denke, ich effizienter bin. nehmen wir das Thema äh äh Lebensmittel. Also gehen wir einmal ganz kurz raus aus der Elektromobilität, Lebensmittel 40 % dessen, was auf den Feldern. Das ist nicht nur in Deutschland so, sondern auch in in Afrika wird verschwendet. 40 % nicht 4, 40 % an allen Lebensmitteln. Was wir da für ein gewaltiges Potenzial haben, was wir durch Effizienz äh schlussendlich halt holen können. ähm, wenn wir auch. Dinge näher beieinander erzeugen, direkter das auch wertschätzen. Und

das gilt auch für Energie, Energie wertzuschätzen, zu gucken. ähm und und so weiter. Und das ist, glaube ich, 11 Mindset, der nicht unbedingt durch Verzicht prädestiniert ist, sondern sagt Wie kann ich die Produktivität der Systeme. schneller steigern als den Ressourcenbedarf. Und wenn ich das in Einklang kriege, kann ich nämlich nach wie vor Wachstum akzeptieren. Kann ich Wirtschaft, Marktwirtschaft akzeptieren und erreiche trotzdem das Ziel, dass ich die Erde nicht weiter auslutsche und kaputt mache, sondern in eine Richtung gehe, die uns auskömmlich leben lässt. und noch mal

so ganz kurze so Rapid Fire Question. Siehst du, dass das 100 % Sonne und Wind sein werden von der Stromherstellung oder? Na, mit 100. Also, da wäre ich immer vorsichtig irgendwas zum zum absoluten maßstab. Es wird immer auch andere Sachen. Wasserkraft ist ja zum Beispiel auch noch ein Thema. Und es wird auch Sachen geben, wo ich zum Beispiel biobasiert äh Kraftstoffe äh habe für bestimmte Zwecke. Tanker, Flugzeuge. Das heißt, es wird auch ein Verbrennungsmotor und auch Wasserstoff kann ich ja verbrennen in einem Verbrennungsmotor. Das heißt

es wird unterschiedliche äh Themen da noch geben. Aber es wird ein sehr, sehr großer Teil, und das macht auch Sinn. aus diesen Energiequellen schlussendlich kommen. Und das halte ich auch für sinnvoll und Elektromobilität wird da 100 %, also außer jetzt die 23 Beispiele, die du gegeben hast, oder? bei der Mobilität. Ja gut, dass ein Elektromotor nachher antreibt, glaube ich, dass das auch ein signifikanter Anteil ist. Aber ich nannte eben den Wasserstoffverbrenner zum Beispiel. Für bestimmte Anwendungen halte ich den auch für sinnvoll und relevant, auch wenn

ich jetzt nicht dafür stehe. Aber ich muss ja auch nicht alles schlecht finden, was ich nicht selber mache. Das finde ich auch mal ein bisschen vermessen. Und ich glaube, das wird der Wettbewerb dann auch entscheiden. Das Ziel ist klar. Wir wollen hin zu mehr Nachhaltigkeit. und da bin ich ganz offen mit offenem Visier. Ich treibe das Thema Brennstoffzelle und Batterie. voran. Ich glaube da dran, dass das ein signifikanter, sinnvoller Anteil an Verkehr an Mobilität darstellen wird. Und da muss ich jetzt mit dran arbeiten, dass das

de facto auch so sein wird. Und warum sollte ich anderen jetzt ihre Existenzberechtigung absprechen? Das ist nicht meine Aufgabe. Und ich finde, wie gesagt, ich finde das an oder fände das anmaßend. Lasst uns im Wettbewerb gucken, wo nachher welche Prozentpunkte sind. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit den Themen, die ich selber auch vorantreibe, sehr, sehr erfolgreich sein werden, weil sie eben höchst effizient sind, weil sie sinnvolle Technologien sind. Aber mein Anspruch ist nicht alles äh alles zu verdrängen oder oder wegzuschieben. gibt's hin. Und wenn

jetzt da ein Flottenbetreiber zuhört, was hast du denn beim Thema einen Aufbau einer Flotten elektrischen Flotte so gelernt und insbesondere auch das Thema Laden, was so Erkenntnisse sind oder Tipps, die du geben kannst, an dem Flottenmanager, der gerade dabei ist oder am Anfang ist. Ja. Also gerade wenn ich über kommerzielle Flotten rede, ist es sehr, sehr wichtig, dass ich tatsächlich die, die die Fahrzeuge fahren, äh, wirklich mit mit Abhol und Schule. Wir haben überall die Erfahrung gemacht. Es ist eben was anderes. Ja, Ich muss ein

Stück weit. anders denken. Das ist nicht schlechter, nicht besser, aber ich muss es anders machen. Und wenn ich eins zu eins versuche, mein bisheriges Verhalten. äh zu äh zu übertragen, dann kann es eben nicht gut funktionieren. Das heißt, das Thema Schulen, das müssen jetzt nicht monatelange Schulungen sein, aber auf den Punkt gebracht. in 12 Stunden den Menschen erklären, was da Sinn macht, dass ich die Rekuperation nutzen kann und so weiter, dass ich dann weniger Bremsenverschleiss habe, dass ich mit aufs Aufladen achten muss. Ich muss ja

nicht mehr zur Tankstelle fahren, aber ich muss den Stecker damit reinstecken, und überall da, wo wir das gemacht haben, war die Zufriedenheit der Fahrer extrem hoch. und es ist wirklich hervorragend gelaufen. An allen Stellen, wo wir das nicht gemacht haben, ist es auch nicht gut gelaufen. Das heißt, jedem Flottenbetreiber gebe ich mit. Das ist ein Erfolgskonzept. Aber ich muss eben die Fahrer mitnehmen. Nicht in dem Sinne, dass ich sie vollquatsche. Das ist doch viel besser, sondern indem ich erkläre, wie macht man es, damit es besser

ist. und dieses Wissen den Leuten zu vermitteln, dann ist meine Erfahrung, dass viele sagen Hey, super, das kann ich nachvollziehen. Das macht dann auch schnell äh spaß. Das ist ein angenehmes Fahren. Und warum soll ich das dann nicht übernehmen? Also nicht nach dem Motto, weil es jetzt meine Ideologie ist. musst du das jetzt gut finden, weil wir gute Menschen sind. Das hat damit nichts zu tun, sondern ich musste da abholen. Was sind es für Erleichterungen auch neben dem, was mehr aufwendig ist. Was könnten Erleichterungen sein

Das muss ich vernünftig rüberbringen, aufbereiten und ehrlich und offen kommunizieren. Und was waren so die größten Herausforderungen, die die auch ähm beim Thema Elektrifizierung am Depot ähm oder vielleicht auch äh ich weiß nicht, ob ob die alle immer Depots hatten bei euch bei Streetscooter, ähm die ihr so getroffen habt, die und auch Chancen, die du siehst beim Laden Stichwort Smart Charging oder wie direkt heißt Laden. Ja, also genau dieses Thema Ladeinfrastruktur und damit auch eine intelligente Steuerung. Das musste musste eben sinnvoll sinnvoll mitgedacht werden. äh

dass man das äh schlussendlich halt mit äh mit reinbringt und unterbringt, ja. ähm Denn äh die Anschlüsse äh aufzubohren nach dem Motto ich brauche einfach mehr Strom, das ist sehr teuer. Das heißt, da muss man gucken, was äh liegt da an Anschlüssen an den Depots. Wie kann ich sinnvoll damit umgehen? Kann ich irgendwas zwischen äh puffern? Kann ich die Ladezeiten äh entzerren? Svoll. Und da muss ich eine gewisse Intelligenz mit reinbringen. äh Das war mitentscheidend. OK, ja. Das heißt, das habt ihr immer machen müssen und

würdest du auf jeden Fall jedem empfehlen auch ganz am Anfang, ne, dass man das berücksichtigt. OK. und beim Thema bidirektionale Laden. Siehst du da viel Potenzial in der Zukunft? Ist das ein Thema, was du auch? Ich weiß nicht, ob du dich viel mit beschäftigt hast. Ja, grundsätzlich schon. Die Speicher sind ja teuer, die dann in den Fahrzeugen sind und die mitz nutzen zur Stabilisierung. äh der der Netze ähm halte ich halte ich schon für für gut. Da sollten wir die Regulierung ähm etwas äh runterfahren und

einfach mehr ermöglichen, damit man sieht, was funktioniert und was nicht. Ja. Ja, nein, das ist auf jeden Fall. Die Regulatorik spielt da 11 wichtige Rolle in die in die Richtung. Und vielleicht für eher an Startup-Unternehmer gedacht. Ähm. Was würdest du denen empfehlen? Ähm, auf Basis von auch deinen Erfahrungen Streets gut, aber auch anderweitig als Investor und andere Gründungen, die du mitgemacht hast, insbesondere in Deutschland. Was würdest du sagen, dass da, dass man auf jeden Fall. die Kernf Tipps oder. Oder etwas, was du, äh, für für

für essenziell erachtest, was viele falsch machen. Vielleicht.

Ja, das ist. Das ist schwierig. Ich glaube, was viele falsch machen. ist, dass Sie ähm nicht versuchen, den Kunden zu verstehen, der das nachher kaufen soll. Ja. Auf der einen Seite ist es ja gut, wenn man von seinen Sachen begeistert ist. Aber ich glaube, das Wichtige ist immer, dass ich marktorientiert äh da dran gehe. Und das machen eben viele falsch. Ja? ähm Sie quatschen dann die Leute voll und hören nicht zu. Und ich glaube, das ist äh 111 wichtiger Punkt. Man muss zuhören, passt das, was

ich da anbiete, wirklich zu den Bedürfnissen, die es gibt. Oder muss ich was adaptieren oder ganz anders machen. äh Das ist das eine. Und das Zweite, was wir alle berücksichtigen sollen, das Scheitern zum Gründen dazugehört. Das heißt, es ist eben keine Schande, wenn mal was misslingt ähm oder eben auch was nicht klappt. Das Wichtige ist, dass man dann wieder aufsteht und nicht liegen bleibt ähm und äh dann dann weitersucht. Und ein 3. ist, dass viele das verklären, das Gründertum und meinen, sie werden da einfach steinreich

und haben ein geiles Leben. Ja, ähm so, das ist mag ja auch so sein. Aber in vielen Fällen ist es erstmal harte Arbeit äh und und ein Gespür dafür. Und jeder sollte sich eben auch gut überleben. Also ich mache Mut dafür, äh äh wählt das, guckt euch das an. Das ist jetzt nicht. Lass die Finger davon. Ganz im Gegenteil. Ich finde das eine tolle Sache, macht unheimlich spaß. Aber man muss auch ein Stück weit dafür affin sein und das tragen können. Und es ist halt sehr

sehr harte Arbeit und nicht der einfachste Weg, um reich zu werden. Ja. Das sehe ich genauso. Und vielleicht äh zu guter Letzt ähm äh gibt es so Themen oder einen einen eine Message, die du gerne nochmal verkünden wollen würdest oder auch äh wie die Leute dir am besten folgen, ähm was und ja, genau, was die, was worauf du hinweisen wollen würdest. Also, ich würde mich freuen, wenn äh äh möglichst äh viele, die äh dieses an Zukunft gestalten, äh mit als als Thema haben, auf der einen

Seite äh äh mitdiskutieren, also uns in dieser Sicht äh beeinflussen, dann aber auch anpacken. und in ihrem Umfeld diejenigen, die sie erkennen, die da was tun, dass sie die auch unterstützen und nicht die 100 Gründe, warum das bestimmt scheitern wird. Und dann gucke ich zu Hahahaha, habe ich ja gesagt, dass das nicht funktioniert, sondern da aktiv werden und helfen und unterstützen, dass sich was bewegt und auch durchaus anderen helfen, nicht nur sich selbst. Ja. Ja, das erinnert mich an an meiner ersten Erfahrung auch ähm in

in USA, wo es How can I help you so so so ein Satz, was häufig gesagt wird dort zum Teil als Floskel, aber zum Teil auch wirklich so so gemeint und das können wir, glaube ich auch uns was davon abschauen. in diesem Sinne. Ja. Wie kann man dir noch mal helfen? Achim? Vielleicht gibt's eine. ein konkretes Bestreben, wo du denkst, heute in diesen oder in den nächsten Monaten kann man dir helfen. Ja, ich freue mich natürlich, wenn zum Beispiel die Themen aus dem Buch Zukunftslust, wenn

die verbreitet werden, wenn viele sich das anschauen und mir dazu auch ein Feedback geben. Durchaus ja auch ein kritisches G, was sie davon halten, ob sie das für gute Ideen halten. Also da die Auseinandersetzung. Ich suche die im konstruktiven. ähm Ja, und da würde ich mich natürlich freuen, äh wenn's dazu äh ähm noch noch mehr Feedback gibt. äh Es gibt viel Feedback dazu, ähm viele gute Diskussionen, die ich dazu führe. und ich freue mich, wenn das noch weitere Kreise zieht. vielen Dank. Behalt dann diese gute

positive Stimmung und verbreite sie weiterhin. Ich wünsche Ihnen auch viel Erfolg dabei. Und danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Und lass uns gerne im Austausch bleiben. Sehr gerne. Hat spaß gemacht. Wünsche ich dir auch alles Gute. Danke. Tschau. Das war eine spannende Episode mit Achim Kamka, Professor von der RWTH Aachen. Und ich habe da echt viel mitnehmen können, insbesondere seine Unternehmerstory, wie es zu Streetscooter kam und dann auch gleichzeitig zu einer Professur spannt diese Begebenheit, wie er eigentlich Bauer beziehungsweise Maschinenbauer werden wollte und

dann geworden ist und insbesondere diese Synergien zwischen den verschiedenen Abteilungen. wie sie diese Streetscooter Story dann letztendlich war und was der Grund war, dass es überhaupt keine Events gab damals und wie dann die Story mit der mit Angela Merkel, der DHL Abteilung beziehungsweise dem Champion dort und dann diese Höhen und Tiefen bei der Produktion, was ein Unternehmer wie er aufgebaut hat und dann die Probleme bei der Skalierung. Nichtsdestotrotz, wie man dann von von so einem Projekt was lernt, was ein Unternehmer so ausmacht und. das Stichwort

Resilienz und helfen und scheitern, wie man damit alles umgeht. und dann natürlich sein seinen Zukunftsblick und wie man eine gute Gesellschaft, harmonische Gesellschaft, wie man mit den Konflikten umgeht und positive Zukunftsgestaltung äh vorantreibt. Da gibt's ähm ja, dieses Buch, was er dann auch geschrieben hat, und Zukunftslust und äh und und vor allem auch die die Vereine und die weiteren Projekte, die er so antreibt. Also sehr spannende Persönlichkeit. Ich hoffe, ihr konntet viel mitnehmen, falls ihr Kommentare oder Fragen oder Anregungen habt, wie immer gerne, dann auf

LinkedIn beispielsweise und vor allem folgt und teilt mit denjenigen, wo ihr denkt, das ist auf jeden Fall was für ihn oder sie macht's gut.